Nachhaltigkeit
bei den Bergfreunden
Nachhaltigkeit
bei den Bergfreunden
Nachhaltigkeit hat viele verschiedene Dimensionen und bringt unendlich viele Möglichkeiten und Challenges mit sich. Kaum ein Bereich steckt so sehr im Dilemma, wie der Outdoor-Onlinehandel. Einerseits ist die Natur unsere Heimat, andererseits versenden wir Pakete durch ganz Europa. Wie kann das zusammengehen? Für uns als Unternehmen war spätestens nach Gesprächen mit “Fridays for Future”- Aktivisten im Sommer 2019 klar, dass wir unser bisheriges Handeln hinterfragen wollen. Und dazu gehört auch eine transparente Kommunikation nach außen, zu unseren Kunden. Daher findest Du hier Hintergrundinfos woher wir kommen, zu unserem weiteren Weg, der SCIENCE BASED TARGETS initiative und den Sustainable Development Goals.


Noch mehr Infos findest Du auf unseren anderen Nachhaltigkeitsseiten:
Unser Fokus
Wir möchten als Unternehmen umweltfreundlicher werden. Um den Bemühungen, die wir unternehmen, einen Rahmen zu geben haben wir uns zwei Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. Diese sind Teil der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) , den Zielen für nachhaltige Entwicklung, die 2015 in der UN Agenda 2030 verabschiedet wurden. Wir sehen beim Umweltschutz den größtmöglichen Impact für uns als Onlinehändler und die größten Chancen aktiv zu werden. Daher fokussieren wir uns auf diese beiden SDGs:
SDG 12 | RESSOURCENSCHONUNG
Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.
SDG 13 | KLIMASCHUTZ
Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.
Woher wir kommen
Das Thema ist bei uns nicht ganz neu. Wir beziehen 100% Ökostrom für unsere Standorte und unsere Verwaltung ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Durch Kartonfaltmaschinen, die wir im Jahr 2017 angeschafft haben, konnten wir zudem den CO2-Fußabdruck pro versendetem Paket reduzieren, da wir seitdem weniger Luft im Karton verschicken. Wir recyclen den bei uns anfallenden Müll und stellen unseren Fuhrpark auf E-Mobilität um.

Als wir uns mehr und mehr mit dem Thema Klimaschutz beschäftigten, wurde schnell klar: da muss noch mehr gehen. Aber wie können wir Emissionen sparen, auf die wir wenig bis gar keinen Einfluss haben?
Der erste Schritt war die rückwirkende CO2-Kompensation bis zur Gründung 2006. Jedes Jahr erstellen wir nun eine Klimabilanz um unsere Emissionen zu messen, zu kompensieren und nach und nach zu reduzieren.
Wo wir hin wollen
Natürlich ist die Kompensation nur ein erster Schritt auf unserem Weg. Sozusagen die große Initialzündung hin zu mehr Klimaschutz bei den Bergfreunden. Wir arbeiten weiter daran, unsere eigenen CO2-Emissionen zu reduzieren. Wir werden zudem das Thema Kartonage und Verpackungsmaterial stärker in den Fokus nehmen und unsere Produkte im Shop weiter mit Daten anreichern, um Retouren so gut es geht zu minimieren.

Mit unserem Engagement wollen wir Vorbild für unsere Branche sein und hoffen, dass uns viele Unternehmen folgen. Denn letztlich muß jeder seinen Beitrag leisten, wir können den sprichwörtlichen Karren nur gemeinsam aus dem Dreck ziehen.
SCIENCE BASED TARGETS initiative
In 2020 haben wir erste Projekte umgesetzt um als Unternehmen Emissionen einzusparen. Um aber einen tatsächlichen Impact zu erreichen, müssen wir unsere Ziele auf einer verlässlichen Basis aufbauen und diese extern prüfen lassen. Nach eingehender Prüfung verschiedener Zertifizierungen und Programme haben wir entschieden uns der SCIENCE BASED TARGETS initiative (SBTi) anzuschließen.

Die SBTi wurde von führenden Klima- und Umweltschutzorganisationen entwickelt um Unternehmen auf wissenschaftlicher Basis bei der Begrenzung ihres Emissionsausstoßes zu unterstützen. Die SBTi ist eine Zusammenarbeit zwischen CDP, dem United Nations Global Compact, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF).

Wir wollen zur Begrenzung der Erderwärmung beitragen indem wir uns Ziele setzen um unseren Emissionsausstoß maximal zu senken. Von März bis September 2021 arbeiten wir nun mit externer Hilfe von ClimatePartner daran SCIENCE BASED TARGETS für unser Unternehmen zu definieren. Sobald diese von der SBTi validiert sind, starten dann Projekte zur Erreichung der Ziele.

Wir sind gespannt auf diesen Prozess und die Ergebnisse und freuen uns auf die neuen Erkenntnisse und Chancen, die uns dieser Prozess bietet.
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Wenn du Fragen rund um die Nachhaltigkeitsstrategie der Bergfreunde hast, kannst du dich gerne an Bergfreundin Johanna wenden.
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