Mehr Infos zum Testing
Der archaisch anmutende Mace-Test ist ein Novum bei Gore und wurde eigens für das neue GORE-TEX Pro Laminat entwickelt. Der Test ist purer Zerstörungswille im Auftrag der Materialwissenschaft und simuliert direkten Impact auf das Textil, wie es in der Praxis durch Dornen, Unterholz, Felsstrukturen oder Kletterhardware vorkommt. Das Laminat wird auf einem rotierenden Zylinder befestigt. Auf dem Laminat liegt der „Mace“, eine dornenbewehrte Kugel, die permanent auf den Stoff einschlägt und daran reißt – wie die namensgebende mittelalterliche Waffe. Beim Martindale Ball Plate Test, einer weiterentwickelten Variante des normalen Martindale-Tests, wird das Material durch die Verwendung einer Kugelplatte zusätzlich punktuell belastet. Dies soll den Scheuereffekt von Ausrüstungsgegenständen oder Steinen an wasserdichter Kleidung simulieren. Dadurch wird nicht nur die Abriebfestigkeit der Oberfläche, sondern auch der darunter liegenden wasserdichten Schutzbarriere auf den Prüfstand gestellt. GORE-TEX PRO Bekleidung erfüllt das GUARANTEED TO KEEP YOU DRY Versprechen und hält selbst bei Sturm und heftigem Starkregen aus unterschiedlichen Richtungen garantiert trocken. Der Storm Test zählt zu den strengsten Testverfahren: Über strategisch verteilte Düsen wird eine Wassermenge von 55 cm pro Stunde in den so genannten Regenturm eingeleitet. Die Testpuppe „Stormzy“ simuliert dabei echte Bewegungen, um die Wasserdichtigkeit bei aktivem Gebrauch fortwährend zu testen. Die Labortests werden kontinuierlich weiterentwickelt, damit sie die realen Bedingungen bestmöglich widerspiegeln. Gore nutzt jedoch auch Praxistests, um die Performance von GORE-TEX Pro im konkreten Einsatz sicherzustellen. Ob beim Bergsteigen in Alaska oder beim Ocean Race – das Feedback von Sportlern bescheinigt GORE-TEX Pro Produkten eine dauerhafte Performance unter extremen Bedingungen.
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