Wattzahl & Gewichtsbezogene Leistung auf dem Rennrad

1
Gewicht des Fahrers
(inkl. Kleidung & Gepäck)
kg
2
Gewicht des Rennrads
kg
3
Länge der Strecke
km
4
Anstieg der Strecke
Höhenmeter
5
Fahrzeit
min
s

Gewichtsbezogene Leistung: Watt pro kg Körpergewicht

Wattzahl (Gesamtleistung): Watt, unterteilt in:

Steigungsleistung Watt
Leistung für Rollwiderstand Watt
Leistung für Luftwiderstand Watt

Kalorienverbrauch: kcal ( kJ)

Training anhand der Wattzahl

Im Radsport ist es inzwischen geläufig, dass die Trainingsleistung in Watt/kg (gewichtsbezogene Leistung) gemessen wird. Dies erlaubt eine relativ genaue Abbildung und Vergleichbarkeit, anhand derer man den Trainingsfortschritt messen kann. Wattmesssysteme bieten gegenüber einer Trainingssteuerung über denPuls deutliche Vorteile, sind allerdings recht teuer und daher vor allem im Amateur- und Profibereich zu finden. Damit Ihr keine Unsummen ausgeben müsst, hilft Euch unser Rechner beim Bestimmen eurer individuellen Leistung.

Was bedeutet „gewichtsbezogene Leistung?“

Die Abhängigkeit der Leistung zum Gewicht ist insofern vorteilhaft, als dass Roll- und Luftwiderstand ebenso vom Gewicht beeinflusst werden und so fast automatisch mit berücksichtigt werden. Dadurch kann man Sportler mit einem unterschiedlichen Körperbau besser vergleichen. Will man nur seine eigene Leistung messen, reicht es prinzipiell, die Wattzahl zu kennen.

Die Leistung anhand von Watt zu ermitteln hat darüber hinaus den Vorteil, dass es deutlich präziser ist als sich am Puls zu orientieren. Der Puls reagiert sehr träge und erreicht erst nach mehreren Sekunden den Zielwert, während sich die Wattzahl praktisch direkt anpasst. Außerdem ist der Puls von sehr vielen Variablen abhängig, wohingegen die Wattzahl sogar den Trainingsstress anzeigen kann.

Wie funktioniert der Wattrechner?

Natürlich ist unser Wattrechner nie so genau wie ein direkt am Rad verbautes Wattmesssystem. Dennoch sind die Werte annährungsweise passabel. Damit ein möglichst genaues Ergebnis herauskommt, gehen wir von folgenden Annahmen aus:

  • Windstille
  • Möglichst gleichmäßige Steigung über die gesamte Messstrecke
  • Oberlenkerhaltung
  • Wirkungsgrad des Kalorienverbrauchs entspricht dem eines trainierten Sportlers (Mehr zum Thema Kalorienverbrauch erfährst Du in unserem Kalorienrechner)

Auswahl der Strecke zur Leistungsmessung

Am besten sucht Ihr Euch einen bestimmten Streckenabschnitt aus, an dem Ihr regelmäßig hochfahrt. So könnt Ihr die errechneten Werte jedes Mal perfekt vergleichen. Folgende Komponenten bestimmen die Wattzahl:

  • Steigungsleistung : Die Steigungsleistung ist die Leistung, die man bei einer bestimmten Steigung erbringt. Eigentlich ziemlich logisch. Sie wird durch unseren Rechner bestimmt, der allerdings noch zwei weitere Werte berücksichtigt.
  • Rollwiderstand : Als Rollwiderstand wird die Kraft bezeichnet, die beim Abrollen eines Rades entsteht und die der Bewegung entgegen gerichtet ist. Der Rollwiderstand steigt proportional zum Gewicht, weshalb es Sinn macht, beim Vergleich mehrerer Sportler die gewichtsbezogene Leistung zu analysieren. Der Rollwiderstand nimmt mit höherer Geschwindigkeit ab.
  • Luftwiderstand : Die Kraft, die sich einem Körper entgegensetzt, der sich durch ein gasförmiges Medium bewegt (hier natürlich die Luft), bezeichnet man als Luftwiderstand. Dieser steigt ebenfalls mit dem Körpergewicht (durch ein höheres Körpervolumen) und kann bei der gewichtsbezogenen Leistung daher vernachlässigt werden. Zudem gilt: Der Luftwiderstand ist umso höher, je schneller der Sportler unterwegs ist.
Wattzahl ergibt sich aus Antriebskraft, Hangabtriebskraft, Luftwiderstand und Rollwiderstand
Die Wattzahl steigt mit den Widerstandskräften

Genauigkeit der errechneten Leistung

Wie schon weiter oben erwähnt, handelt es sich bei den errechneten Werten lediglich um Annäherungen, die aber durch eine möglichst steile Strecke immer genauer werden. Das liegt vor allem daran, dass der Einfluss von Roll- und Luftwiderstand weniger wird.

Was die Profis so treten…

Die größte im Wettkampf gemessene gewichtsbezogene Leistung wurde bei dem ehemaligen italienischen Radsport-Profi Marco Pantani gemessen, der den legendären Anstieg L’Alpe d’Huez im Jahre 1997 mit 7,2 Watt/kg in 37:35 Minuten bezwang. Daraus leiten sich auch die Anforderungen für Radrennfahrer in verschiedenen Klassen ab. So liegen Hobbyfahrer meist bei 2,5 – 3,5 Watt/kg für eine 30-minütige Bergfahrt, wobei Weltklasse-Bergfahrer Leistungen von 6 bis 7 Watt/kg erreichen können.

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