Wasserdichte Kleidung. Foto: Bergans

Wasserdicht oder wasserabweisend – also wie jetzt?

26. März 2018

Unterschied zwischen guter und schlechter Regenkleidung

Wiebke im Dauerregen

Worst case scenario: Zweiter Tag einer zweiwöchigen Wanderung. Der Rucksack ist randvoll mit wichtigen Sachen und Deine einzige Kleidung trägst Du am Leib. Wechselwäsche wird ohnehin (von manchen) überbewertet. Dann zieht eine Schlechtwetterfront auf und deren Ende ist so gar nicht abzusehen. Eine der nervigsten Binsenweisheiten besagt ja, es gäbe kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung. Leider ist der Spruch aber auch ziemlich wahr und in einer solchen Situation rettet Dich nur noch die richtige Regenschicht vor Nässe, Kälte, Druckstellen und Blasen. Aber woher weiß man, wo der Unterschied liegt zwischen guter und schlechter Regenbekleidung? Was hält richtig dicht?

Eine Norm muss her: die Wassersäule

Sie bestimmt, nach welchen Kriterien die Wasserdurchlässigkeit eines Stoffes oder einer Membran gemessen wird. Oder verständlicher ausgedrückt: Wie schnell lässt ein Stoff oder eine Membran Wasser durch?

Dabei wird die Außenseite des Materials dem Wasser ausgesetzt. Der Wasserdruck beginnt bei Null, die Wassersäule steigt anschließend je nach Norm um 100 Millimeter Wassersäule oder 600 Millimeter Wassersäule pro Minute. Dann wird gemessen, nach welcher Zeit sich drei Tropfen Wasser ihren Weg durch den Stoff gebahnt haben. Der Druck, der zu diesem Zeitpunkt wirkt, wird dann in Millimeter Wassersäule angegeben.

Wie immer wenn Normen ins Spiel kommen, wird es natürlich etwas sperrig und bürokratisch. Bei Bekleidung tritt die europäische Norm DIN EN 343:2010-05 (Schutzkleidung gegen Regen) in Kraft. Hier werden mehrere Faktoren wie die Wassersäule und der Wasserdampfdurchgangswiderstand (RET-Wert) berücksichtigt. Denn ob man nun von außen oder innen nass wird macht nur selten einen Unterschied. Dazu aber später mehr.

Hier noch ein paar beispielhafte Wassersäulen und was die Werte bedeuten:

  • 1500 mm: Wert ab dem Textilien in Deutschland gemeinhin als wasserdicht gelten
  • 1000 mm: Druck, der durch eine liegende Person mit 80 kg und 1,80 m Körpergröße entsteht
  • 4000 mm: wasserdicht laut Eidgenössischer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in der Schweiz
  • 5000 mm: Druck, der durch eine sitzende Person mit 80 kg entsteht
  • > 10000 mm: Wasserdichtigkeit bei guter Outdoorbekleidung
  • 14.000 mm: Druck der durch eine knieende Person mit 80 kg entsteht
  • 25.000 mm: Druck der durch eine stehende Person mit 80 kg entsteht

Wieviel Wassersäule braucht man nun wirklich?

Das hängt wie immer ganz davon ab, was man bei starkem Regen unternimmt und was der Stoff während der Wassereinwirkung aushalten muss. Hierbei ist entscheidend, ob neben dem Wasser auch Druck auf den Stoff ausgeübt wird. Etwa ob wir mit einer Regenjacke einfach so im Regen stehen oder ob starker Wind auf das Wasser auf der Jacke drückt, oder gar die Träger eines schweren Rucksacks Druck auf die von außen nassen Schulter- und Rückenpartien ausüben und das Wasser durch den Stoff drücken wollen. Wie bereits erwähnt, wirkt beim Sitzen und Knien ein hoher Druck auf die Bekleidung. Ähnlich ist es beim Liegen, Sitzen und Stehen in einem Zelt. Aus diesem Grund sollte man hier darauf achten, dass die Wassersäule möglichst hoch ist.

Hier ein paar Beispiele:

  • Zeltboden und Unterlegplane: mindestens 5.000 mm Wassersäule
  • Regen- oder Skihose, mit der auch auf nassem Untergrund gekniet oder gesessen wird: ab 15.000 mm Wassersäule
  • Hardshelljacke, die für das Tragen eines schweren Rucksacks ausgelegt ist: ab 20.000 mm Wassersäule

Solange wetterfeste Kleidungsstücke und Textilien jedoch keinem besonderen Druck ausgesetzt werden, ist auch eine deutlich geringere Wassersäule völlig ausreichend.

  • Zeltplanen, Außenzelte und Tarps: mindestens 3.000 mm Wassersäule
  • Regenhosen die vorwiegend zum Schutz vor Spritzwasser dienen 10.000 mm Wassersäule
  • Lauf- und Fahrradjacken, die nicht für das Tragen eines Rucksacks vorgesehen sind 10.000 mm Wassersäule

Mit anderen Worten, die Grenze zwischen wasserdicht und wasserabweisend ist fließend und von mehreren Faktoren abhängig: Art der Wassereinwirkung, Dauer der Einwirkung, Druck des Wassers auf den Stoff (etwa durch Wind, Rucksack oder den Träger selbst)…

Welche Wassersäule bei Jacken?

Aber jetzt kommt die gute Nachricht: Eigentlich alle Hardshell-Jacken sind wasserdicht, zumindest alle in unserem Shop. Die meisten Hersteller wie Mammut oder Jack Wolfskin beginnen mindestens mit einer Wassersäule von 10.000 mm und liegen somit weit über dem, was die Norm als wasserdicht definiert. Die meisten Regenjacken bewegen sich sogar in einem Bereich um die 20.000 mm und manche kratzen gar an den 30.000 mm.

Aber nie vergessen: Es hängt ganz wesentlich davon ab, was Ihr mit den wasserdichten Jacken (oder Hosen) unternehmen wollt. Außerdem beziehen sich diese Werte auf neue Jacken. Gebrauchte und abgenutzte Stoffe und Membranen verlieren schnell an Eigenschaften, die sie beim Neukauf noch vorweisen konnten.

Auch wesentlich entscheidend ist, seine Jacke regelmäßig zu imprägnieren. Auf einer gut imprägnierten Jacke bleibt das Wasser gar nicht lange genug liegen, um etwa vom Wind durchgedrückt zu werden.

Da war noch was

Wasserdicht oder wasserabweisend? - also wie jetzt?

Atmungsaktiv aber wasserdicht. Das 3-Lagen Laminat GORE-TEX® Pro.

Wie bereits erwähnt bezieht sich die Wassersäule lediglich auf den Wasserdurchgangswiderstand des Stoffes. Andere Komponenten können sich auch entscheidend auf die Schutzfunktion einer Jacke auswirken. Durch einen schlechten Frontreißverschluss kann sehr viel Wasser in eine Jacke gelangen, besonders bei Gegenwind. Schlecht geschnittene Kapuzen sind auch so ein Punkt, den man nicht vernachlässigen sollte. Ganz wichtig sind natürlich getapte oder verschweißte Nähte, denn auch sie sind potentielle Schwachstellen.

Und ganz ganz ganz entscheidend ist natürlich die Atmungsaktivität, im Amtsdeutsch der Wasserdampfdurchgangswiderstand, einer Jacke. Was bringt Dir eine Jacke, die von außen so dicht ist, dass sie den Schweiß, den Du produzierst, nicht abtransportieren kann? Dann wirst Du nämlich von innen nass und das ist kaum besser als von außen, außer, dass es anfangs noch wärmer ist. Entscheidend ist hier eine Membran wie Gore-Tex, die ein Mindestmaß an Atmungaktivität ermöglicht.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. […] gemessenen Wassersäule ab. Eine gute Erläuterung hierzu wird von Wiebke bei Bergfreunde.de “Wasserdicht oder wasserabweisend? – also wie jetzt?” […]

  2. wolfgang sagte am 4. Oktober 2016 um 12:38 Uhr

    Wo bekomme ich eine ECHTE Regenjacke her ? die 100% wasserdicht ist ? Ich meine die Jacken, die NIE imprägniert werden müssen, diese sind in den meisten Fällen zwar nicht nett anzusehen aber das wäre mir egal… Als Kind hatte ich solche dickeren Plastikregenjacken…wo gibt es die …weil meiner Meinung nach…alles andere egal ob 40000 er oder 20000er sind unnötig….danke für Eure Hilfe

  3. Jörn sagte am 4. Oktober 2016 um 15:31 Uhr

    Hi Wolfgang,

    da können wir dir ruhigen Gewissens die Laugavegur Regenjacke von 66 North empfehlen: https://www.bergfreunde.de/66-north-laugavegur-rain-jacket-mantel/.

    Die wird direkt in Island entwickelt und hält dem harschen Nordwetter Stand! Gibts auch als Poncho.

    Viele Grüße,

    Jörn

  4. Stephanie sagte am 9. November 2016 um 10:40 Uhr

    Hallo!

    Danke für eure Informationen auf dieser Seite. Die sind sehr hilfreich bei der Suche nach der optimalen Jacke.
    Ich suche für einen Extrem-Hindernislauf im Winter mit langer Laufdistanz eine leichte atmungsaktive und wasserdichte Jacke unter der ich mich auch beim Bergauflaufen wohlfühle und werder von außen durch Regen/ Schnee, noch von innen heraus durchnässe. Könnt ihr mir da was empfehlen?

  5. Jörn sagte am 9. November 2016 um 12:09 Uhr

    Hi Stephanie,

    danke für das Lob, freut uns sehr.

    Das Thema „wasserdicht und atmungsaktiv“ ist immer relativ schwierig zu beantworten, da es hier auf viele Faktoren ankommt. Schweißrate, Außentemperatur, Imprägniernug – um nur mal drei zu nennen. Ich persönlich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit der Montane Minimus (https://www.bergfreunde.de/montane-womens-minimus-jacket-hardshelljacke) gemacht, sie ist darüber sehr leicht und hat ein kleines Packmaß. Auch von der Further Faster Jacket hört man viel Gutes, vor allem dank Neoshell (https://www.bergfreunde.de/montane-womens-further-faster-neo-jacket-hardshelljacke). Eventuell wäre auch die Trollveggen von Norrona mit Gore-Tex Pro Light und Unterarmbelüftung interessant (https://www.bergfreunde.de/norroena-womens-trollveggen-gore-tex-light-pro-jacket/).

    Wenn mir unter der Regenjacke warm wird, dann kremple ich die Ärmel hoch und öffne den Reißverschluss bei aufgesetzter Kapuze. Das genügt mir persönlich in der Regel. Ich kenne aber auch Menschen, die so stark schwitzen, dass sie selbst in den atmungsaktivsten Modellen pitschnass sind – Du verstehst sicher, worauf ich hinaus will. Was genau hast Du Dir denn für ein Event ausgesucht?

    Viele Grüße,

    Jörn

  6. mia sagte am 10. Februar 2017 um 09:30 Uhr

    Hey,

    Das mit der Wassersäule habt ihr ganz gut erklärt. Leider fehlt in diesem Zusammenhang völlig die Verarbeitung des Bekleidungsteils. Die Wassersäule bezieht sich ja lediglich auf das Material. 20.000 mm hört sich toll an, führt aber zu nichts, wenn man normale DDS-Nähte hat. Um also ein wirkliche „wasserdichte“ Jacke oder Hose zu bekommen, müssen die Nähte anschließend getaptet sein oder gleich geschweißt.

  7. Jörn sagte am 10. Februar 2017 um 11:54 Uhr

    Hi Mia,

    da hast du natürlich vollkommen recht, ein entsprechender Absatz macht absolut Sinn. Ich packe es mir gleich auf die Todo-Liste, damit wir schnell nachbessern können.

    Liebe Grüße,

    Jörn

  8. Jana sagte am 23. April 2017 um 15:00 Uhr

    Wie viel Wassersäule braucht man denn nun, wenn man einen schweren Rucksack trägt?

  9. Jörn sagte am 24. April 2017 um 10:21 Uhr

    Hi Jana,

    da bei einem schweren Rucksack nicht nur die Wassersäule, sondern auch die Widerstandsfähigkeit des Materials eine große Rolle spielt, kommt man bei uneingeschränkt rucksacktauglichen Jacken ohnehin kaum um Gore-Tex Pro 3L und Dermizax NX herum. Und dann ist man auch bei der Wassersäule automatisch bei mindestens 20.000 mm.

    Viele Grüße,

    Jörn

  10. Sara sagte am 28. April 2017 um 11:56 Uhr

    Ich suche eine Regenhose, die beim täglichen Fahrradfahren zur Arbeit (4 Km ein Weg) bei jedem Wetter dicht hält. Welche Wassersäule empfehlt ihr hier? Ist 3000 genug oder muss ich in jedem Fall höher?

    Merci!

  11. Jörn sagte am 28. April 2017 um 12:09 Uhr

    Hi Sara,

    wir würden mindestens eine Wassersäule von 10.000 mm empfehlen, da der Druck durch die erhöhte Geschwindigkeit beim Fahren stärker auf das Material drückt. Die Vaude Luminum (https://www.bergfreunde.de/vaude-womens-luminum-performance-pants-hardshellhose/) wäre zum Beispiel so ein Kandidat.

    Viele Grüße,

    Jörn

  12. Mike sagte am 28. April 2017 um 18:47 Uhr

    Zeltkauf nicht Gebirge am Meer,,, wieviel Wassersäule muss sein???

    Danke Mike

  13. Jörn sagte am 2. Mai 2017 um 09:10 Uhr

    Hi Mike,

    puh, so pauschal lässt sich das leider nicht beantworten. Vor allem der Zeltboden sollte eine hohe Wassersäule von mind. 5000 mm aufweisen, das Außenzelt mindestens 3000 mm. Am besten, du kontaktierst die Kollegen im Kundenservice unter 07121/70 12 0 – sie können Dir genau sagen, was Du brauchst.

    Viele Grüße,

    Jörn

  14. Monika sagte am 20. Juli 2017 um 22:07 Uhr

    Regenjacke wasserdichte bewertung 45 ooo mmm Breathabillity 35 ooo g

    das müsste doch gut sein oder

  15. Jörn sagte am 21. Juli 2017 um 09:08 Uhr

    Hi Monika,

    ja, eine 45.000er-Säule ist definitiv wasserdicht. Und in Sachen Atmungsaktivität kann sich das Teil auch sehen lassen.

    Vergiss aber nicht, dass es gerade bei der Atmungsaktivität darauf ankommt, wie stark man selbst schwitzt und wie die äußeren Begebenheiten sind.

    Wie gesagt, auf dem Papier liest sich das aber hervorragend.

    Liebe Grüße,

    Jörn

  16. Patrick sagte am 21. Juli 2017 um 22:17 Uhr

    Hallo,
    es gibt Wendejacken mit Membran. Einsatz z.B. bei der Jagd.
    Eine Membran kann aber nur auf eine Seite funktionieren, nehme ich an?
    Kann ich der Jacke ansehen in welche Richtung kein Wasser durch gelassen wird oder muss ich es einfach ausprobieren?

    Viele Grüße

  17. Jörn sagte am 24. Juli 2017 um 11:00 Uhr

    Hi Patrick,

    eigentlich funktioniert eine Membran wie z.B. Gore-Tex in beide Richtungen. Allerdings stellt sich ein anderes Problem: Wenn, dann solltest du ohnehin eine 3-Lagen-Membran wählen, alles darunter würde nicht die nötige Robustheit zum Wenden mitbringen. Hier ist es allerdings so, dass die Außenseite imprägniert ist, damit sich das Material nicht mit Feuchtigkeit vollsaugt und weiterhin atmungsaktiv bleibt. Die Innenseite der Jacke ist dementsprechend nicht imprägniert.

    Wenn du die Jacke jetzt wendest, würde der Schweiß nicht durchdringen und an der Imprägnierung „hängen bleiben“, was wiederum zu einer Sauna-Atmosphäre in der Jacke führen dürfte, während sich die nicht imprägnierte Außenseite mit Feuchtigkeit vollsaugt und die Atmungsaktivität beeinträchtigt wird.

    Unter Strich: Membranen funktionieren zwar in beide Richtung, aber der Aufbau der gesamten Materialstruktur ist auf ein Tragen in eine Richtung ausgelegt.

    Ich will nicht ganz ausschließen, dass es entsprechende Jacken gibt, aber bei uns wirst du vermutlich nicht fündig.

    Viele Grüße,

    Jörn

  18. Gitti sagte am 24. Juli 2017 um 15:57 Uhr

    Hallo aus Österreich!
    Ich suche schon seit ca. 6 Jahren eine Regenjacke, wo ich nach dem 2. Mal rausgehen pro Tag keine nassen Schultern und Arme hab. Ich hab 2 Hunde, betreibe Hundesport und bin mit den Beiden auch viel in der Natur unterwegs. Dort, wo ich die Leinen umgehängt hab, bin ich innerhalb kürzester Zeit nass, wenn’s mal wieder wie aus Schaffeln schüttet.
    Inzwischen hab ich die 4. Jacke zuhause hängen, aber mit keiner bin ich zufrieden.
    Vielleicht kannst du mir mal helfen? Sie sollte noch dazu doch ein paar Taschen für Leckerlis, Hundespielis, Schlüssel und dgl. Kleinigkeiten aufweisen.
    Vielen Dank und liebe Grüße aus dem verregneten Österreich!

  19. Jörn sagte am 27. Juli 2017 um 09:06 Uhr

    Hi Gitti,

    es wäre interessant zu wissen, mit welchen Jacken du bisher schon Erfahrungen gesammelt hast. Warst du mal mit eine Gore-Tex- oder Dermizax-Jacke on Tour? Diese beiden Membran-Systeme sind mitunter die robustesten auf dem Markt. Hier mal die aktuelle Auswahl bei uns im Shop:

    Gore-Tex Pro: https://www.bergfreunde.de/s/Gore-Tex–Pro/fuer–frauen/kategorie–outdoor-bekleidung/?bfc-kategorie%5B%5D=outdoor-jacken
    Dermizax: https://www.bergfreunde.de/s/dermizax/fuer–frauen/kategorie–outdoor-bekleidung/?bfc-kategorie%5B%5D=outdoor-jacken

    Wenn auf der Leine Zug durch den Hund drauf ist, sorgt das natürlich für eine erhöhte Belastung des Materials – vermutlich ähnlich eines Rucksacks. Daher sollte das Material der Jacke natürlich besonders robust sein. Um auf Nummer sicher zu gehen würde ich dir empfehlen, mal bei unserem Kundenservice unter der 00497121/70 12 0 anzurufen. Lass dich dort am besten mit Hannes verbinden und sag ihm einen schönen Gruß von mir! :)

    Alles gute,

    Jörn

  20. Dörte sagte am 26. Juli 2017 um 10:50 Uhr

    Hi,
    ich suche eine atmungsaktive Regenjacke, hohe Wassersäule, sehr leicht und klein verpackbar für meine Touren auf dem Jakobsweg. Die Jacke muss rucksacktauglich sein (bis mittelschwer, i.e. 15 kg). Was könnt Ihr mir empfehlen?
    Viele Grüße
    Dörte

  21. Jörn sagte am 27. Juli 2017 um 09:15 Uhr

    Hi Dörte,

    die berühmte Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau :-) Sehr leicht/gut verpackbar und sehr robust sind zwei Gegenpole, die sich nach wie vor leider schwer vereinbaren lassen. Dennoch bieten z.B. Jacken mit Gore-Tex Pro oder Demizax einen guten Mix aus all diesen Werten und sie sind v.a. eines: voll rucksacktauglich. Daher führt wohl fast kein Weg an einem Modell mit einem der beiden Membran-Systeme vorbei. Hier mal jeweils die Links zu der aktuellen Auswahl im Shop:

    Gore-Tex-Pro-Jacken: https://www.bergfreunde.de/s/Gore-Tex–Pro/fuer–frauen/kategorie–outdoor-bekleidung/?bfc-kategorie%5B%5D=outdoor-jacken
    Dermizax-Jacken: https://www.bergfreunde.de/s/Dermizax/fuer–frauen/kategorie–outdoor-bekleidung/?bfc-kategorie%5B%5D=outdoor-jacken

    Gerne kannst du dich natürlich auch jederzeit mit Fragen an unseren Kundenservice wenden, die dich deutlich ausführlicher beraten können. Du erreichst die Kollegen unter 07121/70 12 0. Frag am besten nach Hannes! ;)

    Viele Grüße,

    Jörn

  22. Kathrin sagte am 2. Januar 2018 um 19:19 Uhr

    Hallo Jörn,
    welche Wassersäule ist für eine Snowboardhose empfehlenswert?
    Ich dachte bereits daran, mir die Norrona Lofoten zu holen, damit ich beim Boarden nen trockenen Allerwertesten habe.
    Kathrin

  23. Jessica sagte am 30. Januar 2018 um 15:48 Uhr

    Hallo Kathrin,

    soll deine Hose wirklich wasserdicht sein, muss sie einer Wassersäule von mindestens 5000 mm Stand halten. Da man als Snowboarder doch öfters mal im Schnee sitzt würde ich auf 10000 gehen. Ich bin selbst mit einer 10000 unterwegs.

    Liebe Grüße
    Jessi

  24. Thomas sagte am 19. Januar 2018 um 06:03 Uhr

    Hy Leute,
    tolle Seite habt ihr hier.
    Ich habe vor eine wanderung von Franken zur Ostsee zu machen und habe dafür das 750g ultraleicht Zelt von Andake ins Auge gefasst, könnt ihr mir dazu raten oder eher nicht. Danke schonmal im voraus und macht so net und informativ weiter.
    MFG KNITTEL THOMAS

  25. Jörn sagte am 22. Januar 2018 um 16:36 Uhr

    Servus Thomas,

    die Marke ist uns leider unbekannt. Es scheint sich dabei um eine asiatische Firma zu handeln.

    So ist es natürlich schwer einzuschätzen, ob das Teil was taugt. Zumindest haben wir aktuell sowohl preislich als auch in Sachen Gewicht nichts vergleichbares im Sortiment.

    Liebe Grüße,

    Jörn

  26. Ioel sagte am 12. April 2018 um 11:17 Uhr

    hallo! Ich suche ein 2 Personen Zelt fur Bergtouren und habe angefangen, mich im Netz uber die verschiedenen Sachen, auf die man dabei achten muss, zu informieren. Dabei bin ich auf diesen Artikel gestossen, den ich ubrigens sehr hilfreich finde. Allerdings hat mich hier etwas ein bisschen verwirrt. In dem Artikel wird erklart, dass der Zeltboden mindestens 5000 mm Wasserkolonne haben sollte, damit ein gutes Zelt auch wirklich wetterfest ist. Leuchtet auch ein, aber beispielweise bei den North Face Modellen, die ihr im Angebot habt, trifft das nicht zu. Selbst das Assault 2, was ja als Expeditionszelt vom Hersteller verkauft wird, hat bloss 3000 mm Wasserkolonne (Zeltboden). Ich kann mir schwer vorstellen, dass die von North Face iher Bodenplanen nicht wasserfest machen konnen, und wurde von daher fragen, was mir hier entgeht. Fur eine Aufklarung ware ich sehr dankbar.

  27. Jörn sagte am 19. April 2018 um 11:22 Uhr

    Hi Ioel,

    danke für das Kompliment zum Artikel. Freut uns sehr! :)

    Zugegeben, das mutet etwas komisch an. Zur Erläuterung: 5.000 mm Wassersäule halten wir für einen Wert, bei dem man „auf der sicheren Seite“ ist. Oftmals werden Zelte ja noch zusammen mit einem sogenannten Footprint verwendet, einer Unterlage, die den Boden schützt. Das hat zur Folge, dass Zelte manchmal mit einer geringeren Wassersäule daher kommen.

    Bei den von dir benannten TNF-Zelten spielt aber ein anderer Aspekt eine Rolle: Das Gewicht. Man geht hier bewusst einen Kompromiss ein. Das ist auch nicht ganz unüblich, im Ultralight- und Expeditionsbereich geht es ja durchaus um andere Dinge als um größtmöglichen Komfort.

    Ich hoffe, das rückt unsere Einordnung in ein besseres Licht.

    Liebe Grüße,

    Jörn

  28. Maik sagte am 10. Juni 2018 um 15:52 Uhr

    Hallo, toller Artikrl, danke! Ich habe eine Mammut Convey Jacket mit Gortex Membran und bin nun das erste Mal beim Wandern in ein längeres Gewitter gekommen. Mir ist der Zusammenhang und Wasserexposition noch nicht ganz klar. Die Jacke hat eine Wassersäuöe von 28.000, nach 2-3 h Wandern ohne Rucksack war dann am Rücken und beiden Ärmeln die Innenseite der Jacke feucht. Ist das normal? Ich denke die Tragedauer spielt hier sicher auch eine Rolle. Ich hatte vorher eine Mammut Masao mit drytech und den Eindruck dass diese erst wesentlich später durchlässig wird trotz 10.000 Wassersäule

  29. Bergfreundin Cora sagte am 11. Juni 2018 um 11:45 Uhr

    Hi Maik,

    vielen Dank für dein Feedback.

    Das mit Feuchtigkeit in Regenjacken ist etwas ein heikles Thema, weil die Ursache oft etwas ist, worüber keiner gerne nachdenkt: Schweiß. Nach 2-3 Stunden Wandern hast du einiges an Wasser verloren (bei starker Bewegung ungefähr 2-3l), das ja irgendwo hin muss.
    Natürlich bemühen sich die Hersteller ihre Regenjacken so atmungsaktiv wie möglich zu machen, aber irgendwann schafft auch die beste Regenjacke die Mengen nicht mehr und es kann etwas feucht im Inneren werden.
    Die hervorstechendste Eigenschaft einer Regenjacke ist nun mal, dass sie Wasser abweißt und das gilt zu einem gewissen Maß leider in beide Richtungen.

    Ich hoffe das konnte deine Frage beantworten.

    Viele Grüße
    Cora

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