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Zwei Wanderstiefel und vier Pfoten – Wandern mit Hund

Inhaltsverzeichnis

Ob im Flachland, an der Küste oder im Gebirge – Wanderungen mit Hund sind für Mensch und Tier ein tolles Erlebnis und eine echte Bereicherung. Damit sowohl Hund als auch Herrchen oder Frauchen ihre Wanderungen unbeschwert genießen können, sind einige Überlegungen und Vorbereitungen sinnvoll, bevor zur Bergwanderung aufgebrochen wird.

Was es beim Wandern mit Hund zu beachten und bedenken gilt, zeigen die folgenden zehn Fragen, die von outdooraffinen Hundehaltern und Wanderern häufig gestellt werden:

Wie alt muss mein Hund für Wanderungen im Gebirge sein?

Welches Alter Hunde zum Wandern in den Bergen haben sollten lässt sich nicht pauschal beantworten. Für besonders junge Hunde und Welpen können längere Wanderungen zu erhöhter Belastung von Gelenken und Knochen führen. Bei  älteren Tieren entscheiden die allgemeine Fitness sowie eventuelle Erkrankungen über Art und Länge der Wanderungen. Besonders ältere Hunde mit Rücken- oder Hüftproblemen sollten in dieser Hinsicht lieber geschont werden.

Natürlich spielen nicht nur Alter und gesundheitlicher Zustand eine wichtige Rolle; auch Rasse und Veranlagung sollten berücksichtigt werden.

Welche Rasse eignet sich am besten zum Wandern in den Bergen?

Ein Hund schwimmt in einem Bergsee.
Die Wanderung sollte auf den Hund abgestimmt sein. Ein Bergsee ist so zum Beispiel die optimale Abkühlung für den Vierbeiner.

Manche Hunderassen sind generell aktiver, als andere. Auch bezogen auf Körperbau, Größe und Konstitution unterscheiden sich Hunde und sind daher nicht alle als Wanderbegleitung geeignet. Insofern sind Hüttentouren oder eine Alpenüberquerung mit Dackel, Mops oder Chihuahua nicht unbedingt zu empfehlen.

Hüte- oder Jagdhunde haben dagegen bessere Voraussetzung. Sie werden auch auf Bergalmen gerne als Unterstützung bei der Arbeit mit Schafen, Ziegen und Kühen eingesetzt. Manche werden auch als Rettungshunde, Suchhunde oder Lawinenhunde ausgebildet.

Hunderassen mit einer mittleren bis höheren Schulterhöhe und einer guten Kondition sind ideale Gefährten für anstrengende Bergtouren. Ob Australian Sheperd, Sibirischer Husky, Berner Sennenhund oder Labrador Retriever – viele Rassehunde und Mischlinge bieten sich als ausdauernde und intelligente Wanderhunde an.

Wie bereite ich meinen Hund für längere Wanderungen vor?

Mit ausgedehnten Spaziergängen und kurzen Wanderungen bekommen Hundehalter schnell einen ersten Eindruck, wie bewegungsfreudig und fit der eigene Hund ist. Dabei ist es natürlich wichtig, den Hund nicht zu überfordern und vor allem am Anfang für genügend Pausen mit ausreichend frischem Wasser zu sorgen. Auch große Hitze sollte möglichst gemieden werden, damit der angehende Wanderhund nicht in ungesundem Maße überfordert wird.

Ein Hund mit drei Personen beim Wandern.
Um die Eignung des Hundes für das Wandern zu testen, eignen sich ausgedehnte Spaziergänge und kurze Wanderungen.

Wie lange die Wanderungen mit dem Hund sein dürfen hängt somit von vielen verschiedenen und sehr individuellen Faktoren ab.

Welche Wanderungen sind für Hunde gut geeignet?

Hundebesitzer müssen ihre Wanderungen an die Kondition des Tieres anpassen, um dessen Gesundheit nicht zu gefährden. Außerdem verlangt die Tourenplanung immer etwas Umsicht und Feingefühl, denn zu schmale Passagen mit Absturzgefahr oder gar Klettersteige gilt es selbstverständlich zu meiden.

Steile und steinige Wanderwege sind für viele Hunde kein Problem. Natürlich sind steile Anstiege für sie ebenso anstrengend wie für uns, aber sie sind prinzipiell machbar.

Zusätzlich sind im Sommer Wanderungen mit schattigen Passagen und Wasserläufen für Abkühlung und zum Trinken optimal.

Welches Futter eignet sich für Wanderungen?

Wegen der Haltbarkeit eignet sich für längere oder mehrtägige Wanderungen Trockenfutter besser als Nassfutter. Der Hund sollte sein Futter in üblicher Menge und in seinem bekannten Rhythmus bekommen.

Allerdings ist es besser, Hunde nicht direkt vor einer anstrengenden Wanderung in den Bergen zu füttern. Mindestens eine Stunde Pause für Verdauung und Regeneration sollten wandernde Hundehalter für ihre vierbeinigen Freunde einplanen.

Ausreichend Flüssigkeit ist bei der erhöhten Anstrengung extrem wichtig. Genügend Wasser für den Hund, ein Wassernapf im Wanderrucksack und regelmäßige Trinkpausen sind daher zwingend notwendig. Besonders bei der sommerlichen Hitze laufen Hunde schnell Gefahr einen Hitzschlag zu erleiden. Für manche Wanderungen sind daher Frühjahr oder Herbst besser geeignet.

Was gehört ins Gepäck beim Wandern mit Hund?

Im Wandergepäck sollte unbedingt genügend Wasser für den Hund dabei sein.

Auf felsigen Pfaden können spitze Steine zu unangenehmen Verletzungen und Schnittwunden an den Pfoten führen. Ein Erste-Hilfe-Set für Hunde beinhaltet daher immer ein Desinfektionsmittel, das wichtigste Verbandsmaterial und eine Pinzette. Auch eine Zeckenzange und ein extra Handtuch, um den Hund bei Bedarf trocknen zu können, gehören bei jeder längeren Wanderung in den Rucksack. Microfaserhandtücher eignen sich mit ihrem geringen Gewicht und Packmaß besonders gut für Hunde (und Menschen).

Futter, Trinknapf und genügend Flüssigkeit sind ebenfalls unverzichtbar beim Wandern mit Hund. Hundespielzeug und eventuell eine leichte Hundedecke sind bei längeren Touren natürlich auch mit im Gepäck.

Manche Kleinigkeiten können Hunde mit den entsprechenden Hundepacktaschen sogar selbst transportieren. Ob der Hund sich beim Wandern durch die Packtasche gestört fühlt und wie viel Gewicht er tragen kann, ist allerdings von Tier zu Tier sehr verschieden.

Eine Hundeleine und ein bequemes Tragegeschirr oder Halsband sind für Hunde beim Wandern ebenfalls wichtig.

Welche Leine eignet sich zum Wandern mit Hund?

In vielen Fällen ist eine Hundeleine beim Wandern sehr hilfreich und in manchen Regionen sogar vorgeschrieben. Naturschutzgebiete und Kuhweiden sind dabei besonders sensible Gebiete in den Bergen.

Ein Hund schläft auf einem Felsen in den Bergen.
Genügend Pausen tun nicht nur dem Vierbeiner, sondern auch Herrchen/Frauchen gut.

Ob der Hund generell beim Wandern frei laufen kann oder soll, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Dafür muss der Hund sehr folgsam und zuverlässig sein. Je nach Rasse und Charakter sind manche Hunde eher vorausschauend und andere eher etwas tolpatschig. Auch Trittsicherheit und die Fähigkeit, Gefahren zu erkennen und richtig einzuschätzen, sind nicht bei jedem Hund in gleichem Maß gegeben.

Hundebesitzer haben beim Wandern die Wahl zwischen Schleppleinen und Flexileinen. Schleppleinen eignen sich nur bedingt für Wanderungen in den Bergen, denn das Handling ist auf Dauer nicht sehr komfortabel und die Leine neigt zum Verheddern und Hängenbleiben.

Damit die Hände beim Wandern mit Hund frei bleiben und beispielsweise Trekkingstöcke verwendet werden können, lässt sich die Flexileine gut am Hüftgurt des Rucksacks befestigen. Dafür sollten Hund und Wanderer aber gleichermaßen trittsicher und erfahren sein.

An gefährlichen Stellen lösen Wanderer am besten die feste Verbindung zum Hüftgurt, um Unfälle zu vermeiden.

Was ist bei der Begegnung von Hunden und Kühen zu beachten?

Immer wieder wird von Vorfällen berichtet, bei denen Kühe Hunde angegriffen haben. Falls Wanderwege durch Kuhweiden führen, ist besonders im Frühjahr Vorsicht geboten. Denn in dieser Zeit bringen die Mutterkühe ihre Kälber zur Welt und sorgen sich sehr um die Sicherheit ihres Nachwuchses. Ein Hund stellt aus Sicht der Kuh eine Bedrohung für ihr Kälbchen dar, den es mit allen Mitteln zu schützen gilt.

Kuh schläft auf Weide, im Hintergrund sind Berge.
Achtung Kühe! Wie sollten sich Wanderer und Hund in so einer Situation am besten verhalten?

Beim Durchqueren von Kuhweiden sollten Wanderer ihren Hund an der kurzen Leine führen und zügig die Weide durchqueren. Dabei sollten die Wanderer weder rennen, noch die Mutterkühe aus den Augen verlieren (ihnen aber gleichzeitig auch nicht direkt in die Augen starren, um sie nicht weiter zu beunruhigen). Falls möglich, sollten weidende Kühe weiträumig umwandert werden.

Falls eine Kuh Wanderer und Hund attackiert, muss der Hund sofort abgeleint werden. Mensch und Tier haben so viel bessere Möglichkeiten, um schnell die Flucht zu ergreifen.

Ist eine Hüttenübernachtung mit Hund möglich?

In der Regel sind die Übernachtungen der Hunde im Schlaflager oder in den Zimmern der Hütten nicht gestattet. Möchten Hund und Herrchen allerdings auch auf der Berghütte nicht voneinander weichen, sollte man sich im Vorfeld mit den Hüttenwirten in Verbindung setzen. Dann kann man anfragen, ob entsprechende Schlafplätze für Hundebesitzer zur Verfügung stehen. Gerade in der Nebensaison kann oft gemeinsam eine Lösung gefunden werden.

Was ist beim Bergwandern mit Hund zusätzlich zu beachten?

Gezieltes Training und bestimmte Kommandos helfen dem Team aus Wanderer und Hund, sich in den Bergen möglichst sicher und effizient fortzubewegen. Beim bergauf wandern läuft der Hund meistens voraus. An unübersichtlichen oder gefährlichen Stellen wird das Tier eng an Halsband, Tragegeschirr oder kurzer Leine gesichert.

Bergab ist es oft hilfreich, wenn der Hund hinter dem Wanderer geht. So lassen sich auch schwierige Passagen gemeinsam bewältigen und die Belastung auf die Gelenke des Hundes sind nicht so hoch wie beim schnellen Rennen und Springen.

Fazit

Frau mit Hund auf einem Berg.
Jetzt kann die Wanderung hoffentlich nur noch zu einem tollen Erlebnis für Mensch und Tier werden!

Ob Tagesausflug, Wanderwochenende oder ein ganzer Wanderurlaub mit Hund: mit der richtigen Ausrüstung und etwas Training und Vorbereitung werden die Tage in den Bergen zu einem unvergesslichen Erlebnis für Mensch und Tier. Viele Campingplätze und Vermieter von Ferienwohnungen sind speziell auf die Bedürfnisse von Hundebesitzern eingestellt.

Zusätzliche Auskünfte über geeignete Wanderungen mit Hund, sowie geltende Regelungen bieten die örtlichen Fremdenverkehrsämter, Tourist-Infos oder Gemeindeämter.

Falls sich Hundebesitzer nicht sicher sind, ob ihr Liebling fit genug für eine längere Wanderung ist, sollte vorher sicherheitshalber Rücksprache mit einem Tierarzt gehalten werden. Denn nur, wenn Hund und Mensch gesundheitlich fit und motiviert sind, macht das Wandern in den Bergen auch allen Spaß!

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Bergfreund Jan L.

Bergfreund Jan L.

Angefangen hat alles mit Camping im selbstgebauten Wohnmobil. Im Winter erst auf zwei Brettern am Anfängerhügel, später dann nur noch auf einem im Powder. Im Sommer fast immer am und auf dem Wasser – ganz egal ob am Meer, See oder Fluss. Mal auf zwei Rädern über die Schwäbische Alb, mal auf vier Rollen durch die Stadt oder mit Wanderstiefeln an den Füssen in den Alpen, Pyrenäen und im Himalaya. Ob mit Kletterseil im Kalkstein, mit Klettersteigset im Granit oder mit Bouldermatte am Kunstharz.

Bisher keine Kommentare

  1. Wer meint, dass der Hund ja genug Schnee fressen kann und so im Winter keinen Durst hat, der tauscht sich gewaltig. Auch bei kalten Temperaturen braucht der Hund genugend Wasser, besonders, wenn es auf anstrengende Touren geht. Viele Hunde schlecken oder fressen Schnee, wenn sie Durst haben. Leider vertragen sie ihn selten. Schneefressen kann zu Magen-Darm-Beschwerden und sogar zu schwereren Erkrankungen fuhren. Trinkwasser fur den Hund muss also definitiv mit.

  2. Hallo, danke für diesen tollen Beitrag und die Kommentare. Ich habe seit einem Jahr einen Hund und beschäftige mich seit neusten mit dem Thema Wandern. Es waren wirklich viele Informationen und Tipps.
    LG Angelika

  3. Mich würde besonders interessieren, was msn bei langem Regen macht. Der Mensch trägt Poncho, der Hund friert.
    Meiner mag kein Cape.

  4. Grüß Gott an alle,
    das mit den Hütten ist wirklich oft ein Problem. Wir sind jetzt dazu übergegangen in Hotels zu übernachten und von dort Tagestouren zu machen. Auch mit unseren 2 Hunden waren wir dort sehr willkommen.
    Bezüglich der Kühe kann ich nur sagen: üben üben üben. Unsere beiden kommen inzwischen sehr gut damit klar und haben sich an die Begegnung mit Herden gut gewöhnt. Wir wohnen aber auch selbst in einer ländlichen Gegend und können jeden Tag mit den Hunden trainieren.
    Grüße, Finn

  5. Schöner und Hilfreicher Bericht,

    zur Begegnung mit Kühen habe ich für mich eine gute Lösung gefunden.
    Sofern man einen Hund in der Gewichtsklasse 15kg hat kann man den einfach durch die Herde tragen.
    Die Kühe nehmen so meinen Hund gar nicht wahr.
    Hat bei mir bisher sehr gut funktioniert und war für beide Seiten eine angenehme Sache.

    Grüße Denis

  6. Hallo zusammen,
    toller Bericht, interessante Kommentare.
    Aber Langlaufleinen, Flexileinen sind nach unserer Erfahrung nach am Berg fehl am Platz.
    Der Hüftgurt sollte nur mit einem Hundegeschirr verwendet werden, wenn es eng und richtig
    schmal am Berg wird.
    Rinder und gelegentlich Ziegen können immer und plötzlich auftreten und ein Problem sein.
    Leider haben selbst die Bergbauern keine Patentempfehlung für das Verhalten mit den Tieren.
    Unser Hund (Golden Retriever) z.B. hat mittlerweile richtig Angst vor Rindern und die Empfehlung
    den Hund abzuleinen hätte bei uns nur zur Folge, dass unser Hund von den Rindern weglaufen würde.
    Bei uns hilft eigentlich nur Ruhe bewahren und zusammen mit dem Hund langsam an den Rindern vorbeilaufen und damit längere Wege gehen.
    Viele Güße
    Der Hundefreund

  7. Zur Empfehlung bergauf den Hund vorauslaufen und bergab hinterherlaufen zu lassen, bitte unbedingt eine Sache bedenken: Steinschlag. Hunde lösen im Geröll häufig mehr Steine aus, gerade wenn sie zügig voraus Sprinten. Deswegen sollte man unbedingt darauf acht geben, nicht nur für die eigene Haut, sondern auch für weiter unten Wandernde.

  8. Zum Thema Leinen empfehle ich einen getrennten Hühtgurt mit stbilen D- Ringen an denen man leinen einhaken kann.
    Gerade im Früjahr und Herbst, wenn man mit viel Wild rechnen muss, kann auch der best erzugenste Hund mal vom ” Wahnsinn” gepackt werden. Da ist dann die Befestigung am Rucksack (Hüftgurt) nicht immer von Vorteil. Auch wenn es etwas unproffesionell klingt, bietet die Firma Hunter mit dem Hüftgurt Jasper ein sehr gutes System. Ich habe zwei der dazugehörigen Leinen mit Ruckdämpfer daran befsetigt und führe so zwei recht große Schäferhunde. Das klappt hervoragend. Zusätzlich bietet der Gurt noch Platz für eine Trinkflasche. Dadurch, dass die Last dann wirklich in der Körpermitte ankommt, kann man die Hunde auch bei plötzlichen Ausfällen sehr gut halten, zusätzlich lässt sich das ganze im Notfall auch sehr schnell lösen.
    Gerad ein der dunklen Jahreszeit halte ich ich ein solches Führsystem für unerlässlich. Dazu eine gute Stirnlampe und man kann selbst bei Dunkelheit gut weiter Wandern und hat beide Hände frei.
    Vielen Dank für den tollen Artikel, habe hier docjnoch den ein oder anderen Punkt gefiunden, der mir Denkanstöße gegeben hat. Wandern mt Hunden ist einfach toll.

    L.G.
    Marc

  9. Gut geschrieben,
    ich empfehle jedoch statt einer Flexi – oder Schleppleine eine Jöhringleine mir einer länge zwischen 2 und 3 Meter. So bleibt der Hund besser unter Kontrolle und das “gefitzel” mit Flexi -(bei grossen starken Hunden sowieso indiskutabel) oder Schleppleine entfällt. Einen “kleinen” Hund am Bauchgurt vom Rucksack festmachen ok, einen gossen würd ich nicht empfehlen, Da emfiehlt sich ein guter Bauchgurt oder zusätzlicher Gürtel sonst ist der Rucksack schnell im Eimer und der Hund weg. Der Hund sollte auch langsam an Packtaschen gewöhnt werden wegen der Breite. Auch darf das Gewicht nur langsam bis zu höchstens 1/3 des Körpergewichts vom Hund gesteigert werden. In die Notapotheke gehören auch Booties (pro Hund min. 4) und evtl. Pferdesalbe für Zerrungen usw.. Unsere 2 Alaskan Malamute tragen immer ihr “Zeugs” selbst” auf Touren jedoch sollte die Packtasche zum Hund passen (Größe, Form usw.). Ich empfehle auch statt einer Hüttenübernachtung ein Zelt, dass man Flexibler ist. Selbst wenn man im voraus eine Zusage vom Hüttenwirt für Hunde hat kann bei starkem Wanderer aufkommen diese zurückgenommen werden und dann ist das Zelt von großem Vorteil.

    L.G.
    Joerg

  10. Guten Morgen Manfred,

    dass dein Hund keinen Poncho mag, kann ich absolut verstehen. Durch die verhältnismäßig eng anliegende Kleidungsschicht, funktioniert die natürliche Isolierung des Hundefells nicht mehr zu genüge und die Nässe dringt bis an die Haut. Tatsächlich ist es so, dass selbst kurzhaarige Hunde häufig über eine gute Isolation gegen Wind und Wetter verfügen. Ganz ohne GoreTex und Daunenjacke. Da sind uns unsere vierbeinigen Freunde um einiges voraus;)

    Abhängig ist das stark von Rasse und Gewohnheit. Ein Hirtenhund der jeden Tag draußen ist, wird selbst auf einem 3000er Gipfelsturm wenig Probleme haben. Ein Chi­hu­a­hua der gern in der Wohnung tobt, wird sich bei schlechtem Wetter lieber unter dem Sofa verstecken wollen. Für weitere Informationen kontaktiere gerne einmal einen Hundetrainer im Alpenraum oder vielleicht sogar die Bergrettung. Die kennen sich da häufig sehr gut aus.

    Ich hoffe dir mit meiner Antwort ein wenig weitergeholfen zu haben und wünsche dir eine gute Zeit,
    Adrian.

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