Temperatur Schlafsack. Foto: Haglöfs

Temperaturangaben bei Schlafsäcken? Was bedeuten sie wirklich?

5. Oktober 2017

Schlafsack Kaufberatung

Schlafsack Kaufberatung

Du hast auf der letzten Trekkingtour im späten August auf dem Kungsleden gefroren wie ein Schneider, obwohl Dein Schlafsack doch eine Limit-Angabe von 0°C hat? Das sollte doch locker für einstellige Temperaturen in der Nacht reichen, oder etwa nicht?

Das ist eine gute Frage, denn die Temperaturangaben, welche die Hersteller angeben, können schon ein wenig verwirrend sein.

Hier findest Du eine kleine, feine Einleitung in das Wirrwarr der Temperaturangaben bei Schlafsäcken.

Grundsätzlich von Vorteil ist es aber, dass wir ja das wunderschöne Europa unsere Heimat nennen. Als Teil von Europa ist Deutschland nicht nur ein Land mit vielen wunderschönen Outdoor-Spots, nein auch ein Land mit vielen praktischen Normen, die uns den Alltag oft erleichtern und so einen prima Leitfaden für alle möglichen Dinge an die Hand geben. So natürlich auch in diesem Fall: einige pfiffige Leute und Prüflabore haben zusammen die EN 13537 entwickelt. Diese legt die „Anforderungen an Schlafsäcke“ für Sport- und Freizeitaktivitäten hinsichtlich verschiedenster Kriterien fest, unter anderem regelt diese Norm auch, wie die Temperaturen angegeben werden müssen und wie die Angaben überhaupt zu Stande kommen. So kann man einfach und bequem die verschiedenen Schlafsäcke anhand der Temperaturangaben miteinander vergleichen.

Allerdings gilt die Norm nicht für Expeditions- oder Militärschlafsäcke, ebenso sind Kinderschlafsäcke ausgenommen. Dort gelten andere Anforderungen, die über das Standard-Verfahren nicht zu ermitteln sind.

Wie wird gemessen? Die Theorie!

Was bedeuten die Temperaturangaben bei Schlafsäcken

Was bedeuten die Temperaturangaben bei Schlafsäcken

Jetzt wird’s technisch, aber ohne geht’s halt auch nicht, wenn man vergleichbare Werte erhalten möchte! Bei der Messung im Labor wird eine Lebensgroße Glieder-Puppe verwendet, die dem Norm-Mann (25 Jahre alt; 70 kg schwer; 1,73 m groß) und der Norm-Frau (25 Jahre alt; 60 kg schwer; 1,60 m groß) entsprechen soll. Diese liegt auf einer Isomatte in einer Klimakammer mit einer standardisierten Umgebung. Die Puppe ist mit einer Unterwäsche und einer Mütze bekleidet und wird auf Körpertemperatur erwärmt. Nun werden mit verschiedenen Sensoren an unterschiedlichen Punkten Temperaturen gemessen und anhand derer wird die Wärmeisolation ermittelt. Daraus werden dann vier Angaben abgeleitet.

  • Der obere Grenzbereich (T max): Dieser Wert wird so gut wie nie angegeben, gibt er doch den Wert an, bei dem ein Mensch anfängt zu schwitzen, und dann öffnet man den Schlafsack in der Regel sowieso. Also ein eher praxisferner Wert.
  • Der Komfortbereich (T comf): Dieser Wert gibt immer den Temperaturwert an, bei dem die Norm-Frau gerade noch nicht friert und so komfortabel im Schlafsack schläft.
  • Der untere Grenzbereich (T lim): Bis zu dieser Temperatur schläft der Norm-Mann noch im Schlafsack, ohne groß zu frieren.
  • Der extrem Bereich (T ext): Bei diesem Wert geht es für die Norm-Frau nur noch ums Überleben, die Temperatur ist nur sehr eingeschränkt auszuhalten und die Gefahr zu unterkühlen ist hier als sehr hoch einzuschätzen.

Das Ganze kann ziemlich verwirrend sein, da die Norm-Werte sich je nach Wert an der Frau oder an dem Mann orientieren. Daher haben einige Hersteller angefangen, separate Werte für Frauen und Männer in ihren Datenblättern und auf ihren Internetseiten anzugeben.

Und wie sieht es im wirklichen Tour-Alltag fernab des Labors aus?

Auf was ist zu achten, um keine unangenehmen Überraschungen oder kalte Nächte ohne Schlaf zu erleben?

Auf was ist zu achten, um keine unangenehmen Überraschungen oder kalte Nächte ohne Schlaf zu erleben?

Zwischen Theorie und Praxis besteht wie so oft ein Unterschied, aber irgendwie muss man ja die Schlafsäcke vergleichen können. Als verlässliche Temperaturangabe kommt daher eigentlich nur der Komfortbereich (T comf) in Frage – dies ist der Wert, an dem man sich, egal ob Frau oder Mann, bei der Auswahl seines Schlafsacks stets orientieren sollte, wenn man keine unangenehmen Überraschungen und zu kalte Nächte ohne Schlaf erleben möchte. Allerdings kann man auch mit diesem Wert nur eine grobe Vorauswahl treffen, es gibt einfach zu viele verschiedene Faktoren, die den Schlafkomfort und die (erreichbaren) Temperaturangaben beeinflussen können. Angefangen von der Form des Schlafsacks über die Verwendung eines Inletts bis hin zur körperlichen Verfassung auf der jeweiligen Tour – all diese Dinge haben einen Einfluss auf das subjektive Temperaturempfinden im Schlafsack.

Füllung, Unterlage und Pflege – der entscheidende Beitrag zur Temperatur

Für Einsätze im winterlichen Hochgebirge - der VBL Linerbag UL von Exped

Für Einsätze im winterlichen Hochgebirge – der VBL Linerbag UL von Exped

Natürlich kann auch die Art der Füllung einen Einfluss auf die Temperaturangaben haben, nur nicht auf die genormten Labor-Angaben, da sollen ja alle erzielten Ergebnisse miteinander vergleichbar sein. Aber wer zum Beispiel schon mal auf einer Wintertour war und einen Daunenschlafsack dabei hatte, wird ganz sicher schnell merken, dass die Füllung und deren Verhalten bei unterschiedlichen Verhältnissen einen großen Einfluss haben. Zum Beispiel können Kondensfeuchtigkeit im Zelt und Schweiß im Schlaf der Daune arg zusetzen – sie verklumpt und kann dann nicht mehr so optimal wärmen. Da empfiehlt sich dann die Verwendung eines Vapour Barrier Line oder kurz VBL Sacks. Das ist dann der Praxisbezug, den das Labor nicht messen und der auch von keinem Hersteller angegeben werden kann.

Nicht nur auf den Schlafkomfort, auch auf den Temperaturbereich hat die verwendete Isomatte ebenfalls einen großen Einfluss. Alles was man dazu wissen sollte, kann man bequem hier nachlesen. Je nachdem wie gut die Unterlage isoliert, ist auch das Temperaturempfinden höher oder niedriger.

Auch die richtige Pflege und Lagerung hat einen Einfluss auf die Wärmeleistung eines Schlafsacks. Wieso sollte das auch anders sein, als bei all der anderen Outdoor-Bekleidung und Ausrüstung? Wie man sich um seinen Schlafsack kümmert, um möglichst lange etwas davon zu haben, das haben wir hier an dieser Stelle zusammengefasst.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Armin Vittorelli sagte am 15. November 2015 um 11:37 Uhr

    Frage bitte:
    Schlafsack mit Komfortbereich im Handel mit – 5 Grad angegeben: Eignet er sich für Übernachtungen in Lodges in Nepal, wo es i.d. Nach im Inneren der Lodge nicht kälter als + 3 Grad hat?? Wäre das dann Tcomf ??

    Danke für Antwort und schöne Grüsse

    Armin Vittorelli

  2. Simon sagte am 16. November 2015 um 09:06 Uhr

    Hallo Armin,

    wenn der Schlafsack einen T-Comfort Bereich von -5° C hat, wird er dich bis zu dieser Temperatur warm halten. Beachte aber immer, dass man auch wenig Reserve einplanen sollte, da sich je nach Zustand (Müdigkeit; Erschöpfung; etc.) das Temperatur- bzw. Kälteempfinden verändert. Von daher wäre ein solcher Schlafsack vermutlich genau die richtige Wahl für eine Tour, wie du sie planst.

    Viele Grüße
    Simon

  3. Gute Nacht | Weggefährte sagte am 1. Februar 2016 um 09:00 Uhr

    […] eine genaue Erklärung zu den Werten und wie sie entstehen lesen möchte, kann hier und hier […]

  4. Wolfgang Schuster sagte am 19. März 2016 um 21:43 Uhr

    Hallo Simon,
    ich brauche einen Schlafsack für den Mera Peak, letztlich nur für 1 Nacht im Lager auf 5800m.
    Ich habe mir einen Highlander Challanger 400 bestellt.
    Und jetzt kommt es:
    Artikeldatenblatt beim Anbieter/Shop: Komfortbereich -4 bis -25 Grad, Extrem – 33
    Produktkarte an Kompressionssack angeheftet: Comfort-4, Limit -14, Extrem -27
    eingedruckt im Schlafsack innen Reißverschlußabdeckung : Comfort -2, Limit -9, Extrem -26

    ich bin ratlos, was soll man glauben ?
    Sicherheitshalber das letzte , oder ?

    vg.
    Wolfgang

  5. Simon sagte am 5. April 2016 um 08:38 Uhr

    Hallo Wolfgang,

    ein schönes Zeil hast du dir da ausgesucht. Habe kurz mal nach dem Schlafsack gegoogelt, da wir den nicht im Shop führen. Ich würde mich da nur auf die Komfort -2° C im Schlafsack verlassen, wenn überhaupt. Die Höhe, Erschöpfung und der körperliche Zustand können diese -2° C aber vermutlich schnell relativieren. Ich weiß zwar nicht, wie kalt es bei der einen Nacht dort werden kann, aber vermutlich würde ich mir einen leichteren Daunenschlafsack mit einem deutlich niedrigeren Komfortbereich zulegen. Der Highlander Challenger 400 wiegt ja beinahe 2 kg – da bekommt man vergleichbar schwere Daunenschlafsäcke mit deutlich zweistelligen Miunsgrade als Komfortbereich. Aber wie gesagt, ich würde mit Komfort -2° C rechnen für diesen Schlafsack. Die Temperaturangaben im Netz zu diesem Schlafsack schwanken ja sehr und sollten mit Vorsicht zu genießen sein. Es fehlen auch ein Wärmekragen und die Kapuze scheint mir auch eher unkomfortabel zu sein, ist wohl alles eher auf Robustheit im militärischen Bereich ausgelegt.

    Viele Grüße und dir eine gute und hoffentlich erfolgreiche Tour!
    Simon

  6. Vanessa Engel sagte am 3. Mai 2016 um 23:04 Uhr

    Guten Abend liebes Team der Bergfreunde,

    mein Vater (70 Jahre) fährt nun von Rom nach Düsseldorf mit seinem Fahrrad. Wir möchten ihm einen sehr guten Schlafsack schenken, damit er sein Zelt jederzeit beziehen kann. Da er jährlich große Touren mit dem Rad unternimmt (Norwegen, Frankreich, Polen…) braucht er jetzt einen neuen und sehr leichten Schlafsack für die unterschiedlichen Temperaturen. Können Sie mir ein Modell empfehlen?

    Vielen herzlichen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.

    Es grüßt Sie

    Vanessa Engel

  7. Simon sagte am 4. Mai 2016 um 09:49 Uhr

    Hallo Vanessa,

    klasse, dass dein Vater solch coole Touren unternimmt und ihr ihn dabei unterstützt! Die Frage nach dem richtigen Schlafsack ist da nicht ganz so einfach, das Einsatzgebiet ist ja doch ziemlich groß. Wir haben ziemlich viele Schlafsäcke für ganz unterschiedliche Anforderungen im Angebot, ein sehr vielseitiger und bewährter Schlafsack wäre da der Glacier 750 von Mountain Equipment. Aber um dich umfassend beraten zu können, würde ich dich bitten, dich einfach kurz an unseren Kundenservice unter 07121/ 70 12 0 zu wenden, dort kann man dir ganz sicher genau weiterhelfen, um den passenden Schalfsack für deinen Vater zu finden.

    Viele Grüße
    Simon

  8. Salli sagte am 4. Juni 2016 um 13:50 Uhr

    ich will im Sommer in den Alpen wandern gehen so zwischen 2 und 3 tausend Metern. ich friere erfahrungsgemäß recht schnell und wollte fragen, ob es da eine Empfehlung gibt. Vielen Dank!

  9. Simon sagte am 6. Juni 2016 um 08:35 Uhr

    Hallo Salli, oh, das ist schwer zu sagen. Da gibt es einfach zu viele Möglichkeiten, die in Frage kämen. Ich würde dich da gerne an unseren Kundenservice (07121/70 12 0) verweisen, die können dir da ganz sicher den für dich am besten geeigneten Schlafsack heraus suchen! LG Simon

  10. Ramona sagte am 19. September 2016 um 21:39 Uhr

    ich bin gerade auch auf der Suche nach dem passenden Schlafsack. Ich möchte auf jedenfall einen Daunenschlafsack, um das Gewicht und Packmaß geringer zu halten. Einsatzbereich sollte vorwiegend für Zelttouren in den Alpen im Sommer (bis 2000m) und Trekkingtouren in Norwegen evtl auch Island sein. Ich habe mir nun mal den Mountain Equipment Matrix III Schlafsack angeschaut. Er hat einen Komfortbereicht von 2 ° und da ich eine Frostbeule bin, habe ich nun Angst dass mir dieser zu kalt sein könnte. Welchen Komfortbereich würdest du empfehlen?

  11. Jörn sagte am 20. September 2016 um 08:45 Uhr

    Hi Ramona,

    danke für deinen Kommentar – der Matrix III ist gut, aber für Norwegen und Island solltest du vielleicht eher nach einem Schlafsack mit 600 g Füllmenge suchen. Als Alternativen können wir dir den Leo 10 von Haglöfs (https://www.bergfreunde.de/hagloefs-leo-10-daunenschlafsack/) oder den Ultralite 700 von Exped empfehlen (https://www.bergfreunde.de/exped-ultralite-700-daunenschlafsack). Letzterer ist etwas schmaler geschnitten, aber wenn das nicht stört, ein top Teil! :)

    Liebe Grüße,

    Jörn

  12. Nalina sagte am 22. September 2016 um 22:40 Uhr

    Hallo,
    ich hab folgende Frage: Ende März war ich (als total Outdoor-Unerfahrene) in der Sahara mit einem Nomad Thebe – angebliche Komforttemperatur von 2 Grad. Ich habe ziemlich gefroren und es nur ausgehalten, wenn ich komplett angezogen war und die freien Stellen im Schlafsack ausgestopft habe. Nachttemperatur: 6-7 Grad.
    Nun möchte ich wieder in die Sahara – diesmal möchte ich aber mit T-Shirt schlafen können und keinesfalls frieren. Ein Daunenschlafsack – Mumienform – muß also wohl her. Ab welche Komforttemperatur soll ich nehmen? Ich habe einfach keine Ahnung, wie ich das interpretieren soll, weil ich letztes Mal so eine schlechte Erfahrung gemacht habe. Ich gehe wieder von 6-7 Grad Nachttemperatur aus. Könnt Ihr mir helfen? Ich wäre echt dankbar!

  13. Jörn sagte am 23. September 2016 um 10:54 Uhr

    Hallo Nalina,

    das mit den Temperaturangaben ist immer so eine Sache, wie du ja schon selbst festgestellt hast. Wir würden dir empfehlen bei der Komforttemperatur mindestens auf 0°C runter zu gehen. Mein Kollege Kosta (Kosta@bergfreunde.de) gibt dir gerne ein paar nähere Empfehlungen, wenn du das wünschst.

    Liebe Grüße,

    Jörn

  14. Giuseppe sagte am 25. Januar 2017 um 08:36 Uhr

    Hallo Simon !

    ich möchte mir gerne einen Winterschlafsack zulegen, dabei bin ich auf den Yukon Arctic Ultra gestoßen. Hat jemand aus eurem Team mit diesem Schlafsack Erfahrungen gesammelt? Liebe Grüße, Giuseppe

  15. Giuseppe sagte am 25. Januar 2017 um 08:40 Uhr

    Noch eine Frage, wenn es erlaubt ist: Ich suche einen Schlafsack mit einer Mindest-Comfort-Temperatur, die bei -10 Grad liegen sollte. Der Yukon Arctic Ultra liegt da bei -16 Grad, was super ist! Vielleicht gint es andere Schlafsäcke, die nicht so teuer sind, aber ebenfalls die Funktionen erfüllen, um die es mir geht.
    Liebe Grüße, Giuseppe

  16. Jörn sagte am 25. Januar 2017 um 09:44 Uhr

    Hi Giuseppe,

    ich habe gerade mit meinem Kollegen Ron aus dem Kundenservice gesprochen, der sich bei dem Thema exzellent auskennt. Er hat empfohlen, dass du einfach mal direkt bei uns durchklingelst (07121/70 12 0) und dich mit ihm verbinden lässt. Aktuell ist leider einiges los in der Hotline, weshalb es sein kann, dass du es mehrmals versuchen musst. Falls du gar nicht durchkommst, melde dich noch mal. Wir finden garantiert einen Weg! :)

    Liebe Grüße,

    Jörn

  17. Sina sagte am 28. Februar 2017 um 15:18 Uhr

    Hey,
    danke für diesen Beitrag, ich fliege nun nach Israel und habe zwei Schlafsäcke, zwischen denen ich mich entscheiden muss. Bzw überlge jetzt ob ich mir nciht lieber einen ganz neuen anschaffen sollte!
    Da wir in den Bergen und in der Wüste übernachten vermute ich, dass es nachts auch mal kälter werden kann. Jetzt verwirren mich aber diese Temperaturangaben, vielleicht kann es sich hier klären ;)
    Schlafsack 1 wiegt 1000g und ist noch recht neu, hier steht EN 13537:2012 Tcomf +9,7°C, Tlim +5,5°C und Text -7,4°C. Das Material ist 100% Polyester..
    Schlafsack 2 wiegt ca. 1800g ist schon älter, hier steht nach DIN 7943 Komfortbereich + 21°C, Übergangsbereich +0,1//-4,4°C und Risikobereich -21°C, der Schlafsack ist außen aus 100% Polyester und Innen gefüllt (300g/qm) und besitzt eine weiche Innenauskleidung.
    Vermutlich hat der „alte Schlafsack“ noch eine veraltete Temperaturangabe? Der Alte ist aber auch einer von der großen Sorte, könnt ihr vielleicht einen empfhelen, der leicht (Backpack) und trotzdem für Wärem sowie Kälte geeignet ist? Oder bin ich da mit Schlafsack 1 schon abgedeckt? Ich besitze noch ein dünnes Baumwollinlet, das ich mitnehme!
    Vielen Dank :)

  18. Jörn sagte am 28. Februar 2017 um 16:48 Uhr

    Hi Sina,

    danke für deinen Kommentar. Die eierlegende Wollmilchsau zu finden ist immer etwas tricky ;) Wir würden Dir generell zu Daune empfehlen. Mein Kollege Ron lässt fragen, ob du morgen im Laufe des Tages mal bei uns aufrufen möchtest? Die Nummer ist:07121/70 12 0. Lass Dich einfach direkt mit Ron verbinden und sag einen schönen Gruß von mir!

    Viele Grüße,

    Jörn

  19. Tobi sagte am 13. März 2017 um 07:36 Uhr

    Hey Leute,
    Ich habe ein kleines Problem. Bei mir geht es morgen auf eine dreitages Wanderung im Abel Tasman National Park. Leider habe ich nur einen ziemlich dünnen Schlafsack dabei der einen Risikobereich von 9 Grad bis -1,5 hat. Der Wetterbericht jedoch hat Temperaturen von 2 Grad angezeigt. Ist das Übernachten jetzt lebensgefährlich ich würde mich natürlich nur mit langen Klamotten schlafen legen und habe außerdem eine Decke dabei. Ist zwar jetzt komisch gefragt aber ich habe eben nur den einen Schlafsack weil ich immer im Auto schlafe.
    Liebe Grüße
    Toni

  20. Jörn sagte am 13. März 2017 um 09:48 Uhr

    Hi Tobi,

    Garantien können wir hier natürlich keine aussprechen. Die Kollegen aus dem Kundenservice meinen aber, dass es mit langen Klamotten und Decke natürlich deutlich besser aussieht. Es kommt natürlich auch stark drauf an, wie dein eigenes Temperaturempfinden ist.

    Viele Grüße,

    Jörn

  21. Lisa sagte am 7. April 2017 um 22:19 Uhr

    Hallo,
    ich werde von Ende August bis Mitte September nach Namibia auf eine Trekking-Tour mit Zeltübernachtung (Matratzen werden gestellt) fahren. Diese Jahreszeit ist in Namibia gerade noch so Winter, die Temperaturen können nachts wohl bis auf 0 Grad fallen oder sogar Minusgrade erreichen könnten.
    Da ich leicht friere, bin ich nicht sicher, was ich für einen Schlafsack kaufen sollen, der mich warm hält, nicht allzu schwer und dazu noch bezahlbar ist – vielleicht könnt ihr mir ja was empfehlen?
    Danke und Grüße
    Lisa

  22. Jörn sagte am 10. April 2017 um 08:07 Uhr

    Hi Lisa,

    am besten, du rufst einfach kurz bei unserem Kundenservice an. Das ist einfach, da garantiert Rückfragen kommen werden. Du kannst Dich dort direkt mit meinem Kollegen Ron verbinden lassen, er ist unser Fachmann in Sachen Schlafsack und kann dir optimal weiterhelfen. Die Nummer lautet: 07121/70 12 0.

    Liebe Grüße,

    Jörn

  23. bärbel sagte am 19. Juni 2017 um 21:53 Uhr

    Hallo,
    Wir werden im Oktober eine Hütten-Trekkingtour nach Tansania zum Mt. Meru und Kilimanjaro Unternehmen. Dazu benötigen wir einen Schlafsack mit Komfortbereich -15 Grad, was könnt ihr mir empfehlen? Ich will auf jeden Fall auch meinen dünnen Seidenschlafsack als zusätzliche Einlage mitnehmen.
    Liebe Grüße
    Bärbel

  24. Jörn sagte am 20. Juni 2017 um 11:54 Uhr

    Hi Bärbel,

    danke für Deine Anfrage. Ich würde sagen, du versuchst es mal telefonisch bei unserem Kundenservice und lässt dich mit meinem Kollegen Ronald verbinden. Er ist unser Fachmann für Schlafsäcke und kann dir weiterhelfen. Leider ist es nicht ganz trivial, einen passenden Schlafsack auszusuchen, daher ist eine Telefonberatung durchaus sinnvoll :)

    Liebe Grüße,

    Jörn

  25. Martina sagte am 6. Juli 2017 um 11:02 Uhr

    Hallo,

    ich habe einen Schlafsack mit Tcomf +2,7°C, Tlim -2,7°C und Text -19°C.
    Mir stellt sich jetzt die Frage, ob dieser auch zum Campen im Sommer bei ca. 15-20°C Nachttemperatur geeignet ist oder doch zu warm ist? Gibt’s nach oben hin überhaupt eine „Begrenzung“?

    Danke und LG,
    Martina

  26. Jörn sagte am 7. Juli 2017 um 10:59 Uhr

    Hi Martina,

    an sich gibt es nach oben keine Begrenzung. Wenn es zu warm wird, kannst du theoretisch einfach den Reißverschluss aufmachen. Natürlich gibt es auch Sommerschlafsäcke, die dünner und damit nicht so warm und natürlich leichter sind.

    Ich hoffe, das hilft dir weiter!

    Viele Grüße,

    Jörn

  27. Welcher Schlafsack zum Zelten? - 3-mann-zelt.net sagte am 6. Juli 2017 um 20:57 Uhr

    […] Temperaturbereich des Schlafsackes richtet sich in erster Linie nach dem Klima an Ihrem Camping-Ort. Für warme […]

  28. […] beim Schlafsack-Kauf auf die Komforttemperatur, nicht auf das angegebene […]

  29. Simon sagte am 12. September 2017 um 12:08 Uhr

    Hallo
    Ich werde im Oktober zwei Wochen in der Wüste sinai campen. Dort kann es nachts 1 bis 2 Grad Celsius haben. Reicht ein schlafsack mit extremtemperatur Bereich – 10 grad? Da ist ein Angebot für den Skandika ICELAND Schlafsack. Kann ich dss ruhigen Gewissena kaufen?

  30. Jörn sagte am 13. September 2017 um 11:07 Uhr

    Hi Simon,

    das Thema Schlafsack ist recht schwierig, denn da gibt es einige weitere Parameter abzufragen. Am Einfachsten ist es, du rufst bei uns im Kundenservice unter der 07121/70 12 0 an und lässt dich mit Ronald verbinden. Er ist unser Fachmann in dem Bereich.

    Alternativ kannst du auch eine Email an info@bergfreunde.de schicken – optimal wäre aber ein Anruf.

    Liebe Grüße,

    Jörn

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