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Welcher Trekkingrucksack passt am besten zu meinen Ansprüchen? – eine kleine Kaufberatung

1. Oktober 2015

Kategorie

Sportart

Trekkingrucksäcke eigenen sich vor allem für mehrtägige

Trekkingrucksäcke eigenen sich vor allem für mehrtägige Wandertouren

Sobald es wieder nach draußen auf Tour gehen soll, stellt sich immer wieder aufs Neue die Frage, welchen Rucksack man am besten nehmen soll, um seine sieben Sachen am einfachsten und bequemsten zu transportieren.

Bei der Vielzahl an Modellen, Größen und Ausstattungen verliert man jedoch schnell den Überblick und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. An dieser Stelle möchten wir dem ambitionierten Outdoorfan, Bergsteiger, Wanderer und Backpacker ein paar hilfreiche Tipps geben.

 

 

Die Größe ist entscheidend

Angeblich ist die Größe nicht immer so wichtig, doch in diesem Fall schon. Wobei man hier natürlich differenzieren muss, wie lang die angestrebte Tour denn sein soll. Für kleine Tagesausflüge sind die sogenannten Daypacks die einfachste Lösung. Sie sind äußerst kompakt und bieten Platz für das Nötigste, das für einen Tag benötigt wird. Soll es aber für ein paar Tage ins Gebirge gehen, oder gar auf eine kleine Urlaubsreise mit dem Rucksack, ist selbstverständlich ein etwas größeres Modell gefragt.

Hier kommen die waschechten Trekkingrucksäcke ins Spiel, die ein Volumen von 60, 90 oder sogar mehr Litern bieten. Sie haben einen enormen Stauraum, der dafür sorgt, dass Wechselklamotten, Proviant und Ausrüstung darin Platz finden. Beladen werden können sie meist mit bis zu 20 kg, bei Bedarf aber auch mehr. Als zusätzliche Features gibt es spezielle Ausstattungen für Bergsteiger, die z.B. Haltevorrichtungen für Steigeisen, Eispickel und weitere Ausrüstungsgegenstände bereithalten.

Trekkingrucksäcke Tragesystem

Ein gutes Tragesystem besteht aus gepolsterten Schultergurte sowie einem Brust- und Hüftgurt

Auf das richtige Tragesystem achten

Da man bei einem vollgepackten Rucksack gerne mehrere Kilogramm mit sich herumschleppen muss, ist es äußerst sinnvoll, beim Kauf des nächsten Trekkingrucksacks auf ein ordentliches Tragesystem zu achten. Wichtig ist dabei, dass die Schultergurte gepolstert und am besten noch mit einem Meshstoff versehen sind. Dieser sorgt für eine bessere Belüftung und vermindert ein übermäßiges Schwitzen. Unverzichtbar sind zusätzliche Brust- und Hüftgurte. Diese sorgen dafür, dass die Last besser verteilt wird und dass der Rucksack nicht so leicht nach hinten wegkippen kann. Darüber hinaus sollte der Rucksack selbst in einer besonders stabilen Verfassung sein, damit er durch die Last nicht in sich zusammenfällt und damit ihn das Gewicht am Rücken nicht nach unten zieht.

Atmungsaktive Eigenschaften verringern das Schwitzen

Jeder, der schon einmal einige Kilos auf seinem Rücken einen Berg nach oben geschleppt hat, weiß, wie schweißtreibend das auch bei kalten Temperaturen sein kann. Genau aus diesem Grund sollte der Bergsteiger darauf achten, dass der Rucksack auch eine hohe Atmungsaktivität aufweist. Meist wird das durch einen praktischen Mesheinsatz im Rückenbereich gewährleistet. Dieser spezielle Netzstoff ist äußerst luftdurchlässig und schafft eine Zwischenschicht zwischen Rucksack und Körper, durch welche die Luft zirkulieren kann. Somit kann auch die Feuchtigkeit besser nach draußen transportiert werden.

Viele Taschen und große Öffnungen erleichtern die Ordnung

Es gibt wahrscheinlich nichts schlimmeres, als auf einer Tour seinen Rucksack zu öffnen und erst einmal nach dem gewünschten Gegenstand suchen zu müssen. Besonders, wenn es gerade auch noch regnet oder schneit und man sowieso schon leicht gereizt ist. Durch eine ordentliche Aufteilung des Rucksacks mit Hilfe von Taschen und einer optimalen Innenaufteilung kann auch unterwegs Ordnung gehalten werden. Große Gegenstände kommen nach innen und kleinere in die dafür vorgesehenen Außentaschen oder Zusatztaschen.

Zusätzlich bieten viele Modelle spezielle Haltevorrichtungen für ganz sperrige Gegenstände wie Schlafsäcke, Zelte, Töpfe, Kocher usw. Damit diese keinen zusätzlichen Platz wegnehmen, werden sie im Außenbereich befestigt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass das Be- und Entladen des Rucksacks so einfach wie nur möglich vonstatten gehen soll. Deshalb sollte die Hauptöffnung des Trekkingrucksacks so groß wie nur möglich sein. Eventuell sogar abnehmbar. Denn nur so kommt man am einfachsten an den Innenbereich und muss nicht den gesamten Inhalt auf dem feuchten Waldboden verteilen, nur weil das gesuchte Stück ganz unten liegt.

Zu guter Letzt: Modell für Frau oder Mann?

Da Frau und Mann anatomisch sehr unterschiedlich sind, sind auch die Rucksäcke auf die dementsprechende Körperform angepasst. Dadurch ergibt sich eine bessere Gewichtsverteilung und ein angenehmer Tragekomfort. Deshalb empfiehlt sich immer, zuerst darauf zu achten, für welches Geschlecht der jeweilige Rucksack konzipiert wurde. Erst dann kann man sich daran machen, die Eigenschaften des Rucksacks auf die jeweiligen Ansprüche umzulegen und somit das perfekt passende Modell für die nächste Tour finden. Dieser steht dann auch nichts mehr im Wege.

Trekkingrucksäcke Frauen und Männer Körperpassformen

Durch die angepassten Rucksäcke ergeben sich bessere Gleichgewichtsverteilungen und ein angenehmerer Tragekomfort

Wie immer könnt Ihr Euch bei Fragen auch gerne an unsere Experten aus dem Kundenservice wenden. Hannes, unser Fachmann für Trekkingrucksäcke, steht Euch unter der Woche täglich von 9.00 – 18.00 Uhr telefonisch unter +49 (0)7121/70 12 0 oder per E-Mail zur Verfügung.

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