Alle Artikel zum Thema ‘Packlisten’

Leidet Dein Rucksack auch an chronischem Übergewicht, weil Du einfach immer viel zu viel einpackst? Oder bist Du Dir noch nicht ganz sicher, was Du für Deinen nächsten Trip in die Berge so alles brauchst? Wer auf Nummer sicher gehen will ist hier genau richtig.

Mit unseren Packlisten, geben wir Dir einen Überblick, was Du für Dein nächstes Outdoor-Abenteuer, unbedingt dabei haben solltest. Egal ob Du die ideale Packliste für dein erstes Trailrunning-Abenteuer, Klettererlebnis, deine erste mehrwöchige hochalpine Expedition, Skitour, Biketour oder Wandertour suchst, wir wissen, was Du brauchst.

Jetzt Packliste ausdrucken, abhaken und garantiert alles dabei haben.

Packliste Vatertag

Must-Haves für den Vatertag

16. Mai 2017
Packlisten

Die Welt in Aufruhr, im ganzen Land zerbrechen sich Männer aller Altersschichten den Kopf über die richtige Routenplanung, hoffen auf gutes Wetter, beten zu Petrus und stellen schon mal langsam die Hopfenschorle kalt. Wer noch nicht weiß worauf wir hinaus wollen: Bald ist Vatertag! Zeit, für eine zünftige Wanderung mit dem einen oder anderen Einkehrschwung. Wer nicht so gerne „schwingt“, der muss zwangsläufig sämtlichen Kram mitschleppen, was ohne das passende Equipment ziemlich anstrengend werden kann. Um euch das Leben auf Wanderschaft zu erleichtern, haben wir für euch die ultimative Vatertagspackliste zusammengestellt:

Die Kühlbox

Das mit Abstand wichtigste Accessoire und maßgeblich für das gelingen der Tour verantwortlich. Und wenn die Kühlbox dann auch noch aussieht wie ein VW Camper, hat man ohnehin schon gewonnen. Das gute Stück kann man abschließen, damit die wertvolle Fracht bestmöglich vor räuberischen Banden geschützt wird und dank eines ausfahrbaren Griffs kann man den Mini-Camper ganz easy hinter sich her ziehen.

Der Bierkrug

Gleich das zweite wichtige Ausrüstungsstück hinterher. Bier schmeckt nun mal besser aus einem Krug – da beißt die Maus keinen Faden ab. Tonnenschwere Glasbehältnisse in der Hand zu tragen – oder gar im Rucksack – klingt allerdings nicht wirklich sexy. Gut, dass findige Camping-Hersteller hier eine Marktlücke gesehen haben und inzwischen Bierkrüge aus Polyamid produzieren, die leichter und absolut bruchfest sind. Perfekt für die angemessene Verköstigung des einen oder anderen isotonischen Kaltgetränkes.

Der Grill

Hand aufs Herz – ohne was Gutes vom Grill ist die Vatertagswanderung keine echte Vatertagswanderung. Wer sich aber nicht auf das nächste Dorffest verlassen will, um etwas Essbares zu ergattern, kann sich dank portabler Grills auch unterwegs bestens versorgen. Und vor allem am laufenden Band. Einfach aufklappen, Holz rein, anzünden und Grillgut auf den Rost. Was letztlich auf dem Gitter liegt, sei euch überlassen. Wichtig ist nur, eine gute Grundlage muss es sein ;-)

Die Sitzgelegenheit

Jetzt wird es gemütlich. Natürlich. Wenn schon mit portablem Grill, dann doch bitte auch mit portabler Sitzgelegenheit. Ein schöner, leichter Dreibein-Hocker zum Ein- und Ausklappen ist ideal, um entspannt am Grill oder dem Lagerfeuer zu sitzen und zwischendurch den Ausblick zu genießen. Und wenn es dann noch so ein super kompaktes Teil wie der kleine Campinghocker von Robens ist, dann fragt man sich nicht lange, ob man das Teil mitnimmt oder nicht.

Die Sonnencreme

Liebe Väter – und Mütter, wir wollen ja fair bleiben – Ende Mai kann das Wetter schon mal sommerliche Züge annehmen, während die Haut allerdings noch die vornehme Blässe des letzten Winters trägt. Nach einer gefühlten Stunde sieht man dann aus wie ein Hummer, der frisch aus dem Kochtopf kommt. Einschmieren? Klar, haben wir schon erledigt. Nachschmieren? Nun ja, nach dem zweiten oder dritten Kurzen ist auch das meist vergessen und des Dramas roter Akt nimmt seinen Lauf. Besser: Gleich die 50er-Sonnencreme draufkleistern. Da ist man auf der sicheren Seite – zumindest bis zum nächsten Sprung in den Baggersee.

Die Signalpfeife

Gerade im späteren Touren- und Tagesverlauf ist es vermutlich keine schlechte Idee, eine Signalpfeife dabei zu haben. Warum? Vielleicht kennt ihr das, wenn man sich irgendwann fragt, wo eigentlich Bernd und Kalle abgeblieben sind, die nur kurz austreten wollten. Gut, wenn einer von den beiden dann ne Signalpfeife dabei hat, damit er wieder gefunden werden kann. Die Pfeife sollte möglichst laut und einfach zu bedienen sein (ähnlich wie die Pusteröhrchen von der Polizei). Ich glaube ich muss nicht extra erklären, warum.

Das Panzerband

Weil es einfach nie fehlen sollte. Das gute alte Panzerband hilft in allen Lebenslagen: Wenn die Hand nicht mehr am Krug bleiben will, – Stichwort: Edward Fortyhands – wird sie einfach festgeklebt. Wenn der Griff von der Kühlbox abbricht: Einfach antapen und gut ist. Und wenn Kalle zu viel redet, hilft auch hier das gute alte Panzerband. Fluch und Segen zugleich: Auch die Pfeife kann er danach nicht mehr benutzen.

Wir sind uns sicher, dass die Tour nächste Woche mit unseren Hilfsmitteln garantiert zum Hit wird, an den ihr euch nach lange erinnern werdet. Oder eben auch nicht. Wem das nicht reicht oder wer weitere kreative Ideen hat: Was sind eure Must-Haves für die Vatertagstour?

Trailrunning

Packliste Trailrunning

24. Januar 2017
Packlisten

Trailrunning erfreut sich unter Bergsportlern aller Couleur großer Beliebtheit. Es eignet sich perfekt um die Ausdauer für die nächste alpine Kletterpartie oder die Hochtour zu trainieren, schult Gleichgewicht und Koordination und macht dazu auch noch richtig Laune!

Allerdings ist es auch mit vielen Anstrengungen verbunden. Gutes und vor allen Dingen leichtes Equipment ist daher fast schon Pflicht, damit man nicht unnötiges Gewicht den ohnehin schon super anstrengenden Anstieg hochschleppen muss. Und natürlich sollte auch die Wahl des Schuhwerks nicht unbedacht bleiben, denn gerade bei rassigen Downhills ist ein guter Grip essentiell.

Mit unserer Packliste wollen wir Dir einen Überblick geben, was du für dein erstes Trailrunning-Abenteuer, vor allem im alpinen Gelände, unbedingt dabei haben solltest:

 

Ausrüstung und Bekleidung:










Optionale Ausrüstung:







Vorsicht ist besser als Nachsicht

So schön das Abenteuer Trailrunning auch sein kann, man sollte sich bewusst sein, dass man nach wie vor in den Bergen unterwegs ist und dass es hier unter Umständen zu Notfällen kommen kann. Daher sollte man sich vorher gut über die Wetterlage informieren und im Zweifel doch lieber eine leichte Regenjacke mitnehmen. Auch Verpflegung sollte definitiv immer dabei sein, vor allem, wenn man eine längere Tour plant.

Das Ganze relativiert sich, sobald der Lauf in den Mittelgebirgen oder Gegenden stattfindet, in denen die Zivilisation näher ist und man ggf. schneller „gerettet“ werden kann. Wer sich aber auf den Spaß einlässt, mal abseits von Asphalt und Forstwegen zu laufen, der wird schnell gefallen an der Abwechslung finden.

expedition

Packliste Expedition

11. November 2016
Ausrüstung, Packlisten

Da das Wort Expedition eine ganze Reihe möglicher Aktivitäten umfasst, von der Skidurchquerung Grönlands, über eine Motorradtour quer durch die Sahara bis hin zum Survival-Trip im Amazonasgebiet, wollen wir erstmal kurz definieren, worum es uns hier gehen soll.

Die folgende Packliste soll eine Übersicht geben über die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, die für eine mehrwöchige hochalpine Expedition nötig sind. Angefangen von den Basics, über die Ausrüstung für das Basislager bis hin zur eigentlichen Kletterausrüstung sollte die Liste einen guten Überblick über das Nötigste bieten. Weitere wichtige Hinweise folgen im Anschluss an die Packliste.

Anmerkung: Die Ausrüstung, die mit auf den Berg geht, ist kursiv gehalten.

Im Vorfeld solltest du checken:









Ausrüstungs-Basics:




















Basislager & Hochlager:












Kochausrüstung & Lebensmittel

















Expeditionskleidung















Kletterausrüstung














Zusätzliche Hinweise zur Packliste für Expeditionen

Wie oben im Text bereits angemerkt, ist es schwer, eine allgemeingültige Packliste für Expeditionen zusammenzustellen, weil der Begriff an sich ein sehr weites Feld abdeckt. Selbst wenn man, wie hier geschehen, den Fokus auf außereuropäische, hochalpine Bergexpeditionen setzt, gibt es noch zahlreiche Varianten.

Es ist eine völlig andere Hausnummer, ob man sich einer kommerziellen, geführten Expedition anschließt oder alles selbst organisiert. Eine Expedition mit Trägern, Fixseilen und mehreren festen Zwischenlagern bedarf einer ganz anderen Planung (und ganz anderer Ausrüstung) als eine Besteigung im Westalpen-Stil (bei der man alles, was man braucht, im Rucksack mit sich führt). Nicht zuletzt machen der Charakter und die Höhe des Berges sowie die Schwierigkeit der Route einen erheblichen Unterschied aus.

Um es nicht unnötig zu komplizieren: die Packliste geht von einer geführten Expedition in einer Gipfelhöhe aus, in der noch kein künstlicher Sauerstoff (und die entsprechende Ausrüstung) benötigt wird.

Leistungsumfang im Vorfeld in Erfahrung bringen

Der Reiseveranstalter wird im Vorfeld sehr genau beschreiben, was zum Leistungsumfang der Expedition gehört und was nicht. Falls es hier Unklarheiten gibt, diese unbedingt rechtzeitig abklären und ggfs. erforderliche Ausrüstung kaufen und noch zu Hause ausprobieren (ein Gletscher ist der falsche Ort um zu lernen, wie man Steigeisen anzieht). Wichtig sind hier die Punkte Versorgung mit Lebensmitteln, Brennstoff und Unterkünfte. Es macht einen großen (auch finanziellen) Unterschied, ob man sich mehrere Höhenzelte selbst kaufen muss, oder auf gestelltes Material zurückgreifen kann. Gleiches gilt auch für die Kletterausrüstung, insbesondere Seile. Fixseile, insofern benötig, werden vermutlich von den Guides gestellt und auch verlegt, bei Kletterseilen kann das anders aussehen.

Je besser man im Vorfeld Bescheid weiß, desto weniger unnötige Eigenausrüstung fliegt man im Zweifelsfall um die halbe Welt. Andererseits sollte man bei bestimmten Dingen auch keine Kompromisse eingehen und zum Beispiel bei der Besteigung nur Lebensmittel nutzen, von denen man weiß, dass man sie auch verträgt. Hier muss man mit gesundem Menschenverstand abwägen, wo man Prioritäten setzen sollte.

Wichtige Abschlussbemerkung

Wie schon mehrfach erwähnt, ist jede Expedition verschieden, also kann es nie eine perfekte Packliste geben, die generell stimmt. Die hier angegebenen Ausrüstungsgegenstände können nur ein Vorschlag sein, der individuell (am besten in Absprache mit den Bergführern) erweitert oder zusammengestrichen werden muss.

Außerdem gilt es eine gesunde Balance zu finden zwischen „alles dabei“ vs. „schnell und leicht unterwegs“ und zwischen „leicht“ vs. „robust“. Viel Spaß beim Packen für die Expedition und natürlich beim Bergsteigen!

eisklettern

Packliste Eisklettern

10. November 2016
Ausrüstung, Packlisten

Eisklettern wird von Jahr zu Jahr beliebter. Und das, obwohl die Hürde bei dieser Kletterdisziplin eher hoch ist: der Zeitraum kurz, nur an wenigen Orten möglich, und man muss einiges wissen über Eis, Wetter und Sicherung im Eis. Und dann braucht es auch noch die Technik und die Kraft, sich mit Steigeisen und Eisgeräten an der Wand zu halten.

Die folgende Liste dient in diesem Sinne als Grundausstattung, die ein jeder individuell an die Charakteristika der Route anpassen kann:

Bekleidung









Ausrüstung













Das sollte auch immer dabei sein













Je nach Bedarf





Eisklettern sollte nur, wer auch weiß, was er tut und wo er sich bewegt. Fürs sicheres Eisklettern reicht das Wissen über Sportklettern nicht aus.

Beim Eisklettern ist es meist ziemlich frisch. Zumindest der Sichernde bekommt schnell kalte Füße, dem Kletterer hingegen wird schon nach wenigen Metern ziemlich warm. Man sollte sich bei der Auswahl der Kleidung auf die zum Teil deutlichen Minusgrade einstellen und die Tatsache, dass man sich an gefrorenem Wasser bewegt, welches gerne schmilzt, wenn es mit dem Körper in Kontakt kommt. Wasserdichte Hosen und Jacken sind zu empfehlen.

Auch bedenken sollte man, dass man mit spitzen und scharfen Gegenständen hantiert wird. Steigeisen und Eisgeräte sind so gemacht, dass sie sich leicht ins Eis fressen und dort halten. Bei der Auswahl der Kleidung sollte man daher robuste Materialien aussuchen oder sensiblere Schichten (Daunenjacke) unter eine robuste Schicht (Hardshelljacke) packen.

mountainbike_transalp

Packliste MTB Transalp

7. November 2016
Ausrüstung, Packlisten

Einmal eine Transalp zu unternehmen steht auf der To-do-Liste vieler ambitionierter Mountainbiker. Neben guter Trainingsvorbereitung und akkurater Planung der einzelnen
Etappen ist die richtige Ausrüstung ausschlaggebend für das Gelingen einer Alpenüberquerung.

Hier findest du eine Packliste für deine anstehende Transalp.

Bekleidung










Ausrüstung unterwegs











Werkzeug & MTB-Kleinteile







Für die Hütte













Am Körper trägst Du Deine MTB-Schuhe und Socken, eine gepolsterte Radhose und ggf. eine Baggy-Shorts, ein Funktionsunterhemd und ein Trikot. An den Händen sorgen MTB-Handschuhe für guten Grip an den Lenkergriffen und der Helm für Sicherheit und Sonnenschutz zugleich. Eine passende Outdoor-Brille schützt die Augen vor der Sonne und vor Schmutz.

Damit du all die empfohlenen Sachen in deinem Rucksack auch Platz hast, empfehlen wir dir Rucksäcke ab 25 l. Es gibt spezielle Ausführungen für Mehrtagestouren. Achte darauf, dass die Rucksäcke über einen Regenschutz verfügen.

Tipp: Packe deine Wechselklamotten in Plastiksäckchen! So bleiben sie garantiert trocken.

bouldern-am-fels

Packliste Bouldern am Fels

31. Oktober 2016
Ausrüstung, Packlisten

Bouldern – das Klettern ohne Seil in Absprunghöhe – erfreut sich als Alternative bzw. Ergänzung zum Sportklettern nicht nur im Winter großer Beliebtheit. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem klassischen Klettern ist, dass man zum Bouldern nahezu kaum kostenintensive Ausrüstung braucht. Ein paar bequeme Kletterschuhe, normale Sportsachen und ein kleiner Magnesiumbeutel mitsamt einer Handvoll des weißen Goldes reichen für den Anfang bereits vollkommen aus.

Wer jedoch länger dabei bleibt und sich die recht steile Lernkurve nach oben wurschtelt, wird schnell merken, dass das Kraxeln an künstlichen Griffen in der Halle längst nicht alles sein kann. Spätestens wenn der Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen lockt, zieht es einen förmlich hinaus an den Fels. Dass hierzu ein bisschen mehr an Equipment nötig ist liegt auf der Hand. Schließlich sind weiche Matten draußen genauso Fehlanzeige, wie stickige Luft und aufgepumpte Fitnessstudio-Flüchtlinge.

Aus diesem Grund folgt hier in aller gebotenen Kompaktheit eine kurze Packliste zum Bouldern am Fels.

Boulderausrüstung & Bekleidung








Zusätzliche Ausrüstung (Optional)






In diesem Sinne heißt es nicht zu Unrecht: Vor dem Bouldern ist nach dem Bouldern. Ein solides Aufwärm- und leichtes Dehnprogramm vor dem ersten Einstieg macht also nicht nur aus sportphysiologischer Sicht Sinn, es reduziert auch deutlich das Verletzungsrisiko. Und wie wichtig eine aktive Nachbereitung zum Training der Antagonisten ist, wissen spätestens alldiejenigen mit muskulären Verkürzungen und dem klassischen „Kletterrücken“. Hier empfiehlt sich also zusätzlich das Lesen einschlägiger Literatur zum Thema „Gimme Kraft“, als auch „Yoga für Kletterer“ sowie sonstiger Lehr- und Trainingshandbücher.

skitour

Packliste Skitour

13. Oktober 2016
Ausrüstung, Packlisten

Warum sich an vorgegebene Pisten halten, wenn man querfeldein ein wunderbares Naturerlebnis erleben kann. Das denken sich immer mehr Skifahrer und machen genau das. Hier die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, die dabei sein sollten.

Die folgende Liste dient in diesem Sinne als Grundausstattung, die ein jeder individuell an die Charakteristika seiner Tour anpassen kann:

Bekleidung










Ausrüstung









Lawinenausrüstung





Das sollte auch immer dabei sein













Falls auf der Hütte übernachtet werden soll






Wenn noch Platz im Rucksack ist




Wer abseits von bewirtschafteten Pisten Skifahren möchte, genießt nicht nur die Freiheit sich ganz nach Belieben bewegen zu können, er/sie verzichtet auch auf die Sicherheit einer gespurten Piste und setzt sich den Risiken einer wilden Winterlandschaft mit Wetterumstürzen und Lawinen aus. Daher sollte sich jeder, der auf Skitour geht, gut auskennen mit dem Wetter in den Bergen, Lawinenkunde und Lawinenrettung. Die Reduktionsmethode von Werner Munter zur schnellen Entscheidungsfindung vor Ort im Schlaf zu beherrschen ist sicher ein guter Anfang. Und natürlich nie alleine losziehen, wenn es in gefährliches oder unbekanntes Gelände geht.

Die hier genannte Liste bezieht sich auf eintägige Skitour, die evtl. mit einer Übernachtung auf einer Hütte kombiniert wird. Wenn die Übernachtung draußen unter freiem Himmel stattfinden soll, dann bedarf es wesentlich mehr Ausrüstung. Bitte in diesem Fall die Liste fürs Biwak hinzuziehen.

bergwanderung_tagestour

Packliste: Wandern Tagestour

5. Oktober 2016
Ausrüstung, Packlisten

Als Wander-Tagestour gilt alles, bei dem man nicht all seine Ausrüstung mitnimmt, sondern abends wieder an einen Ausgangspunkt zurückkommt. Entscheidend ist, dass man Ausrüstung für einen Tag (ohne Übernachtung) mitnimmt.

Bekleidung







Das sollte auch immer dabei sein














Optional (nach Jahreszeit und Tour)











Wenn noch Platz im Rucksack ist









Vielleicht der größte Vorteil einer Tagestour: Fehler in der Ausrüstungsplanung plagen einen nur einen Tag und können dann relativ einfach ausgebessert werden. Je nach Tour sollte man allerdings ein paar Essentials auf jeden Fall dabei haben. Alle weiteren Produkte laufen dann unter der Rubrik „persönliche Vorlieben“ und „Angewohnheiten“.

klettersteig

Packliste Klettersteig

5. Oktober 2016
Ausrüstung, Packlisten

Um gerade Einsteigern in das Klettersteiggehen eine erste Orientierungshilfe an die Hand zu geben, haben wir eine Packliste speziell für Klettersteige erstellt, die sich am Tourengepäck eines üblichen Bergsteigers anlehnt und darüber hinaus noch spezielle Ausrüstung für den Klettersteig enthält.

Klettersteigausrüstung






Bekleidung






Das sollte auch immer dabei sein











Optional (nach Jahreszeit und Tour)










Wenn noch Platz im Rucksack ist










Klettersteige erfreuen sich einer enormen Beliebtheit. Ihr Ursprung kann gar bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurückdatiert werden, als die ersten dieser Eisenwege noch als sehr provisorische Steighilfen in verschiedene symbolträchtige Wände der Alpen gemeißelt wurden (1843 Dachstein, 1873 Zugspitze, 1903 Marmolata, …). Moderne Klettersteige unterscheiden sich hingegen maßgeblich von diesen ursprünglichen Aufstiegshilfen und bieten neben Drahtseilversicherungen, Eisenzapfen, Handhaken und Trittsprossen teilweise gar spektakuläre Seilbrücken, Flying Foxes und viele weitere Attraktionen. Längst steht also nicht mehr die reine Hilfe zur Fortbewegung im Mittelpunkt vieler Via Ferratas, sondern das Erlebnis Berg als solches…

Mit Hilfe heutiger Klettersteige ist es somit nicht länger nur den Kletterern und Alpinisten von einst vergönnt, die Schönheit der Berge aus einer völlig neuen Perspektive kennenzulernen, auch Kindern und Familien wird so ein Zugang zu den schönsten Wänden der Welt gewährt. Dabei soll die Unterteilung von Klettersteigen in verschiedene Schwierigkeitsgrade (von A – wenig schwierig bis E – extrem schwierig) keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass vor allem die Kategorien A bis C häufig von unerfahrenen Bergsteigern unterschätzt werden und ebenso alpine Gefahren und Risiken beherbergen, wie andere Disziplinen des Bergsports. Gleichzeitig sollten Aspekte wie die Länge, Ausgesetztheit und Anforderungen an die körperliche Fitness vor dem Begehen eines Klettersteigs stets kritisch reflektiert werden. Dass daneben folglich die entsprechende Ausrüstung sowie der routinierte Umgang mit derselben zum Standard gehören, erklärt sich unterdessen von selbst. Einige Ausrüstungsgegenstände verdienen dabei besondere Beachtung.

Schuhwerk

Hier empfiehlt sich idealerweise ein Schuh der Kategorie B (leichte Klettersteige) bis B/C. Dieser sollte nicht nur Stabilität und Halt auf der Ferrata selbst geben, mit ihm müssen auch Zu- und Abstieg bewältigt werden. Anforderungen, die ein solcher Schuh erfüllen sollte sind: mindestens knöchelhoher Schaft, umlaufende Gummiränder („Geröllschutzrand“, erhöht die Lebensdauer des Schuhs ungemein), atmungsaktive, wasserdichte Membran (z.B. Gore-Tex) von Vorteil, mittelharte Sohle, die seitlich relativ verwindungssteif ist, zudem kann ein kantiger Profilabsatz zusätzlichen Halt auf Eisenstiften liefern, eine Reibungsfläche vorne („Kletterzone“) hilft zudem bei anspruchsvollerer Kletterei. Typische Modelle sind: Garmont Ferrata GTX, Hanwag Badile Combi GTX / Ferrata Combi GTX, Scarpa Rebel Lite GTX

Klettersteigausrüstung

  • Klettergurt: In der Regel verwendet man einen normalen Hüftgurt, wie man ihn auch zum Sportklettern hernimmt. Hier sollte man vor allem auf eine angemessene Polsterung und breite (bequeme) Auflageflächen achten. Materialschlaufen sind weniger wichtig, hier reichen zwei aus
  • Bergsteigerhelm, UIAA-geprüft
  • Klettersteigset nach UIAA-Norm, mit Bremssystem und zwei Klettersteigkarabinern
  • Klettersteighandschuhe, meist mit Lederbesatz (schützen vor Verletzungen am Stahlseil)
  • Kletterseil (30 m – Einfachseil oder Edelrid Via Ferrata Belay Kit II), beim Klettersteiggehen mit Kindern oder Anfängern optimalerweise zur Zusatzsicherung (30 m – Einfachseil oder Edelrid Via Ferrata Belay Kit II)
  • Bandschlinge + HMS-Karabiner, zur Selbstsicherung (optional für lange, fordernde Touren, um sich bei Pausen nicht ins Klettersteigset hängen zu müssen)
schneeschuhwandern

Packliste Schneeschuhtour

29. August 2016
Ausrüstung, Packlisten

Vielleicht die älteste Form des Wintersports, auch wenn es zunächst mehr eine Form der sinnvollen Fortbewegung war, hat es inzwischen immer mehr Freunde und Anhänger. Das Schneeschuhgehen. Hier die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, die Ihr nicht vergessen solltet.

Bekleidung










Ausrüstung





Das sollte auch immer dabei sein



















Falls auf der Hütte übernachtet werden soll






Wenn noch Platz im Rucksack ist




Wer sich auf Schneetour begibt, tut dies häufig weitab vom der nächsten Stadt oder dem nächsten Telefon. Und das vermutlich auch noch umgeben von sehr viel Schnee. Wer sich in eine solche Umgebung begibt, sollte sich der Risiken bewusst sein: Hilfe braucht länger um die Sportler zu erreichen, Wetterumschwünge können schnell gefährlich werden, ganz zu schweigen von Lawinen. Daher sollte man immer gut vorbereitet auf Tour gehen und nicht an Ausrüstung sparen.

hallenklettern

Die einzig wahre Packliste fürs Hallenklettern

29. August 2016
Ausrüstung, Packlisten

Nicht auszudenken: Du kommst in der Kletterhalle Deines Vertrauens an und stellst fest, dass Du neben deinem Paar Einkletterschuhe zwar noch die für den Überhang dabei hast, die für den Boulderraum und die Senkrechten hast Du aber zuhause gelassen. Damit ist der Abend schon mal komplett gelaufen und Du kannst gleich wieder einpacken.

Damit dieser Alptraum für Dich niemals Realität wird, hier eine ungemein wichtige (und nicht immer ganz ernst gemeinte) Packliste für die Kletterhalle.

Bekleidung







Ausrüstung






Das sollte auf jeden Fall am Gürtel hängen




Das sollte auf jeden Fall mit im Rucksack sein



bigwall

Packliste Big Wall

25. August 2016
Ausrüstung, Packlisten

Grundsätzlich beschreibt die Bezeichnung Big Wall lediglich, dass es eine sehr sehr lange Mehrseillängentour wird und man demnach auch in der Wand übernachten wird. Sie sagt noch nichts darüber aus, wie die Kletterei in der Wand aussehen wird. Also Sportklettern, technisches Klettern oder vielleicht auch Tradclimbing.

Im Grund bedarf es also mehrerer Listen. Daher haben wir uns hier auf die Produkte beschränkt, die für das Leben in der Wand notwendig sind. Es lohnt sich auf jeden Fall, noch einen Blick in die Packliste fürs Felsklettern zu werfen.

Bekleidung








Ausrüstung



















Das sollte auch immer dabei sein








Das Klettern in der Big Wall ist noch mal ein Klettern für sich. Schließlich lebt man für mehrere Tage in sehr luftiger Höhe an einer Wand. Und darauf muss das Leben ausgerichtet werden. Man schläft in der Sicherung, verrichtet seine Notdurft in einen Behälter oder frei über dem Abgrund und schaut nach dem Aufwachen erst mal viele hundert Meter nach unten.

Das Ungewohnteste ist aber sicher die Logistik und die Tatsache, dass man nicht mal eben so runter kann. Das Material für zwei Personen umfasst schon sehr viel Gewicht, welches neben dem Klettern auch per Flaschenzügen die Wand hinauf gebracht werden muss.

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