Alle Artikel zum Thema ‘Packlisten’

Leidet Dein Rucksack auch an chronischem Übergewicht, weil Du einfach immer viel zu viel einpackst? Oder bist Du Dir noch nicht ganz sicher, was Du für Deinen nächsten Trip in die Berge so alles brauchst? Wer auf Nummer sicher gehen will ist hier genau richtig.

Mit unseren Packlisten, geben wir Dir einen Überblick, was Du für Dein nächstes Outdoor-Abenteuer, unbedingt dabei haben solltest. Egal ob Du die ideale Packliste für dein erstes Trailrunning-Abenteuer, Klettererlebnis, deine erste mehrwöchige hochalpine Expedition, Skitour, Biketour oder Wandertour suchst, wir wissen, was Du brauchst.

Jetzt Packliste ausdrucken, abhaken und garantiert alles dabei haben.

Bergfreund Jan am Kilimanjaro

Auf den Kilimandscharo – Tipps für die Packliste

7. März 2018
Packlisten, Tipps und Tricks

5.895m – für viele ist es ein lange gehegter Traum, einmal im Leben auf dem Dach Afrikas zu stehen. Bei mir kam diese Idee eher spontan, nach dem Studium. Da hat man ja erstmal Zeit, wenn es einen nicht direkt an die nächste Uni oder ins Berufsleben verschlägt. Dabei wäre letzteres gar nicht so schlecht gewesen, kostete die Besteigung seinerzeit doch geschlagene 3.000 Euro, mit allem Drum und Dran – Flüge, Hotel, Nationalparkgebühren, Guides, anschließende Safari … the list goes on.

Ein anderer, nicht unwesentlicher Teil dieser Kosten: die gesamte Ausrüstung, welche für solch eine Besteigung notwendig sein wird. Dabei habe ich so Allerlei falsch gemacht. Nicht nur weil plötzlich das nötige Kleingeld fehlte, sondern auch aus mangelnder Erfahrung. Dieses und weiteres Wissen möchte in an dieser Stelle weitergeben – in der Hoffnung so manch einem angehenden Kilimandscharo-Begeher hoffentlich hilfreiche Infos mit auf den Weg geben zu können.

Das höchste Bergmassiv Afrikas

Die größte Herausforderung an Mensch und Material ist sicherlich die nicht zu unterschätzende Höhe dieses formschönen Vulkanes. So gilt es nicht nur, seinen Körper auf knapp 6.000m Höhe zu bugsieren (das ist immerhin höher als das Everest-Basislager), sondern dabei fünf völlig unterschiedliche Klimazonen zu durchwandern:

  • Landwirtschaftlich genutzter Kulturwald
  • Bergregenwald ab 1.700m bis zur Baumgrenze
  • Die alpine Stufe beginnt ab etwa 2.800 m und führt zunächst durch Grasland sowie eine von Heidegebüsch geprägte Steppenregion
  • Ab 4.000m geht es über die sogenannte Hochlagenwüste (karg und steinig, mit großen Tag-/Nacht Temperaturamplituden) bis knapp 1.000m unterhalb des Gipfels
  • Die eigentliche Gipfelregion befindet sich in der nivalen Zone, d.h. wo sich Schnee, Gletscher und Gipfelkrater die Klinke in die Hand reichen.

Von der Wahl einer geeigneten Route

Nun geht es natürlich nicht in einem Rutsch bergauf, das würde den nicht-akklimatisierten Mitteleuropäer schlichtweg überfordern, sondern je nach gewählter Route in Etappen rauf, wieder ein Stückchen runter, am nächsten Tag weiter rauf, usw. Frei nach der tansanischen Sprechart „Pole, Pole“ (Langsam, Langsam) bahnt man sich seinen Weg in fünf bis neun Tagen zum Uhuru Peak. Dabei bieten sich vor allem die längeren Routen nicht nur auf Grund ihrer landschaftlichen Vielfalt, sondern auch der wesentlich besseren Akklimatisierungsmöglichkeiten gleich in doppelter Hinsicht an.

Wir haben uns für die seinerzeit eher seltener begangene 7-Tages-Tour über die Machame-Route – die sogenannte Whiskey-Route entschieden. Körperlich vielleicht etwas fordernder, da länger (und auch etwas teurer), dafür aber mit besseren Chancen, auch tatsächlich den Gipfel zu erreichen (was schließlich auch 9 von 10 Leuten aus unserer Gruppe gelang).

Ausrüstung? Ja was genau eigentlich?

Spätestens in der Gipfelnacht ist mir schmerzlich (bzw. eher frierend) bewusst geworden, was ich hätte besser machen können. Typischer Anfängerfehler mögen jetzt die einen sagen, war doch klar die anderen. Dabei sind es genau diese Fehler, aus denen man lernt. Und nicht wenige Fragen, die uns regelmäßig erreichen, drehen sich um die Punkte:

  • Wie kalt wird es werden? Welche Bekleidung empfiehlt sich nicht nur für die Regenwaldetappen, sondern vor allem für den Gipfeltag?
  • Welche Komforttemperatur sollte mein Schlafsack haben? Welche Isomatte bietet sich an?
  • Was ist mit Zelten und Verpflegung?
  • Und last but not least: Trinkflasche oder Trinksystem?

Dies sind natürlich nur einige der Fragen, die man sich im Vorfeld der Tour stellen sollte und stellen muss. Deren Beantwortung fällt jedoch nicht immer ganz so leicht. Aus diesem Grund möchte ich schlicht einige Orientierungshilfen liefern, die zwar keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeiten erheben, mir persönlich das Leben jedoch erleichtert hätten.

Welche Bekleidung muss mit? Was ist Nice-to-have?

Ein Blick in meine Packliste zeigt vor allem eins: Kleide dich nach dem Zwiebelprinzip und nimm nicht zu viel mit! Ein Paar Merino T-Shirts, ein Paar Merino-Longsleeves (Materialstärke 200 g/m²) und eine Windstopper-Softshelljacke. Dazu eine Trekkinghose, bei der die Beine abnehmbar sind. Schon steht die Basis und man kommt die ersten Tage problemlos über die Runden. Vor allem die Merinobekleidung trocknet schnell und stinkt wenig. Ein klarer Gewinn für Übernachtungen im Zelt.

Spannend hingegen wird der Übergang von 3.000m in die teils windgepeitschte Hochlagenwüste. Hier gibt es nur noch wenig Schutz durch die Vegetation, sodass man Wind und wenn man Pech hat, dem Regen ziemlich ausgeliefert ist. Abhilfe schafft auf jeden Fall winddichte Oberbekleidung sowie ein Buff, den man sich bei Bedarf ins Gesicht ziehen kann. Die (leichte) Regenjacke sollte dabei griffbereit im Tourenrucksack verstaut sein.

Achja, fast vergessen, die Schuhe… Oft werde ich gefragt, ob es denn die steifen Bergstiefel für den Kili sein müssen. Meine Antwort lautet nein. Ein ordentliches Paar (eingelaufene!) knöchelhohe Wanderschuhe der Kategorie B sind meiner Meinung nach vollkommen ausreichend. Da es sich bei der ganzen Besteigung mehr um ein ausgedehntes Höhentrekking handelt, sollten vor allem das Abrollverhalten, der Komfort und die Atmungsaktivität der Schuhe stimmen. Für mich haben sich ein paar Hanwag Banks GTX bewährt. Wer darüber hinaus noch länger im Land bleibt, zum Beispiel für eine Safari, der sollte neben 3-4 Paar Socken auf jeden Fall ein leichtes, luftiges zusätzliches Paar Schuhe einpacken.

Kommen wir nun zum Eingemachten: Alles oberhalb von 4.000m. Hier habe ich den wohl größten Fehler begangen und mir aus Mangel an nötigem Kleingeld keine Daunenjacke gekauft. Das wiederum sollte mir spätestens am letzten Abend vor dem Gipfel sowie auf dem Weg zum Uhuru Peak selbst einige Unannehmlichkeiten bereiten. Als ich mich in einer abstrusen Kombination aus T-Shirt, Longsleeve, Fleecejacke, noch einer Fleecejacke, Windstopperjacke und einer zusätzlichen Hardshelljacke on top zum Gipfel gebibbert habe, während sich die Anderen in ihrer gemütlichen Daunenjacke verkriechen konnten. Nehmt also um Gottes Willen ein Daunenoberteil mit. Keine von diesen 800 Euro Michelin-Männchen-Dingern, aber zumindest eine aus dem mittleren Preissegment, einigermaßen klein verpackbar mit 650 bis 700 cuin Bauschkraft. Damit sollte einem doch geholfen sein.

Nice-to-have ist auf jeden Fall eine lange Unterhose. Auch hier hat sich eine aus Merinowolle mit 200 g/m² bewährt – im Schlafsack sowie auf dem Weg zum Gipfel ein echter Zugewinn. Wer es mag, dem sei auch ein Kunstfaserrock empfohlen. Vor allem in den abendlichen Stunden, mit einem leckeren Tee in der Hand, kann es die Behaglichkeit vor dem Zelt beim gemütlichen Beisammensitzen doch nochmal deutlich erhöhen.

Was letztlich so Dinge wie Handschuhe und Mütze angeht, da gibt es nur wenig zu sagen. Vergessen sollte man sie jedenfalls nicht. Eine warme, bequeme Wollmütze unter der Kapuze, dazu ein Paar winddichte und zum Beispiel mit Primaloft isolierte Fingerhandschuhe, schon sollte der letzten Etappe auf das Dach Afrikas nichts mehr im Wege stehen. Außer der großen Höhe natürlich. Aber hier reagiert einfach jeder Mensch anders. Und wenn man Symptome der akuten Höhenkrankheit zeigt, sollte man diese keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Lieber auf Nummer sicher gehen, den Gipfel streichen und dafür Gesund wieder runterkommen… So wie es schließlich auch einer Mitstreiterin aus unserer Gruppe ergangen ist. Hut ab für diese Entscheidung, gehört doch einiges an Mut dazu, aber wer weiß schon wofür es gut war? Unser Bergführer jedenfalls hat schon so einige Fälle erlebt, in denen er und seine Guides Leute mit Sauerstoffflaschen vom Berg runterkarren mussten.

Wie man sich bettet, so liegt man…

Apropos Schlafen. Mein Kunstfaserschlafsack von Mountain Hardwear mit 1°C Komforttemperatur plus ein Mikrofaser-Inlet war schon nicht schlecht, ist aber sicher nichts fürs Frostbeulen. Wer hingegen auf Nummer sicher gehen will, wählt einen Kunstfaserschlafsack im Bereich -2°C Komfort oder knapp darunter. In den wärmeren Lagen (Stichwort Schwitzen; Feuchtigkeit) kann man diesen einfach weiter geöffnet lassen, weiter oben am Berg wird man über einen Wärmekragen dankbar sein.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum dann nicht gleich einen Daunenschlafsack mitzunehmen. Hier würde ich grundsätzlich nicht widersprechen, für mich war jedoch hauptsächlich der Preis ausschlaggebend. Daune ist noch leichter, bietet ein besseres Isolationsvermögen im Vergleich zum Gewicht und gleicht das Körperklima gerade bei den hohen Temperaturdifferenzen am Kili zwischen Lager 1 und Lager 5 besser aus – kostet dafür aber auch entsprechend mehr. Letztlich ist es also eine Frage des Geldbeutels. Orientieren sollte man sich in beiden Fällen an den -5°C bis 0°C Komforttemperatur, für besonders kalte Nächte weit oben kommt ein zusätzliches Inlet zum Einsatz.

Wer nicht gerade auf einer Therm-a-Rest Z-Lite Sol Faltmatte übernachten will, sollte sich zudem Gedanken über eine selbstaufblasende Isomatte machen. Meine ist die Exped SIM Lite UL 3.8 – ein guter Kompromiss aus Packmaß, Gewicht und Isolationsvermögen. Mit ihrem R-Wert von 3,2 reicht sie bis etwa -5°C. Auch hier bietet sich die Überlegung an, auf eine etwas dünnere, dafür leichtere Matte zu setzen, auf die Gefahr hin, gerade in den höheren Lagen bei niedrigen Temperaturen bzw. Bodenfrost zu bibbern. Oder im Gegenteil: Wer auf Nummer sicher gehen will, orientiert sich an einer Mattendicke von 4 bis 5 cm.

Die Zelte (zumindest kenne ich es nicht anders) werden in der Regel vom Veranstalter gestellt und von den eigens zugeteilten Trägern in die einzelnen Lager verbracht. So muss man sich zumindest um diesen Punkt nicht weiter kümmern.

Zum Thema Verpflegung und Trinkwasser

Auch wenn das mit dem Thema „by fair means“ nicht viel zu tun hat, aber auch die Verpflegung wird zu großen Teilen von den Trägern in die einzelnen Lager geschleppt. Selbst wenn ich persönlich der Ansicht bin, dass ich alles was ich am Berg benötige, selbst mit hinauf und wieder mit hinunter nehme, so sind die Regeln am Kili ein bisschen anders. Ohne die Träger geht hier nichts. Und vielleicht ist das auch gut so, immerhin handelt es sich beim stark reglementierten Tourismus am Kili häufig um die Haupteinnahmequelle für viele Chaggas, die so ihre Familien ernähren.

 

Auf jeden Fall muss man sich neben Energieriegeln für die einzelnen Tagesetappen nicht um Trekkingnahrung oder Ähnliches kümmern. Meist gibt es ein kleines Frühstück und zu Abend etwas Warmes, mit Kartoffeln, Fleisch und Reis. Für den kleinen Hunger zwischendurch schwöre ich auf Clif Bar. Wem das verständlicherweise zu teuer ist, der sollte mal die Haferriegel von Oatsnack ausprobieren – kleine Kraftpakete, die noch dazu gut schmecken und nicht so schnell wegschmelzen.

Mein letzter Punkt dreht sich um’s Trinkwasser. Dazu ein Vergleich: Person 1 trägt eine Trinkblase mit drei Litern Fassungsvermögen im Rucksack. Person 2 eine handelsübliche ein Liter Trinkflasche in der Seitentasche. Wer trinkt mehr bzw. regelmäßiger? Die Antwort ist eindeutig und braucht keiner weiteren Erklärung. Mein Trinksystem von Camelbak hat nur einen Haken, bzw. viel mehr war es mein Denkfehler, keinen Isolationsschlauch mitzunehmen. Das resultierte darin, dass ich die ganze Nacht auf dem Weg zum Gipfel an einem eingefrorenen Beißventil genuckelt habe. Erst mit dem Sonnenaufgang konnte ich sehnsüchtig dabei zusehen, wie das Wasser im Schlauch langsam wieder seinen Aggregatzustand in Richtung trinkbar änderte.

Wie dem auch sei, die Wasserversorgung am Berg ist durchweg gut und durch die Träger gewährleistet. Das heißt, ich muss selbst nur dafür Sorge tragen, mir täglich meine Vorräte zu füllen (3-4 Liter Wasser pro Tag sind durchaus nötig und für eine angemessene Akklimatisierung zu empfehlen). Wer dann noch daran denkt, dass sein Wasser bei Minustemperaturen ja einfrieren könnte und entsprechend Vorkehrungen trifft (und damit meine ich nicht, das Wasser durch hochprozentigen Schnaps zu ersetzen), der wird auf der sicheren Seite sein. So gibt es für die meisten Trinksysteme passende Winter Kits mit isolierten Schläuchen.

Was muss definitiv nicht mit?

Viel wird darüber geschrieben, was man auf solchen Bergtouren alles braucht. Noch wichtiger ist jedoch, sich darüber Gedanken zu machen, was man alles nicht braucht! Und da gibt es am Kilimandscharo so einiges, was definitiv zu Hause bleiben kann. Um der endlosen Litanei also an dieser Stelle ein Ende zu setzen, hier meine Top 5 der Dinge, die man einfach nicht braucht:

  • Schwere Bergstiefel (Kategorie C-D) und mehr als 3 Paar Socken
  • Gamaschen jeglicher Art (zumindest habe ich sie nonstop umsonst mit mir rumgeschleppt – aber ja, gegen feinen Vulkanstaub können auch kurze, leichte, atmungsaktive Gamaschen helfen)
  • Mehr als eine gute (abzippbare -> universelle) Trekkinghose
  • Mehr als zwei T-Shirts, zwei Longsleeves, eine Fleece- und eine Daunenjacke
  • Handy, Smartphone und Co – am Berg hat‘s eh keinen Empfang, dafür lieber eine gute Kamera mit Ersatzakku einstecken

In diesem Sinne wünsche ich allen Aspiranten einen eindrücklichen Aufstieg und sichere Abkehr vom einstigen höchsten Berg Deutschlands.

Trailrunning

Packliste Trailrunning

4. Juli 2017
Packlisten

Trailrunning erfreut sich unter Bergsportlern aller Couleur großer Beliebtheit. Es eignet sich perfekt um die Ausdauer für die nächste alpine Kletterpartie oder die Hochtour zu trainieren, schult Gleichgewicht und Koordination und macht dazu auch noch richtig Laune!

Allerdings ist es auch mit vielen Anstrengungen verbunden. Gutes und vor allen Dingen leichtes Equipment ist daher fast schon Pflicht, damit man nicht unnötiges Gewicht den ohnehin schon super anstrengenden Anstieg hochschleppen muss. Und natürlich sollte auch die Wahl des Schuhwerks nicht unbedacht bleiben, denn gerade bei rassigen Downhills ist ein guter Grip essentiell.

Mit unserer Packliste wollen wir Dir einen Überblick geben, was du für dein erstes Trailrunning-Abenteuer, vor allem im alpinen Gelände, unbedingt dabei haben solltest:

Ausrüstung und Bekleidung










Optionale Ausrüstung







Vorsicht ist besser als Nachsicht

So schön das Abenteuer Trailrunning auch sein kann, man sollte sich bewusst sein, dass man nach wie vor in den Bergen unterwegs ist und dass es hier unter Umständen zu Notfällen kommen kann. Daher sollte man sich vorher gut über die Wetterlage informieren und im Zweifel doch lieber eine leichte Regenjacke mitnehmen. Auch Verpflegung sollte definitiv immer dabei sein, vor allem, wenn man eine längere Tour plant.

Das Ganze relativiert sich, sobald der Lauf in den Mittelgebirgen oder Gegenden stattfindet, in denen die Zivilisation näher ist und man ggf. schneller „gerettet“ werden kann. Wer sich aber auf den Spaß einlässt, mal abseits von Asphalt und Forstwegen zu laufen, der wird schnell gefallen an der Abwechslung finden.

Packliste Expedition

6. Juli 2017
Ausrüstung, Packlisten

Da das Wort Expedition eine ganze Reihe möglicher Aktivitäten umfasst, von der Skidurchquerung Grönlands, über eine Motorradtour quer durch die Sahara bis hin zum Survival-Trip im Amazonasgebiet, wollen wir erstmal kurz definieren, worum es uns hier gehen soll.

Die folgende Packliste soll eine Übersicht geben über die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, die für eine mehrwöchige hochalpine Expedition nötig sind. Angefangen von den Basics, über die Ausrüstung für das Basislager bis hin zur eigentlichen Kletterausrüstung sollte die Liste einen guten Überblick über das Nötigste bieten. Weitere wichtige Hinweise folgen im Anschluss an die Packliste.

Anmerkung: Die Ausrüstung, die mit auf den Berg geht, ist kursiv gehalten.

Im Vorfeld solltest du checken:









Ausrüstungs-Basics:




















Basislager & Hochlager:












Kochausrüstung & Lebensmittel

















Expeditionskleidung















Kletterausrüstung














Zusätzliche Hinweise zur Packliste für Expeditionen

Wie oben im Text bereits angemerkt, ist es schwer, eine allgemeingültige Packliste für Expeditionen zusammenzustellen, weil der Begriff an sich ein sehr weites Feld abdeckt. Selbst wenn man, wie hier geschehen, den Fokus auf außereuropäische, hochalpine Bergexpeditionen setzt, gibt es noch zahlreiche Varianten.

Es ist eine völlig andere Hausnummer, ob man sich einer kommerziellen, geführten Expedition anschließt oder alles selbst organisiert. Eine Expedition mit Trägern, Fixseilen und mehreren festen Zwischenlagern bedarf einer ganz anderen Planung (und ganz anderer Ausrüstung) als eine Besteigung im Westalpen-Stil (bei der man alles, was man braucht, im Rucksack mit sich führt). Nicht zuletzt machen der Charakter und die Höhe des Berges sowie die Schwierigkeit der Route einen erheblichen Unterschied aus.

Um es nicht unnötig zu komplizieren: die Packliste geht von einer geführten Expedition in einer Gipfelhöhe aus, in der noch kein künstlicher Sauerstoff (und die entsprechende Ausrüstung) benötigt wird.

Leistungsumfang im Vorfeld in Erfahrung bringen

Der Reiseveranstalter wird im Vorfeld sehr genau beschreiben, was zum Leistungsumfang der Expedition gehört und was nicht. Falls es hier Unklarheiten gibt, diese unbedingt rechtzeitig abklären und ggfs. erforderliche Ausrüstung kaufen und noch zu Hause ausprobieren (ein Gletscher ist der falsche Ort um zu lernen, wie man Steigeisen anzieht). Wichtig sind hier die Punkte Versorgung mit Lebensmitteln, Brennstoff und Unterkünfte. Es macht einen großen (auch finanziellen) Unterschied, ob man sich mehrere Höhenzelte selbst kaufen muss, oder auf gestelltes Material zurückgreifen kann. Gleiches gilt auch für die Kletterausrüstung, insbesondere Seile. Fixseile, insofern benötig, werden vermutlich von den Guides gestellt und auch verlegt, bei Kletterseilen kann das anders aussehen.

Je besser man im Vorfeld Bescheid weiß, desto weniger unnötige Eigenausrüstung fliegt man im Zweifelsfall um die halbe Welt. Andererseits sollte man bei bestimmten Dingen auch keine Kompromisse eingehen und zum Beispiel bei der Besteigung nur Lebensmittel nutzen, von denen man weiß, dass man sie auch verträgt. Hier muss man mit gesundem Menschenverstand abwägen, wo man Prioritäten setzen sollte.

Wichtige Abschlussbemerkung

Wie schon mehrfach erwähnt, ist jede Expedition verschieden, also kann es nie eine perfekte Packliste geben, die generell stimmt. Die hier angegebenen Ausrüstungsgegenstände können nur ein Vorschlag sein, der individuell (am besten in Absprache mit den Bergführern) erweitert oder zusammengestrichen werden muss.

Außerdem gilt es eine gesunde Balance zu finden zwischen „alles dabei“ vs. „schnell und leicht unterwegs“ und zwischen „leicht“ vs. „robust“. Viel Spaß beim Packen für die Expedition und natürlich beim Bergsteigen!

eisklettern

Packliste Eisklettern

6. Juli 2017
Ausrüstung, Packlisten

Eisklettern wird von Jahr zu Jahr beliebter. Und das, obwohl die Hürde bei dieser Kletterdisziplin eher hoch ist: der Zeitraum kurz, nur an wenigen Orten möglich, und man muss einiges wissen über Eis, Wetter und Sicherung im Eis. Und dann braucht es auch noch die Technik und die Kraft, sich mit Steigeisen und Eisgeräten an der Wand zu halten.

Die folgende Liste dient in diesem Sinne als Grundausstattung, die ein jeder individuell an die Charakteristika der Route anpassen kann:

Bekleidung









Ausrüstung













Das sollte auch immer dabei sein













Je nach Bedarf





Eisklettern sollte nur, wer auch weiß, was er tut und wo er sich bewegt. Fürs sicheres Eisklettern reicht das Wissen über Sportklettern nicht aus.

Beim Eisklettern ist es meist ziemlich frisch. Zumindest der Sichernde bekommt schnell kalte Füße, dem Kletterer hingegen wird schon nach wenigen Metern ziemlich warm. Man sollte sich bei der Auswahl der Kleidung auf die zum Teil deutlichen Minusgrade einstellen und die Tatsache, dass man sich an gefrorenem Wasser bewegt, welches gerne schmilzt, wenn es mit dem Körper in Kontakt kommt. Wasserdichte Hosen und Jacken sind zu empfehlen.

Auch bedenken sollte man, dass man mit spitzen und scharfen Gegenständen hantiert wird. Steigeisen und Eisgeräte sind so gemacht, dass sie sich leicht ins Eis fressen und dort halten. Bei der Auswahl der Kleidung sollte man daher robuste Materialien aussuchen oder sensiblere Schichten (Daunenjacke) unter eine robuste Schicht (Hardshelljacke) packen.

mountainbike_transalp

Packliste MTB Transalp

6. Juli 2017
Ausrüstung, Packlisten

Einmal eine Transalp zu unternehmen steht auf der To-do-Liste vieler ambitionierter Mountainbiker. Neben guter Trainingsvorbereitung und akkurater Planung der einzelnen
Etappen ist die richtige Ausrüstung ausschlaggebend für das Gelingen einer Alpenüberquerung.

Hier findest du eine Packliste für deine anstehende Transalp.

Bekleidung










Ausrüstung unterwegs











Werkzeug & MTB-Kleinteile







Für die Hütte













Am Körper trägst Du Deine MTB-Schuhe und Socken, eine gepolsterte Radhose und ggf. eine Baggy-Shorts, ein Funktionsunterhemd und ein Trikot. An den Händen sorgen MTB-Handschuhe für guten Grip an den Lenkergriffen und der Helm für Sicherheit und Sonnenschutz zugleich. Eine passende Outdoor-Brille schützt die Augen vor der Sonne und vor Schmutz.

Damit du all die empfohlenen Sachen in deinem Rucksack auch Platz hast, empfehlen wir dir Rucksäcke ab 25 l. Es gibt spezielle Ausführungen für Mehrtagestouren. Achte darauf, dass die Rucksäcke über einen Regenschutz verfügen.

Tipp: Packe deine Wechselklamotten in Plastiksäckchen! So bleiben sie garantiert trocken.

bouldern-am-fels

Packliste Bouldern am Fels

6. Juli 2017
Ausrüstung, Packlisten

Bouldern – das Klettern ohne Seil in Absprunghöhe – erfreut sich als Alternative bzw. Ergänzung zum Sportklettern nicht nur im Winter großer Beliebtheit. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem klassischen Klettern ist, dass man zum Bouldern nahezu kaum kostenintensive Ausrüstung braucht. Ein paar bequeme Kletterschuhe, normale Sportsachen und ein kleiner Magnesiumbeutel mitsamt einer Handvoll des weißen Goldes reichen für den Anfang bereits vollkommen aus.

Wer jedoch länger dabei bleibt und sich die recht steile Lernkurve nach oben wurschtelt, wird schnell merken, dass das Kraxeln an künstlichen Griffen in der Halle längst nicht alles sein kann. Spätestens wenn der Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen lockt, zieht es einen förmlich hinaus an den Fels. Dass hierzu ein bisschen mehr an Equipment nötig ist liegt auf der Hand. Schließlich sind weiche Matten draußen genauso Fehlanzeige, wie stickige Luft und aufgepumpte Fitnessstudio-Flüchtlinge.

Aus diesem Grund folgt hier in aller gebotenen Kompaktheit eine kurze Packliste zum Bouldern am Fels.

Boulderausrüstung & Bekleidung








Zusätzliche Ausrüstung (Optional)






In diesem Sinne heißt es nicht zu Unrecht: Vor dem Bouldern ist nach dem Bouldern. Ein solides Aufwärm- und leichtes Dehnprogramm vor dem ersten Einstieg macht also nicht nur aus sportphysiologischer Sicht Sinn, es reduziert auch deutlich das Verletzungsrisiko. Und wie wichtig eine aktive Nachbereitung zum Training der Antagonisten ist, wissen spätestens alldiejenigen mit muskulären Verkürzungen und dem klassischen „Kletterrücken“. Hier empfiehlt sich also zusätzlich das Lesen einschlägiger Literatur zum Thema „Gimme Kraft“, als auch „Yoga für Kletterer“ sowie sonstiger Lehr- und Trainingshandbücher.

skitour

Packliste Skitour

6. Dezember 2017
Ausrüstung, Packlisten

Warum sich an vorgegebene Pisten halten, wenn man querfeldein ein wunderbares Naturerlebnis erleben kann. Das denken sich immer mehr Skifahrer und machen genau das. Hier die wichtigsten Bestandteile einer sicheren Skitourenausrüstung.

Die folgende Liste dient in diesem Sinne als Grundausstattung, die ein jeder individuell an die Charakteristika seiner Tour anpassen kann:

Bekleidung










Ausrüstung









Lawinenausrüstung





Das sollte auch immer dabei sein













Falls auf der Hütte übernachtet werden soll






Wenn noch Platz im Rucksack ist




Wer abseits von bewirtschafteten Pisten Skifahren möchte, genießt nicht nur die Freiheit sich ganz nach Belieben bewegen zu können, er/sie verzichtet auch auf die Sicherheit einer gespurten Piste und setzt sich den Risiken einer wilden Winterlandschaft mit Wetterumstürzen und Lawinen aus. Daher sollte sich jeder, der auf Skitour geht, gut auskennen mit dem Wetter in den Bergen, Lawinenkunde und Lawinenrettung. Die Reduktionsmethode von Werner Munter zur schnellen Entscheidungsfindung vor Ort im Schlaf zu beherrschen ist sicher ein guter Anfang. Und natürlich nie alleine losziehen, wenn es in gefährliches oder unbekanntes Gelände geht.

Die hier genannte Liste bezieht sich auf eintägige Skitour, die evtl. mit einer Übernachtung auf einer Hütte kombiniert wird. Wenn die Übernachtung draußen unter freiem Himmel stattfinden soll, dann bedarf es wesentlich mehr Ausrüstung. Bitte in diesem Fall die Liste fürs Biwak hinzuziehen.

bergwanderung_tagestour

Packliste: Wandern Tagestour

9. November 2017
Ausrüstung, Packlisten

Als Wander-Tagestour gilt alles, bei dem man nicht all seine Ausrüstung mitnimmt, sondern abends wieder an einen Ausgangspunkt zurückkommt. Entscheidend ist, dass man Ausrüstung für einen Tag (ohne Übernachtung) mitnimmt.

Bekleidung







Das sollte auch immer dabei sein














Optional (nach Jahreszeit und Tour)











Wenn noch Platz im Rucksack ist









Vielleicht der größte Vorteil einer Tagestour: Fehler in der Ausrüstungsplanung plagen einen nur einen Tag und können dann relativ einfach ausgebessert werden. Je nach Tour sollte man allerdings ein paar Essentials auf jeden Fall dabei haben. Alle weiteren Produkte laufen dann unter der Rubrik „persönliche Vorlieben“ und „Angewohnheiten“.

klettersteig

Packliste Klettersteig

6. Juli 2017
Ausrüstung, Packlisten

Um gerade Einsteigern in das Klettersteiggehen eine erste Orientierungshilfe an die Hand zu geben, haben wir eine Packliste speziell für Klettersteige erstellt, die sich am Tourengepäck eines üblichen Bergsteigers anlehnt und darüber hinaus noch spezielle Ausrüstung für den Klettersteig enthält.

Klettersteigausrüstung






Bekleidung






Das sollte auch immer dabei sein











Optional (nach Jahreszeit und Tour)










Wenn noch Platz im Rucksack ist










Klettersteige erfreuen sich einer enormen Beliebtheit. Ihr Ursprung kann gar bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurückdatiert werden, als die ersten dieser Eisenwege noch als sehr provisorische Steighilfen in verschiedene symbolträchtige Wände der Alpen gemeißelt wurden (1843 Dachstein, 1873 Zugspitze, 1903 Marmolata, …). Moderne Klettersteige unterscheiden sich hingegen maßgeblich von diesen ursprünglichen Aufstiegshilfen und bieten neben Drahtseilversicherungen, Eisenzapfen, Handhaken und Trittsprossen teilweise gar spektakuläre Seilbrücken, Flying Foxes und viele weitere Attraktionen. Längst steht also nicht mehr die reine Hilfe zur Fortbewegung im Mittelpunkt vieler Via Ferratas, sondern das Erlebnis Berg als solches…

Mit Hilfe heutiger Klettersteige ist es somit nicht länger nur den Kletterern und Alpinisten von einst vergönnt, die Schönheit der Berge aus einer völlig neuen Perspektive kennenzulernen, auch Kindern und Familien wird so ein Zugang zu den schönsten Wänden der Welt gewährt. Dabei soll die Unterteilung von Klettersteigen in verschiedene Schwierigkeitsgrade (von A – wenig schwierig bis E – extrem schwierig) keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass vor allem die Kategorien A bis C häufig von unerfahrenen Bergsteigern unterschätzt werden und ebenso alpine Gefahren und Risiken beherbergen, wie andere Disziplinen des Bergsports. Gleichzeitig sollten Aspekte wie die Länge, Ausgesetztheit und Anforderungen an die körperliche Fitness vor dem Begehen eines Klettersteigs stets kritisch reflektiert werden. Dass daneben folglich die entsprechende Ausrüstung sowie der routinierte Umgang mit derselben zum Standard gehören, erklärt sich unterdessen von selbst. Einige Ausrüstungsgegenstände verdienen dabei besondere Beachtung.

Schuhwerk

Hier empfiehlt sich idealerweise ein Schuh der Kategorie B (leichte Klettersteige) bis B/C. Dieser sollte nicht nur Stabilität und Halt auf der Ferrata selbst geben, mit ihm müssen auch Zu- und Abstieg bewältigt werden. Anforderungen, die ein solcher Schuh erfüllen sollte sind: mindestens knöchelhoher Schaft, umlaufende Gummiränder („Geröllschutzrand“, erhöht die Lebensdauer des Schuhs ungemein), atmungsaktive, wasserdichte Membran (z.B. Gore-Tex) von Vorteil, mittelharte Sohle, die seitlich relativ verwindungssteif ist, zudem kann ein kantiger Profilabsatz zusätzlichen Halt auf Eisenstiften liefern, eine Reibungsfläche vorne („Kletterzone“) hilft zudem bei anspruchsvollerer Kletterei. Typische Modelle sind: Garmont Ferrata GTX, Hanwag Badile Combi GTX / Ferrata Combi GTX, Scarpa Rebel Lite GTX

Klettersteigausrüstung

  • Klettergurt: In der Regel verwendet man einen normalen Hüftgurt, wie man ihn auch zum Sportklettern hernimmt. Hier sollte man vor allem auf eine angemessene Polsterung und breite (bequeme) Auflageflächen achten. Materialschlaufen sind weniger wichtig, hier reichen zwei aus
  • Bergsteigerhelm, UIAA-geprüft
  • Klettersteigset nach UIAA-Norm, mit Bremssystem und zwei Klettersteigkarabinern
  • Klettersteighandschuhe, meist mit Lederbesatz (schützen vor Verletzungen am Stahlseil)
  • Kletterseil (30 m – Einfachseil oder Edelrid Via Ferrata Belay Kit II), beim Klettersteiggehen mit Kindern oder Anfängern optimalerweise zur Zusatzsicherung (30 m – Einfachseil oder Edelrid Via Ferrata Belay Kit II)
  • Bandschlinge + HMS-Karabiner, zur Selbstsicherung (optional für lange, fordernde Touren, um sich bei Pausen nicht ins Klettersteigset hängen zu müssen)
schneeschuhwandern

Packliste Schneeschuhtour

6. Juli 2017
Ausrüstung, Packlisten

Vielleicht die älteste Form des Wintersports, auch wenn es zunächst mehr eine Form der sinnvollen Fortbewegung war, hat es inzwischen immer mehr Freunde und Anhänger. Das Schneeschuhgehen. Hier die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, die Ihr nicht vergessen solltet.

Bekleidung










Ausrüstung





Das sollte auch immer dabei sein



















Falls auf der Hütte übernachtet werden soll






Wenn noch Platz im Rucksack ist




Wer sich auf Schneetour begibt, tut dies häufig weitab vom der nächsten Stadt oder dem nächsten Telefon. Und das vermutlich auch noch umgeben von sehr viel Schnee. Wer sich in eine solche Umgebung begibt, sollte sich der Risiken bewusst sein: Hilfe braucht länger um die Sportler zu erreichen, Wetterumschwünge können schnell gefährlich werden, ganz zu schweigen von Lawinen. Daher sollte man immer gut vorbereitet auf Tour gehen und nicht an Ausrüstung sparen.

hallenklettern

Die einzig wahre Packliste fürs Hallenklettern

6. Juli 2017
Ausrüstung, Packlisten

Nicht auszudenken: Du kommst in der Kletterhalle Deines Vertrauens an und stellst fest, dass Du neben deinem Paar Einkletterschuhe zwar noch die für den Überhang dabei hast, die für den Boulderraum und die Senkrechten hast Du aber zuhause gelassen. Damit ist der Abend schon mal komplett gelaufen und Du kannst gleich wieder einpacken.

Damit dieser Alptraum für Dich niemals Realität wird, hier eine ungemein wichtige (und nicht immer ganz ernst gemeinte) Packliste für die Kletterhalle.

Bekleidung







Ausrüstung






Das sollte auf jeden Fall am Gürtel hängen




Das sollte auf jeden Fall mit im Rucksack sein



bigwall

Packliste Big Wall

6. Juli 2017
Ausrüstung, Packlisten

Grundsätzlich beschreibt die Bezeichnung Big Wall lediglich, dass es eine sehr sehr lange Mehrseillängentour wird und man demnach auch in der Wand übernachten wird. Sie sagt noch nichts darüber aus, wie die Kletterei in der Wand aussehen wird. Also Sportklettern, technisches Klettern oder vielleicht auch Tradclimbing.

Im Grund bedarf es also mehrerer Listen. Daher haben wir uns hier auf die Produkte beschränkt, die für das Leben in der Wand notwendig sind. Es lohnt sich auf jeden Fall, noch einen Blick in die Packliste fürs Felsklettern zu werfen.

Bekleidung








Ausrüstung



















Das sollte auch immer dabei sein








Das Klettern in der Big Wall ist noch mal ein Klettern für sich. Schließlich lebt man für mehrere Tage in sehr luftiger Höhe an einer Wand. Und darauf muss das Leben ausgerichtet werden. Man schläft in der Sicherung, verrichtet seine Notdurft in einen Behälter oder frei über dem Abgrund und schaut nach dem Aufwachen erst mal viele hundert Meter nach unten.

Das Ungewohnteste ist aber sicher die Logistik und die Tatsache, dass man nicht mal eben so runter kann. Das Material für zwei Personen umfasst schon sehr viel Gewicht, welches neben dem Klettern auch per Flaschenzügen die Wand hinauf gebracht werden muss.

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