Wechsel - Conqueror ''Zero-G Line'' - 3-Personenzelt

999,95
inkl. MwSt.
einloggen

Du bist bereits Bergfreunde Kunde, dann logge Dich hier ein.

  • Portofrei ab € 50 in DE
  • Schneller Versand
  • 30 Tage Rückgaberecht
  • Kauf auf Rechnung
  • Trusted Shops Käuferschutz
Attribute & Features
Konstruktion:
3-Personenzelt (Geodät)
Einsatzbereich:
Expeditionen; Wintertouren
Anzahl Personen:
3
Außenzelt:
Ripstop Nylon 40D 240T (100% Polyamid); beidseitig silikonisiert; 2000 mm Wassersäule; 11 kg Weiterreißfestigkeit
Innenzelt:
Ripstop Nylon 30D 280T (100% Polyamid)
Boden:
Nylon Tafetta 70D 210T (100% Polyamid); 7000 mm Wassersäule; PU-Beschichtung
Gestänge:
Ultra Lite Aluminium 7001 T6
Eingänge:
2
Apsiden:
2
Zeltmaß (innen):
250 x 195 x 100 cm (L x B x H)
Zeltmaß (außen):
460 x 195 x 135 cm (L x B x H)
Packmaß:
56 x 25 cm
Gewicht:
6,5 kg
Extras:
Snowflaps; Alu-Heringe inkl.; freistehend; 15 Gestängekreuzungen; 10 Innentaschen
Art.Nr.:
521-0158
Produktbeschreibung
Sturm in Patagonien, starker Wind in Norwegen, massiver Schneefall im Himalaya - und mittendrin das Conqueror von Wechsel als sicherer Zufluchtsort. Das 3-Personenzelt ist mit seinen 15 Gestängekreuzungen ein Geodät der Topklasse, der schweren Schneelasten und hohen Windgeschwindigkeiten trotzen kann. Dabei ist das Conqueror für ein Zelt dieser Klasse erstaunlich leicht aufzubauen. Das Innenzelt wird mit Clips am Gestänge befestigt, an den Kreuzungspunkten gibt es Karabiner zum einhängen. Das Außenzelt wird mit Klettverschlüssen fixiert und an den Abspannpunkten mit Steckschnallen befestigt.

Das Außenzelt besteht aus einem robusten Ripstop Nylon, das eine Weiterreißfestigkeit von 11 kg besitzt. Sollte man es also durch eine Ungeschicklichkeit schaffen, ein Loch in das Zeltmaterial zu bekommen, reißt das Zeltgewebe nicht weiter auf. Das Material ist beidseitig silikonisiert und wasserdicht bis 2000 mm Wassersäule. Abspannleinen und Heringe sind im Lieferumfang enthalten. Die seitlichen Snowflaps eignen sich zum besseren Befestigen im Tiefschnee, damit kein Schnee unter das Zelt geblasen wird.

Das Conqueror besitzt zwei gleichgroße Apsiden, in denen sich das Gepäck vor jedem Wetter geschützt verstauen lässt. Außerdem hat man dadurch morgens mehr Platz zur Verfügung, um sich für den Tourstart vorzubereiten und kommt sich nicht so leicht in die Quere. Die Apsidentüren sind mit Mehrweg-Reißverschlüssen ausgestattet und können auch von oben nach unten geöffnet werden - ideal bei Tiefschnee. Das Conqueror ist ein Zelt, mit dem sich unerforschtes Terrain erobern lässt!

Frag unseren Experten
Bergfreund Christian

07121/70 12 0

Mo. - Fr. 10:00 - 17:00 Uhr

Bewertungsübersicht
Unsere Bewertungen sind 100% echt. Mehr Infos
2,0
(aus 1 Bewertungen)
Was sagst Du dazu?

Die maximale Zeichenanzahl ist erreicht.

Ups, Du hast vergessen Deine Frage zu stellen.

Bitte bewerte das Produkt noch durch klicken auf die Sterne

Bitte bewerte das Produkt noch durch klicken auf die Sterne

Wie bewertest Du das Produkt?

Mit dem Upload bestätigst Du unsere Nutzungsbedingungen

Das sagen andere Bergfreunde dazu:

66% finden die Bewertungen
von Marc hilfreich

eklatante Material- und Verarbeitungsmängel

Nach ca. 20 Jahren treuen Diensten hatte unser Salewazelt in den Osterferien endgültig den Geist aufgegeben und ein neues Zelt sollte angeschafft werden. Klar war, dass wir gegenüber dem alten Zelt etwas mehr Platz und auch Sitzhöhe haben wollten. Ein klassisches Familienzelt war uns aber von seiner Grundfläche und Unhandlichkeit eindeutig zu groß und unpraktisch.
Bei Globetrotter Berlin haben wir dann in der Ausstellung das Conquerer gesehen, es aber zuerst nicht ernstlich in Augenschein genommen, da es mit seiner Schneeleiste und dem Preis für unsere Ansprüche irgendwie übertrieben wirkte.
Da meine Frau aber gelegentlich unter leichter Klaustrophobie leidet, war eine Grundbedingung, dass das Zelt zu beiden Seiten zu öffnen sein musste. Das war dann das Ausschlusskriterium für die meisten Zelte und es kam nur noch ein Hilleberg und das Conquerer von Wechsel in Frage.
Wir haben uns dann für das Conquerer entschieden, weil es einfach einen genialen Schnitt hat. Sitzt man im Zelt und öffnet beide Apsiden, entsteht ein wundervolles Raumgefühl. Die Durchlüftung ist auch bei regnerischem Wetter sehr gut und die helle Farbe trägt zu dem luftigen, offenen Raumeindruck bei. Viele Details am Zelt sind gründlich durchdacht und machen im täglichen Gebrauch einfach Spaß.
Vor dem Einsatz an Schwedens westlicher Scherenküste (eine dreiwöchige Kajaktour war geplant) mussten also noch die Nähte silikonisiert werden. Ich bin handwerklich durchaus sehr begabt, aber was es heißt die Nähte eines Geodät abzudichten muss man wohl selbst erlebt haben, sonst kann man sich den Arbeitsaufwand schwer vorstellen. Hinzu kommt, dass die Anweisung von Wechsel hierfür für meinen Geschmack ungenügend ist. Auch gab uns der Verkäufer andere Tipps und auf der Silnettubengebrauchsanweisung (Wir hatten eine Extratube Silikonkleber erhalten, weil die mitgelieferte Tube vermutlich nicht ausreichen würde) standen wieder andere Verarbeitungshinweise. Ich entschied mich dann dafür alle Nähte abzudichten, was beim Conquerer ca. 30m Naht bedeutet. Ich habe diese Arbeit über 2 Tage verteilt und insgesamt über 11 Stunden an dem Zelt gearbeitet, aber auch wenn man nur die zentralen Nähte abdichtet hat man mindestens 5 Stunden zu tun. Bei der Wärme hatte ich Probleme mit der Verarbeitung, da das Silikon sehr schnell eindickte. Im Internet fand ich dann die Empfehlung, das Silikon mit Waschbenzin zu verdünnen. Mit diesem Trick und einem speziell gestutzten Pinsel ging die Arbeit dann schon leichter von der Hand. Solche Hinweise vermisse ich zum Beispiel bei der Wechelanleitung.
Im Einsatz auf Schwedens Schäreninseln haben wir dann das Zelt in vollen Zügen genossen und die geleistete Arbeit verblasste in der Erinnerung schon. Leider mussten wir ca. am 4. Tag feststellen, dass sich das Innenzelt am Reißverschluss des Eingangs auflöste. Scheinbar war über 5 cm zu wenig Material in der Naht verarbeitet und das Gewebe zog sich heraus, da es ja beim Geodät auch unter relativ hoher Spannung steht. Wir dachten: "was soll`s, kann ja mal vorkommen... Hauptsache das Außenzelt ist noch heil! Tauschen wir eben um" Nach zehn Tagen, wir hatten uns in der Zwischenzeit richtig in das Zelt verliebt, gab es in der Nacht bei nur leichtem Wind, einen lauten Knall. Ich dachte noch da ist vielleicht ein Kienappel aufs Zelt gefallen. Aber leider mussten wir am Morgen feststellen, dass eine Stange gebrochen war und sich durch das Außenzelt gebohrt hatte. Da war es mit der Freude nachhaltig vorbei... Mit der Reparaturhülse haben wir den Schaden provisorisch behoben und konnten den Urlaub fortsetzten.
Zurück in Berlin wurde das Zelt anstandslos umgetauscht. Auf unsere Nachfrage, ob so etwas öfters vorkomme erhielten wir keine belastbare Auskunft. Für die geleistete Arbeit am Außenzelt wollte uns der Globetrotterverkäufer keine Entschädigung anbieten, versprach aber den Wunsch an Wechsel weiterzuleiten. Das war im August und seither (jetzt ist es Mitte Dezember) haben wir weder etwas von Wechsel noch von Globetrotter gehört.
Das neue Außenzelt haben wir (diesmal haben wir eine Familienaktion daraus gemacht) wieder abgedichtet und ich kann deshalb die vorhin genannten Zeiten als nachgemessen angeben.
Dabei fiel uns aber auf, dass bei diesem Zelt das Verhältnis von Außenzeltgröße zu der des Innenzeltes nicht ideal ist, da das Außenzelt schon in trocken Zustand fast am Boden sitzt und bei Nässe nicht mehr ausreichend nachgespannt werden kann. Das Außenzelt ist also ca. 6 cm zu groß (Ich habe das Zelt hierfür testweise mit dem Gartenschlauch benetzt). Ich habe das Zelt dann frustriert weggebackt, denn man muss sich ja auch noch um andere Dinge kümmern, als um teure Qualitätsprodukte, die nicht funktionieren.
Mittlerweile bereue ich es sehr, dass ich mir nicht das Geld habe auszahlen lassen, sonder das Zelt umgetauscht habe.

Fazit.
Schönes Zelt, super Schnitt, klasse Details
Die Verarbeitung ist aber in mehrerer Hinsicht mangelhaft.
Auf Expedition würde ich damit auf keinen Fall gehen, da unser Zelt in den drei Wochen maximal ein paar Tage Windstärke 4 ausgesetzt war.
Probleme:
Gestängebruch und Außenzeltriss
Innenzelt defekt
Das Moskitonetz ist sehr empfindlich,
Teilweise stand Zeltmaterial aus den Nähten heraus
Die Nahtbänder im Zeltboden lösten sich teilweise
Außenzelt zu groß (beim umgetauschten Zelt)

Produktbilder von Marc
  • Gestängebruch

  • defekte Naht

  • Nahtband löst sich

  • Vorteile
    Einfach aufzubauen
    Gut abzuspannen
    Geräumig
    Viel Platz in der Höhe

Ups, Du hast Deinen Kommentar vergessen

Patrick | Dresden
25.08.2015 07:04

Scheinbar hat Wechsel das Nahtbandverkleben immer noch nicht im Griff. Mein altes Wechsel von 2002 hatte auch von Anfang an das Problem. Mit viel Arbeit und Nahtdichter hielt es dann, aber sowas sollte bei einem neuen Zelt nicht auftreten.
Schade!

Sprachen filtern

Sortieren nach