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Sir Joseph - Bivouac Sack K2 - Biwaksack im Test

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Das sagen andere Bergfreunde dazu:
Frage von Bruno | Klagenfurt
30.06.2015
Länge und Breite

Hallo!

Ist mit Längen die Länge des Menschen der drinnen liegen kann, oder die Länge des Sacks gemeinet?
Falls der Mensch gemeint ist:
- wie lang und breit ist der Biwacksack wenn er ausgebreitet ist?

Lg.
Bruno

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| Tübingen

100% finden die Bewertungen
von Jan hilfreich

Der Beitrag wurde am 23.05.15 überarbeitet

Pragmatische Alternative zum Zelt

Zugegeben, der Biwak-Sack war ein Schuss ins Ungewisse. Sechs Wochen Tien-Shan Gebirge, Ost- und West-Pamir. Auf das Zelt wurde aus Platz- und Gewichtsgründen verzichtet.

Auf Grund des sehr kontinentalen, mittelasiastischen Klimas kam der K2 nur begrenzt zum Einsatz. Eine Nacht Regen und der ein oder andere Sandsturm mussten bewältigt werden. In den übrigen Nächten reichten Isomatte sowie Schlafsack aus.

Zu den positiven Punkten des K2:
- sehr geräumig (Z-Lite Sol von Thermarest passt perfekt in den Biwacksack hinein und hat noch Luft nach unten)
- guter Schutz gegen äußere Einflüsse: Okay, die eine Nacht Regen kann kein Gradmesser sein, ich bin jedoch trocken geblieben, das Material lässt das Wasser zuverlässig apperlen und ist winddicht
- atmungsaktivität: habe auch bei vollständig geschlossenem Sack kaum Kondenswasserbildung festgestellt (auch nicht in Höhen +4000m und Temperaturen um den Gefrierpunkt)
- im Verschlussbereich auf Höhe des Gesichts gibt es zudem Belüftungsschlitze

neutral:
- Drahtkonstruktion im Kopfbereich: Ja, die Idee ist ganz nett, dass einem der Sack nicht direkt auf dem Gesicht klebt - so lässt sich mit dem eingearbeiteten Draht zumindest der Versuch unternehmen, das Material im Kopfbereich aufzustellen. Funktioniert in der Umsetzung aber nur bedingt. Den Draht so zu biegen, dass er über dem Kopf einen Bogen bildet ist etwas fummelig und spätestens starker Wind macht die Sache eh hinfällig

negativ:
- die als positiv genannten Belüftungsschlitze sind zugleich auch ein Problem: Sand mit sehr geringer Korngröße (v.a. im Süden zur afghanischen Grenze ein nerviger Faktor) dringt ein, überall knirscht es. Eines morgens waren Mund und Augen bedeckt mit feinem Sand. Selbigen fand ich dann selbst zurück in Deutschland beim Säubern noch wieder.

Fazit:
Hochpreisiger Biwack-Sack der sein Geld meiner Meinung nach jedoch wert ist. Zuverlässiger Witterungsschutz, das Material macht einen hochwertigen und robusten Eindruck (auch Schlafen auf steinigem Untergrund hat dem K2 nichts ausgemacht). Atmungsaktiv, geräumig, leicht und nimmt kaum Platz weg. Insgesamt 4 Sterne - zur Drahtkonstruktion hingegen fällt mir auch noch keine bessere Lösung ein, wenngleich die Idee gut ist.

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Peter | Regenstauf
22.05.2015 19:26

Sehr ausführliche und informative Bewertung - damit kann man wirklich etwas anfangen.
Danke für Deinen Beitrag und Gratulation zu Deiner tollen Tour

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