{"id":36058,"date":"2020-09-10T11:31:41","date_gmt":"2020-09-10T09:31:41","guid":{"rendered":"https:\/\/test-01.bergfreunde.de\/blog\/cradle-to-cradle-nachhaltigkeit\/"},"modified":"2023-11-07T11:55:24","modified_gmt":"2023-11-07T10:55:24","slug":"cradle-to-cradle-nachhaltigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/cradle-to-cradle-nachhaltigkeit\/","title":{"rendered":"Cradle-to-Cradle: heiliger Gral der Nachhaltigkeit?"},"content":{"rendered":"\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eVon der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare\u201c: Dieses alte Sprichwort \u00fcber das Leben in einem gr\u00fcndlich regierten Land ist weithin bekannt. Und \u201evon der Wiege bis zur Bahre\u201c ist ja auch der \u00fcbliche Lauf der Dinge. Was soll nun aber ein Konzept sein, dass sich \u201eVon der Wiege bis zur Wiege\u201c nennt? Wie soll das m\u00f6glich sein? Werden Produkte hier immer wieder neu \u201egeboren\u201c? Oder kommen sie wie Brad Pitt im Film \u201eDer seltsame Fall des Benjamin Button\u201c alt zur Welt und werden dann immer j\u00fcnger?<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-prinzip-und-begriffserklarung\"><strong>Prinzip- und Begriffserkl\u00e4rung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Alles falsch. Cradle-to-Cradle ist das \u201e<strong>\u00f6ko-effektive<\/strong>\u201c Konzept, das der Chemiker Michael Braungart und der Architekt William McDonough vor rund 20 Jahren entworfen haben. Es besagt vereinfacht ausgedr\u00fcckt, dass Konsum- oder Produktionsg\u00fcter in einem vollkommen <strong>geschlossenen Kreislauf<\/strong> produziert, verbraucht und<strong> re-produziert<\/strong> werden. Vollkommen geschlossen bedeutet, dass es weder Abf\u00e4lle noch R\u00fcckst\u00e4nde noch sonstige \u201e<strong>Reibungsverluste<\/strong>\u201c gibt. Im Detail <\/span><a href=\"https:\/\/utopia.de\/ratgeber\/cradle-to-cradle-kreislaufwirtschaft\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">bedeutet das f\u00fcr die G\u00fcterproduktion<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, dass:<\/span><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><i><span style=\"font-weight: 400;\">die eingesetzten Rohstoffe nach Gebrauch biologisch abgebaut und als \u201eN\u00e4hrstoffe\u201c wieder in den nat\u00fcrlichen Stoffkreislauf zur\u00fcckgef\u00fchrt werden ODER<\/span><\/i><\/li>\n\n\n\n<li><i><span style=\"font-weight: 400;\">ohne Verluste zu neuen G\u00fctern verarbeitet werden k\u00f6nnen.<\/span><\/i><\/li>\n\n\n\n<li><i><span style=\"font-weight: 400;\">giftige oder umweltgef\u00e4hrdende Stoffe und Verbundstoffe, die sich nicht sortenrein recyceln lassen, sind f\u00fcr das Produktdesign ausgeschlossen.<\/span><\/i><\/li>\n\n\n\n<li><i><span style=\"font-weight: 400;\">die Energie f\u00fcr Produktion und Re-Design liefern erneuerbare Energien.<\/span><\/i><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eCradle-to-Cradle\u201c ist somit der Gegenentwurf zur <strong>Wegwerfproduktion<\/strong>. Klingt super, doch wie soll diese Wundermaschinerie im Detail funktionieren?<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-funktioniert-cradle-to-cradle-im-detail\"><strong>Wie funktioniert Cradle-to-Cradle im Detail?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Zauberwort hei\u00dft \u201e<strong>\u00d6koeffektivit\u00e4t<\/strong>\u201c. Damit ist ein <strong>Qualit\u00e4tsansatz<\/strong> gemeint, der die M\u00f6glichkeiten der Industrie so verbessern soll, dass <strong>natur- und umweltunterst\u00fctzende<\/strong> Produkte und Prozesse m\u00f6glich werden. Und zwar indem nat\u00fcrliche <strong>Stoffwechselprozesse<\/strong> detailliert nachgeahmt werden.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cradle_to_cradle-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cradle_to_cradle-1-1-300x175.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44316\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">C2C ahmt den nat\u00fcrlichen Stoffwechselprozess nach. Foto: Banditor, CC BY-SA 4.0.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dabei geht es nicht um Einsparung und Vermeidung, sondern es ist im Gegenteil sogar <strong>\u00dcberproduktion<\/strong> und \u201eVerschwendung\u201c m\u00f6glich. Auch die Natur erzeugt st\u00e4ndig \u00dcberfluss, ohne die <strong>stofflichen Kreisl\u00e4ufe<\/strong> zu sch\u00e4digen. Man denke nur an die \u201eEnergieverschwendung\u201c der Sonne.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Man muss demnach laut Braungart den<strong> \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck<\/strong> nicht reduzieren, sondern ihn als \u201enie versiegende, unterst\u00fctzende Quelle f\u00fcr nat\u00fcrliche Systeme\u201c errichten.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Klingt nicht ganz unkompliziert und ist auch nicht ganz einfach umzusetzen. Besonders die Sache mit den komplett ungiftigen und <strong>recycelbaren Ausgangsstoffen<\/strong> d\u00fcrfte ein oftmals schwer umzusetzender Schritt sein. Cradle-to-Cradle ist ein Konzept mit hohen Anspr\u00fcchen an Know how und <strong>Innovationskraft<\/strong>.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Deshalb gibt es nach wie vor noch nicht allzu viele Produkte, obwohl das Konzept wie gesagt keine Neuheit mehr ist. Weltweit sind es um die 11.000 Produkte, die nach dem<strong> Cradle-to-Cradle-Prinzip<\/strong> entwickelt wurden.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Innovation und Qualit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dennoch spricht Michael Braungart <\/span><a href=\"https:\/\/www.deutschland.de\/de\/topic\/umwelt\/cradle-to-cradle-statt-recycling-das-sind-die-vorteile\"><span style=\"font-weight: 400;\">im Interview mit Deutschland.de<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> davon, dass die Industrie \u201eeuphorisch\u201c auf <strong>Cradle-to-Cradle<\/strong> reagiert, da es nicht ums Vermeiden, \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">sondern um Innovation, Qualit\u00e4t und Sch\u00f6nheit<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c geht. Au\u00dferdem lehren \u201ealle Designschulen der Welt, die etwas auf sich halten\u201c, Cradle-to-Cradle. Und das Prinzip setzt sich seiner Ansicht nach weiter durch, da es \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Voraussetzung f\u00fcr die <strong>Digitalisierung<\/strong> ist. Ich kann nichts digitalisieren, wenn ich nicht ganz genau wei\u00df, was es ist und was es enth\u00e4lt.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zudem m\u00fcsse die Industrie \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">darauf umsteigen, Nutzung zu verkaufen statt Maschinen. Denn Maschinen k\u00f6nnen in der digitalen Welt innerhalb von Wochen kopiert werden, und dann konkurrieren sie mit ihrem eigenen Nachbau.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c Was mit \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Nutzung verkaufen<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c gemeint ist, erl\u00e4utere ich gleich. Die erw\u00e4hnte <strong>Maschinen-Selbstreplikation<\/strong> erschlie\u00dft sich mir hingegen selbst nicht ganz. Die klingt f\u00fcr mich eher nach <strong>Transhumanismus<\/strong> als nach <strong>\u00d6koeffektivit\u00e4t<\/strong> in der analogen Welt. Auch sonst bleiben (zumindest bei mir) beim Betrachten des Cradle-to-Cradle-Prinzips hier und da Verst\u00e4ndnisl\u00fccken und offene Detailfragen.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">An dieser Stelle soll dann auch nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass es am Cradle-to-Cradle-Konzept auch Kritik gibt. Genauer, es wird an der <strong>Umsetzbarkeit<\/strong> \u00fcber einige <strong>Nischenprodukte<\/strong> hinaus gezweifelt. Auch gegen den eben kurz dargestellten grundlegenden Denkansatz der C2C-Erfinder gibt es durchaus berechtigte Einw\u00e4nde.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Allerdings ist das auch bei allen anderen \u201e<strong>L\u00f6sungskonzepten<\/strong>\u201c der Fall. Auch die sind allesamt Mischungen aus einigen naturwissenschaftlichen Prinzipien und Philosophie. Es gilt also nach wie vor: Nobody is perfect.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-ist-das-besondere\"><strong>Was ist das Besondere?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Was als erstes auff\u00e4llt: Cradle to Cradle kommt <strong>zeitgeistuntypisch<\/strong> ohne B\u00fc\u00dfermoral, Verzichtsethik oder <strong>Schuldgef\u00fchlaktivierung<\/strong> aus. Dazu nochmal Michael Braungart:<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">In Deutschland betreiben wir Umweltschutz als eine Art <strong>Schuldmanagement<\/strong>: vermeiden, sparen, verzichten, reduzieren. Die Nachhaltigkeit, die daraus folgt, ist technologiefeindlich und macht den Kunden zum Feind. Bei Cradle-to-Cradle geht es nicht um Moral, sondern um Innovation und Qualit\u00e4t: Alles ist n\u00fctzlich statt weniger sch\u00e4dlich. Je mehr du kaufst desto besser.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pexels-mentatdgt-1336873-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pexels-mentatdgt-1336873-1-1-300x225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44314\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">C2C arbeitet nicht mit Konsumkritik, sondern setzt den Fokus auf Innovation und Qualit\u00e4t.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Vielen mag solches Fehlen von <strong>konsumkritischem \u201eNachdruck\u201c<\/strong> als Schw\u00e4che erscheinen, mir pers\u00f6nlich erscheint er als St\u00e4rke. Vermutlich, weil ich an der Kraft des <strong>moralischen Zeigefingers<\/strong> zweifle und eher auf die Kraft rationaler und vern\u00fcnftiger Informationen setze. Und auf die F\u00e4higkeit der meisten Konsumenten vertraue, diese sinnvoll zu verarbeiten, und mit ihrem Gewissen zu vereinen. Cradle-to-Cradle bietet jedenfalls einige vern\u00fcnftige Argumente, das gute Gewissen ist am Ende \u201enur\u201c ein Nebenprodukt.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-abgrenzung-von-recycling\"><strong>Abgrenzung von Recycling<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Verpackungsrecycling<\/strong> ist laut Braungart \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Downcycling und somit minderwertig<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c. Braungart h\u00e4lt jedes Produkt, das zu Abfall wird, f\u00fcr ein Produkt von schlechter Qualit\u00e4t. Au\u00dferdem sei Recycling <strong>innovationsfeindlich<\/strong>: \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Die neuen Dinge kommen nicht auf den Markt, weil die alten optimiert werden. Das Falsche wird perfekt \u2013 und dadurch perfekt falsch. Wir haben die Abfallwirtschaft perfektioniert statt bessere Produkte zu entwickeln.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Unterschied zu Recycling sollen s\u00e4mtliche im Kreislauf befindliche Materialien bei Cradle to Cradle entweder in der <strong>Biosph\u00e4re<\/strong> oder in der Technosph\u00e4re verlustfrei \u201edauerverwertet\u201c werden. Unter die Biosph\u00e4re f\u00e4llt dabei alles, was als <strong>biologischer N\u00e4hrstoff<\/strong> und Verbrauchsgut dienen kann (wie z.B. Reinigungsmittel und Shampoos), unter die <strong>Technosph\u00e4re<\/strong> alles, was als technischer \u201eN\u00e4hrstoff\u201c und Gebrauchsgut (z.B. Autos und Waschmaschinen) dienen kann. Eine grafische Darstellung dazu findet sich auf Braungarts Hompage an der <\/span><a href=\"http:\/\/braungart.epea-hamburg.org\/de\/content\/c2c-design-konzept\"><span style=\"font-weight: 400;\">Environmental Protection Encouragement Agency in Hamburg<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als Beispiel nennt Braungart von ihm entwickelte, <strong>kompostierbare Stoffe<\/strong> f\u00fcr Sitze in Z\u00fcgen, die als Torfersatz in G\u00e4rtnereien statt auf dem Sonderm\u00fcll landen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-gedankliche-umstellung-nutzung-statt-besitz\"><strong>Gedankliche Umstellung: Nutzung statt Besitz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir besitzen zwar unsere gekauften G\u00fcter, doch eigentlich ist es die Nutzung, die wir wirklich wollen. Oder nicht? M\u00f6chtest du an deinem Ultra-HD-Fernseher wirklich die Bauteile oder ist es nicht viel eher die entspannte Zeit mit der bunten Bildberieselung? Auch bei der <strong>Waschmaschine<\/strong> stellt sich die Frage: geht es um die Trommel und die Steuerungsplatine, oder sind wir nicht viel eher nur an der sauberen W\u00e4sche interessiert? Beim Kauf eines Paares <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/steigeisen\/\">Steigeisen<\/a> ist es \u00e4hnlich: mich interessieren die Riemen, B\u00fcgel und die <strong>Metallmischung<\/strong> dabei eher am Rande. Was ich wirklich kaufen will, ist die Erfahrung, ein ansonsten unzug\u00e4ngliches Gel\u00e4nde zu begehen.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Wunsch nach <strong>ungeteiltem Besitz<\/strong> kann aber auch daraus resultieren, dass man im eigenen Auto und der eigenen Jacke nicht die k\u00f6rperlichen Ausd\u00fcnstungen anderer Nutzer haben m\u00f6chte. Doch selbst das ist letztlich eher ein Wunsch nach uneingeschr\u00e4nkter Nutzung als nach Besitz an sich.<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/DRUCK_C2CeV_LOGO_3Maerz15-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/DRUCK_C2CeV_LOGO_3Maerz15-1-1-300x225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44315\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">So kommt es bei C2C auf die Langlebigkeit der Komponenten eines Produktes an. Foto: Cradle to cradle e. V.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">C2C-Erfinder Braungart macht dieses <strong>Nutzungsprinzip<\/strong> am Beispiel der Waschmaschine deutlich. Die ist, wenn sie 50 Jahre h\u00e4lt, \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">die gr\u00f6\u00dfte Pest, weil ich die Materialien nicht wieder zur\u00fcckbekomme und weil dann keine neue wassersparende Technik auf den Markt kommt. Wenn ich aber nur die Nutzung verkaufe, kann sich Innovation verbreiten. Wir haben eine Waschmaschine entwickelt, bei der man den Kunden nur 3.000 Mal Waschen verkauft. In der Produktion komme ich dann mit nur f\u00fcnf bis acht hochwertigen Komponenten aus, statt 150 billige Kunststoffe zu verwenden.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nach den 3.000 Waschg\u00e4ngen sollen dann die veralteten 20 Prozent der Komponenten ausgetauscht werden, w\u00e4hrend die anderen 80 Prozent bleiben. Bei C2C kommt es demnach auf die<strong> Langlebigkeit<\/strong> der<strong> Komponenten<\/strong> statt auf die Langlebigkeit des Endprodukts an.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-cradle-to-cradle-zertifizierung\"><strong>Die Cradle to Cradle-Zertifizierung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Da es f\u00fcr Laien kaum erkennbar ist, ob ein Produkt \u201eCradle to Cradle ist\u201c, braucht es eine zuverl\u00e4ssige <strong>Zertifizierung<\/strong>. Die <\/span><a href=\"http:\/\/braungart.epea-hamburg.org\/de\/content\/c2c-design-konzept\"><span style=\"font-weight: 400;\">Cradle to Cradle-Zertifizierung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> ist weithin als zuverl\u00e4ssig und nachvollziehbar anerkannt. Sie \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">beurkundet die Verwendung von umweltsicheren, gesunden und wiederverwertbaren Materialien (technische Wiederverwertung oder Kompostierung), den Einsatz von Sonnenenergie bzw. anderen regenerativen Energieformen, den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, sowie die Strategien zu sozialen Verpflichtungen des Unternehmens.<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die <strong>Zertifikate<\/strong> werden je nach Menge und Qualit\u00e4t der erreichten <strong>Produktkriterien<\/strong> in den Kategorien &#8222;Basis&#8220;, &#8222;Silber&#8220;, &#8222;Gold&#8220; oder &#8222;Platin&#8220; f\u00fcr ein Jahr ausgeh\u00e4ndigt. Unternehmen haben die M\u00f6glichkeit, durch Fortschritte h\u00f6here Kategorien zu erreichen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-c2c-in-der-outdoorbranche\"><strong>C2C in der Outdoorbranche<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In der <strong>Outdoorbranche<\/strong> gibt es bislang nur vereinzelte Beispiele f\u00fcr Cradle-to-Cradle-Produkte. Und nicht alle sind nach dem Originalkonzept umgesetzt bzw. zertifiziert. So hat beispielsweise <\/span><a href=\"https:\/\/www.globalpropertyscene.com\/news\/2019\/4\/23\/from-cradle-to-grave-the-adidas-way\"><span style=\"font-weight: 400;\">Adidas ein eigenes Konzept<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> erarbeitet und es als \u201eCradle-To-Grave\u201c bezeichnet. Angewendet wird es in einem Schuhmodell namens <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Futurecraft Loop<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, welches wir <\/span><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/das-nachhaltigkeitskonzept-von-adidas\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">hier im Adidas-Nachhaltigkeitsportrait<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">&nbsp; schon vorgestellt haben. Es soll komplett&nbsp;<strong>recyclingf\u00e4hig<\/strong> sein, und bis zu den Schn\u00fcrsenkeln aus nur einem TPU-Material bestehen. Der \u201eLoop\u201c ist hier das <strong>R\u00fccknahmesystem<\/strong>, in dem nach Reinigung, H\u00e4ckselung und Beimischung weiteren TPUs der Nachfolgeschuh entsteht.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch das norwegische <\/span><a href=\"https:\/\/www.bergans.com\/de\/future-labs\/the-collection-of-tomorrow\"><span style=\"font-weight: 400;\">Traditionslabel Bergans ist dabei, ein C2C-Konzept zu installieren<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. In seiner \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Kollektion von morgen<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c stellt das Unternehmen eine m\u00f6gliche L\u00f6sung vor, \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">wie die Kluft im Lebenszyklus eines Produkts \u2013 zwischen Recycling und neuen Rohstoffen \u2013 geschlossen werden kann, indem sie auf komplette Kreislaufwirtschaft setzt<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wichtigster Baustein dieses Projekts ist die Zusammenarbeit mit dem Faserproduzenten Spinnova. Spinnova hat das von den \u201eRegeneratfasern\u201c bekannte Verfahren der <strong>Celluloseverarbeitung<\/strong> so weiterentwickelt, dass die bislang unvermeidliche Beimischung von Chemikalien wegf\u00e4llt. Nach Einsch\u00e4tzung von Bergans \u201e<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">entwickelt Spinnova die nachhaltigsten Fasern der Welt<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201c.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn dieser Ansatz so vielversprechend ist wie er klingt, k\u00f6nnte er ein Kandidat f\u00fcr die bislang noch nicht vergebene<strong> C2C-Platin-Zertifizierung<\/strong> sein \u2026<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-c2c-bei-den-bergfreunden\"><strong>C2C bei den Bergfreunden<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Da man nat\u00fcrlich auch die Bergfreunde zur Outdoorbranche z\u00e4hlen darf, sei an dieser Stelle nochmal erw\u00e4hnt, dass immer mehr Kollegen aus einer\u00a0<strong>C2C-zertifizierten Flasche<\/strong> trinken. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Abschlie\u00dfend bleibt festzuhalten, dass <strong>C2C<\/strong> ein vielversprechendes und gro\u00df gedachtes Konzept ist, dass sich nicht von heute auf morgen fl\u00e4chendeckend einf\u00fchren l\u00e4sst. Es k\u00f6chelt bereits seit 20 Jahren auf kleiner Flamme in der <strong>Design- und Industriewelt<\/strong> vor sich hin. Bislang ist es nicht in den Blick der breiten \u00d6ffentlichkeit geraten. Das d\u00fcrfte sich mit dem steigenden und dringlicher werdenden Bedarf nach solchen Konzepten aber recht bald \u00e4ndern.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eVon der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare\u201c: Dieses alte Sprichwort \u00fcber das Leben in einem gr\u00fcndlich regierten Land ist weithin bekannt. Und \u201evon der Wiege bis zur Bahre\u201c ist ja auch der \u00fcbliche Lauf der Dinge. Was soll nun aber ein Konzept sein, dass sich \u201eVon der Wiege bis zur Wiege\u201c nennt? 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