{"id":34135,"date":"2022-09-18T09:14:00","date_gmt":"2022-09-18T07:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/test-01.bergfreunde.de\/blog\/irrungen-und-wirrungen-wegmarkierung-in-europaeischen-gebirgen\/"},"modified":"2023-04-24T13:44:29","modified_gmt":"2023-04-24T11:44:29","slug":"irrungen-und-wirrungen-wegmarkierung-in-europaeischen-gebirgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/irrungen-und-wirrungen-wegmarkierung-in-europaeischen-gebirgen\/","title":{"rendered":"Irrungen und Wirrungen: Wegmarkierung in europ\u00e4ischen Gebirgen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Montafon-Schilder.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Montafon-Schilder.jpg\" alt=\"Schilder mit Orts- und Zeitangaben der Wanderung\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">In gut besuchten Gebieten wird es kaum vorkommen, dass man sich verl\u00e4uft. Schilder sind oftmals mit Ortsangaben, Kilometeranzahl oder <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/gehzeit-rechner\/\">Gehzeit<\/a> versehen. In &#8222;unbekannteren&#8220; Gebieten ist das nicht so&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wegmarkierungen sollen verhindern, dass man sich verirrt. Mir pers\u00f6nlich sind zwei Arten des Sich-Verirrens bekannt: die eine nenne ich mal die Schwarzw\u00e4lder-, die andere die Patagonische Art.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verirren auf die <strong>Schwarzw\u00e4lder Art<\/strong> bedeutet, dass man im Gewirr aus Forstwegen, Wanderpfaden, Biketrails, weg-artigen Schneisen und sprichw\u00f6rtlichen Holzwegen die Orientierung verliert. Und dass die Klarheit auch an der n\u00e4chsten Kreuzung mit ihrem halben Dutzend Abzweigungen und dem an einen Verkehrs\u00fcbungsplatz erinnernden Schilderwald nicht zur\u00fcckkehrt. Das Ganze ist aber selten ein ernstes Problem, da die n\u00e4chste Schwarzw\u00e4lder Kirschtorte eh h\u00f6chstens eine Wegstunde entfernt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verirren auf die <strong>Patagonische Art<\/strong> bedeutet, dass die kaum von Tierpfaden unterscheidbaren Wegspuren sich irgendwann v\u00f6llig im Busch verlieren und die weitr\u00e4umige Abwesenheit von Schildern und Markierungen (und guten Karten) ebenfalls keine gro\u00dfe Hilfe ist. Je nach Umgebung und Wetterlage kann diese Verirrungsart knifflig werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das touristische Ideal eines entspannten Wandererlebnisses liegt irgendwo dazwischen. Es besteht aus einer abgestimmten Mischung aus informativer Beschilderung an wichtigen Ausgangs- und Kreuzungspunkten sowie nachvollziehbarer Markierung auf den Wegstrecken dazwischen. Genau dieses Konzept versuchen Wander- und Gebirgsvereine sowie Tourismusverb\u00e4nde und Regionalverwaltungen in vielen Gebirgsregionen umzusetzen. Im mitteleurop\u00e4ischen, vor allem deutschsprachigen Raum sind diese Bestrebungen fl\u00e4chendeckend, im Rest Europas konzentrieren sie sich eher auf einzelne Gebirgsregionen und Wege mit hohem Besucheraufkommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-komplizierter-als-gedacht-die-systematik-des-wegemarkierens\">Komplizierter als gedacht: Die Systematik des Wegemarkierens<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland gibt es ein buntes Nebeneinander von Nah- und Fernwanderwegen mit vielen verschiedenen Markierungen und \u201eLeitsystemen\u201c. Kein Wunder, dass es schon seit langem Bestrebungen nach Systematik und Vereinheitlichung gibt. Ob das dann auch zu einer Vereinfachung und einem besseren \u00dcberblick f\u00fchrt, ist nicht ganz klar. Die im deutschsprachigen Raum entstandenen <strong>\u201eWanderleitsysteme\u201c<\/strong> sind jedenfalls zu einer Art Wissenschaft geworden, mit der sich eine akademische <a href=\"https:\/\/www.wanderforschung.de\/files\/wanleitneu1233090989.pdf\">Wanderforschung<\/a> besch\u00e4ftigt. In deren Konzept sind Markierungen und Schilder teil eines \u201estation\u00e4ren Wanderleitsystems\u201c. Durchaus logisch, weil Schilder und Farbkleckse sich ja nicht bewegen, sondern \u201estation\u00e4r\u201c vor Ort stehen, h\u00e4ngen und haften.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-deutschland\">Deutschland<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Grosses-Walsertal-weiss-blau.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Grosses-Walsertal-weiss-blau.jpg\" alt=\"Blau-wei\u00dfe Markierungen f\u00fcr Wanderer im gro\u00dfen Walsertal.\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">In Gebieten, die keine eindeutigen Fu\u00dfwege aufzeigen sind Kennzeichnungen wichtig. Hier im gro\u00dfen Walsertal zeigen wei\u00df-blaue Markierungen den Weg.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Deutschen Sprachraum gilt das sogenannte <strong>\u201eKnotenleitsystem\u201c<\/strong>, \u00fcber dessen Feinheiten, Vor- und Nachteile man sich unter obigem Link genauer informieren kann. Hier sei nur erw\u00e4hnt, dass dieses System die zuvor vorhandenen, sich von Region zu Region unterscheidenden Leitsysteme, ersetzen soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die idealtypische Umsetzung vor Ort besteht aus aufgemalten oder -geklebten Wegzeichen in Sichtabstand, deren Symbole sich auf der <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/wanderkarten\/\">Wanderkarte<\/a> wiederfinden. Die Symbole werden auf Informationstafeln an Ausgangs- oder Einstiegspunkten erkl\u00e4rt und an Abzweigen mit Richtungspfeilen erg\u00e4nzt. Im Fall von mehreren gleichartigen Wegen kommen noch Z\u00e4hlziffern hinzu, um Verwechslungen zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Markieren und Ausschildern von lokalen Wanderwegen \u00fcbernehmen meist <strong>regionale Vereine und Tourismusverb\u00e4nde<\/strong>. F\u00fcr die immer beliebteren Fern- und Weitwanderwege arbeiten die Institutionen \u00fcberregional zusammen. Mit der Einrichtung des Beschilderungs- und Markierungssystems ist es aber nicht getan, das Ganze muss auch gepflegt und regelm\u00e4\u00dfig aufgefrischt werden. Alles in allem steckt eine Menge Aufwand dahinter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Perfekt umgesetzt ist dieses Konzept so gut wie nirgends, auch nicht in Deutschland und im deutschen Alpenraum, wo der gr\u00f6\u00dfte Aufwand betrieben wird. Die Ergebnisse des Ganzen und wie es damit im restlichen Europa aussieht, schauen wir uns nun genauer an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-alpen\">Alpen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im deutschen Alpenraum, also dem Einflussbereich des <strong>DAV<\/strong>, ist das \u201eLeitsystem\u201c aus gelben Schildern und Zwischenmarkierungen auf B\u00e4umen und Felsen sehr gut ausgebaut. Die Markierungen sind in der Regel rot-wei\u00df-rot, unabh\u00e4ngig von der Schwierigkeit des Bergweges. Die Schwierigkeit wird zus\u00e4tzlich in Form eines blauen (leicht), roten (mittel) oder schwarzen (schwer) Punktes auf den Hinweisschildern angegeben. Die Farbgebung richtet sich nach der vom Skilauf bekannten Unterteilung. Ausf\u00fchrliche Infos dazu <a href=\"https:\/\/www.alpenverein.de\/huetten-wege-touren\/wege\/schwierigkeitsgrade-von-bergwegen_aid_28820.html\">gibt es beim DAV<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schweiz\">Schweiz<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Fruehlingstour-2019-blau-weiss.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Fruehlingstour-2019-blau-weiss.jpg\" alt=\"Zugewachsener Wegweiser auf einem Berg\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Natur macht nat\u00fcrlich was sie will. Daher kann es sein, dass Wegweiser zugewachsen sind. Die Erneuerung von Wegmarkierungen ist aufw\u00e4ndig und kostet Zeit, deshalb kann man nicht \u00fcberall mit sichtbarer Beschilderung rechnen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Schweiz ist man bekanntlich ebenfalls gr\u00fcndlich. Dort ist die Markierung der Fu\u00dfwege gar&nbsp; eingebettet in eine ebenfalls <strong>systematische und fl\u00e4chendeckende Signalisation<\/strong> des gesamten <strong>\u201eLangsamverkehrs\u201c<\/strong>, also Fahrrad, Mountainbike, Skating und Kanufahren (mehr dazu unter <a href=\"https:\/\/www.schweizmobil.ch\/de\/wanderland\/mehr-wl\/wanderwegnetz-und-wegweisung.html\">Schweizmobil.ch<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die etwa 50 000 Richtungsschilder f\u00fcr (Berg)Wanderer folgen einer einheitlichen Systematik, die\u00a0 noch umfassender als die in Deutschland ist und auf <a href=\"https:\/\/www.schweizer-wanderwege.ch\/de\/wissen\/signalisation\/wegkategorien\">wandern.ch<\/a> anschaulich erkl\u00e4rt wird. Neben den Zielen sind oft auch Zeitangaben vorhanden. Zudem gibt es auch hier eine Schwierigkeitsbewertung, die sich allerdings von der Deutschen unterscheidet: einfache Wanderwege sind mit gelben Pfeilen oder Rauten markiert, Bergwanderwege wei\u00df-rot-wei\u00df und die schwierigeren Alpinwanderwege wei\u00df-blau-wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kommen in der Schweiz noch die <strong>Winterwanderwege<\/strong>, die \u2013 nur im Winter \u2013 mit pinkfarbenen Wegweisern und Pfosten markiert sind. Sie stellen abgesehen von der winterlichen Rutschgefahr meist keine besonderen Anforderungen an die Winterwanderer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Errichtet und unterhalten werden die Wegweiser je nach Kanton durch Ehrenamtliche der Wanderweg-Organisationen oder von Gemeinde-angestellten in Form einer Public-Private-Partnership. Dazu geh\u00f6rt, dass alle Wegweiser und Wanderwege jedes Jahr begangen und gr\u00fcndlich kontrolliert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-osterreich\">\u00d6sterreich<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in \u00d6sterreich findet man ein strukturiertes und dichtes Leitsystem. Ebenso wie in Deutschland und der Schweiz soll das einheitliche <strong>\u201eKnotenleitsystem\u201c<\/strong> Einzug halten. F\u00fcr die Schwierigkeitsbewertung werden, \u00e4hnlich wie in Deutschland -und im Unterschied zur Schweiz- die Farben rot und schwarz verwendet. Der Unterschied zu Deutschland besteht darin, dass man auf die blaue Markierung der leichten Wege verzichtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer mehr Details \u00fcber die Schwierigkeitsdefinitionen und anderes wissen will, wird unter <a href=\"https:\/\/www.almenrausch.at\/outdoor-ratgeber\/detail\/bergwege-klassifizierung\/\">Almenrausch.at<\/a> f\u00fcndig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-slowenien\">Slowenien<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses sch\u00f6ne kleine Land hat zwar nur einen sehr kleinen Alpenanteil, gilt daf\u00fcr aber als sehr <strong>\u201enaturbelassen\u201c<\/strong> und ist als Reiseziel zunehmend beliebt. Deshalb hier eine kleine Einsch\u00e4tzung aus dem Wanderportal <a href=\"https:\/\/jungwandern.de\/slowenien-wandern-tipps\/\">J<\/a><a href=\"https:\/\/jungwandern.de\/slowenien-wandern-tipps\/\">ungwandern.de<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<em>Nat\u00fcrlich sind die bekannten und stark frequentierten Wanderwege i. d. R. gut ausgeschildert. Schaden kann es allerdings nicht, wenn ihr zus\u00e4tzlich euer Handy oder passende Wanderkarten dabei habt. Gelegentlich haben wir doch die ein oder andere Markierungen vergeblich gesucht.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-skandinavisches-gebirge\">Skandinavisches Gebirge<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-norwegen\">Norwegen<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Grosses-Walsertal-Wanderer.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Grosses-Walsertal-Wanderer.jpg\" alt=\"Wanderer auf einem H\u00f6henweg ohne Wegmarkierungen\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Je h\u00f6her hinaus es geht, desto unkenntlicher werden oftmals die Wege. Also gilt es Ausschau nach Wegmarkierungen zu halten&#8230; au\u00dfer man hat ganz und gar Vertrauen in die eigene Intuition.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norwegen zeigt, dass es auch einfach geht. Es gibt <strong>nur zwei Wegmarkierungen<\/strong> die von nur einem Verein in ehrenamtlicher Arbeit an den etwa 22 000 landesweiten Wegkilometern aufgemalt werden: einen roten Punkt oder ein rotes T. Auf weichem Untergrund kommt gelegentlich auch ein Holzpfosten zum Einsatz, dessen Spitze rot angepinselt ist. Die Unkompliziertheit ist aber nur deshalb m\u00f6glich, weil das Wanderwegenetz in Norwegen bei weitem nicht so dicht ist wie in Mitteleuropa \u2013 wo der Schilderwald oft notwendig ist, um unter den -zig Kreuzungen und Abzweigungen die Richtige zu erwischen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den steinigen H\u00f6henlagen des Fjell kommen auch Steint\u00fcrmchen und -Pyramiden als Markierungen zum Einsatz. Da viele Wanderer meinen, eigene Steinm\u00e4nner hinzuf\u00fcgen zu m\u00fcssen, stehen manche dieser Marker an ung\u00fcnstigen oder gar irref\u00fchrenden Positionen. Ein klassischer Fall von gut gemeint und schlecht ausgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schweden\">Schweden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was in Norwegen rot ist, ist in Schweden meist orange. Die Systematik wird aber nicht ganz so konsequent durchgehalten wie beim Nachbarn. So wird in den n\u00f6rdlichen Regionen und im Fjell ein waagerecht liegendes Andreaskreuz in roter Farbe als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wegzeichen\">allgemeines Wegzeichen verwendet<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-westeuropa\">Westeuropa<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-frankreich\">Frankreich<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Montafon-weiss-gelb.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Montafon-weiss-gelb.jpg\" alt=\"Gelb-wei\u00dfe Beschilderung auf einer Steinwand\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die L\u00e4nder und Regionen haben oft noch eigene oder uneinheitliche Wegmarkierungen. Sich vorab etwas mit der regionalen Beschilderung zu besch\u00e4ftigen, beugt eventuellen Umwegen und Irrg\u00e4ngen vor.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den franz\u00f6sischen Alpen findet man vielerorts ein gut ausgebautes Wegeleitsystem wie im deutschsprachigen Alpenraum. Ansonsten beschr\u00e4nkt sich die systematische Wegenetz-Markierung eher auf die Fernwanderwege, deren Bezeichnungen sogar <strong>markenrechtlich gesch\u00fctzt<\/strong> sind. Das bekannteste Label d\u00fcrfte <strong>GR\u00ae (Sentier de Grande Randonn\u00e9e)<\/strong> sein, hinzu kommen noch die Abk\u00fcrzungen <strong>PR\u00ae GRP\u00ae<\/strong>. Auch die entsprechenden Wegmarkierungen (wei\u00df\/rot, gelb und gelb\/rot) sind eingetragene Marken des franz\u00f6sischen Wandervereins (F\u00e9d\u00e9ration Fran\u00e7aise de la Randonn\u00e9e P\u00e9destre), die nicht ohne Genehmigung vervielf\u00e4ltigt werden d\u00fcrfen. Die F\u00e9d\u00e9ration gibt auch die Wanderf\u00fchrer (topo-guides) f\u00fcr diese Wanderwege heraus. Ausf\u00fchrliche Infos zum franz\u00f6sischen Wegenetz findet man unter <a href=\"https:\/\/www.gr-infos.com\/gr-de.htm\">Gr-infos.com<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abseits von stark frequentierten Hauptwegen sollte man in Frankreich nicht mit einer fl\u00e4chendeckenden oder systematischen Markierung der Wege rechnen. Nur gelegentlich sind Wege und Richtungen auf gelben Schildern zusammen mit der Entfernung zum n\u00e4chsten Orientierungspunkt angegeben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-pyrenaen\">Pyren\u00e4en<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die (franz\u00f6sischen) Pyren\u00e4en f\u00fchren zwei bekannte Fernwanderwege: der <strong>GR\u00ae 10<\/strong> in der Region Midi-Pyr\u00e9n\u00e9es (470 km, Markierung: rot\/wei\u00df) und der <strong>Haute Randonn\u00e9e Pyr\u00e9n\u00e9enne<\/strong> (ca. 800 km, keine einheitliche und eigene Markierung, stattdessen wechselt das Rot\/Wei\u00df der GR\u00ae mit roten und gelben Farbklecksen). Der <strong>HRP<\/strong>\u00ae verl\u00e4uft meist grenznah entlang des Hauptkammes der Pyren\u00e4en.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ansonsten kann man insbesondere in den spanischen Pyren\u00e4en nicht mit einer fl\u00e4chendeckenden und systematischen Markierung rechnen. Sofern vorhanden unterscheiden sich Markierungen von Weg zu Weg.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-spanien\">Spanien<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sierra Nevada<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Markierungen gibt es in der andalusischen Sierra Nevada nur sp\u00e4rlich und nicht in einer einheitlichen Systematik. Im <a href=\"https:\/\/www.gipfel-glueck.de\/fernweh-freitag-sierra-nevada\/\">G<\/a><a href=\"https:\/\/www.gipfel-glueck.de\/fernweh-freitag-sierra-nevada\/\">ipfel-<\/a><a href=\"https:\/\/www.gipfel-glueck.de\/fernweh-freitag-sierra-nevada\/\">G<\/a><a href=\"https:\/\/www.gipfel-glueck.de\/fernweh-freitag-sierra-nevada\/\">l<\/a><a href=\"https:\/\/www.gipfel-glueck.de\/fernweh-freitag-sierra-nevada\/\">\u00fc<\/a><a href=\"https:\/\/www.gipfel-glueck.de\/fernweh-freitag-sierra-nevada\/\">ck-<\/a><a href=\"https:\/\/www.gipfel-glueck.de\/fernweh-freitag-sierra-nevada\/\">Blog von Stefanie Dehler<\/a> wird ausdr\u00fccklich auf den eher bescheidenen \u201eMarkierungsausbau\u201c hingewiesen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<em>Die 3000er der Sierra Nevada werden gr\u00f6\u00dftenteils als technisch einfach beschrieben, dennoch ist es eine Gegend f\u00fcr Wanderer und Bergsteiger mit ausreichend Bergerfahrung; aufgrund der H\u00f6he, aber auch wegen der h\u00e4ufig schlechten Beschilderung und Markierung.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Picos de Europa<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Grosses-Walsertal-verwaschenes-Zeichen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Grosses-Walsertal-verwaschenes-Zeichen.jpg\" alt=\"Verwaschene Wegmarkierung auf einem Felsen\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Manchmal lohnt es sich zweimal hinzuschauen. Wegmarkierungen sind eventuell schon etwas verwaschen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da es sich bei den Picos um einen der sch\u00f6nsten unter den vielen kleinen Gebirgsz\u00fcgen in Spanien handelt, d\u00fcrfen sie hier nicht fehlen. Sie k\u00f6nnen aber relativ schnell abgehandelt werden, da auch hier nicht mehr an \u201eLeitsystem\u201c vorhanden ist, als einige Schilder an wichtigen Ausgangspunkten sowie gelb-wei\u00dfe Streifen an einigen Hauptwegen. Letztere f\u00fchren meist die T\u00e4ler hinauf zu den Refugios, von wo aus es manchmal mit und manchmal ohne farbige Punktmarkierungen weitergeht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-italien-alpen-und-apenninen\"><strong>Italien (Alpen und Apenninen)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bislang gibt es kein einheitliches Konzept, und Wegmarkierungen sind je nach Region entweder nicht vorhanden oder uneinheitlich und eher willk\u00fcrlich. Im zentralen und touristisch wohl bedeutsamsten Teil der Apenninen, den <strong>Abruzzen<\/strong> rund um den h\u00f6chsten Berg Corno Grande (2912 m), sind die Routen <a href=\"https:\/\/www.trekkingguide.de\/wandern\/italien-abruzzen.htm\">laut Trekkingguide<\/a> \u201e<em>\u00fcbertrieben gut markiert (rot-orange) und in den Karten eindeutig zu erkennen. Auch die anspruchsvolle &#8222;Via direttissima&#8220; auf den Westgipfel des Corno Grande ist dort verzeichnet und mit gr\u00fcnen Klecksen markiert.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <strong>Alpenverein S\u00fcdtirol<\/strong>, der <strong>Club Alpino Italiano<\/strong> und andere arbeiten allerdings an einem Markierungssystem \u00e4hnlich den Vorbildern der deutschsprachigen Alpenvereine. Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass eine Wegekategorisierung nach Schwierigkeit in Italien ausdr\u00fccklich abgelehnt wird. Das Konzept soll langfristig f\u00fcr ganz Italien, also auch die Apenninen, g\u00fcltig sein. Detaillierte Infos dazu in <a href=\"http:\/\/media.alpenverein.it\/crmpilot\/Wege\/Markierungsrichtlinien%20dt%20Web.pdf\">diesem Dokument des italienischen Alpenvereins<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ostliches-mittel-und-osteuropa\">\u00d6stliches Mittel- und Osteuropa<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-karpaten-hohe-tatra\">Karpaten, Hohe Tatra<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn von den Karpaten die Rede ist, sind meistens die durch Rum\u00e4nien verlaufenden Gebirgsz\u00fcge gemeint. \u00dcber diese sch\u00f6ne Ecke gibt es <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wandern-in-den-karpaten\/\">hier im Basislager bereits einen Artikel<\/a>, der auch mit n\u00fctzlichen Wander- und Wegeinfos aufwartet.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Karte-grosses-Walsertal.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Karte-grosses-Walsertal.jpg\" alt=\"Wanderkarte und bergige Landschaft im Hintergrund\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">In einigen Gebieten in Europa sind Karten oder Informationen aus Blogs und Magazinen ein gro\u00dfer Vorteil.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Kernst\u00fcck der Karpaten ist der <strong>Nationalpark Piatra-Craiului<\/strong>. Dort gibt es <a href=\"https:\/\/1thingtodo.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/wanderwege-pietra-craiului-1-thing-to-do.jpg\">etwa 30 Wanderwege<\/a>, die markiert und durch die Farben gr\u00fcn, blau, rot und schwarz nach Schwierigkeit bewertet sind. Des weiteren f\u00fchrt der <strong>Fernwanderweg E8<\/strong>, um dessen Markierung <a href=\"https:\/\/www.siebenbuerger.de\/zeitung\/artikel\/verschiedenes\/19188-weitere-markierungsaktionen-in-den.html\">sich der Deutsche Alpenverein k\u00fcmmert<\/a>, durch Rum\u00e4nien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>Hohe Tatra<\/strong> ist eine kleine Hochgebirgsinsel im n\u00f6rdlichen Arm der Karpaten. Sie markiert die Grenze zwischen Polen und der Slowakei. Hier gibt es ein ausgedehntes Netz von gr\u00f6\u00dftenteils markierten und beschilderten Wegen, die aufgrund der Schroffheit der Berge weniger am Hauptkamm entlang als quer zu diesem verlaufen. Am S\u00fcdrand der Tatra zieht der <strong>Fernwanderweg E3 (Tatranska Magistrala)<\/strong> als Ost-West-Verbindung an den einzelnen T\u00e4lern entlang. Die Magistrale ist rot markiert, die anderen Wege haupts\u00e4chlich gelb. Auf der slowakischen Seite gelten die Beschilderungen und Wegmarkierungen als sehr ausf\u00fchrlich und genau, auf der polnischen Seite als etwas sp\u00e4rlicher, aber immer noch ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-sudosteuropa\">S\u00fcdosteuropa<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-balkangebirge\">Balkangebirge<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas Balkangebirge\u201c gibt es eigentlich nicht. Man k\u00f6nnte h\u00f6chstens die vielen Gebirgsz\u00fcge und -Ketten, die sich durch das ehemalige Jugoslawien bis nach Griechenland ziehen, unter diesem Begriff zusammenfassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da das Gebiet heutzutage viele klein Staaten umfasst, die gr\u00f6\u00dftenteils eher begrenzte Ressourcen f\u00fcr Tourismusentwicklung haben, gibt es kein einheitliches System der Wegmarkierung. Erste Initiativen in diese Richtung finden dort statt, wo sich der Outdoor-Tourismus konzentriert. Dazu geh\u00f6ren neben <strong>einzelnen Nationalparks in Kroatien<\/strong> die sogenannten <strong>\u201ePeaks of the Balkan\u201c<\/strong> im Dreil\u00e4ndereck von Albanien, Montenegro und Kosovo. Eine zunehmend bekannte Mehrtageswanderung wird unter diesem Namen vermarktet und dementsprechend infrastrukturell aufger\u00fcstet. Dabei kommt es zu einer Art <strong>\u201eEntwicklungszusammenarbeit\u201c<\/strong> zwischen dem Deutschen Alpenverein und der einheimischen Bev\u00f6lkerung. In dieser <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/leben\/reisen\/aktiv-und-skiurlaub\/id_62422594\/si_13\/wandern-in-den-verfluchten-bergen-.html\">Bilderstrecke auf T-Online<\/a> werden die Aktivit\u00e4ten beschrieben, zu denen vor allem auch die systematische Markierung des Wegs geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liest man in verschiedenen Reiseblogs quer, scheint das Befolgen der Wegmarkierungen noch nicht ganz einfach zu sein. Auch die Beschreibungen der neuen F\u00fchrerliteratur zu diesem Gebiet scheinen sich&nbsp; nicht immer ganz mit den \u00f6rtlichen Gegebenheiten zu decken. Man kann das positiv sehen: f\u00fcr Abenteurer scheint noch genug Potential in dieser touristisch noch in den Kinderschuhen steckenden Gegend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kaukasus\">Kaukasus<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Montafon-Spassbeschilderung.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Wegmarkierung-Montafon-Spassbeschilderung.jpg\" alt=\"Bunte Wegweiser mit verschiedenen Angaben f\u00fcr Wanderer\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Genaue Vorgaben oder ungewisses Abenteuer: Was bleibt ist die Wahlfreiheit. Jede(r) Wandernde kann selbst entscheiden, welche Wege mit welchem Grad der Wegbeschilderung er oder sie begehen m\u00f6chte.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt im russisch-georgisch-aserbaidschanischen Grenzgebirge zunehmend mehr Wanderwege und Trekkingrouten, die allerdings nur gelegentlich und nicht in einem einheitlichem System markiert sind. Wenn \u00fcberhaupt, sind nur zentrale Routen wie der&nbsp;<strong>Mestia-Ushguli-Hike<\/strong>&nbsp;vereinzelt markiert. Da aber die touristische Erschlie\u00dfung besonders in Georgien in vollem Gange ist, d\u00fcrfte es hier einen schnellen Ausbau geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die russische Seite ist f\u00fcr westliche Touristen schwer zug\u00e4nglich. Auch Informationen \u00fcber die Markierung von Wanderwegen sind (zumindest ohne Russischkenntnisse) schwer bis gar nicht zu finden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-fazit\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer als Bergfreund frei herumreisen kann, hat in Sachen Wegmarkierung die Wahl zwischen Gebieten mit viel Komfort, Sicherheit und \u201egarantiertem Erlebnis\u201c oder Gebieten mit einer Prise Ungewissheit und Abenteuer. Die <strong>Wahlfreiheit<\/strong> ist dabei das eigentliche Privileg, denn so kann man selbst entscheiden, ob man ein umfassendes Sicherheitsnetz mit vielen \u201eVorgaben\u201c oder eine umfassende Bewegungsfreiheit mit viel Eigenverantwortung w\u00e4hlt. Beides zugleich \u2013 und das hat der Bergsport mit der Politik gemeinsam \u2013 ist leider nicht zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wegmarkierungen sollen verhindern, dass man sich verirrt. 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