{"id":24567,"date":"2017-04-20T11:50:28","date_gmt":"2017-04-20T09:50:28","guid":{"rendered":"https:\/\/test-01.bergfreunde.de\/blog\/alpines-sportklettern-rofan-gebirge\/"},"modified":"2023-02-21T11:20:04","modified_gmt":"2023-02-21T10:20:04","slug":"alpines-sportklettern-rofan-gebirge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/alpines-sportklettern-rofan-gebirge\/","title":{"rendered":"Dolce Vita am Achensee &#8211; Alpines Sportklettern an Klobenjoch, Rotspitze und den Issplatten"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Suedwand-Achensee.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Suedwand-Achensee.jpg\" alt=\"Alpines Sportklettern an Klobenjoch, Rotspitze und den Issplatten mit Blick auf den Achensee\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nicht nur in der Direkten S\u00fcdwand (7) liegt dem Kletterer der t\u00fcrkisblau leuchtende Achensee zu F\u00fc\u00dfen. Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ob Fr\u00fchling, Sommer, Herbst oder Winter- das beste Klettertraining ist <strong>klettern am echten Fels<\/strong>. F\u00fcr \u201ezache Hund&#8220; spielen Jahreszeiten keine Rolle, die gehen bei jedem Wetter und allen Temperaturen an den Fels. Aber wir &#8222;Normalsterblichen&#8220; m\u00fcssen uns gerade in den \u00dcbergangszeiten mit einigen wenigen Gebieten mit S\u00fcdw\u00e4nden begn\u00fcgen. Warum sich dabei so wenige Kletterer ins<strong> Rofan<\/strong> verirren, ist mir bis heute ein R\u00e4tsel, denn einige Klettergebiete sind wie geschaffen f\u00fcr die \u00dcbergangszeit! S\u00fcdexponierte, kurze W\u00e4nde mit bestem Fels, und dank Seilbahn winkt ein m\u00fcheloser Zustieg. Dazu ein herrlicher Blick auf den t\u00fcrkisblauen <strong>Achensee<\/strong> und die schroffen Zacken des <strong>Karwendels<\/strong>. Die Garantie f\u00fcr einen \u201el\u00e4ssigen\u201c Klettertag!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-qual-der-wahl-am-klobenjoch\"><strong>Qual der Wahl am Klobenjoch<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Rofan-Fels.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Rofan-Fels.jpg\" alt=\"Alpines Sportklettern an Klobenjoch, Rotspitze und den Issplatten mit Blick auf den Achensee\" width=\"250\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rofan-Fels vom Feinsten: rauer Kalk und wasserzerfressene Strukturen. Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Allein wegen dem sch\u00f6nen Ambiente lohnt sich der <strong>Aufstieg zum Klobenjoch<\/strong>. Gerade im Fr\u00fchling, wenn die gr\u00fcnen Almwiesen rund um die Dalfazalm bl\u00fchen und die Farben im Kontrast zu den letzten Schneeresten ganz besonders leuchten. In der Klobenjoch- S\u00fcdwand herrschen dann gerade an windstillen Tagen schon sommerliche Temperaturen, sodass oft fr\u00fch im Jahr bereits im T-Shirt geklettert werden kann bzw. muss. Nat\u00fcrlich kommen wir nicht nur wegen der herrlichen Natur hierher, sondern auch wegen der <strong>tollen Touren im soliden, wasserzerfressenen Kalk<\/strong>. Auch die <strong>humanen Hakenabst\u00e4nde<\/strong> sind ideal f\u00fcr eine schnelle Eingew\u00f6hnung an den Naturfels, wenn die &#8222;Vorstiegsmoral&#8220; so fr\u00fch im Jahr noch etwas &#8222;eingerostet&#8220; ist. Bleibt nur die Qual der Wahl, denn es wartet eine coole Linie neben der anderen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ab-in-die-guillotine\"><strong>Ab in die Guillotine<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Einstieg vielleicht die <strong><em>Flamme (6+)<\/em><\/strong>, die nach zwei klassischen Seill\u00e4ngen entlang einer riesigen Schuppe durch wasserzerfressenen Kalk bis zum Ende des Felsriegels f\u00fchrt. Gut aufgew\u00e4rmt steht man gleich unter dem n\u00e4chsten Klassiker am Klobenjoch, denn <strong><em>Strada del Vino (7+\/8-)<\/em><\/strong> ist ein absolutes Muss. Zum Auflockern der Glieder bietet sich <strong><em>Abkasern (7)<\/em><\/strong> an, in der es \u00fcber Platten und L\u00f6cher etwas sanfter aber unerwartet kniffelig nach oben geht. Wer einen Grad schwerer unterwegs sein m\u00f6chte, wird in <strong><em>Eu-Stress (8-\/8)<\/em> oder <em>Traumm\u00e4nnlein (8-)<\/em> <\/strong>gl\u00fccklich, w\u00e4hrend Riss- und Verschneidungs- Liebhaber unbedingt die <strong><em>Gelbe Verschneidung (8+)<\/em> <\/strong>in Angriff nehmen sollten. Auch an Test- Pieces mangelt es hier oben nicht- wer es wissen will, versucht sich an der <strong><em>Guillotine (8)<\/em><\/strong>, die allerdings nicht ohne Hintergedanken so hei\u00dft. Und das waren nur einige wenige Routen, die hier oben auf euch warten!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kurz-und-knackig\"><strong>Kurz und knackig<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Issplatten.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Issplatten.jpg\" alt=\"Alpines Sportklettern an Klobenjoch, Rotspitze und den Issplatten mit Blick auf den Achensee\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wasserrillen an den Issplatten wie Wellen am Meer. Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Au\u00dfer dem relativ bekannten Klobenjoch gibt es auf der idyllischen Hochebene hinter der Rofan Seilbahn noch einige <strong>alte und neue Klettergebiete mit solidem Fels und guten Sicherungen<\/strong>, zwei davon sind<strong> Rotspitze und Issplatten<\/strong>. Grau-orange leuchten eindrucksvoll die steilen W\u00e4nde des Dalfazkammes her\u00fcber, wenn man vor der Erfurter H\u00fctte steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcne Matten aus Schrofen und Latschen fallen sanft \u00fcber seine Gipfel und Schultern. Der Blick bleibt am s\u00fcdlichsten Eckpfeiler h\u00e4ngen, wo das Gipfelkreuz der Rotspitze vor den blauen Konturen des Karwendels hervor sticht. Schon lange wird an der exponierten S\u00fcdwand rund ums Jahr geklettert. Seitdem die meisten Klassiker saniert sind, muss auch niemand mehr in den Schl\u00fcsselpassagen zittern. Trotzdem haben die rassigen Linien noch \u201escharfe Z\u00e4hne\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-hanfseile-und-kletterpatschen\"><strong>Hanfseile und Kletterpatschen<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Vaude-Skomer36-Belueftung.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Rebitschkante.jpg\" alt=\"Alpines Sportklettern an Klobenjoch, Rotspitze und den Issplatten mit Blick auf den Achensee\" width=\"350\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bereits auf den ersten Metern der ber\u00fchmten Rebitschkante (6-) steht man weit \u00fcber den Almb\u00f6den der Rofan-Hochebene. Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die H\u00e4nde stecken tief im steilen Riss w\u00e4hrend die F\u00fc\u00dfe hastig nach Tritten suchen. Selten ist die erste Seill\u00e4nge einer Tour so exponiert wie in der <strong><em>Rebitschkante<\/em><\/strong>. Weit f\u00e4llt der Blick hinab, fast tausend Meter tief zum glitzernden Achensee. Diese schmerzhafte Stelle, fr\u00fcher eine solide F\u00fcnf, ist heute mit 6- bewertet und f\u00fchlt sich an wie eine Sieben. Es muss schon ein zacher Kerl gewesen sein, dieser Rebitsch, der hier 1931 mit filzbesohlten \u201eKletterpatschen\u201c hinauf geturnt ist. Auf die Reibung vertrauend in athletischer Bewegung auf den Absatz hinauf schwingen, ist trotz moderner Haken und Vibram- Sohlen immer noch aufregend.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-best-of-rotspitze\"><strong>Best of Rotspitze<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die<strong> steile, zerkl\u00fcftete S\u00fcdwand<\/strong> mit ihren kantigen Strukturen bietet au\u00dferdem noch viele hervorragende <strong>Routen im vierten bis achten Schwierigkeitsgrad<\/strong>. Zwei beliebte Linien, die ebenfalls in zwei kurzen Seill\u00e4ngen auf den Gipfel f\u00fchren, sind <strong><em>Mitteldurchstieg<\/em> (4+) und <em>Mauracherverschneidung<\/em> (6)<\/strong>. Das Dach\u2019l im oberen Drittel der Wand sorgt in beiden Linien f\u00fcr spannende Momente.<\/p>\n\n\n\n<p>Eher klassisch geht es dagegen im <strong><em>S\u00fcdwandkamin<\/em> (4+)<\/strong> zu. Der Schwierigkeitsgrad sollte auch hier nicht untersch\u00e4tzt werden, Kamin bleibt Kamin. Mit klaffender Leere unter den F\u00fc\u00dfen zu klettern ist eine gute \u00dcbung f\u00fcr die Nerven. Auch der S\u00fcdwandpfeiler heizt mit zwei kurzen, sehr lohnenden Touren ordentlich ein. Wer im rassigen <strong><em>Pfeilerriss<\/em> (7-)<\/strong> nicht gleich die richtige Klemmposition findet, wird sehr schnell freiwillig unter das kleine Dach absteigen. In der <strong><em>Pfeilerkante<\/em> (7)<\/strong> sind die Schwierigkeiten zwar homogener verteilt, die steile Leistenkletterei erfordert daf\u00fcr gute Ausdauer. Woher die <strong><em>Wahnsinnskante<\/em> (7)<\/strong> ihren Namen hat, sollte jeder f\u00fcr sich herausfinden. Die Fraktion der Bohrhakenmuffel wird mit Sicherheit in <strong><em>Afrika<\/em> (8-)<\/strong> gl\u00fccklich, einem \u201esch\u00f6pferischen Akt\u201c Schrattenthalers, der nicht nur Friends und Hexen fordert. Das kleine aber feine Rotspitzl\u2018 ist eine alpin angehauchte \u201eSpielwiese\u201c f\u00fcr jedermann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-griffige-platten\">Griffige Platten<\/h2>\n\n\n\n<p>Beim Abstieg f\u00e4llt der Blick ins Herz des Rofan. Wo eigentlich als h\u00f6chster Gipfel der Hochiss imponieren sollte, beeindrucken die strahlenden Felsfl\u00e4chen am Fu\u00df seines Vorgipfels. Von dort lachen uns die <strong>Issplatten<\/strong> entgegen, mit ihrem kompakten, wasserzerfressenen Kalk. Ein wunderbarer Ausgleich zur steilen Wandkletterei der Rotspitze, nur <strong>eine Stunde von der Bahn entfernt<\/strong>. Und dennoch ein ganz einsamer und wilder Platz, im Talschluss des Wildschutzgebietes \u201cLange Gasse\u201c, umringt von den schroffen Dalfazw\u00e4nden und dem Hochiss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-lets-dance\"><strong>Lets Dance<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Issplatten-Lambswool.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Rofan-Gebirge-Issplatten-Lambswool.jpg\" alt=\"Alpines Sportklettern an Klobenjoch, Rotspitze und den Issplatten\" width=\"250\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Piaz-Tanz in der markanten Schuppe der Lambswool (4-) an den Issplatten. Foto: Georg Pollinger<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wie ein versteinerter Wasserfall ziehen tiefe Wasserrillen durch die <strong>Issplatten<\/strong>. Im steileren Gel\u00e4nde weiter oben locken Felsschuppen, Risse und Reibungskletterei. Eine Augenweide f\u00fcr Gleichgewichtsk\u00fcnstler. Auch wenn die Hakenabst\u00e4nde eher alpin ausfallen, wer ein paar Friends und Keile am Gurt hat, kann entspannt h\u00f6her steigen. Dank traumhafter Strukturen finden F\u00fc\u00dfe und H\u00e4nde im rauen Kalk gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten, um den Fels hinauf zu tanzen. So wie im <strong><em>Tanzbein<\/em> (5-)<\/strong>, wo nur die H\u00fcfte schwingt und nicht das ber\u00fchmte \u201eElvis-leg\u201c. Oder in <strong><em>Let\u2019s<\/em> <em>dance<\/em> (6-)<\/strong>, um einmal nach der Pfeife Schrattenthalers\u2018 zu tanzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die immer steiler werdenden Platten haben in der dritten Seill\u00e4nge einen spannenden H\u00f6hepunkt. Etwas gem\u00fctlicher ist die sanierte <strong><em>Lambswool<\/em> (4-)<\/strong>. Wer glaubt, dass die Issplatten zu flach sind, wird im rechten Wandteil eines Besseren belehrt. Auf Zehenspitzen tanzen m\u00fcssen nicht nur Ballerinas, am <strong><em>Tomahawk<\/em> (8-)<\/strong> kommen zudem die Finger ganz sch\u00f6n ins <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/schwitzrate-sport-rechner\/\">Schwitzen<\/a>. V\u00f6llig auspowern sollte sich hier aber niemand, denn der \u201eAbstieg\u201c f\u00fchrt zun\u00e4chst bergauf. Zum Hochiss ist es aus dem Sattel nur noch ein Katzensprung, und so kommt man auch beim Klettern an den Issplatten zu seinem Gipfel, wie es sich f\u00fcr eine ordentliche Klettertour geh\u00f6rt. Also bis demn\u00e4chst im Rofan!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-lage-und-zustieg\"><strong>Lage und Zustieg<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die alpinen Sportklettergebiete <strong>Klobenjoch, Rotspitze und Issplatten<\/strong> liegen im <strong>Rofangebirge (Brandenberger Alpen)<\/strong> hoch \u00fcber dem Achensee, zwischen der deutsch-\u00f6sterreichischen Grenze und dem Inntal. Die Rofanseilbahn verk\u00fcrzt den Zustieg enorm, obwohl auch ein Aufstieg von Maurach, am s\u00fcdlichen Ende des Achensees m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Klobenjoch<\/strong> geht es von der Bergstation her\u00fcber zur Dalfazalm, und ein kurzes St\u00fcck weiter in Richtung Hochiss. Ein kleiner Pfad zweigt kurze Zeit sp\u00e4ter vom Hauptweg in Richtung Klobenjoch ab. Diesem folgt man bis unter die Wand. <strong>Zur Rotspitze<\/strong> geht man von der Bergstation zun\u00e4chst in Richtung Dalfazalm, nach kurzer Zeit rechts zum kleinen See unter dem Gsch\u00f6lkopf abzweigen. Am Westufer f\u00fchrt ein schmaler Pfad bergauf, diesem folgend durch lichten Wald in Richtung Westen auf die Rotspitze zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt in steilen Serpentinen den teils seilversicherten Steig hinauf in eine Scharte und durch Latschen zu den Klettertouren an der S\u00fcdwand. <strong>Zu den Issplatten<\/strong> geht man von der Bergstation auf dem Wanderweg in Richtung Hochiss bis kurz vor den Gipfelgrat. An einer spitzen Kehre den Wanderweg in Richtung S\u00fcden verlassen und weglos \u00fcber Steilgras, am Fu\u00df des felsigen Hochiss Vorgipfels entlang \u00fcber einen breiten Bergr\u00fccken vorsichtig bis unter die Issplatten absteigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kletterf\u00fchrer<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/panico-alpinverlag-rofangebirge-kletterfuehrer-kletterfuehrer\/\">\u201eRofangebirge Kletterf\u00fchrer\u201c<\/a>, (Rutter\/ Salvenmoser\/ Kirchner\/ Marbler), Panico Alpinverlag.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anfahrt<br><\/strong>Mit dem Auto \u00fcber die A8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Holzkirchen oder A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen bis zur Ausfahrt 9 Sindelsdorf und weiter nach Bad T\u00f6lz. Auf der B13 \u00fcber die Staatsgrenze und am Achensee entlang bis nach Maurach. Alternativ \u00fcber die Inntalautobahn A12 bis Ausfahrt Wiesing\/ Achensee und auf der Achensee-Bundesstra\u00dfe B181 nach Maurach. Mit \u00d6ffis mit der Bahn \u00fcber Kufstein nach Jenbach. Mit Bus Linie 4080 nach Maurach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bergbahn<br><\/strong><a href=\"http:\/\/www.rofanseilbahn.at\/sommer\/\">Rofan Seilbahn AG<\/a>, Achenseestrasse 10, A-6212 Maurach, Tel. +43 5243 5292, Betriebszeiten 8:30 Uhr \u2013 17:00 Uhr (ab Mitte Juni bis Anfang September 8:00 Uhr bis 17:30 Uhr), Revisionszeiten der Bergbahn sind im April und November.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ausr\u00fcstung<br><\/strong>Tendon Master 7.8mm Halbseile<br><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/s\/klettergurt\/\">Klettergurt<\/a> Onyx oder Garnet<br>14 <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/express-schlingen\/\">Expressschlingen<\/a><br>Grundsortiment Basic Totems und Totem Cams<br>Kletterhelm Penta<br><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/kletterschuhe\/\">Kletterschuhe<\/a> Tenaya RA und Triop Tiger<br><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/approachschuhe\/\">Zustiegsschuhe<\/a> Meindl Literock GTX<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Fr\u00fchling, Sommer, Herbst oder Winter- das beste Klettertraining ist klettern am echten Fels. 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