Bergfreunde

Wiebke: unsere neue Wahlschwäbin

6. Mai 2011

Sportart

Wiebke

Wiebke

Und wieder eine mehr: Wiebke verstärkt seit rund vier Wochen unser Marketingteam. Sie jongliert mit Testprodukten und organisiert Kooperationen mit Herstellern und anderen Partner. Nebenbei hat sie sich schon am Kickertisch und der Boulderhalle Respekt verschafft…

Warum die schwäbische Alb für sie schon fast ein Gebirge ist und wie Ethnologen über die Bergfreunde forschen erfährst Du im Willkommens-Interview mit Wiebke.

Hallo Wiebke, alles klar bei Dir?

Ja, danke.

Ui, mit dem Antworten müssen wir erst noch warm werden ;-). Also dann: wir sind auf drei Sätze gespannt, die einen ersten Eindruck zu Dir geben:

„Ich geh heute Abend bouldern, kommt einer mit?“, „Was gibt es heute zu Essen?“, „Meine Familie und ich.“

Du warst zuletzt einige Jahre in Berlin unterwegs – wie kommt man dann auf die Idee sich bei den Bergfreunden im Schwabenländle zu bewerben?

Schuhkiller: klettern an Waschbeton

Schuhkiller: klettern an Waschbeton

Man ist auf der Suche nach neuen Kletterschuhen, geht auf die Seite von den Bergfreunden und findet eine Stellenanzeige, die mehr oder weniger den eigenen Traumjob beschreibt. Dann denkt man an die Berge die es hier gibt (im Vergleich zu den Hubbeln Berlin ist die Alb ein Gebirge), die schöne Natur und das leckere Essen und dann denkt man eigentlich nicht mehr lange nach.

Und waren die Schwaben in und um Tübingen bislang nett zu Dir?

Ich habe fast zehn Jahre in Berlin gelebt, dort  gibt es so viele Schwaben, dass es schon Demos gegen sie gibt; sie sind mir also vertraut. Interessanterweise haben mich ausgerechnet diese Schwaben am meisten vor den hiesigen Einheimischen gewarnt. Allerdings bisher vollkommen grundlos, ich finde die Menschen hier außerordentlich freundlich und höflich; wenn sie sich das mit der Kehrwoche nur mal abgewöhnen würden.

Aber mal so unter uns: zum Alpinisten wird man in Berlin nicht, oder?

Alpenüberquerung

Alpenüberquerung

Die Frage würde ich gerne schieben. Ich möchte weiterhin Klettern gehen können, wenn ich dort zu Besuch bin.

Dass können wir gelten lassen. Immerhin ging und geht es immer wieder zum bouldern?

Ganz ehrlich, ich fürchte hier hat sich Bouldern als eigenständige Sportart noch nicht so ganz herumgesprochen und in der Regionen bieten sich – wie es scheint – nicht so viele Gelegenheiten. Aber in Reutlingen gibt es mit dem Räumle eine ganz gute Halle, in der eine Reihe sehr guter Boulderer zuhause sind. Von denen kann ich noch viel lernen.

Gibt es schon Tourenpläne für dieses Jahr?

Mit ein paar Freunden nach Bleau, stünde für den Sommer auf dem Zettel. Für den Winter sind die Rock Lands in Süd Afrika angedacht. Mal schauen, jetzt komm ich erst mal in Kirchentellinsfurt an. Als Abenteuer nicht zu unterschätzen.

Seit etwa drei Wochen bist Du nun bei den Bergfreunden. Schon gefunden, wie man über die Kollegen etwas lästern kann?

Wiebke unterwegs

Wiebke unterwegs

Als Ethnologin habe ich ja gelernt  Gruppen auf ihre Besonderheiten, Gewohnheiten und Strukturen hin zu beobachten. In diesem Fall habe ich mich für die Methode der teilnehmenden Beobachtung entschieden und kann sagen, langweilig wird es mir nicht.

Du organisierst gemeinsam mit Dennis die Betreuung unserer Partner. Dabei darfst Du u.a. zahlreiche Testprodukte vergeben und hast Kontakt mit den Herstellern. Ein Traumjob für Dich oder bist Du ständig neidisch auf all die tollen Produkte die Du versendest?

Bei einigen Produkten tut es schon weh sie wieder aus der Hand zu geben, aber der Kontakt und der Austausch mit den bergsportbegeisterten Partnern macht das definitiv wieder wett.

So, Endspurt. Was greifst Du Dir da im Vorbeilaufen noch aus dem Sortiment der Bergfreunde – was ist Dein Traumprodukt?

Wiebke auf der Slackline

Wiebke auf der Slackline

Oh, das ist eine ziemlich lange Liste. In Berlin habe ich ja außer ein paar Schuhen und Chalk nichts gebraucht. Ganz oben auf der Liste steht aber das Edelrid – Dead Point.

Gibt es sonst noch etwas, dass Du dieser Welt mitteilen möchtest?

Tübingen braucht definitiv eine Boulderhalle (am besten mit eigenem Außenbereich) und ein Hoch auf das schwäbische Laugengebäck!!

Dann bleiben mir drei Sachen: erstens Danke zu sagen für das nette Interview. Zweitens Dir weiterhin viel Freude bei den Bergfreunden zu wünschen. Und drittens: auf geht’s, Mittagspause, Laugengebäck shoppen…

 

Kommentare zu diesem Artikel

  1. […] her muss. Für alle unter Euch die direkt auf ein gescheites Boulder-Chalkbag setzen wollen hat Wiebke aus dem Bergfreunde Online-Marketing einen guten Tipp: das Wallet von Snap.Nach einigen Wochen […]

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