Markenvorstellung Westen Mountaineering

Western Mountaineering – auf die Daune gekommen!

23. Mai 2017

Kategorie

Sportart

Es ist wie bei so vielen anderen Outdoor-Firmen auch: Zwei ziemlich verrückte Jungs, in dem Fall Gary Schaezlein und Jeff Jones aus Nord-Kalifornien, tun sich zusammen und gründen eine kleine Materialschmiede, die die Vision verfolgt, geniale Ausrüstung zu bauen. So weit, so unspektakulär. Spektakulär ist allerdings, wenn sich die kleine Materialschmiede zu einem der weltweit führenden Hersteller für Daunenprodukte mausert.

Markenvorstellung Westen Mountaineering

Die zwei Gründer vor ihrem Geschäft.

Die Rede ist übrigens von Western Mountaineering. Die Marke erblickte in den frühen 70er Jahren das Licht der Welt und bietet Bergfreunden hochwertige Daunenschlafsäcke und -bekleidung – und zwar ausschließlich. Auf Kunstfaser verzichtet man ganz bewusst.

Nervige Besserwisser oder Einser-Schüler?

Western Mountaineering gilt heute als einer der Klassenprimusse am internationalen Outdoormarkt und als echter Spezialist in seiner Sparte. Ist ja auch klar, mit über 30 verschiedenen Schlafsäcken und weiteren Jacken, Hosen und Schuhen im Repertoire, die mit zahlreichen wirklich gut durchdachten Features ausgestattet sind, findet vermutlich jeder Bergfreund was passendes für sich. Ein Erfolg, auf dem man sich durchaus ausruhen könnte. Aber das ist natürlich nicht der Anspruch. Auf der Suche nach dem perfekten Schlafsack entstehen regelmäßig großartige Features und Technologien, von denen wir hier gerne einige vorstellen möchten:

  • Markenvorstellung Westen Mountaineering

    Der Apache MF Daunenschlafsack

    Die Microlite XP Faser ist extrem leicht und mit 20 Denier noch angemessen robust. Sie kommt bei zahlreichen Schlafsäcken zum Einsatz, z.B. beim Antelope MF und beim Apache MF Daunenschlafsack. Die Gewichtseinsparung zur vorherigen Variante beträgt satte 15 bis 20%!

  • Noch leichter wird es mit der Extremlite-Faser – wie der Name schon vermuten lässt. Die Faserstärke beträgt hier 12 Denier und das Gewicht der verschiedenen Schlafsäcke, bei denen Extremlite zum Einsatz kommt liegt zwischen 450 und 935 g. Das ist mal eine Ansage. Entsprechende Modelle sind der TerraLite und der AlpinLite Daunenschlafsack.
  • Bei den Mumienschlafsäcken ist die Innenseite „enger“ genäht, als die Außenseite. D.h. es wird weniger Material eingesetzt und der Schlafsack passt sich im Allgemeinen besser an den Körper an. Dadurch werden Kältebrücken noch zuverlässiger verhindert.
  • Die Kapuzen werden genau anders herum genäht: Innen ist mehr Material vorhanden als an der Außenseite der Kapuze. Der Vorteil: Man spart sich einen Kordelzug! Die Anpassung an die Kopfform erfolgt quasi bei jedem Reinschlupfen von selbst. Außerdem ist die Kapuze besonders stark mit Daune gefüttert um dem hohen Wärmeverlust über den Kopf gerecht zu werden.
  • Es gibt alleine neun verschiedene Kammerkonstruktionen in den zahlreichen Schlafsäcken und Bekleidungsstücken. Darunter natürlich klassische Formen, wie auch doppelt asymmetrisch konstruierte V-Kammern, die der Kälte nun wirklich gar keine Chance mehr lassen. Die Daunen können sich bestmöglich entfalten und haben dadurch eine ideale Isolierfähigkeit.
Markenvorstellung Westen Mountaineering

Ein echtes Idyll…

Das ist selbstverständlich nur ein Ausschnitt der zahlreichen Features und Technologien, die Western Moutaineering in petto hat. Fun fact: Wer bei den Modell-Namen „Antelope“, „Sycamore“, „Sequoia“, „Puma“ und „Apache“ hellhörig wird, liegt goldrichtig. Benannt sind die Produkte nach der Nord-Amerikanischen Flora und Fauna sowie nach Indianerstämmen und –nationen.

Alles Daune oder was?

Bauschkraft: 850 cuin. Gäbe es ein Daunen-Quartet, man hätte hier wohl die allerbesten Karten auf der Hand. Nur das beste Material kommt in die Produkte von Western Mountaineering. Die Daunen werden regelmäßig von einem unabhängigen Labor getestet, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Die Daune stammt aus Osteuropa, allerdings nicht aus Betrieben, die Lebendrupf oder Zwangsfütterung betreiben sondern von Muttertier-Farmen. Die Gänse auf diesen Farmen haben eine sehr lange Lebensspanne, leben in Freigelände und haben relativ wenig Kontakt mit Menschen. Die während der Mauser abgeworfenen Daunen werden aus den Nestern aufgesammelt, während die Tiere anderweitig beschäftigt sind, um die Brut nicht zu stören.

Western Mountaineering besucht die Betriebe regelmäßig um sicherzustellen, dass die hohen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards eingehalten werden.

Entgegen dem aktuellen Trend, verzichtet Western Mountaineering noch darauf, seine Daune mit einer wasserabweisenden Beschichtung zu versehen. Hintergrund ist, dass man die hohe Qualität und vor allem die hohe Lebensdauer des Produkts nicht beeinträchtigen möchte.

Unterm Strich…

Markenvorstellung Westen MountaineeringIn Nord-Kalifornien scheint man vieles richtig zu machen. Vor allem natürlich Daunenprodukte. Die sind zudem 100% Made in America, worauf man im Hause Western Mountaineering sehr stolz ist. Wenn echte Ausrüstungs-Geeks am Werk sind, die sich mit Leidenschaft einem Thema verschreiben, kommt eben selten was Schlechtes dabei heraus.

Ihr sucht gerade zufällig einen neuen Schlafsack? Dann nichts wie ran an die Daune – alle Produkte von Western Mountaineering gibt’s hier!

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