Pennen Deluxe – 6 Tipps, wie ihr draußen besser schlaft

28. Mai 2021

Mal ehrlich, was ist dieses Jahr denn eigentlich mit dem Frühling los? So ein Piss, echt. Und ja, ich weiß, das ist gut für die Natur und immer nur schönes Wetter geht nicht. Aber für mein kleines Outdoorherz braucht es hin und wieder mal Sonnenschein. Und das länger als nur 5 Minuten am Stück. So, genug gemotzt, zurück zum Thema. Mich zieht es nach draußen. Ich will mal wieder ein paar Tage wandern gehen. Die nächste Tour ist schon geplant und da sich das gute Wetter derzeit noch sehr bitten lässt, habe ich mir fernab von der Tourenplanung einmal ein paar Gedanken gemacht, wie sich unterwegs der Komfort ein wenig erhöhen lässt. Genauer, wie man es hinbekommt auch in Zelt oder Biwak gut und vor allem entspannt schlafen zu können.

Genau daran möchte ich euch heute einmal teilhaben lassen. Hier also meine ultimativen und gleichzeitig ganz persönlichen Tipps, wie man draußen, also mit Zelt oder Tarp aber auch in einer einfachen Schutzhütte, besser schläft. Bevor es losgeht noch eine Anmerkung: Alle Tipps habe ich selbstverständlich in der Vergangenheit ausprobiert, bzw. wende sie immer wieder auf Touren an. Für mich klappt das bestens, der eine oder andere Tipp ist aber vielleicht nicht jedermanns Sache.

Tipp Nr. 1 – Ein guter Lagerplatz

Ist es eigentlich erlaubt hier zu verweilen?

Einen guten Lagerplatz zu finden ist nicht immer ganz einfach. Je nach dem wo ihr gerade seid, ist Wildcampen oder Biwakieren mal mehr oder weniger erlaubt, oder aber auch komplett untersagt. Wie das in den unterschiedlichen Ländern und Regionen geregelt ist, ist nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen. Anni und ich haben das aber trotzdem mal probiert. Wenn ihr euch also für das Thema interessiert, schaut doch mal in unsere Beiträge:

Schlafplatz gesucht – was ist wo erlaubt beim Wildcampen in Deutschland?

Hotel Europa – Wo ist Wildcampen wie erlaubt?

Abgesehen von rechtlichen Dingen solltet ihr bei der Wahl des Lagerplatzes aber dennoch einiges beachten.

Eben und trocken

Mit der richtigen Technik kann man am Hang die nächtliche Rutschgefahr mindern ;)

Für eine angenehme Nachtruhe sollte euer Schlafplatz möglichst eben sein. Ist er das nicht, legt ihr euch immer so hin, dass die Füße nach unten zeigen. Ein großer Rucksack am Fußende verhindert das Rutschen zusätzlich. Das hat den Vorteil, dass ihr entspannt liegen könnt und nicht Gefahr lauft dauernd irgendwie von der Matte zu rutschen. Auch wenn ihr mit anderen in einem Zelt schlaft, kommt es so nicht dazu, dass ihr euch unfreiwillig talwärts auf euren Nachbarn wälzt. Auch mit dem Kopf nach unten zu liegen ist keine besonders gute Idee, außer vielleicht, wenn ihr eine Fledermaus seid…
Auch solltet ihr darauf achten, dass der Platz möglichst trocken ist. Gerade nach oder an einem Regentag ist das sicherlich nicht ganz einfach. Versucht aber auf jeden Fall eine Stelle zu finden, die nicht komplett durchweicht ist. Denn starke Nässe drückt sich mit der Zeit gerne mal durch den Zeltboden. Gerade bei älteren Zelten sollte man das nicht unterschätzen. Ohne Zelt wird’s bei zu nassem Untergrund ohnehin eklig. Mit einer Plane zum Unterlegen könnt ihr euch mit oder ohne Zelt ganz gut behelfen, aber je trockener der Platz ist, desto komfortabler lagert ihr auch.

Hohes Gras und Flussnähe meiden

An Flüssen und im hohen Gras wird es über Nacht nass. Stichwort Tau. Das solltet ihr vor allem beim Biwakieren nicht unterschätzen. Wenn ihr also am nächsten Morgen nicht frisch gewaschen im Schlafsack aufwachen wollt, dann meidet Orte, an denen die Bildung von starkem Tau zu erwarten ist. Im Wald oder am Waldrand sieht es da beispielsweise besser aus, als inmitten einer hohen Wiese oder in kleinen Senken. Aber auch ein halbwegs großer Baum mit dichter Krone kann schützend wirken. Bei Mehrtageswanderungen halte ich zu diesem Zweck immer auch gerne nach Aussichtspavillons Ausschau. Das ist zwar nur noch so halbdraußen, dafür hat man in der Regel aber einen guten Regenschutz und mit Glück auch noch eine Bank von der aus man vor dem Schlafen den Sonnenuntergang genießen kann.

Tipp Nr. 2 – Die richtige Unterlage

Die perfekte Matte zu finden ist eine Wissenschaft für sich. Denn welche die beste Matte für euch ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Ich möchte aber an dieser Stelle, das Fass der Isomattenfindung nicht weiter aufmachen, sondern verweise für Interessierte einfach auf den Beitrag von Simon:

Isomatten: Wie man sich bettet, so liegt man

Um es kurz zu machen: Eine gute Isomatte passt immer zu euch, dem Ort, der Jahreszeit und den Bedingungen. Seid ihr mit dem Auto unterwegs, dann könnt ihr auch getrost zu einer Matte greifen, die eine gute Freundin von mir immer „OP-A-REST Matten“ nennt. Also besonders dicke (und meist auch besonders schwere) selbstaufblasende Isomatten. Für alle die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind funktioniert das aber nicht. Auch hier ist es daher wie so oft im Leben, es muss ein guter Kompromiss her. Leichte Matten sind manchmal nicht besonders bequem dafür aber robust, oder robust und nicht sonderlich bequem. Ich habe mich lange mit diesem Problem auseinandergesetzt und mittlerweile ein System gefunden, das für mich bestens funktioniert. Ich möchte euch daher an dieser Stelle noch einen ganz persönlichen Trick verraten.

Der Trend geht zur Zweitmatte…

Ich habe Rücken und brauche eine bequeme Matte mit möglichst geringem Gewicht. Erst letztes Jahr musste ich bei einer Mehrtagestour feststellen, dass ich durch unbequemes Liegen ab einem gewissen Ermüdungsgrad einfach nicht mehr richtig entspannen und ausruhen konnte. Das ist spätestens nach der dritten bescheidenen Nacht nicht mehr lustig. Was Leichtes und Bequemes wäre also durchaus wünschenswert.

Gleichzeitig übernachte ich auch mal auf steinigem Untergrund. Also muss die Matte auch ordentlich was aushalten. Gerade bei sehr dünnen Luftmatten habe ich die Sorge, dass in diesen Fällen auch mal ein Kiesel ein Loch in die Matte drückt. Eine Schaumstoffmatte oder dünne selbstaufblasende Isomatte wäre aus diesem Gesichtspunkt wahrscheinlich das Beste für mich. Doch da macht mein Rücken beim Liegen wieder nicht mit. Ein Dilemma, das ich aber gelöst habe.

Manchmal eine perfekte Lösung – eine Kombination aus unterschiedlichen Matten.

Ich besitze schon immer eine relativ dünne aber warme und extrem robuste THERM-A-REST Matte. Diese Matte ist quasi unkaputtbar. Auch übelste Bedingungen konnten ihr nie etwas anhaben und ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass das Teil sogar schusssicher sein muss. Oder so. Vielleicht, wer weiß… Aber diese Matte ist genau das Gegenteil von bequem. Reicht also für meine Zwecke leider nicht aus. Darüber hinaus besitze ich aber auch noch eine zweite, kleine und besonders leichte Matte, die für den notwendigen Komfort sorgt. Schlau kombiniert sind beide Matten super, hier kommt der Trick:

Die robuste Matte kommt direkt auf den Boden. Drauf lege ich dann meinen Schlafsack und in den Schlafsack hinein kommt die zweite Matte. Hersteller wie Klymit bieten hierzu spezielle Modelle an. Meine Matte im Schlafsack ist daher eigentlich mehr ein Gitter als eine richtige Isomatte. Aber sie sorgt dafür, dass ich bequem liegen kann. Denn gerade Körperstellen wie Hüfte oder Schultern, an denen es gerne mal zu Druckstellen kommt, sind so bestens gepolstert. Darüber hinaus füllt der Schlafsack von unten die Lücken der Matte aus. Dies ermöglicht nicht nur angenehmes Liegen, sondern auch eine verbesserte Isolationsleistung.

Übrigens: auch die Sache mit dem Gewicht passt. Denn beide Matten zusammen wiegen nicht einmal ganz ein Kilo.

Tipp Nr. 3 – Kopf hoch!

Könnt ihr euch auch nicht komplett flach hinlegen und eine Nacht bequem lang schlafen? Also ich kann das jedenfalls nicht. Vielleicht werde ich ja auch einfach nur alt, eh wurscht. Nichts desto trotz: Ein Kissen muss her! Aber wer will denn schon ein Kissen auf der Tour mitschleppen? Ich meine, die Dinger sind sperrig, nicht ganz leicht und irgendwie erscheint es mir widersinnig einerseits bei manchen Ausrüstungsgegenständen auf jedes Gramm zu achten und dann ein Kissen mitzuschleppen. Andererseits, ein gesegneter Schlaf hat auch was für sich. Hier also zwei Ideen, wie das klappen kann:

Pack den Sack

Bei dieser Idee handelt es sich um die leichtere Bastelvariante, denn dazu benötigt ihr nur Dinge, die ihr ohnehin dabei habt. Packsäcke sind eigentlich auf jeder Tour dabei. Sei es der Packsack vom Zelt, Schlafsack oder sonst was. Sucht euch den Sack aus, der von der Form und der Größe her am ehesten eurer Vorstellung von einem Kissen entspricht. Solltet ihr einen Packsack aus einem weichen Material (oft der vom Schlafsack) dabei haben, wählt ihr vielleicht auch den aus. Diesen Sack füllt ihr dann einfach mit ein paar Klamotten, je weicher diese sind desto angenehmer wird auch das Kissen. Ideal wären beispielsweise eine Daunenjacke, Fleecepullover etc. Achtet dabei aber darauf, dass der Beutel weder zu fest noch zu instabil wird. In beiden Fällen würdet ihr nicht bequem liegen. Ist der Packsack locker gefüllt schläft es sich nach meiner Erfahrung am angenehmsten.

Reisekissen-Rulez

Es gibt aber auch Reisekissen, die fast nichts wiegen und mit einem sehr kleinen Packmaß daherkommen. Ich bin bekennendes Weichei und somit absoluter Fan. Es gibt da beispielsweise Kissen, die wiegen gerade einmal so viel wie ein großes Ei und sind zusammengepackt nur unwesentlich größer als ein Päckchen Papiertaschentücher. Klingt machbar, oder? Ich meine, das ist die de luxe Weicheivariante. Man hat ein kleines aber feines Kissen dabei. Das wird aufgeblasen und bietet so die gewünschte Unterstützung. In der Regel sind Kissen dieser Art mit Kunstfasern gefüllt, sodass das Kissen auch bei niedrigen Temperaturen nicht zur unangenehmen Kältebrücke wird. Logischerweise wird ein solches Kissen nur zum Schlafen verwendet und ist daher immer entsprechend sauber (was bei einem Packsack oder den Klamotten auf einer längeren Tour nicht immer der Fall ist).

Tipp Nr. 4 – Kleider machen Leute

Soll ich euch mal was Privates verraten? Ich meine, wir sind hier ja quasi unter uns… Also hier kommt‘s: Zu Hause schlafe ich grundsätzlich in Unterwäsche, also nur Unterwäsche, kein Schlafanzug, kein Nachthemd… (mein lange gehütetes Geheimnis, jetzt ist es raus). Unterwegs handhabe ich das ähnlich, aber dennoch anders und das hat so seine Gründe.

Das Nachtleben der Thermounterwäsche

Thermounterwäsche (hier auch mal in bunt) ist ein super Schlafanzugersatz.

Meiner Meinung nach ist es durchaus sinnvoll auf einer Tour Kleidung eigens zum Schlafen mitzunehmen. Ich bevorzuge hierbei lange und dunkelfarbige Thermounterwäsche. Denn nutzt man diese nur zum Schlafen ist sie auch bei längeren Touren sauber, warm und angenehm zu tragen. Gerade wenn es bei Mehrtagestouren mangels Dusche oder ähnlichem mit der Körperhygiene langsam aber stetig abwärts geht, empfinde ich es als äußerst angenehm was Sauberes zum Schlafen, dabei zu haben. Außerdem hält Thermounterwäsche schön warm, was gerade an kühleren Tagen sehr praktisch ist. So kann ich beispielsweise im Zelt noch lesen ohne den Schlafsack bis oben hin schließen oder frieren zu müssen. Aber noch etwas ist praktisch: Muss man nachts mal aus dem Zelt, muss man nicht erst noch irgendwelche Klamotten zusammensuchen und aufpassen, dass man niemanden aufweckt. Man kann wie man ist schnell hinter den Busch verschwinden oder zum Waschhaus auf dem Campingplatz gehen. Nerviges Aus- und Anziehen entfällt.

Praktischer Nebeneffekt: Solltet ihr bei eurer Tour von einem Kälteeinbruch überrascht werden, habt ihr eine warme Unterwäsche dabei, die im Notfall für ein Plus an Wärme sorgt.

Tipp Nr. 5 – Aufräumen

Vor ein paar Jahren war ich im Sommer in Südfrankreich unterwegs und hatte eines nachts einen sehr penetranten Gast an meinem Lagerplatz. Ich meine, nicht nur, dass der sich auf meine Kosten durchfressen wollte und mitten in der Nacht für ordentlich Ruhestörung gesorgt hat, er wollte sich auch nicht abwimmeln lassen. Auch nachdem ich ihm mehrmals klar gemacht hatte, dass seine Anwesenheit wirklich nicht erwünscht ist, ließ er mich einfach nicht in Ruhe. Vielleicht könnt ihr euch ja schon denken, wer mich da besucht hat?

Die Rede ist hier von einem Igel. What!?! Ja, Igel, Erinaceidae wie der Lateiner sagt. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, glotzte er mich treudoof aus meinem Kochtopf an. Dieser stand, noch mit Essensresten gefüllt, aber mit einem Deckel verschlossen und mit anderem Geschirr beschwert neben dem Zelt. Irgendwie hatte es der Igel gecheckt, dass es da was zu holen gibt, es geschafft den Topf mit lautem Getöse zu öffnen und lag nun laut schmatzend in meinen restlichen Spaghetti. Der Arsch. Ich nahm also den Igel, trug ihn weiter weg in den Wald, kehrte zum Zelt zurück und schwupp war auch der Igel wieder da. Dieses Spiel wiederholte sich mehrfach, bis ich endlich alles igelsicher verstaut hatte.

Ordnung muss sein…

Wenn also auch ihr kein Bock auf Igel im Kochtopf oder Mäuse in der Kaffeetasse habt, dann räumt auf bevor ihr euch schlafen legt. Denn Essensreste und schmutziges Geschirr ziehen Tiere an. Wenn ihr nicht wollt, dass die nachts in eurem Campinggeschirr lautstarke Orgien feiern, wascht es ab oder verstaut es zumindest so, dass es außer Reichweite ist.

Doch abgesehen von der Fauna macht auch die Flora manchmal Ärger. Wie bereits erwähnt kommt es je nach Lagerplatz zur starken Taubildung im Gras etc. Hier werden Kleidung und andere Ausrüstung über Nacht schnell feucht, was nicht selten am nächsten Morgen für unangenehme Überraschungen sorgt. Wer jemals ein vom Tau klammes T-Shirt angezogen hat, weiß wovon ich rede… Aber auch hier gibt’s einen einfachen Trick: Packt alles, in euren Rucksack oder nehmt es mit ins Zelt. Dort ist es zuverlässig geschützt. Gerade an besonders kalten Tagen kann es auch angenehm sein die Kleidung für den nächsten Tag mit in den Schlafsack zu nehmen. Hierdurch ist sie bereits angenehm vorgewärmt. Schuhe stelle ich außerdem meistens auf meinen Rucksack, sodass sie nicht direkt am Boden stehen, auch das hilft gegen Feuchtigkeit.

Tipp Nr. 6 – Macht euch nicht verrückt

Nachts draußen in der Natur, noch schlimmer im Wald, das ist in vielen Köpfen gleich mit den Begriffen „unheimlich“ oder „Gefahr“ oder ähnlichem verknüpft. Denken wir doch nur an die Räuber, die im Wald wohnen, der böse Wolf, der Kindern auflauert und die eine oder andere Gestalt, die in den unterschiedlichsten Landstrichen nachts ihr Unwesen treibt. Unsere Märchen und Sagenbücher sind voll davon. Aber ich verrate euch mal was: Da ist in Wirklichkeit einfach nichts, zumindest nichts Bedrohliches. Auch wenn es nachts draußen raschelt, pfeift und knackt. Da ist nichts Böses, ihr könnt ruhig schlafen.

Mitternachtssnack der wilden Tiere

Immer wieder hört man Geschichten, dass Wildtiere schlafende Menschen als willkommene und einfache Beute ansehen. Da soll der Wolf schon arglose Wanderer im Schlaf überrascht haben, aber auch von schwerwiegenden Verwechslungen von Aasfressern wird erzählt. Aber jetzt kommt‘s: In Mitteleuropa ist die Gefährdung durch Wildtiere gleich null. Ihr werdet nicht vom Wildschwein angeknabbert oder vom Wolf überfallen, schon gar nicht, wenn ihr schlaft.

Wildtiere greifen (zumindest in unseren Breiten) normalerweise nur dann an, wenn sie sich bedroht fühlen, in die Enge getrieben werden oder ihre Jungen verteidigen wollen. So lange ihr friedlich schlaft und nicht aktiv auf die Tiere zugeht, nehmen sie euch auch nicht als Bedrohung war. Ihr seid nicht einmal interessant. Oft haben Wildtiere außerdem Angst vor dem Menschen und verziehen sich, bevor ihr sie überhaupt wahrnehmt. Wollt ihr dennoch auf Nummer sicher gehen, sucht euren Lagerplatz nach Wildspuren ab. Gerade Wildschweine hinterlassen in der Regel deutliche Spuren. Auch Orte direkt neben einer Wasserstelle oder im unmittelbaren Umfeld eines Jägerstands solltet ihr je nach Saison meiden.

Auch vor Gekrabbel wie Spinnen, Insekten und anderem Getier müsst ihr keine Angst haben. Denn dieses kriecht nachts auch nicht übermäßig auf euch herum. Der Mensch ist einfach nicht interessant (außer vielleicht für Stechmücken).

Also, auf nach draußen!

Ihr seht, mit ein paar kleinen Tricks lässt sich der Schlaf auch unterwegs deutlich verbessern.
„Moment mal… Mensch, Lisa du hast ja überhaupt nichts über Schlafsäcke geschrieben!?! Ich meine, hier geht’s doch ums Pennen, da ist doch der Schlafsack der Ausrüstungsgegenstand überhaupt und du schreibst einfach nichts dazu? Sehr fragwürdig…“
Vielen Dank, an den imaginären Zwischenrufer. Ja, das ist in der Tat so und hat durchaus seine Gründe. Erstens: Zum Schlafsack selbst habe ich keinen besonderen Tipp. Zweitens: Stephan und Simon haben hier schon wirklich gute Arbeit geleistet und in ihren Beträgen alles Wichtige rund um den Schlafsack erklärt. Also mein imaginärer Freund, nimm das:

Richtig(e) betten auf Touren: Kaufberatung Schlafsäcke

Und das:

Temperaturangaben bei Schlafsäcken? Was bedeuten sie wirklich?

Aber nun zu euch…

Wie schaut das bei euch aus? Welche Tricks habt ihr für eine geruhsame Nacht im Freien so auf Lager? Vielleicht könnt ja auch ihr noch den einen oder anderen Tipp beisteuern. Das würde mich echt freuen, denn ich bin viel unterwegs und freue mich immer darauf, was Neues auszuprobieren. Schreibt mir gerne und ich probiere das auf jeden Fall aus. Großes Indianerehrenwort!

Ich für meinen Teil, ähh, bin dann mal weg… Tschüss!

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Natalie sagte am 30. Mai 2021 um 12:22 Uhr

    Je nach Temperatur finde ich eine dünne Mütze und Schal zum schlafen ganz angenehm. Dann muss ich die Schlafsack Kapuze nicht so knüppeleng zuziehen.

  2. Sina sagte am 17. Juni 2021 um 20:01 Uhr

    Wenn man einen Kapuzenpullover/-Jacke aufrollt und um den aufgerollten Teil die Kapuze drum stülpt, hat man ein prima Kopfkissen :D

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