Sozial- und Ökolabels – ein kleiner Führer durch den Siegelwald

28. Mai 2020

Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass anständige Arbeit auch anständig bezahlt wird. Dass wir auf andere Rücksicht nehmen, verantwortungsvoll handeln, mit unserer Umwelt respektvoll und nachhaltig umgehen.

Kurz und gut: Uns nicht benehmen wie die Axt im Walde. Leider ist das jedoch nicht (immer) der Fall. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an: Wer schon einmal versucht hat ein T-Shirt zu kaufen, das von vorne bis hinten umwelt- und sozial verträglich hergestellt wurde und bei dem die Lieferkette, also Produktions- und Vertriebswege nachvollziehbar sind, wird wissen worauf ich hinaus will. 

Vor lauter Siegel sieht man keine Bäume mehr

Das Problem ist nämlich nicht, dass es diese Produkte nicht gibt. Es ist auch nicht das Problem, dass sie super teuer wären, sodass wir uns als Otto-Normal-Bürger für ein Super-Faires-Öko-Toll-Toll-T-Shirt nahezu verschulden müssten. Darum gehts nicht. Es gibt aber ein ganz anderes und viel größeres Problem: Man muss diese Produkte erst einmal finden.

Die Suche nach einem fairen Öko-Shirt gestaltet sich meistens als schwierig.

Denn für Verbraucher ist es oft schwer bis absolut unmöglich nachzuvollziehen welchen Weg beispielsweise ein T-Shirt von der Baumwollpflanze bis nach Hause in den Kleiderschrank gegangen ist. Immer wieder gibt es (für Deutschland gesprochen) Rufe nach einem Lieferkettengesetz. Also dem verbindlichen Nachweis für Industrie und Handel woher genau ein Endprodukt stammt und unter welchen Bedingungen es gefertigt wurde. Aktuell (Stand März 2020) gibt es aber noch kein derartiges Gesetz. 

Selbst ist der Bergfreund

Will man also derzeit seinen Konsum möglichst nachhaltig und fair gestalten, bleibt für den Verbraucher eigentlich nur die Möglichkeit sich an Ökolabels und Siegeln für sozial verträglich erzeugte Ware zu orientieren. Gütesiegel dieser Art gibt es wie Sand am Meer. In nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens sind sie zu finden und sollen uns Verbrauchern die Möglichkeit für einen reflektierten und verantwortungsvollen Konsum geben.

Während die Siegel in den vergangenen Dekaden zumeist darauf abzielten Verbraucher vor schädlichen oder mit Schadstoffen belasteten Produkten zu schützen, haben sich bereits seit geraumer Zeit weiterführende Bewertungskriterien ergeben. Hierzu gehören vor allem soziale und ökologische Aspekte. Der Ansatz oder die Bewertungskriterien der einzelnen Siegel und Organisationen können dabei sehr unterschiedlich aussehen.

Welche Kriterien setzen Öko-Labels an?

Während beispielsweise der Global Organic Textile Standard (GOTS) Garant für einen umweltfreundlichen und sozial verträglichen Herstellungsprozess und Vertrieb ist, beziehen sich beispielsweise das Bluesign-Siegel oder die Fair Wear Foundation nur auf ökologische oder soziale Gesichtspunkte. Und genau darin liegt das Problem für den Verbraucher, denn in der Flut von Gütesiegeln ist es oft schwer zu erkennen, welche Kriterien jeweils in die Bewertung einfließen. 

Da es leider kein allgemeingültiges „Alles-Super-Gut-Siegel“ oder „Kein-Scheiß-Label“ gibt,  habe ich mir einmal die Mühe gemacht und für euch die wichtigsten und bekanntesten Labels und Organisationen, die in der Bekleidungsindustrie Verwendung finden zusammengetragen. Hierzu vorab noch ein Hinweis: Es ist nicht möglich alle Gütesiegel und Ökolabels aufzulisten, denn das würde definitiv den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Ich habe mir aus diesem Grund nur Labels angeschaut, die sich auf den Bereich Textilien und Bekleidung beziehen. Außerdem werde ich mich auf die eher großen und bekannten Gütesiegel beschränken. Wenn euch also ein Label oder eine Organisation in dieser Liste fehlt, könnt ihr euch gerne unten in den Kommentaren verewigen. Auch noch wichtig: Immer wieder kommt es zu Kritik an den unterschiedlichsten Labels.

Den einen gehen die Standards nicht weit genug, andere bemängeln die fehlende Transparenz und wieder andere bezweifeln die Sinnhaftigkeit von Label-Produkten generell. Ich habe jedoch beschlossen, mich mit diesem Artikel weitestgehend aus dieser Diskussion fernzuhalten. Also macht euch doch am besten selbst ein Bild. Los geht’s:

Siegel mit sozialen und ökologischen Kriterien:

Blauer Engel

Der Blaue Engel ist vielleicht die Urmutter der Umweltzeichen. In den 1970er Jahren wurde er vom Bundesminister des Inneren eingeführt und war zunächst dafür vorgesehen, Verbraucher vor belasteten oder schädlichen Produkten zu schützen. Heute ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit offizieller Siegelinhaber. Beim Vergabeverfahren sind außerdem folgende Institutionen beteiligt: das Umweltbundesamt, die RAL gGmbH sowie die Jury Umweltzeichen.

Der Blaue Engel gehört außerdem dem Global Ecolabelling Network an und bietet enger definierte Labels die sich auf unterschiedliche Konsumbereiche oder Produktgruppen beziehen. Im Bereich Kleidung greift also „Der Blaue Engel für Textilien“.

Ziele und Vorgaben:

    • Einhaltung definierter Umweltstandards im Herstellungsprozess
    • Beachtung von Arbeitssicherheit und Sozialverträglichkeit bei der Fertigung
    • Vermeidung gesundheitsbelastender Chemikalien in Endprodukten
    • Endprodukte mit hoher Gebrauchstauglichkeit

Gut zu wissen: Der Blaue Engel ist eine Produktkennzeichnung, die Produkte auszeichnet, die im Bezug auf andere vergleichbare Produkte umweltverträglicher sind. Er ist jedoch kein alleiniger Garant dafür, dass das jeweilige Produkt komplett unbedenklich und bis ins letzte Detail hochgradig umweltfreundlich und sozial fair ist.

GOTS (Global Organic Textile Standard)

Gerade bei (Outdoor-)Kleidung begegnet man dem GOTS vergleichsweise oft. Dieses Label stellt dabei sowohl weitreichende Anforderungen hinsichtlich definierter Sozialstandards, als auch in Bezug auf eine umweltschonende Produktion. Das Label entwickelt sich dabei immer weiter und stellt fortlaufend neue dezidierte Anforderungen an die Labelnehmer. Wichtig ist dabei, dass die Anforderungen weltweit anwendbar sind und auch überprüfbar sein müssen. Hierzu hat das GOTS zahlreiche verbindliche Kriterien festgelegt. Ziel ist dabei immer die nachhaltige Produktion von hochwertigen Textilien.

Ziele und Vorgaben:

    • Faserproduktion. Bio-Zertifizierung der Fasern. Ein Produkt mit GOTS-Kennzeichnung muss mindestens 70 % Biofasern enthalten, für die Kennzeichnung mit GOTS „Bio“ muss ein Produkt zu 95 % aus Biofasern bestehen. Darüber hinaus müssen Produkte mit Bio-Kennzeichnung getrennt von Produkten mit konventionellen Fasern erzeugt werden
    • Umweltkriterien. Überprüfung aller chemischen Zusätze hinsichtlich Abbaubarkeit und Toxizität. Hierbei bestehen verbindliche Grundanforderungen und überprüfbare Standards. Auch gilt das ausnahmslose Verbot von problematischen Zusätzen wie toxischen Schwermetallen. Je nach Art der Produktion sind die Betriebe außerdem verpflichtet Protokolle hinsichtlich der eingesetzten Chemikalien, dem Wasser- und Energieverbrauch sowie der Abwasseraufbereitung anzufertigen. Zusätzlich müssen alle Verpackungsmaterialien frei von PVC sein. Kommt als Verpackung Papier oder Pappe zum Einsatz, ist die Zertifizierung nach FSC oder PEFC verbindlich. Alternativ kann auch Recyclingmaterial eingesetzt werden.
    • Qualität. Auch in diesem Bereich sind verbindliche Werte definiert, die beispielsweise Licht- und Waschechtheit aber auch Abriebfestigkeit oder Einlaufwerte festlegen. Auch sind bezüglich unerwünschter Chemikalienrückstände im Endprodukt strenge Grenzwerte definiert. 
    • Sozialkriterien. Bei der Festlegung der Sozialkriterien orientiert sich der GOTS an den Kernnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Hierbei müssen Verarbeiter und Hersteller ein stichhaltiges Konzept vorweisen, das die Einhaltung der Kriterien des ILO sicherstellt. Hierzu zählen unter anderem das Verbot von Kinderarbeit, die Einhaltung von Mindestlöhnen sowie der Schutz vor Diskriminierung und inhumaner Behandlung.

Gut zu wissen: Wenn Unternehmen eine GOTS-Zertifizierung anstreben, müssen alle genannten Kriterien ausnahmslos erfüllt werden. Darüber hinaus handelt es sich beim GOTS um einen Standard, der kontinuierlich weiterentwickelt, verbessert und angepasst wird. Aktuell gilt daher die Version 5.0 des GOTS, diese wird jedoch im Lauf des Jahres 2020/21 durch die neue Version 6.0 ersetzt werden, die wiederum enger gefasste Kriterien ansetzt. Egal in welcher Version, GOTS ist nur ein Standard für Textilien aus Naturfasern, Leder- oder Fellprodukte werden von diesem Standard nicht abgedeckt.

MADE IN GREEN by OEKO-TEX

Bei MADE IN GREEN handelt es sich ebenfalls um ein Label, das Produkte auszeichnet, die nach klar definierten Richtlinien bezüglich der Umweltverträglichkeit und Sozialstandards hergestellt wurden. Die Zertifizierung einzelner Betriebe und Produkte erfolgt immer für ein Jahr und richtet sich nach weltweit verbindlichen Prüfkriterien, die ebenfalls jährlich erweitert und angepasst werden.

Ziele und Vorgaben: 

Produkte die das Label MADE IN GREEN by OEKO-TEX tragen müssen sowohl den Kriterien des STANDARD 100 by OEKO-TEX entsprechen, als auch in Betrieben hergestellt werden, die nach STeP by OEKO-TEX zertifiziert sind. Mindestens 85 % des Gesamtgewichts der verwendeten Materialien müssen dabei aus Betrieben mit STeP-Zertifizierung stammen. Zusätzlich ist es erforderlich, dass jede Komponente, die mehr als 5 % am Gesamtgewicht eines Endprodukts ausmacht, den Anforderungen des Standard 100 entspricht.

  • STANDARD 100 by OEKO-TEX

Dieser Standard bezieht sich auf die generelle Umweltverträglichkeit eines Produkts. Dabei fließen sowohl der gesamte Herstellungsprozess als auch das fertige Endprodukt in die Betrachtung mit ein. Produkte und Rohstoffe werden hierzu fortlaufend auf ihren Gehalt an Schadstoffen und reglementierten Substanzen getestet. Für die produzierenden Betriebe besteht ein umfangreicher Maßnahmenkatalog, der verbindlich einzuhalten ist. So gilt beispielsweise zusätzlich zu der gesetzlichen Reglementierung ein Verbot bzw. eine starke Einschränkung für gesundheitsbedenkliche Stoffe, die noch keiner offiziellen Regulierung unterliegen. 

  • STeP by OEKO-TEX

Hierbei handelt es sich um einen Standard, der den produzierenden Betrieben nachhaltige Produktionsbedingungen bescheinigt. Auch hierfür gibt es weltweit bindende und klar definierte Kriterien, die sich sowohl auf den umweltverträglichen und effizienten Einsatz von Ressourcen, als auch auf die Einhaltung sozial verträglicher Arbeitsbedingungen beziehen. Alle Bewertungskriterien sind öffentlich zugänglich und bieten so ein hohes Maß an Transparenz. Da es sich hierbei um klar definierte und weltweit verbindliche Anforderungen handelt, sind Betriebe auch international vergleichbar.

Gut zu wissen: Jedes im Handel erhältliche Produkt, das das Label MADE IN GREEN by OEKO-TEX trägt, kommt immer mit einem Etikett, auf dem ein QR-Qode und eine Identifikationsnummer des Produkts zu finden ist. Durch das Scannen des Codes oder die Eingabe der Nummer beim OEKO-TEX Label Check kann der Produktionsweg des Produkts lückenlos nachvollzogen werden.

Siegel mit sozialen oder ökologischen Kriterien

Fair Wear Foundation (FWF)

Was ist die Fair Wear Foundation

Das Logo der Fair Wear Foundation

Gleich mal eines vorweg: Die Fair Wear Foundation darf natürlich in unserer Liste der Vollständigkeit halber nicht fehlen. Denn hierbei handelt es sich immerhin um eine sehr bekannte und wichtige Organisation, die sich weltweit für gerechte Löhne und angemessene Arbeitsbedingungen einsetzt. Allerdings haben wir bereits vor einiger Zeit einen ausführlichen Artikel zur Fair Wear Foundation hier im Bergfreunde Basislager veröffentlicht.  Daher hier nur quick und dirty die grundlegende Zielsetzung der Organisation. 

Ziele und Vorgaben: 

    • Freie Wahl des Arbeitsplatzes
    • Keine Diskriminierung
    • Verbot von Kinderarbeit
    • Arbeiter haben das Recht sich zu vereinigen
    • Existenzsichernde Löhne
    • Angemessene Arbeitszeiten
    • Ausreichender Arbeitsschutz hinsichtlich Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter
    • Rechtsverbindliche Arbeitsverhältnisse

Gut zu wissen: Die Fair Wear Foundation richtet ihre Arbeit vor allem auf Betriebe und Firmen in denen Kleidung produziert wird, vornehmlich also Nähereien in aller Welt. 

Fairtrade Textile Production 

Das Fairtrade-Siegel ist ebenfalls weit verbreitet. Die meisten von euch dürften es aber wahrscheinlich eher von Lebensmitteln wie Schokolade, Bananen oder auch Kaffee kennen. Darüber hinaus gibt es aber von der Fairtrade-Organisation auch Labels, die sich speziell auf Textilien beziehen: der Fairtrade Textilstandard und Fairtrade Cotton.

Ziele und Vorgaben:

    • Der Fairtrade Textilstandard bezieht sich überwiegend auf die Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Produkts. Dabei gibt es grundlegende Regeln und Vorgaben, die von den verarbeitende und produzierenden Betrieben verbindlich eingehalten werden müssen.
      An oberster Stelle stehen dabei existenzsichernde Löhne, eine hohe Arbeitssicherheit sowie das absolute Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit. Zusätzlich soll durch das Verbot von umweltschädlichen Chemikalien der Gesundheitsschutz der Arbeiter sichergestellt werden. Auch die Versammlungsfreiheit aller Arbeiter muss gewährleistet sein und sogenannte Arbeiterkomitees müssen die Einhaltung der Regeln eigenständig überwachen.
      Marken und Zwischenhändler, die dem Standard angehören verpflichten sich außerdem zu fairen und transparenten Einkaufspraktiken. Losgelöst von den Bedingungen für Angestellte und Arbeiter dürfen für Produkte die dem Fairtrade Textilstandard entsprechen nur Fairtrade-Baumwolle oder anderweitig nahhaltig zertifizierten Fasern eingesetzt werden.
    • Fairtrade Cotton: Bei diesem Siegel handelt es sich um das Fairtrade Produktsiegel für fair gehandelte Rohbaumwolle. Diese muss über den gesamten Produktionsprozess hinweg fair angebaut und gehandelt werden. Die Produktionsschritte müssen dabei lückenlos rückverfolgbar sein und die Baumwolle darf nur getrennt von Nicht-Fairtrade-Baumwolle verarbeitet werden.

Gut zu Wissen: Neben den notwendigen Kontrollen und Zertifizierungen der einzelnen Betriebe  geht der Fairtrade Textilstandard noch weiter. So werden beispielsweise Beschäftigte oder Produzenten dabei unterstützt fortlaufend bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. So soll es auch kleinen Betrieben, die bislang die strengen Anforderungen des Standards noch nicht erfüllen können, möglich sein die Bedingungen nach und nach an den Standard anzupassen um so mittelfristig eine Zertifizierung zu erlangen.

Bluesign  

Auch für das Bluesign Siegel gibt es bereits einen eigenen Blogbeitrag hier bei uns im Basislager. Daher auch hier nur in Kürze die wichtigsten Kriterien und Fakten.

Fokusbereich und Ziele

    • People“: Verbraucherschutz und Arbeitsplatzsicherheit
    • Environment“: Beschränkung und Vermeidung von Wasseremissionen, Luftemissionen, Abfall und Bodenverunreinigungen
    • Ressources“: Nachhaltige und umweltverträgliche Nutzung von Energie, Wasser, Chemikalien und Rohmaterialien

Gut zu wissen: Das Bluesign Siegel ist mehr als nur ein einfaches Gütesiegel. Es handelt sich dabei vielmehr um ein komplexes System der schweizerischen Firma Bluesign Technologies AG, das mit einem weitgreifenden Ansatz versucht, eine fortschreitend umweltverträglichere Textilproduktion zu gewährleisten.

Was aber sagt uns das?

Die Liste der hier beschriebenen Organisationen und Gütesiegel ist bei weitem nicht vollständig und kann daher nur als ein kleiner Einblick in einen sinnbildlichen Siegelwald gesehen werden. Dennoch bieten diese (und auch andere) Labels die bislang beste Möglichkeit ein Produkt bezüglich seiner allgemeinen Nachhaltigkeit zu überprüfen. Schaut man sich darüber hinaus einmal an, welche Hersteller mit einem oder mehreren der hier vorgestellten Siegel kooperieren, zeigt sich recht schnell, auch bekannte und große Marken wie beispielsweise Marmot, Haglöfs oder Vaude sind mit von der Partie. 

In aller Regel handelt es sich dabei um Produkte, denen man es auf den ersten Blick nicht ansieht, dass sie unter besonderen ökologischen oder sozialen Vorgaben hergestellt wurden. Wer jetzt also (wie ich übrigens auch immer wieder) bei den Begriffen „Öko“ oder „Fair-Trade“ an irgendwelche angestaubten Jutebeutel aus den Bioläden der 90er denkt oder an Klamotten mit seltsamem Schnitt und wilden Afrikamustern, dem sei folgendes gesagt: Klar gibt es das und klar wird damit auch ein Markt bedient. Aber gerade im Bereich der Outdoorbranche wirkt sich eine sozial verträgliche und umweltschonende Herstellung nicht maßgeblich auf das Aussehen, die Funktionalität und die Qualität eines Produkts aus.

Wenn ihr besonderen Wert auf nachhaltig produzierte Bekleidung oder Ausrüstung legt, findet ihr mithilfe unseres Nachhaltigkeitsfilters schnell Produkte, die mit dem jeweiligen Label verziert sind. Auch auf der Produktseite selbst könnt ihr bei den Attributen schnell sehen, welche Nachhaltigkeitsanforderungen das Produkt erfüllt.

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