Ausrüstung

Rückruf der Mountain Equipment Passion Slacklines

23. September 2013

Kategorie

Sportart

Rückruf der Passion Slackline!

Rückruf der Passion Slackline!

Uns hat ein Rückruf von Mountain Equipment erreicht, der Slackline des Typ Passion 18m betrifft. Bei Exemplaren die nach März 2013 ausgeliefert wurden, könnte eine tragende Naht fehlerhaft sein und deswegen zu Unfällen führen. Wichtig: auch Slacklines, die bereits ohne Fehlfunktion im Einsatz waren, könnten betroffen sein!

Alle Besitzer der Slackline sind dazu aufgefordert Ihre Slackline zu überprüfen – wie dies erfolgen kann, haben wir für Euch zusammengefasst. Darüber hinaus bitten wir Euch diese Nachricht zu verbreiten, so da keine Anwender der Slackline zu Schaden kommen können!

Betroffene Slacklines erkennen

Betroffene Slacklines können laut Mountain Equipment sehr einfach erkannt werden.

Modell und Auslieferungszeitpunkt

Betroffen sind laut der Information von Mountain Equipment ausschließlich die 18 Meter langen Passion Slacklines, die ab dem März 2013 von ME ausgeliefert wurden. Slacklines, die vor März 2013 im Handel erhältlich waren, sind laut dem Hersteller nicht betroffen! Die Slackline hat die Mountain Equipment Artikel Nummer 1022, bei den Bergfreunden hat die Slackline die Artikelnummer 333-0022.

Baumschutz mit Gumminoppen

Gumminoppen am Baumschutz

Gumminoppen am Baumschutz

Auch ein Blick auf den im Slackline-Set mitgelieferten Baumschutz kann Aufschluss geben. Denn ab März 2013 wurden Treefriends ausgeliefert, die auf der Rückseite mit grünen Gumminoppen versehen sind (vgl. Bild). Besitzt Du also ein Passion-Slackline-Set mit einem genoppten Baumschutz, muss Deine Slackline überprüft werden.

Die Slackline überprüfen

Sich lösende Naht

Sich lösende Naht

Die Überprüfung kannst Du laut Mountain Equipment ganz einfach selbst durchführen. Versuche die betroffene Naht auseinander zu ziehen. Ist die Slackline von dem Fehler betroffen, sollte sich das Band „abschälen“ lassen und darf in keinem Fall weiter verwendet werden. Der Kraftaufwand zum lösen der Naht bzw. zum „Abschälen“ ist ähnlich gering wie bei einem Klettverschluss.

Solltest Du Dir selbst nicht sicher sein, ob Deine Slackline betroffen ist, darfst Du diese Slackline auch an den Hersteller senden (Outdoor & Sports Company GmbH, Am Gasteig 14, 82547 Eurasburg; info@mountain-equipment.de). Dieser erstattet die anfallenden Portokosten und übernimmt die Überprüfung der Slackline.

Wenn Deine Slackline betroffen ist…

  • …stelle die Verwendung der Slackline sofort ein!
  • …markiere diese deutlich als defekt und trage Sorge dafür, dass kein anderer die Slackline verwendet!
  • …sende die Slackline an Mountain Equipment (Outdoor & Sports Company GmbH, Am Gasteig 14, 82547 Eurasburg; info@mountain-equipment.de).

Selbstverständlich erhältst Du ein Ersatzprodukt, das von diesem Fehler nicht betroffen ist, so dass der Slackline Spass weitergehen kann. Die Portokosten übernimmt selbstverständlich der Hersteller.

Wir versuchen zum Ablauf der Reklamation noch weitere Informationen zu bekommen und ein möglichst einfaches Handling für unsere Kunden zu ermöglichen. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen. Bis dahin steht Dir selbstverständlich unser Kundenservice am Telefon, per Livechat sowie per E-Mail für alle Fragen zur Verfügung.

Hintergrund zum Rückruf

Betroffene Naht

Betroffene Naht

Mountain Equipment wurden drei Fällen bekannt, bei denen das Nahtbild der breiten Schlinge, die an der Ratsche eingenäht ist, fehlerhaft ist. Konkret fehlte in diesen Fällen der Unterfaden der Naht. Die führt laut Mountain Equipment dazu, dass die Naht in axialer Richtung zwar weiterhin hohe Belastungen aushalten können, jedoch ohne Kraftaufwand ganz einfach „aufgeschält“ werden können.

Der Hersteller teilt mit, dass so eine Naht technisch nicht möglich sein sollte, da sich bei allen Maschinen bei fehlendem Unterfaden sofort der Oberfaden komplett verheddert. Zwar  habe man die Komponenten der Slackline deutlich überdimensioniert und unterziehe die Verarbeitung auch einer ständigen Qualitätskontrolle. Dieser ungewöhnliche, technische Defekt stellt Mountain Equipment allerdings vor neue Herausforderungen. Man sei gerade mit Sicherheitsexperten und Gutachtern in engem Kontakt und versuchen die Ursache dieses Fehlers zu finden.

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