Eine Kaufberatung für Fahrradpumpen

Pump it up – eine Kaufberatung für Fahrradpumpen

1. September 2016

Kategorie

Sportart

Ganz klein und kompakt, mit CO2-Kartusche oder doch lieber schön großvolumig und mit Manometer – das Angebot an Fahrradpumpen ist nicht gerade klein und das richtige Modell für seine Zwecke zu finden keine leichte Aufgabe. Einen kurzen Überblick darüber, welche Pumpe man wann braucht, und vor allem auf was ihr beim Kauf achten solltet, gibt euch unsere Kaufberatung!

In der Kürze liegt die Würze

Eine Kaufberatung für Fahrradpumpen

Mini-Adapter für Gaskartuschen

Die kleinsten Fahrradpumpen sind die sogenannten Minipumpen. Sie sind immer dann ideal, wenn man zwischendurch eine Panne hat und schnell wieder Luft auf den Reifen bringen muss. Sie werden in aller Regel direkt am Rahmen befestigt, in der Trikot- oder in der Satteltasche transportiert. Es gibt Modelle, wie z.B. die Velocity Apogee MG MTB, die einen ausfahrbaren Schlauch haben. Dadurch wird das Ventil geschont und kann nicht abbrechen, wenn man die Pumpe beim Pumpvorgang zu heftig hin und her bewegt.

Eine Kaufberatung für Fahrradpumpen

Klassische Standpumpe sind für den Fahrradschuppen ideal.

Andere Minipumpen kommen mit einem Gaskartuschen-Anschluss daher. Diese Variante ist vor allem für Radfahrer interessant, die an Rennen teilnehmen und bei denen eine Panne einen zeitkritischen Faktor darstellt. Denn durch die mitgelieferten CO2-Kartuschen kann der Reifen bzw. der Schlauch komplett ohne Pumpen wieder prall gemacht werden. Das geht sehr schnell und ist im Handling zudem noch richtig einfach. Wer es ganz minimalistisch mag, der kann sich entsprechende Kartuschen-Adapter, wie den Bora Bora zulegen, der lediglich für eine einzige Verwendung mit einer Kartusche ausgelegt ist.

Für Zuhause: Die Standpumpe

Will man vor der nächsten Tour noch schnell Luft auf die Reifen bringen, dann ist meist eine Standpumpe, wie z.B. die PFP 8 Kompressor von Park Tool, die erste Wahl. Sie fristet ein eher trostloses Leben im Fahrradkeller, ist aber keinesfalls nutzlos – ganz im Gegenteil. Der Pumpvorgang ist dank eines großen Griffes deutlich angenehmer und natürlich kann man durch den großen Zylinder schnell wieder viel Luft in den Schlauch bringen.

Der Pumpenkopf wird über einen langen Schlauch mit dem Ventil verbunden, was – genau wie bei den Minipumpen – sehr schonend für das Ventil ist. Den größten Vorteil stellt aber wohl das vorhandene Manometer dar. Über dieses lässt sich der Luftdruck nämlich sehr genau dosieren, was gerade ambitionierteren Bikern wichtig ist, um das Rad bestmöglich auf die Streckenbedingungen einzustellen. (Verlinkung zu den Luftdruck-Rechnern).

Eine Kaufberatung für FahrradpumpenAuf das Ventil kommt es an

Bevor man sich jedoch für eine Pumpe entscheidet, sollte man zunächst wissen, welches Ventil man fährt. Relativ gängig sind heute Sklaverand-Ventile – vor allem im MTB- und Rennradbereich (auch bekannt als französische Ventile). Aber auch Dunlop- und Shrader-Ventile kommen weiterhin zum Einsatz.  Während Standpumpen meist einen umrüstbaren Pumpenkopf haben, unterstützen manche Minipumpen nur eine einzige Ventilart. Welche das sind, ist in aller Regel aber aus der Produktbeschreibung herauszulesen.

Wie viel Luftdruck darfs denn sein?

Wie hoch der Reifendruck sein sollte ist nicht ganz trivial und vor allem eine Frage des Fahrradtyps. Um Dir bei der Annäherung an den optimalen Luftdruck zu helfen haben wir jeweils einen Rechner für Rennräder und einen Rechner für Touren- & Citybikes gebaut. Auch Mountainbiker bekommen eine ausführliche Anleitung – allerdings ist die Vielfalt an Bikes und Einsatzzwecken hier zu hoch, um sich der Antwort rechnerisch zu nähern.

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