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Packliste: Wandern Tagestour

6. Juli 2017

Als Wander-Tagestour gilt alles, bei dem man nicht all seine Ausrüstung mitnimmt, sondern abends wieder an einen Ausgangspunkt zurückkommt. Entscheidend ist, dass man Ausrüstung für einen Tag (ohne Übernachtung) mitnimmt.

Bekleidung







Das sollte auch immer dabei sein














Optional (nach Jahreszeit und Tour)











Wenn noch Platz im Rucksack ist









Vielleicht der größte Vorteil einer Tagestour: Fehler in der Ausrüstungsplanung plagen einen nur einen Tag und können dann relativ einfach ausgebessert werden. Je nach Tour sollte man allerdings ein paar Essentials auf jeden Fall dabei haben. Alle weiteren Produkte laufen dann unter der Rubrik „persönliche Vorlieben“ und „Angewohnheiten“.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Michael sagte am 11. Oktober 2016 um 23:28 Uhr

    … nun ja, es hat aber nicht jeder auf der Tagestour seinen persönlichen Sherpa dabei, der einem den Kleiderschrank hinterher trägt.
    Fassen wir zusammen: Fleecejacke, Hardshelljacke, Softshelljacke, „wenn noch Platz im Rucksack ist“ noch die Isolationsjacke für die Gipfelrast – öhm, ja, warum nicht, muss ja auch immer farblich zum Rest passen.
    Außerdem: Wanderhose, Regenhose und optional Hardshellhose – klar, nur konsequent.
    Mütze, Kappe und Sonnenhut sind ja sowieso immer dabei.
    Da wundert es nicht, dass die Taschentücher im Abschnitt „Wenn noch Platz ist“ landen. Zur Not hat man ja immer irgendeinen Jackenärmel frei… ;-)

  2. Jörn sagte am 12. Oktober 2016 um 09:34 Uhr

    Touché ;) Vielleicht sollten wir die Empfehlung für die Rucksack-Größe nochmals anpassen.

    Spaß beiseite – wir wollen hiermit natürlich vor allem eine Orientierung geben und hoffen, dass der angesprochene Tagestourengeher vorher den Wetterbericht checkt!

    Danke für deinen Input!

    Viele Grüße,

    Jörn

  3. Beate sagte am 4. April 2017 um 18:04 Uhr

    Ich finde eure Packliste ganz gut – ich packe ähnlich. Die Kleidung hat man ja weitgehend gleich an. Meist reicht auch im Hochgebirge (zumindest im Sommer) eine Fleecejacke und eine leichtere Trekkingjacke. So ist man ganz gut flexibel. Bei kühleren Temperaturen macht sich unter der Zip- Off-Hose auch noch eine lange Funktionsunterhose gut. Bei hundemiesem Regenwetter wäre noch ein Regenmantel nicht schlecht. Oder wem es zu schwitzig ist, dann ein Schirm (Euroschirm z.B. besitze ich erstmalig seit 2 Tagen – wow). Ist mir meist lieber, wenn man nicht gerade die Hände zum Klettern braucht. Früher kam ich mir bissl komisch vor im Hochgebirge mit Schirm (brauchte ihn meist bloß mal wegen eines Schauers), aber seitdem Hans Kammerlander einen Schirm auf seinen 24h-Trip wegen Dauerregens benutzte, macht es mir gar nix mehr aus. Das nasse Ding ist nach einem Schauer schnell wieder weggepackt und man ist wieder trocken. Noch zur Rucksackgröße: Ich empfehle eher einen 35l-Tagesrucksack. So hat man auch noch bisschen Platz für Jacken, die man unterwegs ablegt und braucht sie nicht in der Hand rumzuschleppen. Schließlich braucht man die Hände ja für die Trekkingstöcke oder für Kletterpassagen. Was heutzutage auch noch wichtig ist – ein kleiner Akkublock , falls Handy oder GPS mal alle sind. Also viel Spaß bei den nächsten Touren !

  4. Jörn sagte am 5. April 2017 um 13:37 Uhr

    Hi Beate,

    vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar :) Unsere Packliste soll ja quasi einen grundlegenden Überblick über die wichtigsten Artikel geben, die man definitiv dabei haben sollte. Aber der Tipp mit dem Schirm ist echt gut, auch wenn die Vorstellung noch etwas befremdlich ist.

    Liebe Grüße,

    Jörn

  5. Wenz sagte am 17. Juni 2017 um 22:57 Uhr

    Das mit dem Regenschirm, ist keine schlechte Idee. Neulich, habe ich eine Reportage im TV über Alpenüberquerung gesehen
    und da hat die ganze Truppe mit dem Bergführer ein Schirm dabei. Haben beim Regen alle den benutzt.
    Ich glaube, in den Gebirgen ist wichtiger trocken zu bleiben als komisch auszusehen. Ist doch kein Laufsteg.
    Ich mache demnächst auch Urlaub mit Wanderung in den Alpen und da kommt mein Regenschirm mit. So viel Platz muss im Rucksack sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Wenz

  6. Jörn sagte am 20. Juni 2017 um 11:05 Uhr

    Es gibt ja inzwischen auch einige Anbieter, die den Bedarf erkannt haben und entsprechende Outdoor-Regenschirme anbieten. Und du hast natürlich unsere volle Zustimmung, wenns um das Thema „Sicherheit vs. Look“ geht ;)

    Viele Grüße,

    Jörn

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