Bergfreunde

Moin Moin: Jascha geht an Bord

16. November 2015

Sportart

Jascha Quaas

Der Jascha

Seit zwei Wochen gibt es für die Bergfreunde hier mindestens ein tägliches Moin. Aus dem Norden Deutschlands ist Jascha in das Schwabenland gewechselt, um das Bergfreunde.de-Team zu unterstützen.

Damit Ihr wisst, wer sich denn da bald immer wieder mal bei Euch melden wird, habe ich Jascha ein paar Fragen gestellt. Er erzählt nicht nur vom klettern im Norden und seiner Oma Emma, sondern gibt auch eine Einführung in die norddeutsche Sprache.

Moin Jascha, für den ersten Eindruck drei knackige Sätze von Dir zu Dir…

Knackiger Friesenjung sucht … nein, so wohl nicht – also ich fass mich kurz: Steife  Brise ´umme Nase, Waterkant vor der Haustür, immer ´ne Hand breit Wasser unterm Kiel, so sah‘s bei mir bisher aus.

Ah – man erkennt schon hier: ein Nordlicht kommt auf die schwäbische Alb. Wie kommt es dazu?

Keine Felsen? Dann ran an den Beton!

Im Norden: Beton statt Fels!

So schön der hohe Norden auch ist, Felsen sucht man dort vergebens, da klang die schwäbische Alb schon verlockend. Nach meinem ersten Ausflug am Wochenende in die Uracher Alb bin ich mir sicher eine gute Wahl getroffen zu haben. Außerdem war ich in den letzten Jahren viel in der Welt unterwegs, da sollte man mit dem Kulturschock „Schwabenländle“ schon klar kommen, gell?

Und wie bist Du darauf gekommen bei Bergfreunde.de arbeiten zu wollen?

Als passionierter Kletterer und Boulderer ist natürlich klar, dass Du irgendwie in der Branche arbeiten willst und die Bergfreunde klangen nach dem perfekten Unternehmen für mich. Tja, und es war einmal ein regnerischer Tag, ich streifte durch die pittoreske Landschaft der Outdoorprodukte, als ich von irgendwo am rechten Bildschirmrand vernahm – „Wir suchen Dich!“, der Rest ist Geschichte.

Deine Aufgabe wird es zunächst sein die Aktionen und Angebote zu planen und durchzuführen. Was gefällt Dir daran?

Jascha auf der Isle of Arran (Schottland)

Jascha auf der Isle of Arran (Schottland)

Definitiv, dass ich mich jeden Tag mit dem ganzen wundervollen Spielzeug im Shop beschäftigen kann. Dann kommt es aber noch besser: wenn mir etwas besonders gut gefällt, dann mach ich eine Aktion daraus und unsere Kunden draußen freut‘s. Außerdem gibt es eine Menge Spielraum für meine ganz eigenen Ideen, ich denke da wird es in Zukunft einiges geben, dass allen Bergfreunden das Einkaufserlebnis versüßt.

Das ganze vermischt mit der Atmosphäre Drumherum und den Kollegen, schon klingt die Aufgabe für mich nach – Traumjob.

Was machst Du nach Feierabend oder in einer Auszeit?

Unterwegs mit Oma Emma

Unterwegs mit Oma Emma

Wenn es irgend geht hänge ich natürlich in der Vertikalen. Liebend gerne widme ich die Zeit aber auch meiner Oma Emma, die für ihre fast 60 Jahre noch ziemlich flott unterwegs ist (siehe Foto) und mich nie im Stich lässt. Das Beste an ihr ist eigentlich, dass sie auch gerne klettern fährt. Also Sie fährt, ich klettere – mit dem Sichern happerts leider noch.

 

Traumstunde: ein freier Griff ins Lager der Bergfreunde! Was würde dabei rauskommen?

Icebreaker PurePlus

Eine der größten norddeutschen Tugenden ist natürlich Bescheidenheit. Aber nicht in diesem Fall, da würde ich zur Icebreaker – PurePlus Boulder Hood – Windjacke greifen, ideal um dem Hallenmuff auch im Winter entkommen.

Und möchtest Du sonst noch etwas loswerden?

Nen riesen Gruß an meine Nordlichter – Jungs und Mädels, grüßt mir die Schafe & das Wattenmeer am Jadebusen!

Achja und: „Moin, Moin“ lässt sich mit „Hallo“ übersetzen und hat nichts mit guten Morgen zu tun!

Kommentare zu diesem Artikel

  1. flo sagte am 31. August 2010 um 13:11 Uhr

    @Jascha: Was ist denn die ‚Oma Emma‘ fuer ein Fabrikat? Erinnert mich ein bisschen an meine Simson, sieht aber irgendwie schneller aus ;)

  2. Jascha sagte am 31. August 2010 um 15:20 Uhr

    Hej Flo,

    na das kann dann ja fast nur eine Simson AWO sein, die du da dein eigen nennst?! Die Oma ist eine waschechte DKW (Dampfkraftwagen oder aber auch „Das kleine Wunder“) RT, einst das meistgebaute Motorrad der Welt, leider nicht wirklich schneller – aber wer will das schon ;)

  3. arne sagte am 1. September 2010 um 11:06 Uhr

    wo ist denn der „Beton“ Fels? Ich als Oldenburger bin auch im Norden unterwegs ;)

  4. Jascha sagte am 1. September 2010 um 11:37 Uhr

    Moin Arne,

    der „Monte Pinnow“ steht mit seinen 18° Neigung und fast 20 Metern Höhe in Sande und gehört zur DAV Sektion Wilhelmshaven. Dort kannst du dich auch am besten melden, wenn dir jetzt die Finger jucken :)

  5. Stefan Betz sagte am 2. September 2010 um 23:14 Uhr

    HA!

    Du bist das! Das Emka hast du ja auch schon kennengelernt….

  6. Bettina sagte am 21. September 2010 um 20:58 Uhr

    Moin,Moin,

    wie geht es Dir denn so im fernen Schwaben?! Auf diesem Wege viele Grüße von den Oldenburgern und denk immer dran, da wo Du jetzt bist, geht der Fuss von den Zehen bis zum Knie!!

  7. Jascha sagte am 24. September 2010 um 13:21 Uhr

    Hej Bettina,

    vielen lieben Dank für die Grüße – das mit dem Fuss, den Zehen und dem Knie gibt mir allerdings Grund zum Rätseln. Müsstest du mir mal erklären – vielleicht ja beim Abklettern ?!

    Achja, die Alb wartet auf euch!

  8. Bettina sagte am 25. September 2010 um 19:17 Uhr

    Hi Jascha,

    erkläre ich Dir, wenn Du uns mal wieder besuchst;-)Wir schicken Dir dann ne Einladung zum Abklettern! Viel Spass weiter und vielleicht irgendwann mal auf der Alb…

  9. Karina sagte am 18. Dezember 2010 um 16:10 Uhr

    Hallo Jascha!
    Meine Güte, hast Du Dich verändert. Wollte mal seh’n ob ich Dich finde. Mußte an Dich denken als die im TV sagten daß „Deine Sendung“ eingestellt wird. Weißt Du noch? Du mußtest dann immer ganz schnell nach Hause. Sascha studiert gerade in England. Kingston/London. Wohne mittlerweile in Köln.
    Gruß von Karina! (früher Uhlhornsweg, Saschas Mutter)

  10. Jascha sagte am 20. Dezember 2010 um 09:57 Uhr

    Hi Karina,

    schön von Dir zu hören – musste schon schmunzeln das Du mich hier gefunden hast. Wir wollen das Geheimnis, um welche Sendung es sich hier handeln könnte mal nicht lüften – aber meine ganze Familie war erschüttert ;)
    Hätte ich das gewusst – war am Anfang des Jahres selbst für ein paar Monate in London, da hätte man sich ja treffen können. Grüß mir Sascha und lieben Gruß nach Köln!

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