Bergfreunde

Lena ist unsere erste Werkstudentin in der Online-Redaktion

10. September 2014

Sportart

Lena, die neue Werkstudentin in der Online-Redaktion

Lena, die neue Werkstudentin in der Online-Redaktion

Nach einem Azubi und mehreren Praktikanten, haben wir mal wieder Neuland betreten und eine Werkstudentin ins Boot geholt. Sie heißt Lena und wird in Zukunft die Kollegen aus der Online-Redaktion unterstützen.

Im Interview erklärt sie Euch woher sie kommt, was sie eingentlich macht und wie einer Rheinländerin in Schwaben ergeht. Ich empfehlen beim Lesen einen leichten rheinischen Singsag einzuspielen … Viel Spaß beim Lesen.

 

 

Hallo Lena, schon wieder ein neues Gesicht bei den Bergfreunden.

Drei kurze Sätze aus der Hüfte geschossen wer Du bist. Leg los:

Meine Freunde bezeichnen mich gerne als Frohnatur, die ungern still sitzt und viel redet. Ich bin gerne in Bewegung und liebe es Sport in verschiedensten Varianten zu treiben. Am liebsten in der Natur. Dort kann ich dann auch mal zur Ruhe kommen und die Stille genießen. In der Vergangenheit habe ich vom Tanzen übers Fußball spielen, Kanu fahren, Leichtathletik… schon eine Masse an Sportarten ausprobiert und länger ausgeübt. Mittlerweile ist es das Felsklettern, das mich am meisten fasziniert. Ich würde mich aber immer noch als Kletteranfänger bezeichnen und so gibt es viel, was ich unbedingt an Fels und auch in der Halle ausprobieren möchte.

Du bist noch gar nicht so lange im Süden, oder? Erzähl doch mal kurz, wo kommst Du her?

Ich komme ursprünglich aus dem Rheinland. Aufgewachsen bin ich in einer kleinen Stadt bei Koblenz und später habe ich einige Jahre im schönen Köln Sportwissenschaft studiert und anschließend dort gearbeitet.

Und wie und warum hat es Dich in den Süden verschlagen?

Lena, unsere Frohnatur, verbringt ihre Freizeit am liebsten im Grünen

Lena, unsere Frohnatur, verbringt ihre Freizeit am liebsten im Grünen

Nach meinem Bachelorabschluss habe ich ein Jahr in Köln bei einer privaten Einrichtung in der bewegungsorientierten Frühförderung gearbeitet. Währenddessen habe ich mich dazu entschlossen noch einen Masterabschluss mit dem Schwerpunkt Sportmanagement anzufangen. Da ich zuvor keine BWL-Inhalte im Studium hatte, konnte ich dies nicht an allen Unis studieren. In Tübingen schon. Die kleine schöne Stadt gefiel mir. Dazu kam, dass es mich seit ein paar Jahren immer wieder in den Süden zog. Hier sind Kletterfelsen und die Alpen nicht ganz so weit entfernt.

Hand auf Herz bereust Du es schon?

Bereuen wäre auf jeden Fall das falsche Wort. Ich fühle mich hier sehr wohl. Dennoch vermisse ich besonders die Domstadt, deren Bewohner und die Mentalität der Kölner sehr.

Und wie kommt man dann zu den Bergfreunden?

Aufmerksam auf die Bergfreunde wurde ich durch die Bestellung von Kletterartikeln. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Bergfreunde ihren Sitz ganz in der Nähe von Tübingen haben. Da ich mich sehr fürs Klettern und andere Outdoorsportarten interessiere, habe ich direkt unter Jobangeboten nachgeguckt ob es nicht eine Möglichkeit gibt ein bißchen E-Commerce Luft zu schnuppern. Da dies auch sehr gut zu meinem Studium passt. Zuerst ist mir das Angebot eines Praktikums im Bereich Marketing ins Auge gesprungen. Da ich jedoch frühestens im Februar 2015 die Möglichkeit zu einem längeren Praktikum gehabt hätte, habe ich mich auf die ebenfalls ausgeschriebene Stelle als Werkstudentin in der Online Redaktion beworben. Eine super Möglichkeit neben meinem Studium Geld zu verdienen und einen Einblick in ein Unternehmen zu bekommen, dass in dem Bereich angesiedelt ist in dem ich mir vorstellen könnte später zu arbeiten.

Lena beim Kanu fahren in Byglandsfjorden, Norwegen

Lena beim Kanu fahren in Byglandsfjorden, Norwegen

Was sind so Deine ersten Eindrücke zu dem Haufen?

Mein Eindruck ist sehr positiv. Alle sind sehr nett und ich fühle mich nicht so alt wie in meinem Masterstudium. Dort bin ich mit 28 die Studi-Omi. Da ich allerdings immer nur 10 bis 12 Stunde pro Woche im Büro bin, kenne ich zwar schon einige Gesichter aber noch wenige Namen. So geht es den meisten mit mir wahrscheinlich auch. Aber ich bin guter Dinge, dass sich das noch ändern wird.

Du wirst die Online-Redaktion der Bergfreunde als Werkstudentin unterstützen. Was genau gehört zu Deinen Aufgaben?

Hauptsächlich bin ich bin den Herstellern in Kontakt zur Beschaffung unserer Produkttexte in anderen Sprachen. Datenbereinigung und Datenabgleiche gehören auch immer mal wieder zu meinen Aufgaben.

Aus erster Hand weiß ich, dass Du recht aktiv im DAV bist. Hand aufs Herz, aus Leidenschaft oder Kalkül um Anschluss zu finden?

Eine Kombination aus beidem. Der Anstoß mich im DAV zu engagieren kam daher, dass ich mich gerne wieder im Bereich Kinder- und Jugendsport engagieren und dies gerne mit dem Klettern verbinden wollte. Da Mithilfe im Bereich JugendDAV benötigt wurde, ging es ganz schnell dass ich in der ersten Jugendleitersitzung saß und beim ersten Wettkampf mithalf. Kletterpartner findet man dann nebenbei ziemlich leicht. Ein super Nebeneffekt.

Was machst Du sonst noch so neben dem Klettern?

Im Alltag gehe ich viel schwimmen und laufen und habe letztes Jahr bei meinem ersten Triathlon mitgemacht. Dieses Jahr wird es dazu wohl nicht kommen. Aber das steht auf jeden Fall in naher Zukunft wieder auf meinem Plan. Vielleicht wird es auch nur ein „swim&run“, weil ich oft nicht zum Rennradfahren komme. Zudem bin ich dem Yoga verfallen. Ein super Ausgleichsport auch zum Klettern.

Im Sommer zieht es mich mindestens einmal ans Meer um meine „Wellenreitkünste“ wieder auf den Stand des Vorjahres zu bringen. Und im Winter geht es auf jeden Fall öfter in die Berge um zu snowboarden oder um endlich mal wieder Backcountry Ski zu fahren. Neben dem Sport koche ich sehr gerne. Am liebsten nicht alleine.

Von welcher Tour kannst Du nicht aufhören zu erzählen? Gibt es da eine?

Beim Felsklettern in Nideggen

Beim Felsklettern in Nideggen

Ja doch. Ich denke von dem Snowhole-Trip während meines halbjährigen Aufenthaltes in Norwegen. Ich habe dort ein Semester Friluftsliv (Outdoor Education) studiert. Eine unserer Touren war eine dreitägige Skitour in den Bergen Südnorwegens. Zum Übernachten haben wir uns eine Schneehöhle gegraben und darin zwei Nächte verbracht.

Was ist als nächstes geplant?

Erstmal zwei Wochen surfen in Frankreich an der Atlantikküste. Ansonsten schwirrt vieles in meinem Kopf rum. Aber Zeit und Geld werden das Ganze wohl einschränken.

Aber 2016 ist eine lange Reise mit meinem Freund geplant. Backpackend soll es auf jeden Fall nach Kanada, Mittel- und Südamerika gehen.

Es gibt eine Tradition bei den Bergfreunden. Angenommen Du dürftest Dir aus dem Sortiment der Bergfreunde drei Produkte aussuchen, welche würdest Du nehmen?

Oh Gott. Da gibt es so einiges. Sonst richtet sich mein Kaufverhalten leider eher nach dem Preis, bedingt durch meinen Status als Studentin. Deswegen VERSUCHE ich es zu vermeiden nicht allzu viel in den Produkten zu stöbern. Dennoch fallen mir drei Dinge ein:

Schon lange würde ich mir gerne einen Sturmkocher zulegen. Da würde ich mich für den Klassiker den Trangia – Spiritus Sturmkocher entscheiden. Da mein Seil nur 50m lang und sehr dick ist, würde ich mich zudem ein dünneres und längeres Seil mitnehmen. Zum Beispiel das Edelrid – Kite 9,2 mm. Zu guter Letzt fehlt mir auf jeden Fall noch ein Zelt, das Wind und Wetter aushält aber bei warmem Wetter gut durchlüftet werden kann. Da bräuchte ich zur Entscheidung aber wohl etwas Beratung meiner Kollegen.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. H.u.H. Weinert sagte am 10. September 2014 um 10:00 Uhr

    Es ist sehr interessant, über die eigene Tochter ein Interview im Internet zu lesen.Sie hat ein offenes, ehrliches Gespräch geführt. Gut!!!!
    Grüße aus dem Rheinland

  2. hilde Weinert sagte am 12. September 2014 um 13:21 Uhr

    Liebe Bergfreunde!

    Es ist schön, ein Interview über die eigene Tochter im Internet zu lesen. Sie hat sich gut beschrieben, so is dat Mädche!!!

    Herzliche Grüße aus dem Rheinland

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