Skandinavische Outdoor-Marken in der Übersicht

8. August 2018

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Inhaltsverzeichnis

Skandinavien und Outdoor: dieses Begriffspärchen gehört einfach zusammen. Rondane oder Hurrungane, Sarek oder Kebnekaise sind klingende Namen in den Ohren eines jeden Outdoor-Träumers. Vor Ort gibt es von diesen auch jede Menge, denn zwischen Skaggerak und russischer Tundra ist das Draußensein eine weit verbreitete Lebenseinstellung, die mit Stil und Hingabe gepflegt wird.

In Norwegen, wo laut Umfragen fast 90% der erwachsenen Bevölkerung zu den Outdoorbegeisterten zählen, erklimmt man zackige Gipfel hoch über dem Fjord und überquert Plateaugletscher mit Skiern. In Schweden zieht man mit oder ohne Hundeschlitten durch die Weite und in Finnland wird genüsslich sauniert und eisgebadet. Schnee, Regen, Kälte, Wind und Dunkelheit zählt man dabei nicht als Gründe, kürzer zu treten. Wie sollte das auch gehen – gemütlich wie am Sonnenstrand ist es eher selten.

Gut, vielleicht war jetzt das eine oder andere Klischee dabei, doch dass man sich in Skandinavien gern und viel in der traumhaft schönen Natur aufhält, ist unbestritten. Tatsächlich ist das Draußensein vor allem in Norwegen eine regelrechte Staatsphilosophie, die weit über die Gelegenheits-Naturverbundenheit von uns Mitteleuropäern hinausgeht: Friluftsliv heißt die institutionalisierte Outdoorbegeisterung, die sogar an der Uni studiert werden kann.

Angesichts des rauen Klimas ist das Ganze jedoch weit mehr als bloßes Freizeitvergnügen, es geht auch um die pure Notwendigkeit der Anpassung. Schließlich will kaum jemand den fast ein halbes Jahr dauernden Winter eingeschlossen im Zimmer verbringen. Das allseits bekannte Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung“ stammt nicht umsonst aus Skandinavien. Da ist es auch kaum verwunderlich, dass es im europäischen Norden so eine große Zahl an Herstellern gibt, die die „richtige“ Kleidung auf allerhöchstem Niveau zusammenschneidern.

Und auch alles andere, das man für den Aufenthalt in wilder Umgebung braucht, stellt man zwischen Dänemark und Finnland überall in hoher Qualität her. Wir wagen hier nun einen größeren, aber dennoch ganz sicher nicht vollständigen Blick über größere und kleinere Qualitätsschmieden des Nordens, die zwar vor allem für Kleidung bekannt sind, aber auch in Sachen Zelte und Campen richtig was drauf haben.

Was sind die großen Marken?

Fjällräven Logo auf einem Rucksack.

Der allbekannte rote Fuchs.

Den allermeisten Outdoor- und Skandinavienfreunden fällt sicherlich die Marke mit dem roten Polarfuchs zuerst ein: Fjällräven. Obwohl eher Norwegen mit „klassischem Fjäll“, also steinigem und windgepeitschtem Hochland, assoziiert wird, ist es doch eine schwedische Outdoormarke, die es im Namen tragt. Deren Outdoor-Bekleidung und Ausrüstung bewährt sich definitiv auf jedem Fjäll –  egal ob in Norwegen oder Schweden. Der Anspruch der Schweden an sich selbst ist sehr hoch und wird konsequent eingelöst. Das behaupten nicht nur die Marketingexperten, sondern auch die allermeisten Käufer, die sich auf ambitionierten Nordlandtouren völlig auf das Material verlassen.

Der Ruf der Rucksäcke, Zelte, Schlafsäcke und Textilien ist dementsprechend seit den 60er Jahren ungebrochen gefestigt. Das liegt hauptsächlich an einer hochrobusten Funktionalität, die sich niemals an irgendwelche vermeintlich nachgefragten Modestyles angebiedert hat. Und dennoch ist das Design in seiner Klarheit alles andere als plump oder unästhetisch. Es ist vielmehr ein cleaner Style mit hohem Wiedererkennungsfaktor. Deshalb haben manche Produkte trotzdem über die Outdoorszene hinaus viel Beachtung bekommen.

Da Fjällräven-Equipment sehr lange hält, in zeitlosem Design gestaltet und mit hohen Umwelt- und Sozialstandards produziert ist, ergibt sich ein hohes Level an Nachhaltigkeit wie von selbst und ohne große Worte.

Außerhalb der Berg- und Outdoor-Sphäre dürfte wohl ein norwegisches Traditionslabel die größte Bekanntheit haben: Helly Hansen. Die markant-eleganten Jacken und Taschen bekommt man auch im urbanen Großstadtdschungel häufiger zu Gesicht. Man wird der uralten Traditionsschmiede aber nicht gerecht, wenn man sie nur auf Streetwear reduziert. Kleidung und Accessoires von Helly Hansen stehen für eine unglaubliche Bandbreite an Aktivitäten – von Segeln über Skifahren bis zur Arbeit auf der Ölbohrinsel ist hier alles dabei.

Was sind die Klassiker?

In Norwegen waren und sind oftmals die Firmengründer selbst alte Hasen und harte Hunde des Friluftsliv. So auch bei Bergans, wo es standesgemäß eine klassisch schöne Gründerstory gibt. Der Wanderer und Jäger Ole F. Bergan stellte nach einem Jagdtrip durch ein paar schmerzhafte Andenken fest, dass seine Kleidung nicht optimal war und beschloss, es besser zu machen. Das ist seit der Firmengründung 1908 bis heute ziemlich überzeugend gelungen. Jacken, Hosen oder Rucksäcke von Bergans of Norway genießen unter Freiluftfreunden aus aller Welt einen sehr guten Ruf.

Ein Klassiker mit historischer Note ist der norwegische Schlafsackhersteller Ajungilak. Nach der Übernahme durch die Mammut AG ist das Label allerdings in die Schweiz ausgewandert. Die Schlafsäcke mit dem gelb-schwarzen Logo tragen jedoch heute noch ihren norwegischen Kern und stehen auch unter den neuen Hausherren für robuste Verlässlichkeit.

Schwarze Haglöfs Trekkingschuhe.

Mit diesen Schuhen von Haglöfs kann beim Wandern nichts mehr schief gehen.

Auch Schweden hat mit Haglöfs ein echtes Klassiker-Label in Sachen Outdoor vorzuweisen. Und auch hier begann die Produktion vor über 100 Jahren mit der Mission, die einheimischen Wildniswanderer bei ihren Exkursionen in das raue Umland bestmöglich zu schützen. Daran hat sich bis heute gar nicht so viel geändert – abgesehen von stetigen kleinen Verbesserungen und einer etwas größeren Kundschaft. Neben einem hohen Nachhaltigkeitsniveau bietet Haglöfs mit besonderen Passformen und herausragenden Farbkonzepten für Frauen eine sehr gute Produktauswahl.

Diese kleine Vorauswahl an Klassikern ist aber natürlich komplett subjektiv und darf gerne erweitert werden. Gleiches gilt für die folgenden Geheimtipps.

Was sind die Geheimtipps?

Bis hier haben wir vor allem Marken hervorgehoben, die fast allen Outdoorern irgendwo schonmal begegnet sind. Jetzt kommen wir allerdings zu einigen nordischen Labels, die weit weniger Bergfreunden bekannt sein dürften, aber dafür umso mehr einen genaueren Blick wert sind:

In den endlosen schwedischen Wäldern kann es ziemlich dunkel werden und man kann sehr leicht verloren gehen. Wenn man allerdings das durchdachte und zuverlässige Equipment des schwedischen Herstellers Silva dabei hat, sollte das um einiges einfacher sein. Silvas Lampen, Kompasse oder Ferngläser haben den Ruf, auch unter den schlechtesten äußeren Bedingungen für schnelle und sichere Orientierung zu sorgen.

Ein Spezialist auf höchstem Niveau ist der schwedische Handschuhhersteller Hestra. Das Anwendungsspektrum der Hestra-Handschuhe ist breit gefächert: von Skifahren über Bergsteigen bis zu groben Arbeiten reichen die Aktivitäten, für die Hestra garantiert die idealen Handschützer parat hat.

Ein grüner Regenmantel von der Marke 66° North.

Ein Regenmantel von der Marke 66° North.

Zählen wir Island zum „erweiterten Skandinavienkreis“, dann können wir hier mit 66° North noch ein richtig kleines feines Label für hochwertige Outdoorkleidung mit hineinnehmen. Der Name der 1926 in Island gegründeten Firma verrät eindeutig, wofür die Sachen entworfen sind: für den stürmisch-kalten 66. Breitengrad!

Die norwegische Skifahrerin Kari Traa ist eher als Olympiasiegerin anstatt als Mützenstrickerin und Skikleidungs-Designerin bekannt. Doch diese „Nebentätigkeiten“ beherrscht sie ganz offensichtlich kaum weniger gut als das Skifahren. Besonders Frauen sind begeistert von den funktionalen und farbenfrohen Kreationen aus der Hand der Olympionikin.

Etwas bekannter als die beiden Letztgenannten, aber immer noch eine überschaubare Outdoor-Größe ist die schwedische Rucksäcke- und Bekleidungs-Adresse Klättermusen. Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und perfekt durchdachte Details sind die Kennzeichen der Produkte aus dem mittelschwedischen Åre. Interessiert?

In den folgenden Abschnitt kommen nun die Marken nach Ländern geordnet an die Reihe. Dabei handelt es sich um die skandinavischen Qualitätslabels, die zwar richtig gut, aber weder große internationale Player noch geheimnisumwitterte Edelschmieden für handverlesene Eingeweihte sind.

Norwegische Outdoor Marken

Hier im Länderabschnitt gehen wir alphabetisch vor, denn sonst kann es chaotisch werden. Es gibt nämlich weit mehr skandinavische Outdoorlabels als der auf Mitteleuropa geeichte Bergfreund so gemeinhin glaubt. Von manchen der folgenden Marken hast du bisher sicher auch noch nichts gehört:

  • Aclima: Wohl kaum jemand sonst zieht so konsequent eine umweltfreundlich-nachhaltige Produktion durch wie das Familienunternehmen aus der Nähe von Oslo. Den Norwegern gelingt das dabei ohne Abstriche bei Funktion und Design.
  • Ein Schal mit Norwegermuster von der Marke Dale of Norway.

    Das typische Norwegermuster darf hier natürlich nicht fehlen!

    Dale of NorwayWer handgemachte und zeitlos-traditionell designte Norwegerpullis aus 100 %  Wolle von norwegischen Schafen sucht, ist bei Dale of Norway womöglich an der Besten aller Quellen.

  • Devold: Auch diese Qualitätsschmiede ist nach ihrem Gründer benannt – und auch sie stellte ihre robusten und funktionalen Produkte zunächst für Fischer und andere in rauer Natur Arbeitende her. Heute ist die Marke vor allem für hochwertige Pullover und Merino-Unterwäsche bekannt.
  • Helsport: Schlafsäcke, Zelte und Rucksäcke sind die Spezialität dieses gut 60 Jahre alten Familienunternehmens. Die Erfindung des Tunnelzelts, diverse Designpreise und die Ausstattung norwegischer Himalayaexpeditionen konnte sich Helsport seitdem ins Stammbuch schreiben.
  • Norrøna: Man könnte dieses, 1929 in der Nähe von Oslo gegründete Label, eigentlich auch zu den Klassikern zählen – schließlich hat jeder schonmal irgendwo den einprägsamen Schriftzug der Nordländer in irgendeinem Berg- oder Klettermagazin gesehen. Oder von der ersten GoreTex-verarbeitenden Firma in Europa gehört. Norrøna steht wie wohl kein zweites Label für das skandinavische Bergsteigen im alpinen Stil, sowie für die entsprechend hohen technischen Anforderungen an Kleidung und Ausrüstung.
  • Sweet Protection: Dass die Norweger auch Hardware können, zeigt die Sport-Schutzausrüstung, deren Name im Wintersport Programm ist. Vor allem auf dem Snowboard und auf dem Mountainbike fühlt man sich mit dem hochwertigen Equipment nicht nur wirklich sicher, sondern auch angenehm eingekleidet.
  • Ulvang: Und nochmal ein Olympiasieger aus Norwegen – 1995 brachte der Langläufer Vegard Ulvang seine erste Wollsocke auf den Markt. Seitdem hat er sein Sortiment ein wenig ausgeweitet und seine Firma ist eine Top-Adresse für Merino-Bekleidung geworden.
  • Viking Footwear: Die Schuhe dieser ebenfalls kleinen, aber feinen Manufaktur sind wie eine Eintrittskarte in die nordische Wildnis. Trocken, sicher und alltagstauglich sind die Stichwörter, die spontan fallen, wenn von Viking Footwear die Rede ist.

Schwedische Outdoor Marken

Auch wenn der östliche Nachbar nicht ganz so viele spektakuläre Landschaften abbekommen hat, gibt es dort kaum weniger Hersteller von hochwertigem Outdoorequipment.

  • Didriksons Outdoor-Fashion: Vor allem bei stürmischem Küstenklima bewährt sich die alltagstaugliche Funktionskleidung von Didriksons. Das breite Sortiment reicht dabei von der Mütze bis zur Jacke.
  • Houdini: Der große Zauberkünstler konnte sich einst aus jeder Klemme befreien. Mit der nach ihm benannten Sportswear kommt man gar nicht erst hinein, denn schlechtes Wetter stecken die funktionalen Klamotten bestens weg. Ganz wie einst Houdini auf der Bühne, sehen die Teile der  jungen Schwedenfirma richtig elegant aus.
  • Icebug: Auch dieser kleine, feine Schuhhersteller ist an der schwedischen Westküste zuhause und kennt sich mit rutschigem, schlammigen Terrain aus. Wie der Markenname es jedoch auch verrät mit Glatteis. Icebug Outdoor-Schuhe sind deshalb besonders gerne auf winterglatten Straßen und hartgefrorenen Trails unterwegs.
  • Ivanhoe: Das, nach dem legendären Ritter benannte, Familienunternehmen steht für hochwertige Merino- und (Baum-)Wollkleidung und markante Designs.  Nach wie vor wird zu 80% in Schweden produziert.
  • Lundhags: Kompromisslos gute Schuhe für strenge Winterexkursionen waren lange Zeit das Kerngeschäft der vom Schuhmacher Jonas Lundhag 1932 gegründeten Firma. Auch heute findet man noch die unverwechselbaren Schalenschuhe im Sortiment – welches mittlerweile auch Jacken, Hosen und Rucksäcke für anspruchsvolle Touren umfasst. Zu Recht gehört das geschwungene L mittlerweile zu den bekanntesten und größten Skandinavien-Labels.
  • Pinewood: Skandinavische Outdoorklamotten genießen einen guten Ruf, gelten aber nicht unbedingt als die Preiswertesten. In diese Lücke stößt der junge Senkrechtstarter Pinewood, der seit 1990 die erste Liga der Funktionskleidung aufmischt und zeigt, dass Qualität aus dem Norden nicht teuer sein muss. Klingt gut?
  • Woolpower: Möglichst viel Wärme bei möglichst hohem Tragekomfort – so könnte man klassische Woolpower-Eigenschaften umschreiben. Der schwedische Bekleidungshersteller begann mit Nylonstrumpfhosen, bis er 1972 gemeinsam mit dem schwedischen Militär ein neuartiges Frottiergewebe aus 70% Merinowolle und 30% Kunstfaser entwickelte. Inzwischen ist der einstige Strumpfproduzent eine der weltweiten Top-Adressen für komfortable Funktionstextilien.
  • Eine Thermoskanne von der Marke Primus.

    Gut ausgerüstet mit Primus.

    Peak Performance: „Echte Bekleidung für echte Skifahrer“, lautet das Motto der innovativen Firma, die wie die Kollegen von Klättermusen aus dem nordschwedischen Åre stammt. Die hohe Funktionalität und Qualität der Peak Performance Textilien erlaubt gleichzeitig ein breites Einsatzspektrum, als auch die Spezialisierung auf einzelne Sportarten.

  • Primus: Wenn in der Outdoorküche eine wirklich lange Tradition auf maximale Expertise trifft, dann sind die Produkte und Systeme von Primus nicht weit. Das schwedische Traditionsunternehmen hat in seiner langen Geschichte Abenteurer wie Roald Amundsen und Edmund Hillary mit extrem haltbaren und verlässlichen Kochern und Geschirr ausgestattet. Heute ist Primus mehr denn je unterwegs und sorgt für warme Mahlzeiten in stürmischen Weiten und eisigen Höhen. Bedarf an entsprechender Ausrüstung?
  • Sätila: Skandinavische Outdoorproduzenten gelten bisweilen als detailverliebte Spezialisten – so auch die Mützenexperten von Sätila. Das hat auch gute Gründe, denn Details sind in der rauen nordischen Natur nicht nur Spielerei, sondern manchmal überlebenswichtig. Die richtige Mütze ist dafür ein sehr guter Anfang. Schicke Mütze gefällig?

Finnische Outdoor Marken

  • Eine Uhr von der Marke Suunto.

    High-Tech mit Suunto.

    SuuntoAuch wenn der Glanz von Nokia etwas verblasst ist, weiß die Welt dennoch, dass die Finnen mit der Technik ganz gut können. Dass es auch mit der Präzisionstechnik richtig gut klappt, zeigen sie mit den erstklassigen Messinstrumenten von Suunto. Deren Höhenmesser, Kompasse und Sportuhren sind für Outdoorer weltweit nicht nur schöne Spielzeuge, sondern oft genug auch lebenswichtige Helfer. Völlig zu Recht hat sich Suunto eine weltweit führende Stellung im Bereich der Sportinstrumente erarbeitet.

  • Kupilka: Auch bei dieser Marke kommt der raffinierte finnische Tüftlergeist zum Vorschein. Das spezielle Outdoor-Geschirr und Besteck von Kupilka besteht aus einem eigens kreierten Biomaterial, das nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch mit einer Reihe an Nachteilen anderer Materialien umgeht. So ist es spülmaschinenfest, leicht, robust und verbrennt dir dennoch nicht die Finger.

Dänische Outdoor Marken

Zum Abschluss machen wir noch einen Abstecher in den sonnigen (naja) Süden des Nordens. Ja, auch Dänemark zählt man meist zu Skandinavien, obwohl es durch Kattegat und Skagerrak von der großen Halbinsel getrennt ist. Die Natur ist hier bei weitem nicht so wild wie weiter nördlich, doch das Wetter passt mit dem Rest schon ganz gut zusammen. Zumindest wissen die Outdoor Hersteller auch hier, was gutes Material aushalten muss.

  • Nordisk: Das wohl bekannteste dänische Outdoorlabel bietet seit mehr als 100 Jahren ein breites Spektrum an Kleidung und Ausrüstung an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer möglichst einfachen Konstruktionsweise für die Gewichtsreduzierung und Schwachpunktvermeidung. Viele Produkte sind für den entspannten Freizeiteinsatz konzipiert, doch es gibt auch Serien für extreme Beanspruchung und ambitionierten Einsatz.
  • Ecco: Die besten Schuhe der Welt? Nun, darüber kann man streiten. Unbestritten ist, dass Ecco als einer der wenigen Schuhproduzenten weltweit eigene Gerbereien und Schustereien betreibt und damit eine enorme Qualität erreicht. Die bemerkt man nicht nur beim Snowboarden und Winterwandern, sondern auch im Alltagseinsatz.

Einen weiteren Beweis, dass ordentliche skandinavische Outdoorgüter weder teuer noch elitär sein müssen, liefert die Firma Oase Outdoors mit ihren drei bekannten und erfolgreichen Marken:

  • Ein gelbes Zelt von der Marke Robens.

    Und zu guter Letzt: was darf in der Outdoorausrüstung nicht fehlen? – Genau, ein Zelt!

    Robens: Zelte und alles andere, dass das Campen und draußen sein angenehm macht, stellt Robens zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis her.

  • Outwell: Wenn die ganze Familie Campingurlaub macht, sind Outwell-Produkte die perfekte Wahl. Komfort, Spaß am draußen sein und Urlaubsfeeling sind Stichworte, die hier groß geschrieben werden.
  • Easy Camp: Auch bei Easy Camp stehen Benutzerfreundlichkeit und Komfort an erster Stelle. Dazu sind auch diese Produkte zu einem prima Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben.

So, das soll es mal gewesen sein mit unserem skandinavischen Rundumschlag. Habt ihr bei den ganzen Marken einen Favoriten. Oder haben wir gar einen Vertreter vergessen? Lasst uns gerne einen Kommentar da. Wir freuen uns!

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Jan sagte am 26. April 2018 um 17:26 Uhr

    Hi Stephan, schöne Übersicht der ganzen skandinavischen Outdoor-Marken. Tatsächlich kannte ich viele noch nicht! Fjällraven hat es ja inzwischen gerade in Asien zu unglaublicher Populatität als Lifestlye-Marke geschafft. Das habe ich zum ersten Mal als Teilnehmer der Fjällraven Classic bemerkt, als ich dort zahlreiche begeisterte Teilnehmer aus Korea getroffen habe.
    Viele Grüße,
    Jan

  2. Joerg sagte am 28. Juli 2018 um 08:00 Uhr

    Bei den Norwegern fehlt z.B. auch Alfa.

    Auch andere Marken, die definitiv Erwaehenswert sind gaebe es noch z.B. Haerlika.

    Die gleiche Auflistung von nordamerikanischen/kanadischen Marken waere auch mal toll. Da gibts viele Marken die kaum jemand kennt z.B. Kenetrek.

    Ebenso eine Auflistung der richtig alten Klassiker z.B. Rockabilly.

    V.G.
    Joerg

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