fahrradjacke

Mit der richtigen Fahrradjacke auf große Radtour

17. Dezember 2015

Sportart

Kaufberatung Fahrradjacke New York

Was macht eine gute Fahrradjacke aus?

Nicht nur in den kälteren Monaten ist eine Fahrradjacke auf jeder noch so kleinen Tour ein absolutes Muss. Auch während der Frühlings- und Sommermonate sollte immer eine dieser Jacken im Gepäck sein, um vor plötzlich einsetzender Kälte oder auch Regen zu schützen. Nur so ausgestattet kann die Tour auch mit dem nötigen Elan und ausreichend Spaß zu Ende gefahren werden.

Doch welche Fahrradjacke eignet sich für die verschiedenen Ansprüche? Auf welche Details, Ausstattungsmerkmale und sonstige Features sollte der Radler vor dem Kauf achten? Hier möchten wir ein paar Modelle vorstellen, die sich für die unterschiedlichsten Ansprüche eignen.

Fahrradjacken für die warme Jahreszeit

Wer eine ausgedehnte Fahrradtour fahren möchte, ist nicht selten mehrere Tage im Sattel. Doch auch Tagestouren ziehen sich in den Frühlings- und Sommermonaten oft bis in den Abend hinein und starten bereits mit den ersten Sonnenstrahlen. Zu diesen beiden Tageszeiten kann es auch in den warmen Monaten noch bzw. wieder empfindlich kalt sein. Dann ist eine Fahrradjacke als Kälteschutz nicht wegzudenken.

Doch die Jacke soll dabei nicht nur rein wärmen, sie sollte auch noch eine Reihe an weiteren Funktionen aufweisen, damit die Fahrt nicht zur Quälerei wird. Viele dieser Fahrradjacken sind zwar winddicht, was sie in diesem Fall auch unbedingt sein sollen, doch riegeln den Luftzug so drastisch ab, dass der Radler quasi im eigenen Saft schmort. Somit erreicht man genau das Gegenteil. Denn eigentlich sollte die Jacke nur leicht wärmen und nicht dafür sorgen, dass man wegen Überhitzung den nächsten Anstieg nicht mehr schafft.

Fahrradjacken sollten daher immer über eine ausreichende Belüftung verfügen, durch die kühlende Luft an den Körper gelangt. Auch über den Reißverschluss kann das manuell geregelt werden. Viele Modelle bieten dabei abnehmbare Ärmel. Somit kann bei Temperaturen, die weder warm genug, noch zu kalt sind, auf die wärmenden Eigenschaften der Jacke im Rumpfbereich zurückgegriffen werden, die sich mit den luftig leichten Eigenschaften eines Trikots verbindet.

Fahrradjacken für die kalte Jahreszeit

Ein hoher Kragen bei Fahrradjacken schützt vor Fahrtwind und niedrigen Außentemperaturen

Ein hoher Kragen schützt vor Fahrtwind und niedrigen Außentemperaturen

Im Gegenzug zu den Jacken für wärmere Monate dienen die Jacken für Herbst und Winter nur dem Zweck, dass der Radfahrer nicht auskühlt. Dies wird durch spezielle Thermo-Funktionsmaterialien erreicht. Diese lassen meist keine kalte Luft nach innen, wo die Körpertemperatur konstant gehalten wird. Ähnlich eines Neoprenanzugs wird durch die eigene Körperwärme ein Wärmeschutzschild errichtet. Gleichzeitig werden überschüssige Wärme und Feuchtigkeit jedoch nach draußen transportiert.

Des Weiteren ist wichtig, dass die Fahrradjacke über einen hohen Kragen verfügt. Denn durch den Fahrtwind und die niedrigen Außentemperaturen wird der empfindliche Halsbereich gleich doppelt belastet.

Spezielle Fahrradjacken für verschiedene Witterungen

Bei Fahrradjacken gilt es nicht nur zwischen warmen und kalten Monaten zu unterscheiden. Da auch innerhalb der einzelnen Perioden das Wetter extrem variieren kann, ist auch bei der Kleidung eine dementsprechende Vielfalt gefragt.

Spezielle Regenjacken beispielsweise halten den Radler während seiner Fahrt trocken. Diese gibt es in Form von normalen Fahrradjacken, die dann mit passenden Regenhosen kombiniert werden müssen. Diese Variante eignet sich am besten für sportlichere Ausflüge. Soll es jedoch nur kurz durch die Stadt gehen, empfehlen sich auch sogenannte Regenponchos. Diese schützen durch ihre ausladende Form auch den Beinbereich und können in verschiedenen Ausführungen sogar über den Lenker und auch den Gepäckträger gezogen werden. Dadurch bleiben die Hände und das Gepäck bis zur Ankunft trocken.

An stürmischen Tagen sollte unbedingt auf eine spezielle Windjacke zurückgegriffen werden. Diese schützt vor unangenehmen und kalten Luftströmen. Auch wenn es nicht immer gleich ersichtlich ist, aber zu viel Wind kühlt den Körper sehr schnell aus und kann lästige Erkältungen nach sich ziehen. Um dies zu verhindern, bietet die Windjacke einen optimalen Schutz.

Dünnere Jacken haben meist den Vorteil, dass sie über ein geringes Packmaß verfügen. Sie können daher ideal als Zusatz-Jacke auf jede Fahrradtour mitgenommen werden und finden in nahezu jedem Gepäck Platz.

Die optimale Ausstattung der Fahrradjacke

Fahrradjacke Rückentasche

In der speziellen Rückentaschen können Gegenstände verstaut werden, ohne großartig zu behindern

Besonders im Rennrad-Bereich spielt der Luftwiderstand eine große Rolle. Aus diesem Grund sollte der Schnitt der Fahrradjacke auch besonders rumpfnah sein. Auf diese Weise fängt der Stoff kaum Fahrtwind ein und kann somit auch nicht unerwünscht bremsen und den Fahrtfluss negativ beeinflussen.

Zusätzlich ist es auf mittellangen und etwas längeren Strecken von Vorteil, wenn die Jacke über Taschen verfügt. Hier finden wichtige Dinge Platz, ohne dass auf sperrige Rucksäcke zurückgegriffen werden muss. In speziellen Rückentaschen können beispielsweise Werkzeug, Energieriegel und auch Luftpumpen oder Ersatzschläuche verstaut werden, ohne großartig zu behindern.

Auf ausreichende Sichtbarkeit im Straßenverkehr achten

Egal welches Model es letztendlich wird, eine Kleinigkeit sollte bei allen Fahrradjacken gewährleistet sein: Die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Allgemein gilt hierbei, je heller desto sichtbarer. Auf allzu dunkle Farben sollte der Radfahrer also verzichten. Signalfarben hingegen stechen sofort ins Auge und der Radler wird sichtbarer. Darüber hinaus sollte die Fahrradbekleidung dabei mit ausreichend Reflektoren ausgestattet sein. Besonders nachts und bei Dämmerlicht können die Fahrradfahrer somit von heranfahrenden Autos durch die Reflektion des Scheinwerferlichts schneller und leichter erkannt werden. Trotzdem darf jedoch auf keinen Fall auf eine ausreichende und funktionstüchtige Beleuchtung am Fahrrad selbst verzichtet werden.

Egal für welche Jahreszeit, die richtige und passende Fahrradjacke sollte immer mit auf der Tour dabei sein. Wenn sie nicht gerade getragen wird, dann eben als Back-up im Rucksack. Daher sind ein geringes Packmaß und ein leichtes Gewicht ebenso wichtig wie die funktionale Ausstattung der Kleidung. So ausgerüstet, können Wind und Wetter keiner Tour etwas anhaben und diese wird garantiert zum vollen Erfolg, egal wie lange sie auch dauern mag.

Wie immer könnt Ihr Euch bei Fragen auch gerne an unsere Experten aus dem Kundenservice wenden. Daniel, unser Fachmann für Fahrradjacken, steht Euch unter der Woche täglich von 9.00 – 18.00 Uhr telefonisch unter +49 (0)7121/70 12 0 oder per E-Mail zur Verfügung.

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