Irrungen und Wirrungen: Wegmarkierung in europäischen Gebirgen

19. September 2019

In gut besuchten Gebieten wird es kaum vorkommen, dass man sich verläuft. Schilder sind oftmals mit Ortsangaben, Kilometeranzahl oder Gehzeit versehen. In „unbekannteren“ Gebieten ist das nicht so…

Markierungen sollen verhindern, dass man sich verirrt. Mir persönlich sind zwei Arten des Sich-Verirrens bekannt: Die eine nenne ich mal die Schwarzwälder Art, die andere die Patagonische Art.

Verirren auf die Schwarzwälder Art bedeutet, dass man im Gewirr aus Forstwegen, Wanderpfaden, Biketrails, weg-artigen Schneisen und sprichwörtlichen Holzwegen die Orientierung verliert. Und die Klarheit auch an der nächsten Kreuzung mit ihrem halben Dutzend Abzweigungen und den an einen Verkehrsübungsplatz erinnernden Schilderwald nicht zurückkehrt. Das Ganze ist aber selten ein ernstes Problem, da die nächste Schwarzwälder Kirschtorte eh höchstens eine Wegstunde entfernt ist.

Verirren auf die Patagonische Art bedeutet, dass die kaum von Tierspuren unterscheidbaren Wegspuren sich irgendwann völlig im Busch verlieren und die weiträumige Abwesenheit von Schildern und Markierungen (und guten Karten) ebenfalls keine große Hilfe ist. Je nach Umgebung und Wetterlage kann diese Verirrungsart knifflig werden.

Das touristische Ideal eines entspannten Wandererlebnisses liegt irgendwo dazwischen. Es besteht aus einer abgestimmten Mischung aus informativer Beschilderung an wichtigen Ausgangs- und Kreuzungspunkten sowie nachvollziehbarer Markierung auf den Wegstrecken dazwischen. Genau dieses Konzept versuchen Wander- und Gebirgsvereine sowie Tourismusverbände und Regionalverwaltungen in vielen Gebirgsregionen umzusetzen. Im mitteleuropäischen, vor allem deutschsprachigen Raum sind diese Bestrebungen flächendeckend, im Rest Europas konzentrieren sie sich eher auf einzelne Gebirgsregionen und Wege mit hohem Besucheraufkommen.

Komplizierter als gedacht: Die Systematik des Wege-Markierens

In Deutschland gibt es ein buntes Nebeneinander von Nah- und Fernwanderwegen mit vielen verschiedenen Markierungen und „Leitsystemen“. Kein Wunder, dass schon seit langem Bestrebungen nach Systematik und Vereinheitlichung gibt. Ob das dann auch zu einer Vereinfachung und besseren Überblick führt, ist nicht ganz klar. Die im deutschsprachigen Raum entstandenen „Wanderleitsysteme“ sind jedenfalls zu einer Art Wissenschaft geworden, mit der sich eine akademische Wanderforschung beschäftigt. In deren Konzept sind Markierungen und Schilder teil eines „stationären Wanderleitsystems“. Durchaus logisch, weil Schilder und Farbkleckse sich ja nicht bewegen, sondern „stationär“ vor Ort stehen, hängen und haften.

Deutschland

In Gebieten, die keine eindeutigen Fußwege aufzeigen sind Kennzeichnungen wichtig. Hier im großen Walsertal zeigen weiß-blaue Markierungen den Weg.

Im Deutschen Sprachraum gilt das sogenannte „Knotenleitsystem“, über dessen Feinheiten, Vor- und Nachteile man sich unter obigem Link genauer informieren kann. Hier sei nur erwähnt, dass dieses System die zuvor vorhandenen, sich von Region zu Region unterscheidenden Leitsysteme, ersetzen soll.

Die idealtypische Umsetzung vor Ort besteht aus aufgemalten oder -geklebten Wegzeichen in Sichtabstand, deren Symbole sich auf der Wanderkarte wiederfinden. Die Symbole werden auf Informationstafeln an Ausgangs- oder Einstiegspunkten erklärt und an Abzweigen mit Richtungspfeilen ergänzt. Im Fall von mehreren gleichartigen Wegen kommen noch Zählziffern hinzu, um Verwechslungen zu vermeiden.

Das Markieren und Ausschildern von lokalen Wanderwegen übernehmen meist regionale Vereine und Tourismusverbände. Für die immer beliebteren Fern- und Weitwanderwege arbeiten die Institutionen überregional zusammen. Mit der Einrichtung des Beschilderungs- und Markierungssystems ist es aber nicht getan, das Ganze muss auch gepflegt und regelmäßig aufgefrischt werden. Alles in allem steckt eine Menge Aufwand dahinter.

Perfekt umgesetzt ist dieses Konzept so gut wie nirgends, auch nicht in Deutschland und im deutschen Alpenraum, wo der größte Aufwand betrieben wird. Die Ergebnisse des Ganzen und wie es damit im restlichen Europa aussieht, schauen wir uns nun genauer an.

Alpen

Im deutschen Alpenraum, also dem Einflussbereich des DAV, ist das „Leitsystem“ aus gelben Schildern und Zwischenmarkierungen auf Bäumen und Felsen sehr gut ausgebaut. Die Markierungen sind in der Regel rot-weiß-rot, unabhängig von der Schwierigkeit des Bergweges. Die Schwierigkeit wird zusätzlich in Form eines blauen (leicht), roten (mittel) oder schwarzen (schwer) Punktes auf den Hinweisschildern angegeben. Die Farbgebung richtet sich nach der vom Skilauf bekannten Unterteilung. Ausführliche Infos dazu gibt es beim DAV.

Schweiz

Die Natur macht natürlich was sie will. Daher kann es sein, dass Wegweiser zugewachsen sind. Die Erneuerung von Wegmarkierungen ist aufwändig und kostet Zeit, deshalb kann man nicht überall mit sichtbarer Beschilderung rechnen.

In der Schweiz ist man bekanntlich ebenfalls gründlich. Dort ist die Markierung der Fußwege gar  eingebettet in eine ebenfalls systematische und flächendeckende Signalisation des gesamten „Langsamverkehrs“, also Fahrrad, Mountainbike, Skating und Kanufahren (mehr dazu unter Schweizmobil.ch).

Die etwa 50 000 Richtungsschilder für (Berg)Wanderer folgen einer einheitlichen Systematik, die  noch umfassender als die in Deutschland und auf wandern.ch anschaulich erklärt ist. Neben den Zielen sind oft auch Zeitangaben vorhanden. Zudem gibt es auch hier eine Schwierigkeitsbewertung, die sich allerdings von der Deutschen unterscheidet. Einfache Wanderwege sind mit gelben Pfeilen oder Rauten markiert, Bergwanderwege weiß-rot-weiß und die schwierigeren Alpinwanderwege weiß-blau-weiß.

Hinzu kommen in der Schweiz noch die Winterwanderwege, die – nur im Winter – mit pinkfarbenen Wegweisern und Pfosten markiert sind. Sie stellen abgesehen von der winterlichen Rutschgefahr meist keine besonderen Anforderungen an die Winterwanderer.

Errichtet und unterhalten werden die Wegweiser je nach Kanton durch Ehrenamtliche der Wanderweg-Organisationen oder von Gemeinde-angestellten in Form eines Public-Private-Partnership. Dazu gehört, dass alle Wegweiser und Wanderwege jedes Jahr begangen und gründlich kontrolliert werden.

Österreich

Auch in Österreich findet man ein strukturiertes und dichtes Leitsystem. Ebenso wie in Deutschland und der Schweiz soll das einheitliche „Knotenleitsystem“ Einzug halten. Für die Schwierigkeitsbewertung werden, ähnlich wie in Deutschland und im Unterschied zur Schweiz, die Farben rot und schwarz verwendet. Der Unterschied zu Deutschland besteht darin, dass man auf die blaue Markierung der leichten Wege verzichtet.

Wer mehr Details über die Schwierigkeitsdefinitionen und anderes wissen will, wird unter Almenrausch.at fündig.

Slowenien

Dieses schöne kleine Land hat zwar nur einen sehr kleinen Alpenanteil, gilt dafür aber als sehr „naturbelassen“ und ist als Reiseziel zunehmend beliebt. Deshalb hier eine kleine Einschätzung aus dem Wanderportal Jungwandern.de:

Natürlich sind die bekannten und stark frequentierten Wanderwege i. d. R. gut ausgeschildert. Schaden kann es allerdings nicht, wenn ihr zusätzlich euer Handy oder passende Wanderkarten dabei habt. Gelegentlich haben wir doch die ein oder andere Markierungen vergeblich gesucht.

Skandinavisches Gebirge

Norwegen

Je höher hinaus es geht, desto unkenntlicher werden oftmals die Wege. Also gilt es Ausschau nach Wegmarkierungen zu halten… außer man hat ganz und gar Vertrauen in die eigene Intuition.

Norwegen zeigt, dass es auch einfach geht. Es gibt nur zwei Wegzeichen die von nur einem Verein in ehrenamtlicher Arbeit an den etwa 22 000 landesweiten Wegkilometern aufgemalt werden: einen roten Punkt oder ein rotes T. Auf weichem Untergrund kommt gelegentlich auch ein Holzpfosten zum Einsatz, dessen Spitze rot angepinselt ist. Die Unkompliziertheit ist aber nur deshalb möglich, weil das Wanderwegenetz in Norwegen bei weitem nicht so dicht ist wie in Mitteleuropa – wo der Schilderwald oft notwendig ist, um unter den -zig Kreuzungen und Abzweigungen die Richtige zu erwischen.

In den steinigen Höhenlagen des Fjell kommen auch Steintürmchen und -Pyramiden als Markierungen zum Einsatz. Da viele Wanderer meinen, eigene Steinmänner hinzufügen zu müssen, stehen manche dieser Marker an ungünstigen oder gar irreführenden Positionen. Ein klassischer Fall von gut gemeint und schlecht ausgeführt.

Schweden

Was in Norwegen rot ist, ist in Schweden meist orange. Die Systematik wird aber nicht ganz so konsequent durchgehalten wie beim Nachbarn. So wird in den nördlichen Regionen und im Fjell ein waagerecht liegendes Andreaskreuz in roter Farbe als allgemeines Wegzeichen verwendet.

Westeuropa

Frankreich

Die Länder und Regionen haben oft noch eigene oder uneinheitliche Wegmarkierungen. Vorab sich etwas mit der regionalen Beschilderung zu beschäftigen, beugt eventuellen Umwegen und Irrgängen vor.

In den französischen Alpen findet man vielerorts ein gut ausgebautes Wegeleitsystem wie im deutschsprachigen Alpenraum. Ansonsten beschränkt sich die systematische Wegenetz-Markierung eher auf die Fernwanderwege, deren Bezeichnungen sogar markenrechtlich geschützt sind. Das bekannteste Label dürfte GR® (Sentier de Grande Randonnée) sein, hinzu kommen noch die Abkürzungen PR® GRP®. Auch die entsprechenden Wegmarkierungen (weiß/rot, gelb und gelb/rot) sind eingetragene Marken des französischen Wandervereins (Fédération Française de la Randonnée Pédestre), die nicht ohne Genehmigung vervielfältigt werden dürfen. Die Fédération gibt auch die Wanderführer (topo-guides) für diese Wanderwege heraus. Ausführliche Infos zum französischen Wegenetz findet man unter Gr-infos.com.

Abseits von stark frequentierten Hauptwegen sollte man in Frankreich nicht mit einer flächendeckenden oder systematischen Markierung der Wege rechnen. Nur gelegentlich sind Wege und Richtungen auf gelben Schildern zusammen mit der Entfernung zum nächsten Orientierungspunkt angegeben.

Pyrenäen

Durch die (französischen) Pyrenäen führen zwei bekannte Fernwanderwege: der GR® 10 in der Region Midi-Pyrénées (470 km, Markierung: rot/weiß) und der Haute Randonnée Pyrénéenne (ca. 800 km, keine einheitliche und eigene Markierung, stattdessen wechselt das Rot/Weiß der GR® mit roten und gelben Farbklecksen). Der HRP® verläuft meist grenznah entlang des Hauptkammes der Pyrenäen.

Ansonsten kann man insbesondere in den spanischen Pyrenäen nicht mit einer flächendeckenden und systematischen Markierung rechnen. Sofern vorhanden unterscheiden sich Markierungen von Weg zu Weg.

Sierra Nevada

Markierungen gibt es in der andalusischen Sierra Nevada nur spärlich und nicht in einer einheitlichen Systematik. Im Gipfel-Glück-Blog von Stefanie Dehler wird ausdrücklich auf den eher bescheidenen „Markierungsausbau“ hingewiesen:

Die 3000er der Sierra Nevada werden größtenteil als technisch einfach beschrieben, dennoch ist es eine Gegend für Wanderer und Bergsteiger mit ausreichend Bergerfahrung, aufgrund der Höhe aber auch wegen der häufig schlechten Beschilderung und Markierung.

Picos de Europa

Manchmal lohnt es sich zweimal hinzuschauen. Wegmarkierungen sind eventuell schon etwas verwaschen.

Da es sich bei den Picos um einen der schönsten unter den vielen kleinen Gebirgszügen in Spanien handelt, dürfen sie hier nicht fehlen. Sie können aber relativ schnell abgehandelt werden, da auch hier nicht mehr an „Leitsystem“ vorhanden ist, als einige Schilder an wichtigen Ausgangspunkten sowie gelb-weiße Streifen an einigen Hauptwegen. Letztere führen meist die Täler hinauf zu den Refugios, von wo aus es manchmal mit und manchmal ohne farbige Punktmarkierungen weitergeht.

Italien (Alpen und Apenninen)

Bislang gibt es kein einheitliches Konzept und Markierungssysteme sind je nach Region entweder nicht vorhanden oder uneinheitlich und eher willkürlich. Im zentralen und touristisch wohl bedeutsamsten Teil der Apenninen, den Abruzzen rund um den höchsten Berg Corno Grande (2912 m), sind die Routen laut Trekkingguideübertrieben gut markiert (rot-orange) und in den Karten eindeutig zu erkennen. Auch der anspruchsvolle „Via direttissima“ auf den Westgipfel des Corno Grande ist dort verzeichnet und mit grünen Klecksen markiert.

Der Alpenverein Südtirol, der Club Alpino Italiano und andere arbeiten allerdings an einem Markierungssystem ähnlich den Vorbildern der deutschsprachigen Alpenvereine. Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass eine Wegekategorisierung nach Schwierigkeit in Italien ausdrücklich abgelehnt wird. Das Konzept soll langfristig für ganz Italien, also auch die Apenninen gültig sein. Detaillierte Infos dazu in diesem Dokument des italienischen Alpenvereins.

Osteuropa

Karpaten, Hohe Tatra

Wenn von den Karpaten die Rede ist, sind meistens die durch Rumänien verlaufenden Gebirgszüge gemeint. Über diese schöne Ecke gibt es hier im Basislager bereits einen Artikel, der auch mit nützlichen Wander- und Wegeinfos aufwartet.

Ein Kernstück der Karpaten ist der Nationalpark Piatra-Craiului. Dort gibt es etwa 30 Wanderwege, die markiert und durch die Farben grün, blau, rot und schwarz nach Schwierigkeit bewertet sind. Des weiteren führt der Fernwanderweg E8, um dessen Markierung sich der Deutsche Alpenverein kümmert, durch Rumänien.

In einigen Gebieten in Europa ist eine Karte oder Info aus Blogs und Magazinen ein großer Vorteil.

Die Hohe Tatra ist eine kleine Hochgebirgsinsel im nördlichen Arm der Karpaten. Sie markiert die Grenze zwischen Polen und der Slowakei. Hier gibt es ein ausgedehntes Netz von größtenteils markierten und beschilderten Wegen, die aufgrund der Schroffheit der Berge weniger am Hauptkamm entlang als quer zum Kamm verlaufen. Am Südrand der Tatra zieht der Fernwanderweg E3 (Tatranska Magistrala) als Ost-West-Verbindung an den einzelnen Tälern entlang. Die Magistrale ist rot markiert, die anderen Wege hauptsächlich gelb. Auf der slowakischen Seite gelten die Beschilderungen und Markierungen als sehr ausführlich und genau, auf der polnischen Seite als etwas spärlicher, aber immer noch ausreichend.

Balkangebirge

„Das Balkangebirge“ gibt es eigentlich nicht. Man könnte höchstens die vielen Gebirgszüge und -Ketten, die sich durch das ehemalige Jugoslawien bis nach Griechenland ziehen, unter diesem Begriff zusammenfassen.

Da das Gebiet heutzutage viele klein Staaten umfasst, die größtenteils eher begrenzte Ressourcen für Tourismusentwicklung haben, gibt es kein einheitliches System der Wegemarkierung. Erste Initiativen in diese Richtung finden dort statt, wo sich der Outdoor-Tourismus konzentriert. Dazu gehören neben einzelnen Nationalparks in Kroatien die sogenannten „Peaks of the Balkan“ im Dreiländereck von Albanien, Montenegro und Kosovo. Eine zunehmend bekannte Mehrtageswanderung wird unter diesem Namen vermarktet und dementsprechend infrastrukturell aufgerüstet. Dabei kommt es zu einer Art „Entwicklungszusammenarbeit“ zwischen dem Deutschen Alpenverein und der einheimischen Bevölkerung. In dieser Bilderstrecke auf T-Online werden die Aktivitäten beschrieben, zu denen vor allem auch die systematische Markierung des Wegs gehört.

Liest man in verschiedenen Reiseblogs quer, scheint das Befolgen der Markierungen noch nicht ganz einfach zu sein. Auch die Beschreibungen der neuen Führerliteratur zu diesem Gebiet scheinen sich  nicht immer ganz mit den örtlichen Gegebenheiten zu decken. Man kann das positiv sehen: für Abenteurer scheint noch genug Potential in dieser touristisch noch in den Kinderschuhen steckenden Gegend.

Kaukasus

Genaue Vorgaben oder ungewisses Abenteuer: Was bleibt ist die Wahlfreiheit. Jede/r Wander*in kann selbst entscheiden, welche Wege mit welchem Grad der Wegbeschilderung er oder sie wählen möchte.

Es gibt im russisch-georgisch-aserbaidschanischen Grenzgebirge zunehmend mehr Wanderwege und Trekkingrouten, die allerdings nur gelegentlich und nicht in einem einheitlichem System markiert sind. Wenn überhaupt, sind nur zentrale Routen wie der Mestia-Ushguli-Hike vereinzelt markiert. Da aber die touristische Erschließung besonders in Georgien in vollem Gange ist, dürfte es hier einen schnellen Ausbau geben.

Die russische Seite ist für westliche Touristen schwer zugänglich. Auch Informationen über die Markierung von Wanderwegen sind (zumindest ohne Russischkenntnisse) schwer bis gar nicht zu finden.

Fazit

Wer als Bergfreund frei herumreisen kann, hat in Sachen Wegmarkierung die Wahl zwischen Gebieten mit viel Komfort, Sicherheit und „garantiertem Erlebnis“ oder Gebieten mit einer Prise Ungewissheit und Abenteuer. Die Wahlfreiheit ist dabei das eigentliche Privileg, denn so kann man selbst entscheiden, ob man ein umfassendes Sicherheitsnetz mit vielen „Vorgaben“ oder eine umfassende Bewegungsfreiheit mit viel Eigenverantwortung wählt. Beides zugleich – und das hat der Bergsport mit der Politik gemeinsam – ist leider nicht zu haben.

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