Ausrüstung

Icebreaker neu im Shop

15. Dezember 2011

Kategorie

Sportart

Icebreaker Logo

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Die Natur hat sich mit der Wollfaser der Merinoschafe etwas geniales einfallen lassen: selbst in den neuseeländischen Bergen schützt diese vor dem rauen Klima. Auch immer mehr Bergsportler entdecken die Naturfaser für sich.

Wir möchten Euch eine größere Auswahl an Merinofunktionswäsche anbieten. Aus diesem Grund findet Ihr seit kurzem die hochwertigen Produkte von Icebreaker im Onlineshop. Grund genug, die Firma einmal genauer anzusehen.

Merinoschafe haben Icebreaker überzeugt

„Wenn die Fasern nicht funktionieren würde, gäbe es keine Merinoschafe mehr…“ schreibt Icebreaker und ergänzt weiter „Wir könnten keine bessere Faser herstellen…“. Und so verarbeitet Icebreaker die Wolle von Schafen, aber nur solchen die in den neuseeländischen Bergen leben, zu Baselayers und Isolationsschichten sowie weiteren Produkten für ambitionierte Outdoorsportler.

Icebreakers Einschätzung des klassischen Wollschafs

Icebreakers Einschätzung des klassischen Wollschafs

Dass die Wolle von wetter- und sturmerprobten Schafen aus den Höhenlagen genommen wird ist dabei Absicht. Den Fasern wird nachgesagt, dass sie besonders fein und leistungsfähig ist. Klingt logisch: die Natur lässt im Laufe von Jahrzehnten, dort wo es nötig ist, die Evolution eine möglichst gute Faser entwickeln. Das klassische Wollschaf ist in den Augen von Icebreaker dagegen eher ein Flachlandtiroler, das vor allem süss ist und mit ein wenig Salz gut schmeckt.

Die Faser der Merinowolle

Tatsächlich ist die Merinowolle bekannt für ihre natürliche Funktion. Zwar habe ich mich von der Vorteilsliste verschiedener Merino-Verarbeiter inspirieren lassen – jedoch kann ich aus mehreren Jahren persönlicher Erfahrung die folgenden Punkte bestätigen:

  • Eine Merinofaser kann rund 30% ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen. Der mit Merino mögliche Feuchtigskeitstransport unterstützt die natürliche Thermoregulierung des Körpers. Wolle kühlt in der Hitze und wärmt in der Kälte – das wusste man schon früher.
  • Die natürliche Faser ist weitgehend resistent gegen Geruchsbildung. Auch nach mehreren Tourtagen zählt man mit dem selben Shirt nicht als Stinkbombe – sehr angenehm. Und nein, man riecht nicht nach Schaaf, auch nicht wenn das Shirt nass wird.
  • Bis über 80% des Volumens eines Wollstoffes kann Luft sein. Und Luft ist bekanntlich bestens geeignet für eine hervorragende Isolation – so schnell friert man nicht.
  • „Wolle kratzt!“ Diese Annahme ist dank feiner Merinowolle und gekonnter Verarbeitung überholt. Für viele ist der hohe Tragekomfort der Merinowäsche mittlerweile das ausschlaggebende Argument für ein wenig Schaf auf der Haut.

Die Liste der Vorteile von Produkten aus Merinowolle kann sich beliebig erweitern lassen. Und obwohl es auch Nachteile gibt, beispielsweise die vergleichsweise hohen Preise oder etwas empfindlicheren Endprodukte, sind alle Anwender nach dem ersten Einsatz von Merinowäsche begeistert und überzeugt. Ich nehme mich hierbei nicht aus.

Umwelt- und Tierschutz bei Icebreaker

Ein Merinoschaf

Ein Merinoschaf

Die Pflicht der Natur und den Tieren mit Respekt gegenüber zu treten sieht Icebreaker als einen Teil des eigenen Denkens. Die Tiere leben in ihrem natürlichen Umfeld auf weitläufigen Weideflächen und nicht in Ställen. Zusätzliches Futter wird nur ausgegeben, wenn die natürlichen Nahrungsvorkommen nicht ausreichen. Es soll keine Stresssituationen geben und die Gesundheit der Tiere sichergestellt werden.

Strikt ist Icebreaker auch beim Einsatz des Mulesing in der Zucht. Weder die traditionelle noch moderne Varianten dieser Behandlung werden geduldet. So setzt Icebreaker nur Wolle ein, die von Schafen stammt, die keinem Mulesing unterzogen wurden.

Für maximale Transparenz hat Icebreaker das BAA Code-System entwickelt. Mit dem entsprechenden Code auf dem Shirt kann online festgestellt werden, wo das Schaf aufgewachsen ist, das die Wolle für das eigenen Kleidungsstücke hergab. Die entsprechende Website liefert dann sogar ein kurzes Portrait des Betriebs.

Unter Berücksichtigung aller selbst auferlegten Regeln, sieht Icebreaker es als einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz, auf einen natürlichen Rohstoff zurückzugreifen.

Die Geschichte von Icebreaker

Alles begann damit, dass Jeremy Moon durch eine amerikanische Freundin einen Schäfer kennenlernte, der 8.000 Merinoschafe hatte. Dieser zeigte ihm die feinen Merinostoffe, die Jeremy bald überzeugten. Die Idee mit dem Verkauf des edlen Materials Geld zu verdienen und damit ein Flugticket kaufen und die amerikanische Freundin wiederzusehen ist romantisch – aber auch der Start von Icebreaker.

Icebreaker im Einsatz

Icebreaker im Einsatz

Während um ihn herum die Kunstfaser als Standard galt, war Jeremy Moon von den Vorzügen der „neuen“ Wolle immer mehr angetan. So sehr, dass er irgendwann begann einen Businessplan zu schreiben. Mit der Hilfe von Verwandten und Freunden sowie mit viel Durchhaltevermögen schaffte es Jeremy das Unternehmen nicht nur zu gründen, sondern auch durch die ersten verlustreichen Jahre zu führen.

Der geschäftliche Erfolg begann erst, als man international nach starken Partner suchte. Heute werden Icebreaker-Produkte in rund 30 Ländern vertrieben. Bei Icebreaker selbst arbeiten rund 200 Mitarbeiter. Über die ganze Wertschöpfungskette hinweg beschäftigt Icebreaker weitere 1.000 Personen. Und obwohl alles holprig begann, kauft und veararbeitet Icebreaker heute rund 20% der Merinowolle aus Neuseeland.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. […] der Hersteller hochwertiger Merino-Funktionswäsche ist erst seit kurzem bei uns im Shop erhältlich. Wir sind von den Produkten begeistert – Merino ist einfach toll zu tragen. Um so […]

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