Bergfreunde

Hardmoves – die Spiele haben begonnen

8. März 2015

Sportart

Hard Moves in Hannover. Foto: Nicolas Altmaier

Hard Moves in Hannover. Foto: Nicolas Altmaier

Das lange Warten hat endlich ein Ende – die Hardmoves leben und sind größer und spektakulärer als jemals zuvor.

In Hannover traf sich gestern (fast) alles, was in der deutschen Boulderszene Rang und Namen hat.

Hier ein paar Eindrücke von einem fulminanten Auftakt und was Euch in der kommenden Saison erwartet.

Gleich vorweg, wer nicht dabei war, hat definitiv was verpasst, denn über diesen Samstag wird die Boulderszene sich noch lange unterhalten.

Der Tag begann mit einem gemütlich Brunch für die Boulderhallenbetreiber. Die waren aus allen Teilen der Nation angereist um sich ein Stelldichein zu geben und selbst aus Schweden und den Niederlanden waren welche gekommen.

Beim gemütlichen Frühstück wurde den Hallenbetreibern der Modus der kommenden Saison vorgestellt, wer sich noch nicht kannte wurde einander vorgestellt und Fragen zum Ablauf und der Organisation von Hardmoves beantwortet.

Der Modus – fast alles beim Alten

Schwere Züge gabs zu sehen. Foto: Nicolas Altmaier

Schwere Züge gabs zu sehen. Foto: Nicolas Altmaier

Bereits nach Bekanntgabe, dass die Hardmoves wieder leben, auf der OutDoor Messe 2014, war abzusehen, dass die Anzahl der teilnehmenden Hallen weit über dem der letzten Saison liegen würde. Da in den Wupperwänden aber nur Platz für 25-30 Finalteams ist, mussten sich die Veranstalter etwas überlegen.

Regionale Battles

Jede Halle muss vor dem Finale in einen regionalen Vorausscheid. Hier tritt sie gegen einige Hallen aus ihrer Region an, von denen dann jeweils nur eine Halle zum Finale nach Wuppertal im März 2016 kommt. Die Regionalen Battles finden im Februar 2016 statt.

Wer gegen wen antritt, kann erst entschieden werden wenn wir wissen, wer sich alles angemeldet hat daher können wir diese Frage bisher nicht beantworten.

Leistungsstarke Boulderer in Hannover

Nach dem Brunch wurden die Tore für den kleinen Bouldercup geöffnet. Die Hardmoves Schrauber hatten in beiden Hallen des Escaladrome die Wände neu bestückt und Wettkampfboulder von leicht bis ziemlich schwer geschraubt.

Der weibliche Teil des Schrauberteams für den Bouldercup in Hannover. Foto: Nicolas Altmaier

Der weibliche Teil des Schrauberteams für den Bouldercup in Hannover. Foto: Nicolas Altmaier

Und schwer erwies sich tatsächlich zum Teil als sehr schwer. Selbst Nalle Hukkataival hat bei dem einen oder anderen so seine Schwierigkeiten. Aber das Feld kam gut zurecht und es gab einen Bouldercup auf sehr hohem Niveau, aber auch weniger starke Boulderer kamen auf ihre Kosten.

Der Bouldercup endete in einem spannenden Finale, bei dem nicht alle Boulder getoppt werden konnten, einer nur von einer Frau und den anderen schaffte Daniel Jung erstaunlicher Weise nur im Dunklen, nachdem die Versuche eigentlich verstrichen waren, und alle sich schon zur Siegerehrung wenden wollten.

Die folgenden Versuche ihn auch bei Licht zu bouldern, wollten dann lustiger Weise nicht mehr glücken. Es gewann das Team der Gastgeber aus Hannover.

Warum eigentlich Hannover?

Die sympathische Halle hatte in der vergangenen Saison die meisten Teilnehmer. Das brachte ihnen nicht nur den Einzug ins Finale, denn bei Gleichstand kommt die Halle weiter, die die meisten Teilnehmer aufweisen kann, es brachte ihnen auch die Auftaktveranstaltung für die Saison 15/16.

Und die Entscheidung der Veranstalter für Hannover war goldrichtig. Die Halle bietet nicht nur alle Voraussetzungen für eine solche Veranstaltung, das Team um Susanne und Marc gelingt es scheinbar mühelos einen angenehme und freundliche Atmosphäre zu schaffen, in der man sich gleich wohl und heimisch fühlt und man erkennt auf den ersten Blick, dass diese Halle mit sehr viel Liebe geführt wird.

Vielen Dank an das Team vom Escaladrome für den wundervollen Tag, Ihr habt großartige Arbeit geleistet!!

Das Motto

Bleibt nur noch zu berichten unter welchem Motto die kommende Saison stehen wird. Die Veranstalter haben sich lange beraten und diskutiert und schluss endlich für ein Motto entscheiden. Als sie es dann uns Sponsoren (Bergfreunde, Five Ten und Black Diamond) vorschlugen, waren wir sofort einverstanden, denn mit diesem Motto kann man sich echt so einiges einfallen lassen.

Fight Club

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Jetzt bleibt uns nur noch Danke zu sagen, an das Team vom Escaladrome, den Veranstaltern aus Wuppertal, die bei der Orga Tolles geleistet haben und allen Teilnehmern, die die Veranstaltung zu einem Erlebnis gemacht haben. Wenn die kommenden Veranstaltungen ähnlich werden, wie gestern in Hannover, dann haben wir ein großartiges Boulderjahr vor uns.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hardmover sagte am 8. März 2015 um 19:50 Uhr

    … Und die Party danach war auch der Hammer!

  2. Wiebke sagte am 9. März 2015 um 16:01 Uhr

    Oh ja, von der werden wir uns noch lange berichten :-)

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