Gear-Tipp: Black Diamond – Orbit – Stehlampe

14. April 2014

Kategorie

Sportart

Black Diamond - Orbit Stehlampe

Black Diamond – Orbit Stehlampe

Im Sommer draußen sitzen, mit Freunden ein Weinchen trinken und sich nett unterhalten? Mit Stirnlampen oft etwas unbequen oder ungelenk. Bergfreund Markus hat dieses Problem für sich gelöst. Mit der Stehlampe Orbit von Black Diamond. Im Gear-Tipp erklärt er Euch wie und warum.

Jeder kennt das Problem, wenn beim Campen alle eine Stirnlampe auf der Stirn haben, kann man sich nicht beim geselligen Zusammensitzen anschauen, weil man sich gegenseitig blendet. Außerdem hat man immer nur dort Licht wo man gerade hinschaut. Ich persönlich finde es besser, wenn man eine Grundhelligkeit hat, sei es beim Zelt aufbauen, beim Kartenspielen oder beim Kochen.

Als Lösung für dieses Problem habe ich für mich die kleine Orbit Stehlampe (man kann sie aber auch super aufhängen) gefunden.

Erstmal kurz die Produkteigenschaften

Bei der Orbit hat man es mit einer Stehlampe zu tun, die gerne auch mal hängend ihren Job verrichtet. Damit ist sie wie für das Camping und auf Reisen gemacht – wem der Luxus ein paar Gramm extra (genau genommen 84 Gramm ohne Batterien) im Rucksack wert ist, darf es auch in den Trekkingrucksack packen.

Im Inneren verrichtet als Leuchtmittel eine DoublePower LED mit immerhin 45 Lumen ihre Arbeit. Bei niedrigster Leuchtstufe leuchtet die LED bis zu 24 Stunden – wer mehr aufdreht hockt entsprechend früher im Dunkeln. Bis dahin hat man jedoch in einem Radius von etwa 2 Metern Licht – dem dualen Reflektorsystem sei Dank. Wenn man die Lampe aufhängt reicht die Lichtausbeute sogar für noch eine größere Fläche. Wie alle Black Diamond Stehlampen ist auch die Orbit dimmbar.

Die ganze Lampe schluckt 4 AAA-Batterien, die man in der Regel auch im Ausland problemlos bekommt. Zudem ist die Orbit mit dem NRG2-Batteriesystem kompatibel.

Verarbeitung & Qualität

Hell ist sie ja schon

Hell ist sie ja schon

Die Lampe ist, wie man es von einer Marke wie Black Diamond erwartet robust und hervorragend verarbeitet. Ich habe die Lampe für Ende 2011 für einen längeren Trek in Patagonien erstanden und seitdem ist sie mein treuer Begleiter. Diverse Fluglinien, Stürme und selbst ich habe es bisher nicht geschafft die Orbit zu beschädigen. Dabei ist sie pro Jahr mehrere Wochen im Einsatz und ist schon ein paar mal irgendwo vom Baum, der Wäscheleine oder dem Tisch gepurzelt. Auch ausgeleiert ist bisher nichts. Die Aufhängung ist robust und funktional (man kann die beiden Metallbügel z.B. durch die Ösen eines Reißverschlusses im Zelt oder jede andere 3mm Öffnung fädeln).

Das An-/Ausschalten und Dimmen geht alles über eine gummierte Taste. Im zusammengeschobenen Zustand beim Transport ist die Taste versteckt und dadurch versehentliches Anschalten effektiv verhindert.

Der Batteriedeckel ist geschraubt und mit gummierten Füsschen versehen. Probleme mit Feuchtigkeit hatte ich keine.

Das Licht wird durch die Milchglasscheibe und den eingebauten Reflektor gestreut. Ich finde die Lichtfarbe angenehm (nicht zu kühl).

Einsatzgebiet

Hier fühlt sie sich fast am wohlsten

Hier fühlt sie sich fast am wohlsten

Camping, Terrasse, Garten, Trekking, im Zelt, an der Isar (für die Münchner) und auch sonst überall und für jeden. Das Teil ist klein und leicht (84g!) und kann also immer dabei sein.

Bei mir ist die Orbit das erste was bei Dunkelheit aus dem Auto oder Rucksack kommt…. zum Zelt aufbauen, dann beim Kochen oder beim Bierbank-Bouldern. :)

Einschränkungen

Aufgrund der Größe kann man natürlich kein Flutlicht erwarten. Aber die eine LED macht einen guten Job und wenn sich die Augen an die Dämmerung gewöhnt haben, dann ist die Helligkeit für die meisten Tätigkeiten ausreichend.

Wenn man die Lampe auf voller Helligkeit laufen lässt und günstige Batterien verwendet, könnten die etwas weniger schnell leer sein, aber ein verlängertes WE schafft man normalerweise mit einem frischen Satz.
Die Vorteile sprechen für sich:
klein, leicht, robust, dimmbar, aufhängbar und mit LED hell und sparsam. Ideal für’s Ambiente- und Diffuslicht. Stirnlampe kann man meist komplett ausschalten.

(Kleine Anekdote am Rande: ich hatte Sie sogar in Grönland dabei, obwohl ich vorher wusste, daß ich Sie wegen dem Polarsommer ziemlich sicher nicht brauchen werde. Aber so klein wie die Orbit ist, passt Sie auch in den vollsten Rucksack und ich hab mich so daran gewöhnt, daß ich sie nicht daheim lassen konnte).

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