Gear of the Week: Suunto – Core – Multifunktionsuhr

19. November 2012

Kategorie

Sportart

Multifunktionsuhr

Suunto Core – in vielen Varianten

Die Suunto Core umweht ein Hauch von faszinierender Technik und Abenteuer.

Die Multifunktionsuhr ist der ideale Begleiter für alle Outdoor-Aktivitäten, ob zu Wasser oder zu Land, ihre Vielseitigkeit macht sie schon bald unentbehrlich.

Konstruktion, Material und Funktionen lassen fast keinen Wunsch offen – Bergfreund Stefan zeigt Euch in seinem Gear of the Week, was die Uhr so alles drauf hat.

Suunto – Core, das Multifunktionswunder

Seit rund zwei Jahren bin ich stolzer Besitzer der Suunto Core. In dieser Zeit ist mir die Uhr richtig ans Herz gewachsen. Heute will ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

Vorweg sei erwähnt, dass Suunto die Uhr in vielen verschiedenen Varianten anbietet. Bei meinen Recherchen vor dem Kauf habe ich festgestellt, dass der Funktionsumfang bei allen Modellen nahezu gleich ist, einzig die Optik von Gehäuse und Band unterscheidet sich.

Konstruktion und Materialien

Als erstes einige Worte zur Konstruktion und den verwendeten Materialien: Das Gehäuse besteht aus ebenso zähem wie leichten Kunststoff. Das Glas ist aus kratzfestem Mineralglas gefertigt und absolut klar. Der Gehäuseboden/Batteriedeckel besteht aus Metall. Das Armband ist aus perforiertem Kunststoff gefertigt. Die Perforation spart zum einen Gewicht und sorgt zum anderen dafür, dass sich die Uhr angenehm luftig am Handgelenk trägt, auch wenn es im Sommer beim Sport sehr warm wird. Die Lünette und die Bedienknöpfe sind aus Aluminium gegossen und mit einem scharfen Schliff versehen. Dadurch lassen sie sich gut mit nassen Händen oder Handschuhen bedienen.

Die Uhr ist mit 63 Gramm für ihre Größe sehr leicht, sie ist ferner bis zu einer Tiefe von 30 Metern wasserdicht. Insgesamt ist die Materialwahl und Verarbeitung sehr gut.

Das Display ist sehr groß und lässt sich gut ablesen. Nachts kann eine grünliche Beleuchtung zugeschaltet werden, diese funktioniert einwandfrei. Die Anzeige lässt sich den persönlichen Bedürfnissen anpassen: So kann z.B die Uhrzeit zusammen mit dem Datum angezeigt werden oder aber die Himmelsrichtung zusammen mit der Temperatur.

Funktionen

Suunto Core

Suunto Core im Einsatz

Kommen wir zu den Funktionen, diese sind sehr üppig: Verbaut sind unter anderem ein Barometer, ein Thermometer und ein Kompass. Daneben bietet sie eine umfangreiche Zeitfunktion mit Uhrzeit, Stoppuhr, Sonnenauf- und Sonnenuntergang sowie Alarmfunktion. Das Barometer misst den Luftdruck und ist dabei mit der Höhenmesser-Funktion gekoppelt. Der Kompass funktioniert elektrisch und zeigt die Himmelsrichtung sehr präzise an. Das Thermometer ermittelt die Umgebungstemperatur von -20 bis +60 Grad Celsius. Damit ist es für tiefste Winter und heißeste Sommer gleichermaßen geeignet. Das Thermometer funktioniert auch unter Wasser, somit lässt sich sogar die Wassertemperatur messen.

Die Funktionen sind sehr ausgereift und lassen sich gut miteinander kombinieren: So kann z.B. ein Unwetteralarm eingeschaltet werden, der Veränderungen des Luftdrucks wahrnimmt und vor einem herannahenden Gewitter warnt. Besonders gut gefällt mir auch die Sonnenauf-/Sonnenuntergangs-Funktion: Die Uhr hat die Zeiten für 400 Orte auf der Welt eingespeichert. Man stellt einfach seinen Ort ein und die Uhr zeigt die Zeit für den Sonnenauf- und Sonnenuntergang an. So kann man seine Tour optimal planen und das Tageslicht voll ausnutzen.

Nachteile

Bei der Nutzung der Suunto sind mir nur zwei Nachteile aufgefallen: Der Höhenmesser funktioniert nicht so präzise, wie ich das erwartet habe. Das Problem ist nämlich, dass alle Veränderungen des Luftdrucks als Veränderung der Höhe angezeigt werden. Anfangs hat mich das verwirrt, offensichtlich ist das technisch aber nicht anders möglich. Wenn man auf Tour ist, muss man einfach ab und an von Hand nachstellen.

Das zweite Manko ist der Batterieverbrauch: Bei täglicher Nutzung ist die Batterie schon nach etwa sechs Monaten leer und muss gewechselt werden. Da man das selbst erledigen kann, ist das aber kein allzu großes Problem.

Zusammenfassung

Uhrzeit auf der Suunto Core

tolles Design

Abschließend kann ich festhalten, dass ich den Kauf nicht bereut habe. Die Uhr hat mich noch nie im Stich gelassen. Sie ist so robust, dass ich mir auch bei starker Beanspruchung und schlechtem Wetter keine Sorgen machen muss. Auch hat sie schon etliche Stürze unbeschadet überstanden. Ich nutze sie vor allem auf Wanderungen und beim Mountainbiken.

Die Funktionen sind eine große Erleichterung. Der Kompass ist sehr hilfreich bei der Orientierung, die Unwetterwarnung hat mich zuverlässig so manches Mal die nächste Hütte ansteuern lassen und die Tageslicht-Funktion sorgt für zusätzliche Sicherheit, da ich immer weiß, wie viel Zeit ich noch habe, bevor ich mein Nachtlager aufschlagen muss.

Die Uhr ist auch für Wassersportler interessant, da der Höhenmesser unter Wasser zum Tiefenmesser wird und Tiefen bis zu 10 Metern anzeigen kann. Zusammen mit der Wasserdichtigkeit und der Möglichkeit, die Wassertemperatur zu messen, ergeben sich damit erweiterte Einsatzgebiete. Jeder der eine vielseitige Sportuhr sucht, die hart im Nehmen ist, sollte sich die Suunto Core genauer anschauen!

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Johannes sagte am 19. November 2012 um 18:27 Uhr

    Hi Stefan,

    bin nun schon seit vielen Jahren mit Suunto Uhren unterwegs. Dass der Höhenmesser unpräzise wäre kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Beim barometrischen Höhenmesser ist es doch ganz logisch, dass sich die angezeigte Höhe mit wechselndem Luftdruck ändert. Das bringt das Funktionsprinzip mit sich.
    Ich jedenfalls bin mit den Suunto Uhren ähnlich zufrieden – auch mit der Funktionalität des Höhenmessers ;-)

    lg, Johannes

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