Gear of the Week: Salewa – Capsico Pant – Kletterhose

23. Februar 2016

Kategorie

Sportart

Von Profi Roger Schäli entwickelt

Von Profi Roger Schäli entwickelt

Es braucht oft mehr als einen Designer, um eine wirklich gescheite Bekleidungskollektion auf die Beine zu stellen. Immer öfter werden deshalb Bergsportprofis zu Rate gezogen. Das sich dieser Aufwand lohnt beweist der Schweizer Bergprofi Roger Schäli mit der Capsico Kletterhose, die er zusammen mit Salewa entwickelt hat.

Auch Bergfreund Jonas hat die Hose mittlerweile für sich entdeckt und nutzt dieses Gear of the Week, um sie in allen Einzelheiten vorzustellen.

Auf Umwegen zur Salewa Capsico Pant

„Wie du hast schon wieder eine neue Hose?“…  Eine kleine Anekdote, da ich glücklicherweise die Salewa Capsico aus Kulanz für meine im Schritt gerissene Hubble 2.0 direkt von Salewa bekommen (Top Service by the way). Nie im Leben hätte ich daran gedacht, dass ich mir eine Hose für fast 150.- kaufe, doch jetzt, wo ich sie habe, bin ich voll und ganz überzeugt – auch bei diesem Preis!

Bergfreund Jonas genießt die Bewegungsfreiheit

Bergfreund Jonas genießt die Bewegungsfreiheit

Zunächst nicht sehr auffällig, doch im Detail sehr stark durchdacht. So befinden sich an den Hosenbeinen und an den Oberschenkeln eingenähte Kordelzüge, welche Spannung aus dem jeweiligen Teil der Hose nehmen. „Rafft“ man also die Hose an den Oberschenkeln zusammen, kann man sich ein lästiges „Hose-Hochziehen“ an Schlüsselstellen sparen, wenn das Bein doch mal über die Hüfte muss. Auch an den Hosenbeinen ist dies ein super Feature, welches ein lästiges auf-die-Hose-treten erspart ohne die Hose hochzuschlagen und einen damit verbundenen Hitzestau oberhalb verursacht. Mehr Komfort in der Wand kommt ebenso, durch die eingenähten elastischen Zwickel an Gesäß und den Knien, welche jedoch die Robustheit der Hose keinesfalls herabsetzen.

Einen Spaß hat sich Salewa mit der angehängten „Topo-Tasche“ erlaubt, welche auf Höhe der Oberschenkel angebracht werden kann. Weitere tolle Eigenschaften sind unter anderem:

  • die optionalen Taschen an den Oberschenkeln, falls man wegen des Klettergurtes mal nicht an die oberen kommt,
  • die inzwischen an jeder Hose zu finde Bürstenschlaufe und
  • ein Klettverschluss, der das Tragen eines Gürtels vermeidet.

Erwähnen sollte man noch, dass sie am Bund etwas kleiner ausfällt als z.B. die Hubble 2.0, was ich aber nur gut finde, da Größe 44 immer zu klein und 46 immer zu groß war. Die Hose gibt es im Übrigen auch als Frauenmodell.

Fazit

Alles in allem finde ich die Hose wegen ihrer Robustheit und der tollen Features sehr gelungen und ist vor allem auch für Leute, die endlich mal eine Hose haben wollen, die richtig gut durch ihren Schnitt passt und nicht so schnell klein zu kriegen ist.

Zwar ist sie nicht so straßentauglich wie manch andere Kletterhose, doch für Trekking– und Wandertouren meiner Meinung auch bestens geeignet.

Weitere Infos zur Hose von Roger Schäli selbst

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