Gear of the Week: Rab Stretch Neo Jacket – Hardshelljacke

21. Oktober 2013

Kategorie

Sportart

Die Stretch Neo Hardshelljacke von Rab

Die Stretch Neo Hardshelljacke von Rab

Hardshelljacken gibt es ja mittlerweile in allen erdenklichen Formen, Farben, Gewichtsklassen und anderen Ausführungen.

Bergfreund Lukas hat sich die Mühe gemacht und einen Artikel über seine Lieblingsjacke geschrieben.

Mit der Rab Stretch Neo Jacket – Hardshelljacke ist er mehr als zufrieden. Warum, erzählt er euch aber besser selbst:

Kurz und vorab

Egal wie groß der Abenteuerdrang auch sein mag, niemand liefert sich den Naturgewalten freiwillig schutzlos aus. Wir Naturliebhaber gehen in die Berge um dem Alltag zu entfliehen und uns an atemberaubenden Landschaften zu ergötzen. Wer sich selbst im Hochgebirge unbesiegbar fühlen möchte, der braucht eine Jacke, in der man sich heimisch fühlt und mit der man jedem Sturm und Gewitter trotzt.

Design

Mit der „Stretch Neo Jacket“ von Rab habe ich für mich eine solche Jacke gefunden. Die Hardshell ist funktional und puristisch designt. Ich trage sie in der Farbe Blau, Rab bezeichnet es als „Maya“. Alle Öffnungen lassen sich zu ziehen oder mit einem Klettverschluss verschließen, sodass kein kalter Wind und keine Feuchtigkeit unter die Jacke kommt. Jedes Detail ist durchdacht und ergibt ein hochwertiges Gesamtbild. Der langgeschnittene Rücken sorgt für einen trockenen Hintern auf nasser Wiese.

Verarbeitung und Material

Besonders gut finde ich den hohen Stretchanteil und den körpernahen Schnitt. Sie sitzt solo getragen gut und lässt auch noch mit einer Daunenjacke darunter jede Bewegung zu. Auch ohne auffällige Verstärkungen ist die Jacke rucksacktauglich und robust. Lüftungsschlitze braucht die Neo Jacket nicht, da das Material Polartec NeoShell super atmet.

Von außen fühlt sie sich ähnlich weich, wie eine Softshell an. Aufgrund des geringen Packmaßes, nimmt sie auch im Rucksack nicht viel Platz weg. Das NeoShell kann meiner Meinung nach mit jeder Art von GoreTex mithalten.

Einsatzgebiete

Bergfreund Lukas in Aktion

Bergfreund Lukas in Aktion

Wann immer die Möglichkeit besteht, von schlechtem Wetter überrascht zu werden, sollte eine Regenjacke im Gepäck nicht fehlen. Da man in den Bergen immer von Schnee, Regen, Nebel und Sturm überrascht werden kann, trage ich sie auf allen Touren bei mir. Anfang September war ich den Pyrenäen unterwegs und bin mit meinem Vater und einem Freund von Frankreich nach Spanien und wieder zurück gewandert.

Während unserer einwöchigen Tour haben wir auf Hütten übernachtet und biwakiert. Wir hatten durchgehend wunderschönes Wetter, deshalb kam die Jacke vor allem in den feuchten Nächten zum Einsatz. Innerhalb einer Stunde hat sich so starker Nebel ausgebreitet, dass man nur noch wenige Meter gucken konnte. Wo vorher ein wunderschönes Bergpanorama war, zeigte sich dann eine graue Wand. Mit dem Sonnenuntergang ist es schlagartig kalt geworden und ich war froh über jede Bekleidungsschicht.

Einmal haben wir ein Notbiwak an einem Bergsee aufgeschlagen und uns mit gestreckten Tütensuppen bei Laune gehalten. Als wir am vorletzten Tag von Spanien über die Breche De Roland nach Frankreich zurückkamen, konnten wir von 200 m tieferliegenden Hütte zusehen, wie sich dicke Wolken zwischen die riesigen Felswände legten. Dort oben haben wir zuvor viele Notbiwakplätze gefunden. Kein schöner Ort um von einem Unwetter oder Schnee überrascht zu werden. Ohne die richtige Ausrüstung und vor allem ohne eine Hardshell ist man in so einer Situation ganz schnell aufgeschmissen.

Taschen

Auf der Brust hat die Jacke zwei lange Taschen, die Platz für Handy, Karte, IPod, Müsliriegel oder sonstigen Kram bieten. Auf diese Weise liegt nichts störend in den Taschen, wenn man einen Klettergurt trägt.

Die letzen Worte

Zufrieden in der Stretch Neo Jacket Hardshelljacke von Rab

Zufrieden in der Stretch Neo Jacket Hardshelljacke von Rab

Neben all diesen tollen Eigenschaften ist sie natürlich zuverlässig wasser- und winddicht. Die Kapuze lässt sich in alle Himmelsrichtungen verstellen. Ein Helm oder eine dicke Mütze passen ohne Probleme darunter. Ich könnte mir auch gut vorstellen, sie beim Skifahren in Kombination mit einer Isolationsschicht zu tragen.
Ich zweifle nicht daran, dass mich dieses Teil noch viele Jahre auf jeder Tour begleiten wird. Eins steht jedenfalls fest, diese Jacke möchte in der Wildnis und nicht zum Gassi gehen getragen werden. Wer eine leichte, nicht gefütterte Hardshell sucht, dem sei die Neo Jacket von Rab wärmstens empfohlen.
Ihr werdet euch gut darin fühlen.

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