Gear of the Week: Optimus – Crux Gaskocher

7. Januar 2013

Kategorie

Sportart

Superklein und superleicht - der Crux von Optimus

Superklein und superleicht - der Crux von Optimus

Kletterer lieben Kaffee. Der kaffeeaffine Vertikalist sieht sich jedoch schnell mit einem nicht kletterbedingten Problem konfrontiert: Verlässt man den behüteten Wellnessbereich hießiger Kletterhallen, wird die Kaffezufuhr deutlich erschwert.

Die wenigsten Felsen bieten einen Starkstromanschluss für den  – zugegeben auch etwas unhandlichen – Espressovollautomat mit Milchschaumdüse und Tassenwärmer oder sogar ein nettes Café mit Panoramaterrasse, in dem feine Arabicabohnen angeboten werden.

So lässt sich die Crux lösen

Gut verpackt: der Crux lässt sich unter der Kartusche verstauen

Gut verpackt: der Crux lässt sich unter der Kartusche verstauen

Wer auf das koffeinhaltige Heißgetränk dennoch nicht verzichten will  – oder kann – und lauwarme Brühe aus undichten Thermoskannen nicht als Alternative sieht, muss sich irgendwie Abhilfe verschaffen. Meine Lösung ist in dem Fall: der Optimus Crux Gaskocher in Verbindung mit einer handelsüblichen Espressokanne.

Der Crux ist klein, leicht und hat vorallem eins: viel Power. Die kleine Hochleistungsgasturbine kann mit seinen 3000W Leistung wahlweise einen Düsenjet auf Mach 3 beschleunigen oder einen Liter Wasser in ca. 3 Minuten auf 100°C erhitzen. Besonders praktisch sind das das Gewicht (83g) und Packmaß des Crux. Der Kocher lässt sich dank dem Kugelgelenk klein verpacken und mit der im Lieferumfang enthaltenen Neoprenhülle am  Boden einer Gaskartusche verstauen. Das erleichtert gerade bei Kletterern, die wenig Hang zur systematischen Gepäckverteilung im Rucksack haben, das Suchen und Finden des Kochers.

Nach einem frischen Kaffee lässt sichs wieder gut anziehen. Sebastian (Autor dieses Gear of the Week) beim Bouldern

Frisch gestärkt: Sebastian (Autor dieses Gear of the Week) beim Bouldern

Espressokannen, aber auch kleine Töpfe und Pfannen stehen stabil und sicher auf dem Crux. Der Kocher eignet sich also nicht nur zum Kaffee kochen, sondern lässt sich auch von allen Gewichtsfetischisten für Trekkingtouren „zweckentfremden“.

Einziges Manko: die Dosierung des Gasdurchsatzes erfordert etwas Fingerspitzengefühl – mit gepumpten Armen oder zerschundenen Fingern wird die Leistung schnell zu Vollgas oder kein Gas.

 

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