Gear of the Week: Berghaus – Mount Asgard Hybrid Jacket

7. Januar 2013

Kategorie

Sportart

Clevere Kombination aus imprägnierter Daune und Kunstfaser

Clevere Kombination aus imprägnierter Daune und Kunstfaser

Bereits mehrfach hat es die Mount Asgard Serie des britischen Bergsportaustatters zu uns ins Basislager geschafft. Nun ist es erneut so weit: auf der Ispo zum Anfang des Jahres in München konnte ich die Berghaus Mount Asgard Hyrid Jacket bereits überwerfen und war vom Konzept überzeugt. Unter der Außenhaut aus Pertex versteckt sich ein gut durchdachter Material-Mix aus Primaloft One und der eigens entwickelten Hydrophobic Down. Das Ergebnis ist eine Isolationsjacke die leichter Feuchtigkeitseinwirkung stand hält und dennoch die positiven Eigenschaften einer Daunenjacke mitbringt. Ein Kandidat für das Gear of the Week!

Für wen ist die Mount Asgard Hybrid ?

Noch während der Entwicklung wird fleißig getestet. Bild: Berghaus

Noch während der Entwicklung wird fleißig getestet. Bild: Berghaus

Die Wärmeleistung einer herkömmlichen Daunenjacke die nass geworden ist liegt ungefähr bei der eines nassen Handtuchs. Problematisch wird dies eigentlich immer bei anspruchsvollen Touren oder Klettereien im in feuchtkaltem Klima, wo Schnee und Schmelzwasser mit der Jacke in Berührung kommen. Die Hybrid Jacket nimmt sich diesem Problem an und verwendet neben einem stark wasserabweisendem Außenmaterial feuchtigkeitsunempfindliche Kunstfaser an Stellen wie Kapuze, Schultern und Armen die oft Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Zusätzlich kommt eine imprägnierte Daune mit 700 cuin Loft zum Einsatz. Auf diese Weise bleiben die positiven Wärme- und Gewichtseigenschaften, sowie der Tragekomfort einer Daunenjacke erhalten. Definitiv kein Kandidat für Unternehmungen bei denen mit großer Sicherheit Kubikmeterweise Wasser auf einen nieder gehen, aber überall dort wo die Bedingungen nicht 100% vorhersehbar sind eine gute Option.

Hydrophobic Down

Herkömmliche Daune vs. Hydrophobic Down. Quelle: Berghaus

Herkömmliche Daune vs. Hydrophobic Down. Quelle: Berghaus

MtnHaus, dass Entwicklungsteam von Berghaus ist bekannt für pragmatische aber innovative Lösungen. Um die negativen Eigenschaften von Daune bei Nässe abzumildern verwendet Berghaus ein spezielles Verfahren, um die verwendete Daune selbst zu imprägnieren. Das Ergebnis: die Daune absorbiert weniger Feuchtigkeit, behält den Loft bis zu 80% länger und bietet 30 % mehr Isolationsleistung im Nassen zustand (nachdem die Daune 60 Minuten Wasser ausgesetzt wurde). Diese Eigenschaften dürften die Daune auch interessant für andere Bergsportprodukte wie Schlafsäcke machen.

Das Erfolgskonzept MtnHaus

Das Erfolgskonzept scheint Einfach: die Berghaus Athleten wie Leo Houlding tragen ihre Anforderungen ans hauseigene Entwicklungsteam MtnHaus heran. Dabei dürfen die Vorstellungen wohl gerne der Kategorie „Eierlegendewollmilchsau“ entsprechen. In enger Zusammenarbeit wird im Anschluss an einer Lösung gearbeitet, wobei das Entwicklungsteam oft ganze Arbeit leistet. Wir dürfen gespannt sein, was die Köpfe des MtnHaus Teams in Zukunft ausbrüten.

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