Gear of the Week: Beastmaker – Series – Trainingsboards

7. Januar 2013

Kategorie

Sportart

Schicke Trainingsboards mit Biss!

Schicke Trainingsboards mit Biss!

Jeder ambitionierte Kletterer kennt wohl folgendes Problem: der Terminkalender gibt es leider nicht her Stunden in der Halle zu verbringen oder man benötigt einfach spezifischeres Training für die Schlüsselstelle seines Projekts. Eines der besten Hilfsmittel ist dann ein Trainingsboard.

Ein, bzw. eigentlich zwei besonders gelungene und auch optisch ansprechende kommen vom britischen Hersteller Beastmaker und werden im aktuellen Gear of the Week von Bergfreund Jascha vorgestellt.

Beastmaker Trainingsboards aus Holz

Schöne Struktur und Verarbeitung. Bild: Beastmaker

Schöne Struktur und Verarbeitung. Bild: Beastmaker

Wenn Griffboard, dann Holz. Holz sieht nicht nur schöner aus, es ist auch angenehm zu greifen, gut zu der eh schon geschundenen Haut und lässt sich einfach in der Griffigkeit anpassen (mit etwas Schmirgelpapier). Soll es entsprechend ein Board aus Holz sein gibt es eine Hand voll verschiedener Varianten zur Auswahl. Mein Tipp sind die Boards von Beastmaker. Diese gibt’s in zwei Varianten.

Ich selbst zieh mir an der 2000er Variante des Griffbretts des Öfteren die Finger lang. Das Holz (hartes Tulipwood aus nachhaltiger Forstwirtschaft) ist einfach angenehm und hervorragend verarbeitet. Dennoch war ich zu Beginn von der „Fiesheit“ der Griffe etwas überrascht (bin an guten Tagen im 8. UIAA Grad unterwegs). Damit Ihr das richtige Board für Euch finden könnt im Folgenden daher ein paar Tipps.

Die Qual der Wahl

Noch bevor Ihr Euch beim Training quälen könnt, dürft ihr Euch zunächst mal der „Qual der Wahl“ stellen. Das Beastmaker Trainingsboard gibt es nämlich in unterschiedlichen Varianten: der 1000er und der 2000er. Letztere kommt mit verwegenen Griffformen wie dem 45° Sloper oder den „Einhalb-Einfingerglied-Einfinger-Löchern“, ist also etwas für die sehr ambitionierten. Die 1000er Variante kommt stattdessen mit tieferen Taschen, Fingerlöchern und zwei ordentlichen Henkeln (siehe Grafik) und ist für den Schwierigkeitsgrad von 5c-7c gedacht.

Im Vergleich: links die Variante 1000, rechts 2000

Im Vergleich: links die Variante 1000, rechts 2000

Zudem habt Ihr die Möglichkeit das Training am Board leichter oder schwerer zu gestalten. Dazu gib es zwei Methoden:

  • Schleifpapier: Ab Werk sind die Boards mit einer 120er Körnung geschliffen. Geht Ihr mit einer gröberen Körnung dran wird das Halten der Griffe einfacher, nehmt Ihr eine feinere entsprechend schwerer.
  • Pappe: Die Tiefe der Griffe lässt sich über einfach Pappstücke variieren und damit auch die Schwierigkeit eben jene zu halten.

Es spricht also vieles dafür die „kleine“ Variante des Boards zu nehmen, zumal man sich an diesem auch wesentlich besser aufwärmen kann, es sei denn Ihr seid wirklich in den oberen Schwierigkeitsgraden unterwegs.

Fazit

Für knapp über 100 Euro bekommt man ein wirklich feines Sportgerät, dass aus nachhaltig gewonnen Holz gefertigt ist und mit der Vielzahl an Griffmöglichkeiten lange Spaß macht. Noch dazu sieht es auch innerhalb der Wohnung richtig schick aus und verwöhnt die Haut. Auch wenn ich dem 45° Sloper und mir keine gemeinsame Zukunft einräume, für mich eines der besten Trainingsboards am Markt.

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