Bergfreunde

„Diese drei sind immer dabei“

7. März 2013

Sportart

Bloggerstöckchen 3x3

Bloggerstöckchen 3×3

Blogger lassen sich ja alle möglichen Dinge einfallen. Ein netter Zeitvertreib ist die Weitergabe eines immaginären Stöckchens – eine Art virtuelle Flaschenpost. Funktioniert so: einer denkt sich eine Frage oder ein Thema aus, schreibt etwas dazu und reicht dann das Stöckchen an einen oder mehrere andere Blogger weiter. Die nehmen das Stöckchen (hoffentlich) auf, schreiben ihrerseits etwas zu dem Thema und reichen ebenfalls das Stöckchen weiter. Und so geht das dann immer weiter und immer weiter.

Diese Woche flatterte uns auch ein Stöckchen ins Haus bzw. auf dem Schirm. Oder wie man auch gerne sagt,  „wir wurden getaggt“. Und natürlich nehmen wir die Herausforderung von Axel von outdoorseite.de sehr gerne an. Das Thema lautet: welche drei Ausrüstungsgegenstände hast Du auf jeder Tour dabei?

Und da wir hier bei den Bergfreunden viel mehr Leute sind, als normalerweise bei einem privaten Blog, haben wir uns auch gedacht, wir lassen drei Kollegen zu Wort kommen: Wiebke und Sebastian aus dem Onlinemarketing und Phillip aus der Onlineredaktion. (Wie Axel, erwähnen wir keine Produkte, die von Natur aus auf jeder Tour dabei sein sollten: wie Notfallausrüstung (Erste Hilfe, Rettungsdecke, Stirnlampe, Pfeife etc.), Trinken und Essen.

Wiebke

Wiebke in den Alpen

Wiebke in den Alpen

Taschenmesser: Seit eigentlich immer, habe ich bei Touren mein Taschenmesser dabei. Früher immer eins, das ich noch als Kind geschenkt bekommen hatte. Vor vier Jahren wurde dieses durch ein neues ersetzt. Es ist nicht nur ungemein praktisch und hat mir schon manches Mal aus der Patsche geholfen.

Hanwag Tatra Lady GTX: Zugegeben, nicht der leichteste Schuh, aber wo der mich schon überall hingebracht hat. Er ist wie eine zweite Haut für meine Füße, hat sie immert trocken und warm gehalten und schon sehr oft geschützt. Und er sieht zwar nicht danach aus, aber mit etwas Geschick wird es halb steigeisentauglich.

Deuter Guide 40+ SL: Ich bin nicht so groß und recht schmal. Daher war die Erfindung der Frauenrucksäcke für mich ein wahrer Segen. Den Deuter liebe ich, weil er wie angepasst auf meinem Rücken sitzt und auch nach fünf Jahren fast Dauergebraucht als Kletter- und Tourenrucksack, kaum Verschleiß zeigt.

Philip

Da Philip am liebsten in einer felsigen Wand mit mehreren Seillängen hängt, hat er den Begriff „Tour“ etwas kletter-technischer ausgelegt:

Petzl Elios: Als Kletterhelm kommt bei mir ein Petzl Elios in leuchtendem Orange zum Einsatz. Der Helm hat mir gleich auf Anhieb gepasst, sah nicht ganz so pilzig aus wie andere Modelle und stellt eine Kombination aus Schaumstoff- und Hartschalenhelm dar. Die Hybridkonstruktion ist deutlich robuster als ein reiner Schaumhelm und kann eher mal herumgeworfen werden, ohne gleich komplett verdellt zu sein (bei mir ein wichtiger Punkt). Nicht ganz von ungefähr hat aufgrund meiner intensiven Beratung mittlerweile mein ganzer Bekanntenkreis den Elios im Einsatz.

Das Mammut Zopa 9,7mm in der Bergfreunde Edition

Das Mammut Zopa 9,7mm in der Bergfreunde Edition

Bergfreunde Edition, 9,7 mm Kletterseil: Ein Einfachseil Zopa von Mammut in der preisgünstigen Bergfreunde Edition, 9,7 mm Durchmesser. Das Seil ist immer dabei, wenn ich zum Sportklettern losziehe. Bei alpinen Klettereien, bei denen ein erhöhter Seilverschleiß zu befürchten ist, habe ich mein Seil grundsätzlich „gerade nicht zur Hand“ und nutze immer das Seil meiner Kletterkollegen. Das spart auf lange Sicht gutes Geld.

Black Diamond ATC Guide: Beim Sichern und Abseilen vertraue ich ganz auf das Black Diamond ATC in der Guide-Version. Damit kann man Nachsteiger nachsichern, Vorsteiger sichern und natürlich abseilen. Bin da mittlerweile beim dritten Gerät und seitdem sie die kleinen Aussparungen in die Seite gefräst haben, ist das gute Stück auch noch ein paar Gramm leichter.

Sebastian St.

Sebastians bevorzugte Notunterkunft

Sebastians bevorzugte Notunterkunft

Mountain Equipment Ultralite Bivi Biwacksack: In der Hoffnung ihn nie zu brauchen ist der Mountain Equipment Ultralite Bivi ein treuer Begleiter. Mit gerade mal rund 100 Gramm fällt er kaum ins Gewicht. Auch wenn er kein Ersatz für einen robusten Sack für geplante Biwaks ist: im Notfall kann er Gold wert sein. Ach ja: und die Rettungsdecke im Medi-Pack kann man sich wegen der ähnlichen Funktionsweise auch sparen.

Eine meiner Kameras: Es würde mich ärgern irgendwo ein tolles Motiv zu sehen und es nicht ablichten zu können. Also muss immer eine Kamera dabei sein. Wenn ich der Meinung bin, dass der Rucksack zu leicht ist, dann eine Nikon Spiegelreflex mit einem Satz Objektiven – sonst eine Canon PowerShot S95.

Merinounterwäsche: Nicht im Rucksack aber quasi immer am Körper habe ich einen MerinoBaselayer von Icebreaker oder Smartwool. Teile wie das Bodyfit 200 Lightweight Contour Crewe oder etwas aus der GT-Linie sind für mich im Tragekomfort ungeschlagen und sollten auf keiner Tour fehlen. Im Winter versteckt es sich unter weiteren Lagen – im Sommer knechte ich die Teile regelmäßig direkt als einzige Schicht mit Rucksack und Co.

Das Stöckchen fliegt weiter

Und weiter geht der Stöckchenflug. Wir reichen unser Stöckchken an die folgenden drei Blogs weiter:

  • Climax Klettermagazin: Weil sie sich immer wieder schöne Dinge in Sachen Social Media einfallen lassen und wir gespannt sind, was bei ihnen rauskommt.
  • Den Blog der Berner Zeitung: Weil wir gespannt sind, was die Schweizer daraus machen.
  • Outdooractive.com: Vielleicht heben sie das Stöckchen auf die nächste Ebene und erzählen uns ihre schönsten drei Touren?

Eine vollständige Liste der bereits veröffentlichten Artikel findet Ihr hier.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Erika sagte am 13. März 2013 um 11:40 Uhr

    In Deckuuuuuung! Vielen Dank fürs Zuwerfen dieses Blogstöckchens. Wir haben es natürlich mit Freuden aufgehoben, bearbeitet und mit voller Wucht in Richtung Südtirol weitergeworfen.

    http://bit.ly/Blogstoeckchen

    Liebe Grüße!

    erika
    outdooractive.com

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