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Die richtige Radhose für jede Situation und jeden Typ – eine kurze Kaufberatung

22. Mai 2015

Kategorie

Sportart

Kaufberatung Fahrradhose, Bikehose

Kaufberatung für die richtige Radhose

Mit der richtigen Radhose geht es hoch motiviert ab auf die Tour! Doch welche ist die richtige? Und was muss sie drauf und vor allem auch drin haben? Die Saison, die Variante des Bikes und auch der Fahrer selbst geben hierbei die besten Lösungen für die Kaufentscheidung.

Aus diesem Grund braucht beispielsweise ein Rennradfahrer eine andere Hose als ein Mountainbiker und eine Frau verständlicher Weise eine andere als ein Mann. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, hier eine kleine Kaufberatung für die richtige Radhose.

 

 

Eine Radhose muss perfekt sitzen

Als erstes einmal sollte jede Radhose, egal für welches Einsatzgebiet, perfekt passen. Da sich der ambitionierte Radfahrer auch mehrere Stunden auf dem Rad halten muss oder vielleicht sogar mehrtägige Touren bewältigen will, darf hier weder etwas kneifen noch zwicken. Die Hose muss sitzen wie eine zweite Haut – und das auch in Ausnahmesituationen sowie auf beschwerlichen Passagen. Unterstützend für den Tragekomfort wirken flach verarbeitete Nähte, die nicht unangenehm in die Haut einschneiden. Darüber hinaus sollte der Biker darauf achten, dass ein weiches Material verwendet wurde.

Die Wahl des richtigen Materials

Beim Material gibt es mittlerweile eine enorme Auswahl an hochentwickelten Gewebearten, die für einen äußerst hohen Tragekomfort sorgen sollen. Auch die robusten Eigenschaften der einzelnen Radhosen werden dadurch unterstützt. Gleichzeitig sollte das Gewebe allerdings auch atmungsaktiv sein. Besonders bei schweißtreibenden Touren muss das Gewebe die Feuchtigkeit nach außen transportieren. Dies verhindert eine unangenehme Nässe auf der Haut und mögliche Wunden durch das Scheuern des Stoffes. Gleichzeitig können so unangenehme Gerüche vermieden werden, welche durch die Transpiration entstehen.

Optimal gepolstert kann nichts schief gehen

Da beim Radfahren das meiste Gewicht direkt auf dem Sattel lastet, sollte eine ausreichende Polsterung auf keinen Fall unterschätzt werden. Diese sorgt dafür, dass man sich auch auf langen Strecken noch motiviert im Sattel halten kann und nicht jeder Antritt schmerzt. Die einzelnen Polsterungen orientieren sich am Geschlecht des Fahrers, an der Sattelform und an der Art des Rades. Dabei wird hier nicht nur gewöhnlicher Schaumstoff für das Schutzpolster verwendet. Die einzelnen Einsätze sind hochentwickelte Knautschzonen mit High-Tech-Innenleben, die das Gesäß und den Schrittbereich des Radlers optimal schützen sollen.

Castelli Rennradhose

Eine hautenge Rennrad-Hose sorgt für Bewegungsfreiheit und geringen Luftswiederstand

Die Hose fürs Rennrad

Wichtig bei der Rennrad-Hose ist, dass sie wirklich hauteng sitzt. Denn nur auf diese Weise wird eine optimale Bewegungsfreiheit erreicht. Gleichzeitig allerdings kommen dadurch auch die aerodynamischen Eigenschaften noch besser zum Vorschein. Beim Rennradfahren geht es hauptsächlich um die Geschwindigkeit und das Zurücklegen großer Distanzen. Genau aus diesem Grund wäre eine schlabbernde Hose in diesem Fall völlig fehl am Platz. Eine echte Rennradhose sorgt für einen geringen bis gar keinen Luftwiederstand und somit für ein ideales Fahrgefühl.
Da die Radhose in diesem Fall wirklich äußerst eng sitzt, sollte sie gleichzeitig sehr elastisch und robust sein. Sie darf auf keinen Fall einengen oder einschneiden. Durch die stetige Tretbewegung sind Verstärkungen im Schritt und Oberschenkelbereich ein absolutes Muss. Die Hose will ja auch bei mehr als nur einer Tour getragen werden.

Trägerhosen für Rennradler

Um den perfekten Sitz der Rennradhose noch zu optimieren, sind einige Modelle mit Trägern ausgestattet. Diese halten die Hose immer an der Stelle, an der sie auch sein soll. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit bei sehr heißen Temperaturen, das Trikot auch mal wegzulassen, ohne dass es auf der Straße gleich als unangemessen gilt. Die Wahl des richtigen Trikots als Kombipartner zur Radhose sollte jedoch auch nicht unterschätzt werden.

Triple2 Mountainbikehose

Für jeden Downhill die passende Hose

Die passende Hose für Mountainbiker

Anders als die Hosen für Rennradler sind die Mountainbikehosen nicht so figurbetont gehalten. Sie ähneln eher lässigen Shorts, doch sie haben es wirklich in sich. Im Innenbereich sind die Radhosen optimal gepolstert, was bei Down-Hills und auf den Trails einen optimalen Schutz auf dem Sattel bietet. Durch die etwas weitere Passform wird dem Mountainbiker mehr Bewegungsfreiheit garantiert, die er auf unwegsamem Gelände benötigt, um die Balance zu halten. Natürlich darf bei den Mountainbikehosen aber auch nicht der modische Aspekt fehlen. In Kombination mit einem lässigen Trikot, den passenden Hand- und Radschuhen sowie einem coolen Helm jagt man nicht nur optimal geschützt, sondern auch top gestylt über die Trails.

Mountainbikehosen am besten aus robustem Material

Da der Weg des Mountainbikers fast ausschließlich durch raues Gelände führt, in dem nicht selten Äste, Baumstämme und andere Gegenstände seinen Weg versperren, muss die Radhose den Fahrer auch dementsprechend schützen. Das Material, aus dem sie gefertigt wurde, sollte also robust sein und gewissen Auswirkungen von außen standhalten können. Der Schrittbereich und der innere Oberschenkelbereich müssen zudem verstärkt sein, um zu verhindern, dass der Stoff an diesen Stellen durchscheuert. Darüber hinaus bieten viele dieser Radhosen mit einer stattlichen Auswahl an Taschen genügend Stauraum für wichtige Kleinigkeiten, um nicht immer gleich mit einem Rucksack auf die Trails zu müssen.

Kein Polster? Dann auf jeden Fall eine gepolsterte Radunterhose

Nicht alle Modelle sind mit einem integrierten Polster ausgestattet. Um trotzdem einen optimalen Tragekomfort auf dem Rad zu erhalten, empfiehlt sich der Einsatz einer gepolsterten Radunterhose. Diese wird wie normale Unterwäsche unter der eigentlichen Radhose getragen und bietet dann den so wichtigen Schutz im Schrittbereich.

Lange oder kurze Radhose?

Die Frage bei der Wahl einer langen oder einer kurzen Radhose ist schnell beantwortet. Für kältere Tage eine lange, für wärmere eine kurze. Jedoch gibt es bei den langen Radhosen einen enormen Unterschied, was die Wärme-Isolierung angeht. Spezielle Radhosen für sehr kalte Winter- oder Herbsttage bieten einen optimalen Schutz vor Kälte. Etwas luftigere Übergangshosen für den Frühling oder auch für kühlere Sommertage hingegen bieten einen dezenten Wärmeschutz und eine hohe Atmungsaktivität. Und dann gibt es da noch die langen Hosen, die für einen Schutz der Beine vor Verletzungen sorgen sollen. Bei Down-Hills oder in Waldpfaden kommen diese oft zum Einsatz.
Hersteller wie Scott, Endura, Mavic, Löffler oder Vaude bieten eine umfangreiche Auswahl an den verschiedensten Modellen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Neben all den technischen Raffinessen, dem hochwertigen Gewebe und der Verarbeitung sollten jedoch die individuelle Vorliebe des Fahrers und die jeweilige Passform im Vordergrund stehen. Erst dann ist die perfekte Radhose gefunden und es kann endlich losgehen auf die nächste Tour!

Wenn Du noch Fragen hast, hilft Dir unser Kundenservice gerne weiter. Daniel ist hier unser Fachmann in Sachen Radhosen. Du erreichst ihn unter der Woche täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr telefonisch unter +49 (0)7121/70 12 0 oder per E-Mail.

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