Bergfreunde

Die OutDoor Neuheit:
Zelt mit integrierter Badewanne

4. November 2015

Sportart

Ein luftiges Innenzelt: dicht ist es nicht.

Ein luftiges Innenzelt

„Sollen wir das Überzelt nicht weglassen – dann wird es nicht so heiß im Zelt?“ fragt der eine. Der andere meint „Eigentlich keine schlechte Idee…“.

Also noch fix die Isomatte reinwerfen und den Schlafsack oben drauf. Und so ließen dann zwei Bergfreunde ihr Zelt am Rande der OutDoor ohne Überzelt stehen und gingen zum Meet & Greet. Wie sich herausstellt, kann man so schnell zum Gesprächsthema auf den Messegängen werden…

Die ersten Regenwolken

Die ersten Regenwolken

Lektion 1:
Auch am Bodensee kann es regnen

Als es später zu Regnen begann, fanden das eigentlich alle doof – nur zwei noch dööfer. Denn während wir uns vom Ufer des Bodensees in ein Festzelt flüchten konnten, stand deren Zelt im Regen – ohne Überzelt. Das fanden dann eigentlich alle wieder lustig – nur zwei nicht ganz so sehr.

Lektion 2:
Ein Innenzelt ist atmungsaktiv – aber nicht wasserdicht

Als man dann knapp zwei Stunden später wieder am Zelt stand, hatten zwar befreundete Blogger das Zelt Dank eines Anrufs bereits abgedeckt. Dennoch glich das geplante Nachtlager in Ansätzen einer Badewanne. Auch der Daunenschlafsack hatte stark an Gewicht zugenommen. Der zweite hatte mehr Glück, denn sein Deuter Rucksack hat das Wasser abgehalten. Dennoch: zum Ärger der Zeltnachbarn war das Gelächter groß.

Lektion 3:
Freunde sind immer gut für einen trockenen Schlafplatz

Ein Wort noch für alle, die jetzt Mitleid haben. Während der eine bei seinem Basislager-Kollegen Asyl suchte, durfte der zweite bei den netten Jungs und Mädls von der Kletterlaune nächtigen. Sie haben also beide im Trockenen geschlafen. Auch wenn die Belüftung im eigenen Zelt besser gewesen wäre…

Lektion 4:
Es ist leicht zum Gesprächsthema der OutDoor zu werden

Was lernen wir daraus? Wer frische Luft tanken möchte, sollte den Wetterbericht kennen. Und was noch? Wer vor dem Haupteingang der OutDoor sein eigenes Zelt flutet, ist am nächsten Tag Gesprächsthema auf den Gängen – und natürlich bald auch hier im Basislager. Egal, sie haben es mit Humor genommen…warum sollte man auch angepisst sein ;-)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sven | Freiluft Blog sagte am 19. Juli 2010 um 18:12 Uhr

    LOOOOOOL!

    Tschuldigung :)

  2. Tr3yV1 sagte am 19. Juli 2010 um 18:28 Uhr

    So lernt mans :)
    hoffe der inhalt hat das bad unbeschaedigt ueberstanden

  3. Christian | HikingGear.de sagte am 19. Juli 2010 um 18:53 Uhr

    Kleine inhaltliche Korrektur, denn das ganze war kein Missgeschick, sondern sicherlich gewollt! Schließlich rennt einer der beiden Bergfreunde immer mit so einem grünen Kompostbeutel ziemlich ul durch die Landschaft und fand das Zelt ohne Außenzelt mit Sicherheit erstrebenswert leicht ;-)

    Durch den Regenschauer erspart man sich auch den Weg zur Dusche/Badewanne, also ein weiterer kleiner UL-Trick..

    LG

    Christian

    P.S.: …liebe Kinder, macht dies bitte Zuhause nicht nach, das dürfen nur Leute, die in JW Zelte übernachten wie der D aus T ;-)

  4. Mario | SchoeneBergtouren.de sagte am 19. Juli 2010 um 20:07 Uhr

    Hallo,

    eine kleine Korrektur noch am Rande ;-) .
    Wir hatten das Zelt schon abgedichtet, bevor der Anruf kam…
    Das ist echtes Mitleid mit den Bergfreunden… :-)

    Gruß Mario

  5. Outdoor Minister sagte am 19. Juli 2010 um 20:08 Uhr

    Ich lach mich scheggich: die beiden Super-Equipment-Heroes on tour ;-)

  6. Marcel | ausgeruestet sagte am 19. Juli 2010 um 20:24 Uhr

    Wir haben noch versucht die beiden „Zeltretter“ Mario und Martin so schnell wie möglich am „Unglücksort“ abzusetzen, aber da war es schon zu spät…

  7. Flo sagte am 19. Juli 2010 um 20:25 Uhr

    Da haben wir doch selbstverständlich gerne weitergeholfen.
    War n echt super Tag auf der Messe und cool euch kennen gelern zu haben.

    Rock on!

    flo

  8. Flo | kletterlaune.de sagte am 19. Juli 2010 um 20:35 Uhr

    Nachtrag… Vielleicht habt ihr ja schon ein Zelt im Sortiment, dass auch bei Sonnenschein und Hitze innen Kühl und trocken bleibt… und ihr wisst es nur nicht ;-)

    bis denn…
    flo

  9. Till sagte am 20. Juli 2010 um 09:56 Uhr

    Ich pflichte Christian bei: ein Prinzip des ULW ist es, Ausrüstungsgegenstände, die man sowieso mit sich rumschleppt noch für andere Zwecke zu nutzen. So haben wir uns den Wassersack gespart ;-)

    Till *derendlichdaslangersehnteasylvondenmarketingjungsbekommenhatdasersichsolangeschongewünschthat*

  10. Matthias sagte am 20. Juli 2010 um 10:50 Uhr

    Der Daunenschlafsack war immerhin danach bestimmt einer der erfrischendsten vor Ort! Eine neue Produktidee für einen Sommerschlafsack? :-P

  11. Dennis sagte am 20. Juli 2010 um 11:37 Uhr

    Der Daunenschlafsack hat tatsächlich noch hervorragend funktioniert! Lediglich die Außenhülle war nass und es hat ein wenig in die Kapuze geregnet.

    Nichts, was man nicht mit einem Handtuch beheben konnte ;-)

    Am nächsten Morgen habe ich dann noch das Zelt ausgekippt und in der nächsten Nacht trocken und zufrieden auf meiner gekürzten Matte geschlafen…

    OutDoor ist halt nix für Memmen und die Produkte halten mehr aus als viele wahr haben wollen…

    Dennis

  12. Jochen sagte am 20. Juli 2010 um 15:21 Uhr

    Gibts keine Bilder von der Badewanne?

  13. Sebastian sagte am 20. Juli 2010 um 18:23 Uhr

    Leider war es so dunkel, dass es nicht gelungen wäre ein anständiges Bild zu machen…

  14. Andy sagte am 25. Juli 2010 um 13:18 Uhr

    Blöd gelaufen würde ich mal sagen ;)

    Mfg

  15. […] erinnert sich noch an die Geschichte der Outdoor (Messe Friedrichshafen) als zwei Bergfreunde ihr Zelt ohne Überzelt im Regen stehen ließen? Diese Outdoor-Badewanne hat viel Gelächter hervorgerufen und jetzt können wir es ja sagen: Till […]

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