Bergfreunde

Die Bergfreunde träumen fürs kommende Jahr

18. Dezember 2013

Sportart

Hauptsache schön kalt

Wir sehen uns in 2014

Draußen ist es kalt, nass und hässlich. Gefühlt geht die Sonne (wenn sie sich überhaupt mal blicken lässt) um 15h unter und überhaupt, das Jahr ist im Grunde vorbei. Wann wäre also eine bessere Zeit um in Tagträumen zu schwelgen, was das nächste Jahr so bringen könnte? Schließlich kann man sich jetzt noch fehlende Ausrüstung wünschen.

Gesagt getan. Ich habe mich mal unter meinen Kollegen bei den Bergfreunden umgehört was fürs kommende Jahr bereits feststeht, in der Planung ist oder sich noch im Träum-Modus befindet. Ich wusste zwar bereits, dass wir ein recht aktiver und abenteuerlustiger Haufen sind, aber ein paar Sachen haben mich doch überrascht.

Ronald (Ron) / Kundenservice

Ron in seinem Element

Ron in seinem Element

Wenn Ron auf Tour geht, wird es eigentlich immer ziemlich kalt. Und so auch im kommenden Jahr. Ab Mitte Februar geht es für einen Monat in den hohen Norden. Genaugenommen durchquert er mit seiner Freundin Norwegen und Finnland. Das ganze per Ski und Pulka und über eine Länge von 300 km.

Im Sommer dann eine Woche Kanufahren in Schweden und vielleicht später im Jahr noch ein Woche Klettern auf Sardinien.

 

Benedikt / Einkauf

Asien steht auf seinem Zettel. Vermutlich wird es die Mongolei und die Zeichen stehen gut, dass sie es mit dem Rad bereisen – vielleicht wird es aber auch eine Trekkingtour.

Vorher im Jahr geht es aber noch zum Skitouren nach Vorarlberg, genau genommen soll es eine Silvrettaüberquerung werden.

Steffen Wiggershauf / Einkauf

Steffen ist der rechts

Steffen ist der rechts

 

  • 8a
  • WI 6 (Metro, Crack Baby)
  • A4 (Alaska)

 

 

Philip / Onlineredaktion

Wieder mit dem Klettern anfangen und „Till im Radln schnupfen …“ Ah ja.

Till / Online-Technik

Lässt sich durch Philips Ansage nicht aus der Ruhe bringen und reist erst mal mit seinem Bruder zur Wintertour nach Norwegen. Dort geht es für zwei Wochen durch Juntheimen – schön kalt und schön anstrengend.

Wieder zurück geht es dann im Sommer mit dem Rad von Avignon (Frankreich) zum Genfer See.

Und das alles dient dann wiederum als Training für den würdigen Sommerabschluss: Zu Fuß von Reutlingen zum Familientreffen in Aulendorf. Satte 90 km über die schwäbische Alb. Größte „Schwierigkeit“ hier: Hauptbestandteil der Tour ist eine Probierrunde durch sämtliche Brauereien und Gaststätten auf dem Weg. Und die sind zahlreich.

Sebastian St. / Marketing

Sebastian nach erfolgreicher Selbstrettung

Sebastian nach erfolgreicher Selbstrettung

2013 erworbenes Wissen im Hochtourenkurs in die Praxis umsetzen und reichlich Erfahrung sammeln. Mit anderen Worten 2014 werden erst mal ein paar 3-4oooer abgehakt und Höhenmeter gemacht.

Welche das sein werden, stand zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht fest (können aber bei Interesse nachgereicht werden). Alphubel und Allalinhorn wurden bereits 2012 abgehakt und stehen nicht mit auf der Liste.

 

Johannes / Kundenservice

Johannes hat sich etwas wirklich großes/schönes vorgenommen: den Gore-Tex Transalpine Run Anfang September. Und da man den nicht mal so eben aus der kalten Hose läuft, wird wohl das ganze Jahr im Zeichen des Trainings für diesen Lauf stehen. Zum Beispiel ins Trainingslager im Harz.

Später im Jahr steht dann noch der Tübinger Stadtlauf auf dem Programm – der ist ja schon eigentlich Tradition.

 

Daniel / Kundenservice

Daniel in seinem Element: Hochtouren

Daniel in seinem Element: Hochtouren

Plant erst mal seine Hochtourenkenntnisse auszubauen und macht eine Fortbildung zum Thema Eiswände bei der Mammut Alpine School. Mit diesem Wissen geht es dann zur Ruderhofspitze in Stubai.

Und dann ist da noch der Similaun offen. Der musste letztes Jahr wegen Schnee abgebrochen werden und soll nun dieses Jahr „fallen“.

 

Ich (Wiebke) / Onlinemarketing

Ich plane für 2014 in etwa folgenden Ablauf: Wir starten mit Klettern und Wandern auf Teneriffa, dann gehts wahlweise zum Klettern nach Arco oder Bouldern in Bleau (ich tendiere zu Bleau), dann lege ich mich faul an die südfranzösische Atlantikküste, schiebe hoffentlich irgendwo ein paar Tage Bouldern im Zillertal ein und im Winter gibt es dann vielleicht vielleicht eine ausgedehnte Reise nach Chile/Lateinamerika. Das wäre der Hammer.

Ihr seht, an Ideen wie man ein Jahr gescheit rum bringen kann mangelt es den Bergfreunden nicht. Mal schauen, was wir davon wirklich umsetzen. Der Erfahrung nach viel und vielleicht noch ein etwas mehr.

 

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