Bergfreunde

Die Bergfreunde steigen mit Mammut auf das Finsteraahrhorn (4’274 m ü. M)

27. Juni 2012

Sportart

Mammut Peak Project

Im September 2011 suchten wir zwei Teilnehmer, die das Bergfreunde Team beim Mammut Biggest Peak Project begleiten. Die Zahl der Bewerber war nicht gerade klein und die Bewerbungen sehr lustig und schön, was die Auswahl nicht gerade erleichtert hat.

Als das Team gefunden war, kehrte erst mal wieder Ruhe ein. Bis vor ein paar Wochen, als uns klar wurde, dass aus einer Idee und einem Traum langsam Wahrheit wird und vor allem Zeit sich mit der Orga zu beschäftigen. Ich wurde kurzerhand zur Teamleaderin ernannt und kümmere mich seitdem (mit Unterstützung von Sebastian und Philip) um die Vorbereitungen.

Phase drei Punkt eins: Das Team

Bernadette im Klettersteig

Bernadette: Die Österreicherin im Team. Wenn sie nachmittags auf eine Hochzeit geht, ist morgens immer noch genug Zeit mal eben auf den Hausberg zu steigen. Sie ist an und auf den Bergen groß geworden, stand mit 14 auf dem Großglockner und verbringt auch heute einen Großteil ihrer Zeit dort.  Ihre größte Angst ist, dass der Rucksack zu klein sein könnte und sie nicht alles mit auf den Berg bekommt was sie gerne dabei hätte.

Anselm beim Kartenstudium

Anselm: Medizinstudent und in den Bergen und dem DAV großgeworden. Eigentlich versucht er immerzu auf einem Berg zu stehen, im Sommer auf der Hoch- im Winter bei der Skitour. Leider lässt sein Studium gerade nicht so viel Bergsport zu. Wir planen ihn als menschliches Navi einzusetzen, hat er doch schon sämtliche Karten zur Tour studiert und sich die Route eingeprägt. Übrigens hat er sich vorgenommen auf dem Gipfel ein Würstchen zu Grillen. Mal sehen, was daraus wird.

Sebastian unterwegs

Sebastian unterwegs

Sebastian: Leitet bei uns das Online Marketing. Eigentlich kann er keinen Sport auslassen, der sich in irgendeiner Form mit Bergen oder Felsen zu tun hat. Seine Prioritäten liegen allerdings klar beim Klettern, Klettersteigen und Trekking. Seine Tourenpläne wurde in diesem Jahr vollumfänglich vom Wetter und seinem Terminkalender torpediert…dafür ging es joggen. Da er selten ohne eine Kamera anzutreffen ist, dürft ihr Euch auf schöne Tourenfotos freuen – wenn wir ihn überzeugen können kiloweise Ausrüstung hochzuschleppen.

 

Philip bei der Tourvorbereitung

Philip: Arbeitet bei uns in der Online Redaktion und sorgt dafür, dass Ihr akkurate und detaillierte Produktbeschreibungen bekommt. Er ist ein waschechter Franke und bezeichnet sich selber als passablen Allrounder mit Hang zum Tradclimbing und hat schon die eine oder andere Hochtourenerfahrung machen können. Ich halte das für einen maßlose Untertreibung, aber so ist er unser Philip.

 

Ich beim Drytooling

Wiebke (ich): Ich arbeite, wie Sebastian, im Online Marketing. Hier kümmer ich mich um das Marketingkooperationen mit Herstellern. Eigentlich komme ich vom Bouldern, gehe aber auch sehr gerne Klettern (auch gerne in mehreren Seillängen) und Trekken. Meinen Mangel an Hochtourenerfahrung versuche ich durch eine gute Ausdauer und ein loses Mundwerk auszugleichen. Zweiteres sollte mir in jedem Fall gelingen.

Die Tour

Das Finsteraahrhorn hat eine Höhe von 4.274 m ü. M und ist damit der höchste Berg im Berner Oberland. Zwar ist es damit auch höher als Mönch und Jungfrau doch trotzdem ist es noch relativ unbekannt.

Ausgesucht haben wir uns das Finsteraahrhorn eigentlich aus rein ästhetischen Gründen, weil uns seine Silhouette so gut gefiel und irgendwie an unser Logo erinnerte. Erst später haben wir die begeisterten Tourenberichte gelesen und freuen uns nun umso mehr auf das Abenteuer. Dass es für einige von uns der erste 4000er wird, spielt dabei natürlich auch eine große Rolle.

Ausgangspunkt wird der Parkplatz im Grindelwald sein. Von hier aus geht es mit der Bahn zur Mountain Lodge auf der kleinen Scheidegg. Hier verbringen wir die erste gemeinsame Nacht und lernen uns erst mal kennen. Und dann werden wir natürlich versuchen uns möglichst schnell an die Höhe zu gewöhnen. Wie wir das machen , außer Schlafen, wissen wir noch nicht, aber wir sind guter Dinge.
Und dann geht es los. Freitagmorgen sammeln wir in der Bahn zum Jungfraujoch unseren Bergführer ein und machen uns auf den Weg zur Finsteraahrhornhütte. Auf 3.048 m wird die Luft schon langsam dünner.

Samstag geht es dann Richtung Gipfel auf 4274 m. Schnell ein Gipfelfoto schießen, die Endorphine genießen und den Ausblick auf die Netzhaut brennen, damit er nie wieder verloren geht. Dann machen wir uns auch schon wieder auf den Weg zurück zur Hütte. Nach einer weiteren Nacht auf der Hütte und dem Rückweg, wie wir gekommen sind, sitzen wir Sonntagabend auch schon wieder im Auto auf dem Weg nach Hause. Im Gepäck ein Paar stinkende Socken und einen Kopf voll neuer Eindrücke und unendlich vielen schönen Bildern.

Wer sich die genauen Daten zur Tour und eine ausführlichere Routenbeschreibung durchlesen möchte, kann entweder Anselm anschreiben, oder sich auf unser Teamseite bei Mammut durchlesen.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Stefan sagte am 27. Juni 2012 um 15:49 Uhr

    Ich bin neidisch, klingt nach einer großartigen Tour. Hoffe die Klausuren sind bald vorbei und ich kann auch endlich ab in die Berge. Viel Erfolg euch allen!

  2. Dominik (Social Media Manager bei Mammut) sagte am 27. Juni 2012 um 16:04 Uhr

    Hallo Team bergfreunde.de

    Wir freuen uns riesig auf die Tour und hoffen, dass ihr reich an Erlebnissen sowie entsprechenden Fotos und Videos wieder heil vom Finsteraarhorn zurückkehrt.

    Viel Spass und beste Grüsse von Mammut aus der Schweiz
    Dominik

  3. Dennis sagte am 27. Juni 2012 um 16:16 Uhr

    Bei der Tourenbeschreibung hast du das unglaublich gute Wetter vergessen! Also: Sonnencreme nicht vergessen!
    Ich wünsch euch viel Spaß und kommt mir ja gesund wieder runter.

  4. RaBe sagte am 27. Juni 2012 um 17:09 Uhr

    viel spass!
    es wird das jahr der aarhörner :)
    wir werden (bei entsprechendem wetter) am 14. juli auf das kleinere der aarhörner steigen – das oberaarhorn (lustig, trotz des namens das kleinste …).

  5. RaBe sagte am 27. Juni 2012 um 21:03 Uhr

    Viel Spass euch, auch schon bei der vorbereitung (gehört ja auch dazu :) ).
    scheint das jahr der aarhörner zu werden, wir werden (je nach wetter) eine woche später aufs oberaarhorn steigen. btw: witzig, das kleinste horn hat den bedeutendsten namen!

  6. Wiebke sagte am 28. Juni 2012 um 09:23 Uhr

    Vielen Dank für die lieben Grüße und netten Kommentare. Wir freuen uns auch schon riesig auf die Tour und die Aufregung nimmt täglich zu.

    Nach der Tour gibt es dann hier auch den Tourbericht aus erster Hand.

  7. ulligunde sagte am 3. Juli 2012 um 08:21 Uhr

    Daaaa wär ich auch gern dabei. Neid! Trotzdem: VIEL SPASS! Passt auf euch auf :)

  8. Wiebke sagte am 3. Juli 2012 um 08:33 Uhr

    Hallo Ulligunde. Ja, wäre ziemlich lustig, wenn Du mitkämst aber wir sehen uns ja nächste Woche auf der Messe. Hoffen wir mal, dass die Tour zum Finsteraarhorn überhaupt klappt. Petrus scheint sich noch nicht ganz entscheiden zu können, ob er uns da oben sehen möchte, oder nicht. Drück uns die Daumen.

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