Die Bergfreunde Klimabilanz 2019

27. Oktober 2020

Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Und den sind wir Ende letzten Jahres gegangen, indem wir die Bergfreunde klimaneutralisiert haben. Wir haben versprochen, nicht stehen zu bleiben und den Weg weiter zu gehen, den wir eingeschlagen haben. Und Versprechen soll man halten!

Also haben wir in den letzten Monaten mal eben unsere Nachhaltigkeits-Taskforce an den Start gebracht, haben uns der Dopper Wave angeschlossen und Ansätze gefunden, wie wir Einwegplastik in der Retoure reduzieren können. Jetzt kommt das neueste Puzzle-Stück dazu, das eine wichtige Basis für unsere weiteren Bemühungen bildet: Unsere Bergfreunde-Klimabilanz für das Jahr 2019.

Unterm Strich

2.327,5 Tonnen CO2. Wir wollen hier gar nicht lange um den heißen Brei herum reden. Denn auch das gehört für uns dazu, Offenheit und Transparenz. 2.327,5 Tonnen CO2 haben die Bergfreunde 2019 in die Luft geblasen. Das entspricht in etwa der Menge, die bei einer 7.228.362 km langen PKW-Fahrt oder von 277 EU-Bürgern emittiert wird. Auf der anderen Seite bräuchte es etwas mehr als 180.000 Buchen, um die Menge wieder zu binden.

Ok, gut. Jetzt wissen wir also Bescheid. Doch was fangen wir jetzt mit diesen Zahlen an?

Eine Grundlage schaffen

Eines unserer großen Ziele für die nächste Jahre ist es, unsere CO2-Emissionen zu senken. Natürlich geht das aber nur dann vernünftig, wenn wir wissen, wie hoch unsere Emissionen eigentlich sind und wo genau sie verursacht werden. Der logische Schritt war also, alles möglichst genau aufzusummieren, wobei uns hier – wie in allen Fragen rund um das Thema CO2 – die Profis von ClimatePartner zur Seite standen. Es galt jetzt, alle Karten auf den Tisch zu legen, also sammelten wir fleißig alle möglichen Daten ein und fragten alle Bergfreunde-Mitarbeiter ausführlich, wie denn z.B. ihr Weg zur Arbeit so aussieht…

Wenige Überraschungen

Nun beschäftigen wir uns nicht erst seit gestern mit unseren Auswirkungen auf die Umwelt und so war uns eigentlich im Vorfeld schon klar, wo die größten Brocken liegen. An erster Stelle steht die Ausgangslogistik, d.h. der Versand selbst, gefolgt von der Verpackung mit und auf dem dritten Platz steht schon die Anfahrt der Mitarbeiter. Die genauen Verteilung seht ihr weiter unten.

Was machen wir mit den Zahlen?

Wir nehmen sie als Ausgangspunkt und setzen uns klare Ziele. Konkret: Wir wollen bis Ende 2022 unsere CO2-Emissionen pro versendetem Paket um satte 30% reduzieren. Natürlich wollen wir die darüber hinaus anfallenden Emissionen weiterhin kompensieren und sind gerade dabei, die Projekte zu definieren, in die unser Kompensationsbeitrag fließen wird.

Besonderen Wert legen wir dabei auf Projekte, die nicht nur die Klimabilanz glätten, sondern gleichzeitig auch einen Entwicklungshilfeaspekt beinhalten. Selbstverständlich werden wir euch an dieser Stelle auch weiterhin über unsere Bemühungen informieren und stehen euch für alle Fragen Rede und Antwort.

Die komplette Klimabilanz könnt ihr unter diesem Link einsehen.

Kommentare zu diesem Artikel
Andere Bergfreunde freuen sich auf deinen Kommentar

€ 5 sofort
Für deine nächste Bestellung
Nein, danke.