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Didriksons: Funktionelle Kleidung für den aktiven Menschen!

3. September 2014

Kategorie

Sportart

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Wetterfest wird jetzt schick

Zugegeben, eigentlich haben wir es jetzt nicht so mit dem tiefen und weiten Wasser, auch gerne Meer genannt und eigentlich orientieren wir uns mehr so Richtung Berge und hohe und dünne Luft.

Aber wenn ein Hersteller einfach gute und super outdoortaugliche Kleidung herstellt, die auch am Berg keine schlechte Figur macht, warum sollten wir ihn unseren Kunden vorenthalten, nur weil sein Ursprung in der Fischerei liegt? Bei 66° North hat es ja auch großartig funktioniert.

Daher gibt es jetzt die wetterfesten Jacken von Didriksons auch bei den Bergfreunden zu kaufen. Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt, hier eine kleine Vorstellung der neuen Marke im Shop.

Grundsund am Gullmarsfjord

Ein beschaulicher Ort an der schwedischen Westküste, heute etwa 650 Einwohner. Ein Ort, vor dessen Kirche kein Kriegerdenkmal steht, sondern ein Gedenkstein zur Erinnerung an verunglückte und verschollene Seeleute. Ein Ort, an dem man seit jeher mit den Elementen kämpft – und ein Ort, an dem man diesen seit gut 100 Jahren erfolgreich die Stirn bietet. Hier beginnen Julius und Hanna Didrikson 1913 mit der Produktion von Ölkleidung für die ansässigen Fischer und die wettergegerbten Menschen der Region.

Heute ist Didriksons eines der marktführenden Unternehmen im Bereich funktionaler Schlechtwetter-Kleidung. Ein guter Grund, das traditionsreiche Label mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen!

Nach Regen kommt Sonne?

Ja, Regen kann wohl Spaß machen

Ja, Regen kann wohl Spaß machen

Nicht bei Didriksons, die den klassischsten aller klassischen Aufmunterungssprüche selbstbewusst umformulieren: Nach Sonne kommt Regen! Dieser Slogan ist aber nicht das Motto einer rundum pessimistischen Weltsicht – ganz im Gegenteil. Denn hinter den fetten Lettern stehen lachende Menschen in strömendem Regen, die kaum glücklicher aussehen könnten. Kein Wunder, halten die zuverlässigen Jacken und Mäntel von Didriksons sie doch rundum trocken und warm. Und wer kennt das nicht, dieses großartige Gefühl, dass Wind und Wetter einen einfach nicht mehr aufhalten können – egal, ob man nun auf dem Weg zur Uni oder zum Fischen ist.

Damit hat ja schließlich und letztlich alles angefangen. Mit der Fischerei, ihren Menschen und deren speziellen Bedürfnissen, kurz: mit Ölklamotten. Der direkte Austausch mit den Seeleuten ermöglichte dabei eine stetige Innovation der Produkte. Ab den 1930er Jahren verwendete man zum Beispiel immer häufiger Gummi, und ab den 1940er Jahren sorgten neue Schweiß- und Webtechniken für eine verbesserte Widerstandsfähigkeit der Stoffe gegenüber Wasser und Schmutz. Eine kleine Revolution war die Einführung von wetterfesten und atmungsaktiven PU-Membranen in den 1980er Jahren – ein Schritt, dem Didriksons jede Menge neue Fans und Freunde verdankt.

Denn seither kann funktionale Outdoor-Kleidung auch komfortabel und schick sein: Didriksons vereint moderne Schnitte mit klassischen Looks und adelt das Ganze mit schönen Farben. Dass man die eigene Historie dabei keinesfalls vergessen hat, zeigt ein Blick auf die Didriksons 1913 Originals Collection – sie kommt mit lässigen Designs, die sogar den gelben Friesennerz erfolgreich entstauben und zu einem stylischen Lieblingsteil für verregnete Tage machen! Von den schicken Duffle- und Trenchcoats, oder den derben Strickpullis ganz zu schweigen…

Auf die nächsten 100 Jahre!

Diese Kollektion, ebenso wie die großartigen Outdoor- und Urban-Styles sind der perfekte Beweis dafür, dass Didriksons die eigenen Traditionen nicht nur pflegt. Vielmehr werden sie immer wieder beim sprichwörtlichen Schopfe gegriffen und für die Gegenwart und die Zukunft fit gemacht. Natürlich ist das Fernziel dabei immer wirtschaftlicher Erfolg – Didriksons legt aber größten Wert darauf, dass dieser nicht auf der Ausbeutung und der Armut von Menschen fußt.

Guckt grimmiger, als er eigentlich ist, der Thorsten

Guckt grimmiger, als er eigentlich ist, der Thorsten

Die gesamte Produktionskette wird daher nach dem hauseigenen Code of Conduct gestaltet, der sich die Richtlinien der entsprechenden UN-Konvention zum Vorbild nimmt: Arbeiter werden immer und überall fair bezahlt und respektvoll behandelt, außerdem bekommen sie gültige und einklagbare Arbeitsverträge. In den Produktionsstätten müssen höchste Sicherheits- und Brandschutzstandards eingehalten werden. Und Kinder- oder Zwangsarbeit geht natürlich schon gar nicht!

Dieses Engagement ist dem übergeordneten Ziel verschrieben, durch sozial- und umweltverträgliche Produktion ein möglichst hohes Maß an Nachhaltigkeit zu erreichen. Nicht nur die Bedingungen, auch die Materialien stehen deswegen immer wieder auf dem Prüfstand. Mittlerweile verzichtet Didriksons komplett auf echten Pelz, Leder und Daunen, ebenso wie auf Fluorcarbone-haltige Imprägnierungen. Eine Mitgliedschaft in der Chemical Group Swerea belegt die eigenen Bemühungen, auch den Einsatz gängiger Chemikalien immer wieder zu hinterfragen und nach natürlichen Alternativen zu suchen.

Nach der Sonne kommt Regen!

Didriksons produziert hochwertige Allwetter-Kleidung, die keine Wünsche offen lässt und achtet dabei auch eine sozial- und umweltverträgliche Produktion. Die extrem langlebige Qualität der Jacken, Mäntel und Fleece bringt dabei eine Extraportion an Nachhaltigkeit – es sind Klamotten, die man einmal kauft und lange liebt! Machen wir uns nichts vor – die Skandinavier wissen einfach wie es geht, Design und Funktion perfekt zusammen zu bringen!

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