Bergfreunde

Der Neue in der Online-Redaktion heißt Hans-Peter

16. März 2015

Sportart

Unser Hans-Peter in Island

Unser Hans-Peter in Island

Es ist schon wieder so weit, wir haben einen neuen Mitarbeiter. Der Neuzugang sitzt seit einigen Wochen in der Online-Redaktion und heißt Hans-Peter.

Da wir unsere Kunden immer gerne an unserem Bergfreunde-Leben teilhaben lassen, kommt hier das schon traditionelle Interview zum Dienstantritt, das Euch unsere Neuen vorstellen soll.

 

 

 

Hallo Hans-Peter, herzlich willkommen bei den Bergfreunden. Damit unsere Leser wisse, mit wem sie es zu tun haben: Drei kurze Sätze, die Dich beschreiben? Schieß los:

Ein Fels in der Brandung.
Im Herzen Nordmann.
Obacht geben, länger leben.

Nichts für ungut, aber Du siehst nicht aus wie ein Hans-Peter :-) Was hast Du dazu zu sagen?

Meine Eltern konnten ja nicht wissen, dass aus mir ein über 1,90 m großer, blonder, rotbärtiger Mann wird, der jedes Jahr nach Nordeuropa abhaut und eher Olaf Thorson heißen könnte. Ich verweise einfach mal auf mein allgemeines Motto: Es ist, wie es ist.

Kommen fremde Leute zu Dir und ziehen an Deinem Bart?

Eher nicht. Manche Fragen mich aber, wie lange mein Bart schon wächst (1,5 Jahre). Je länger er wird, umso unterschiedlicher / extremer werden die Reaktionen. Von Lob bis Diskriminierung war schon alles dabei.

Wer ist das auf dem Bild auf Deinem Schreibtisch?

Das ist die Buch- und Film-Figur Conan der Barbar. Ich interessiere mich zwar primär für die Wikingerzeit inklusive der Nordischen Mythologie, aber grundsätzlich fühle mich auch von epischen Fantasy-Universen wie Herr der Ringe, Game of Thrones, Vikings oder eben Hyboria (die Welt rund um Conan) angesprochen. Diese erlauben zumindest zeitweise, dass man in eine andere, subjektiv schönere, Welt abtauchen kann, in welcher „die alten Werte“ noch einen Wert haben. Heutzutage wird für meinen Geschmack viel zu viel an der Oberfläche gekratzt, wobei die wichtigen Fragen des Lebens leider oft auf der Strecke bleiben und somit „Sinn“ langsam aber sicher verloren geht.

Hans-Peter beim Bouldern in Franken

Hans-Peter beim Bouldern in Franken

Wie alt bist Du?

Tatsächlich erst 28 Jahre alt, obwohl ich mich manchmal darüber wundere, dass mein Bart noch nicht grau ist.

Sportarten?

Laufen, Klettern / Bouldern, Wandern / Trekking, Bartspliss-Jagd.

Was bist Du eigentlich von Hause aus?

Mensch.

Was genau wirst Du bei den Bergfreunden machen?

Die Bergfreunde waren auf der Suche nach einem weiteren „Datenpfleger“, welcher dafür sorgt, dass die Qualität der Daten der unzähligen Produkte im Shop weiterhin stimmt und das Überblicken des immer dichter werdenden Datendschungels auch künftig möglich ist.

Was war bisher Deine spannendste Tour und warum?

Auf dem schwedischen Königspfad Kungsleden

Auf dem schwedischen Königspfad Kungsleden

Da fällt mir sofort meine erste größere Fernwanderung auf dem Nördlichen Kungsleden im Jahr 2009 ein. Ich hatte mit Verpflegung zwischen 28-32kg Gepäck zzgl. 2 kg Fotoausrüstung und bin damit bis zu 35 km pro Tag gelaufen, was körperlich schon etwas anstrengend war. Aus emotionaler Sicht war sie ebenfalls die mit Abstand prägenste Tour. Ich war erstmals in Skandinavien und von der Schönheit und Weite der Natur einfach nur überwältigt. Seitdem reise ich nur noch nach Nordeuropa.

Warum Skandinavien? Woher kommt diese Vorliebe?

Ich glaube, dass dafür vorwiegend zwei Faktoren verantwortlich sind. Einerseits bin ich davon überzeugt, dass ich nordeuropäische Vorfahren habe und andererseits hab ich die schönsten / intensivsten Erfahrungen in Nordeuropa gemacht. Letztlich ist es ein Gefühl, welches nur Leute verstehen können, denen es ähnlich geht.

Welchen Kuchen planst Du zum Einstand zu Backen?

Käsekuchen ohne Boden. Für den Boden interessiert sich doch eh niemand :)

Und nun die schönste Tradition. Stell Dir vor, Du dürftest Dir drei Produkte aus dem Lager holen. Welche wären das?

Magst Du abschließend noch etwas sagen?

Ein Zitat von einem meiner Lieblingsphilosophen Epikur:
„Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen,
als auf goldenem Stuhl an üppiger Tafel seine
Ruhe zu verlieren.“

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