Der ideale Standort fürs Zelt

26. September 2018

In diesem Artikel geht es nicht um die Standortsuche auf dem überfüllten Campingplatz, sondern um Standorte beim sogenannten „Wildcampen“, also in der „freien Natur“. Einen schönen Standort selber zu finden, kann ein richtiges Erfolgserlebnis sein, vor allem wenn die Suche danach langwierig und schwierig war.

Um jedoch im Zelt keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man eine Reihe potenzieller Szenarien und Schwierigkeiten beachten. Diese möchte ich hier einmal möglichst vollständig durchleuchten. Einige davon mögen gerade erfahrenen Campern trivial erscheinen und manche lassen sich allein durch einfaches Nachdenken vor Ort erschließen. Doch ich möchte fast wetten, dass niemand wirklich alle der folgenden Aspekte schon auf dem Schirm hat. Schaue es dir am besten mal der Reihe nach an:

Hausaufgaben machen und vorsondieren

Die beste Standortwahl nützt nichts, wenn der Aufbau des Zelts nicht klappt. Führe deshalb bei neuen Zelten immer zuerst einen Probeaufbau daheim durch. Dabei wird dann auch gecheckt, ob der Lieferumfang wirklich vollständig enthalten und unbeschädigt ist. Bei älteren, bereits erprobten Zelten kann sich die Mitnahme von ein oder zwei Ersatzheringen und Reparaturmaterial lohnen. Letzteres muss nichts Kompliziertes sein, schon ein bisschen Tape (auch Duct Tape, Panzerband oder Gafferband genannt) kann zum Flicken und Kleben vollauf genügen.

Ein etwas ausgefallenerer, aber brauchbarer Tipp ist die Mitnahme von einigen Felshaken. Diese eigenen sich bei steinigem Untergrund, wo normale Heringe schwer einzutreiben sind.

Die Art des Untergrunds kann man übrigens durchaus beeinflussen, indem man nicht erst bei Sonnenuntergang mit der Zeltplatzsuche beginnt, sondern mindestens 2 Stunden vorher. Gut, das war jetzt einer dieser Tipps, auf die du bestimmt auch selbst gekommen wärst. Dafür kommen aber jetzt ein paar Aspekte, die du nur dann selbstverständlich findest, wenn du ein(e) wirklich smarte(r) Bergfreund(in) bist:

Bürokratie und Outdoor-Knigge

Spontane Freiheit ist schön, doch es kann vorteilhaft sein, geeignete Zeltplätze auf der geplanten Tour schon von zu Hause aus zu recherchieren. In viel besuchten Nationalparks gibt es ohnehin diverse Beschränkungen und die Zeltplätze sind oft vorgegeben. Manchmal muss die Zeltplatzwahl sogar im Voraus mit den Rangern abgesprochen werden. Die jeweiligen nationalen und lokalen Zelt- und Campingregeln sollte man, egal ob Nationalpark oder nicht, sowieso im Voraus recherchieren und unbedingt respektieren. Man wird dabei oft feststellen, dass Zelten in der freien Natur nicht wirklich erlaubt ist, aber auch nicht streng abgehandelt und unter allen Umständen verboten wird. Hier bewegt man sich in einer Grauzone und wird meist geduldet, sofern man außerhalb von Privatgrund und außer Sichtweite von Ortschaften und Wegen sein Zelt aufschlägt.

Da man auch in der „Wildnis“ nicht immer wirklich allein ist, kommt man um die eine oder andere Benimmregel nach guter alter Knigge-Art nicht umhin. Dazu gehört, dass man sich nicht direkt in die Panoramaaussicht anderer Camper pflanzt und generell eher versucht, sich in die Szenerie einzufügen statt reinzuplatzen. Das kann dann beispielsweise bedeuten, dass man einen bereits eingeebneten Platz von Vorgängern benutzt, anstatt weitere Quadratmeter unberührter Naturwiese plattzuwalzen. Wenn man sich selbst an einer schönen und unberührten Umgebung erfreut hat, will man den Nachfolgenden keine umgepflügte Müllkippe hinterlassen.

Oder etwa doch? Leider gibt es „Pragmatiker“, die mit solchen Überlegungen nichts anfangen können. Diesen Zeitgenossen sei gesagt, dass die Anstandsregeln im eigenen Interesse liegen. Warum? Ganz einfach: Je mehr Ärger es durch achtloses Kreuz-und-quer-Zelten gibt, desto mehr Regulierungen und Beschränkungen wird es künftig geben.

Damit aber genug mit der „Pädagogik“, jetzt geht es endlich zu den knallhart praktischen Erwägungen.

Bodenbeschaffenheit

Bodenbeschaffenheit beim Zeltplatz bzw. -aufbau.

Nicht jeder Boden ist als Zeltplatz geeignet.

Knallhart ist oft schon der Boden der Tatsachen, auf dem wir das Zelt aufstellen. Das ist allerdings kein Problem, solange er flach und waagerecht ist. Ist er das nicht, genügt schon eine leichte Neigung, um den Schläfer Nachts auf der Isomatte (oder die Isomatte auf dem glatten Zeltboden) rutschen zu lassen. Wenn eine leichte Neigung unvermeidlich ist, sollte man Zelt oder Isomatte so positionieren, dass man mit dem Kopf höher liegt als mit den Füßen. Das kann sogar recht bequem sein, umgekehrt ist es das eher weniger.

Allererste Platzwahl für das Zelt ist natürlich eine Grasfläche. Solange das Wetter trocken bleibt, ist auch eine Sandfläche sehr angenehm. Diese Idealflächen sind frei von herumliegenden oder im Boden steckenden Steinen, Wurzeln, Baumzapfen und von Dornengestrüpp. Weiche Materialien wie Tannennadeln, Blätter, Moos oder Sand dürfen natürlich auch gerne den Boden bedecken. Die „harten Sachen“ sollten nicht nur wegen des Schlafkomforts, sondern auch zum Schutz des Zeltbodens möglichst entfernt werden. Wenn das Zusatzgewicht keine große Rolle spielt, kann man den Zeltboden mit einer Plane schützen.

Befindet sich der weiche, angenehme Boden jedoch in einer Senke, ist der erhöht gelegene härtere und unebene Boden die bessere Wahl. Denn der weiche Untergrund ist deshalb so weich, weil sich hier gern Wasser sammelt.

Im Winter gilt generell die „lieber oben Regel“. Das heißt, dass das Zelt lieber auf höher liegenden Plätzen aufgeschlagen werden sollte, da sich kalte Luft bevorzugt in Senken und Tälern sammelt.

Bevor das Zelt fixiert wird und man müde auf die Matte sinkt, sollte man erst noch Probe liegen, denn oft verbirgt sich doch noch irgendwo ein feststeckendes Steinchen oder eine kleine Bodenwelle. Da das Zelt noch nicht verankert ist, kann man es jetzt noch ein paar Zentimeter umherschieben.

Die Bodenverhältnisse geklärt, ist es nun Zeit die Zeltumgebung zu bekundschaften. Je nachdem wie es hier aussieht, muss eventuell weitergesucht werden.

Gefahrenquellen ausschließen

In Sachen Untergrund und Komfort hat jeder Mensch andere „Schmerzgrenzen“. Deshalb gibt es in dieser Kategorie auch viel Spielraum für Kompromisse. Bei den folgenden Platzwahl-Kriterien gilt dies jedoch nicht.

Wasser

Ein Zeltstandort nahe einer Wasserquelle ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Mit einem Zeltplatz nahe einer Wasserquelle können die Grundbedürfnisse wie Trinken, Kochen und Waschen erfüllt werden.

Wasser will man gern in der Nähe haben, aber auch nicht zu nah. Auf jeden Fall ist ein Wasserzugang wichtiger als die schöne Aussicht. Ohne Wasser wird es nix mit Trinken, Kochen und Waschen. Doch wenn wir nicht gerade in der Wüste oder Steppe unterwegs sind, ist der Wasserzugang eigentlich eher selten ein Problem. Im Gebirge gibt es fast immer ein fließendes und schön sauberes Gewässer in der Nähe. Hier sollte man sogar eher darauf achten, genügend Abstand zu den Wasserquellen zu halten. Ideal ist eine Entfernung von 50 bis 100 Metern, in einer Position oberhalb des Gewässers und möglichst nicht auf einem zum Wasser führenden Wildtierpfad.

Gewässer im Gebirge können überraschend schnell und stark anschwellen – und zwar nicht nur bei Unwettern, sondern auch, wenn oberhalb eine (in vielen Alpentälern vorhandene) Staustufe geöffnet wird. Außerdem kann es am rauschenden Gebirgsbach auf Dauer ziemlich laut werden. Deshalb können Ohrenstöpsel durchaus in der himmlischen Ruh der Berge vorteilhaft sein.

Flussbetten und enge Schluchten sind die denkbar schlechtesten Optionen für den Zeltplatz – auch wenn sie noch so trocken aussehen. Selbst wenn der Himmel wolkenlos ist, kann es flussaufwärts wie aus Eimern gießen. Irgendwann kann „aus dem Nichts“ eine Flutwelle heran schießen, bei der man, wenn überhaupt, nur noch die eigene Haut retten kann.

Am Meeresstrand findet man hingegen durchaus gute Standplätze. Natürlich muss man hier oberhalb der Gezeiten- bzw. Hochwasserlinie stehen, aber diese kann man oft an einem Streifen aus angeschwemmten Muschelschalen, Algenresten, Holzstücken und Zivilisationsmüll erkennen. Zusätzlich sollte man noch einen Sicherheitsabstand für hohe Wellen einrechnen.

In der Nähe von stehenden oder trägen Gewässern sind meist viele Mücken und andere Plagegeister unterwegs. Hier kann es hilfreich sein, sich eine etwas luftigere Stelle mit Winddurchzug zu suchen.

Im Sommer kann die kühlere Luft in Senken angenehm sein, der feuchtere Boden in unmittelbarer Gewässernähe ist es jedoch nie. Nasser oder feuchter Untergrund entzieht dem Zeltinneren Wärme und kann am Zeltboden (vor allem bei unzureichender Belüftung und längerer Aufbewahrung) zu Stockflecken oder gar Schimmelbildungen führen. Entscheidet man sich dennoch für diesen Untergrund, kann das nasse Zelt für ein paar Stunden oder einen Tag eingepackt werden, sollte aber so schnell wie möglich getrocknet werden.

Wasser von oben

Normalerweise sind Regenschauer kein Problem – dafür ist das Zelt ja schließlich auch als Schutz da. Doch wenn der Schauer zum Dauerregen wird und man nicht für immer an dem Platz verweilen möchte, muss man womöglich irgendwann das Zelt im Regen abbauen. Hier sind natürlich die Zelte klar im Vorteil, bei denen sich das Innenzelt zuerst abbauen lässt (wie zum Beispiel bei Hilleberg-Zelten).

Wer sich von vornherein auf längere Regenperioden einstellen muss, kann rund um das Zelt einen Regenabflussgraben ziehen. Am schnellsten geht das mit einem stabilen Stock. Der Graben kann den Unterschied machen, ob sich das Wasser unter dem Zeltboden sammelt oder nicht, und ob der Zeltplatz unter Wasser steht oder nicht. Schon wenige Zentimeter Tiefe und Breite können das verhindern. Zieht man den Graben direkt am Zelt-Außenrand, wird auch das vom Zeltdach herabfließende Wasser abgeleitet. Allerdings sollte diese Maßnahme sehr genau auf Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Auf Campingplätzen ist das Herumgraben normalerweise verboten und auch sinnlos, da es dort Unterstände oder Aufenthaltsräume gibt.

Starker Wind und Sturm

Als Schutz vor Wind und Gewitter dienen Felsen, Bäume und Büsche.

Felsen, Bäume und Büsche können bei miesem Wetter als Schutz dienen.

Den Schutz vor starkem Wind und Sturm zu beachten ist immer und überall eine gute Idee. Ideal ist es, wenn er durch große Felsblöcke, Felsvorsprünge oder kleine Felswände geboten wird. Bäume und Büsche in Windrichtung sind zunächst auch nicht schlecht, vor allem wenn sie nicht nur den Wind brechen, sondern mit ihren Blätterdächern auch das nächtliche Auskühlen verhindern. Nah ran sollte man aber nur bei jungen und wirklich stabilen Bäumen gehen. Ansonsten ist es besser genügend Abstand zu halten. Wenn die Möglichkeit besteht, dass der Baum bei Sturm umknicken oder ausgerissen werden könnte, sollte der Abstand mindestens dessen Baumlänge sein.

Die nächste Windschutzmaßnahme sollte die richtige Ausrichtung des Zelts sein: das Zelt muss so stehen, dass der Wind möglichst wenig Angriffsfläche hat. Bei Tunnelzelten bedeutet das, dass die Schmalseite dem Wind zugewandt wird. Der Eingang kommt auf die windabgewandte Seite. An der Seite, die dem Wind und Wetter zugewandt ist, muss das Zelt straff und sicher fixiert sein.

Sehr starke Windböen können das Zeltgestänge (vor allem leichtes Alugestänge) brechen lassen . Wohl sei dem, der für diesen Fall Reparaturhülsen dabei hat. Mit solch einem passgenauen Aluröhrchen, dass über die Bruchstelle geschoben wird, kann die beschädigte Stange „geschient“ werden. Falls die Hülsen nicht im Lieferumfang beinhaltet oder verloren gegangen sind, sollte man das Gestänge in den Baumarkt mitnehmen und sich dort ein Leichtmetall/Aluröhrchen mit einem möglichst eng darüber passendem Durchmesser aussuchen. Das Röhrchen kann man sich dann auch gleich im Baumarkt zu passenden „Schienenstücken“ zurecht sägen lassen. Für gekrümmte Zeltstangen sollten diese Stücke sehr kurz sein, da man sie ansonsten nicht verschieben kann.

Im Winter gibt es die Möglichkeit Windmuster an der Schneetextur abzulesen. Hat die Schneedecke eine harte, spröde Textur, während andere Oberflächen in der Umgebung weicher sind, ist das ein Hinweis auf häufige starke Windböen. Ist dies der Fall, sollte das Zelt besser woanders aufgestellt werden.

Gewitter

Zum Thema Zelten und Gewitter gibt es bereits einen umfassenden Bergfreunde-Artikel. Dort findet ihr auch Informationen dazu, was man bei der Auswahl des Standorts im Hinblick auf Gewitter beachten muss. Das ist alles andere als nebensächlich, denn das Zelt ist keineswegs ein vor Blitzen geschützter Faradayscher Käfig. Schlägt ein Blitz in das Zelt ein, bleibt nur noch Asche übrig.

Die Urlaubsbehausung darf bei Gewittergefahr also niemals allein auf einer Anhöhe oder anderen bevorzugten Blitzeinschlagpunkten wie der unmittelbaren Nähe von (Strom)Masten, Hochspannungsleitungen, Stangen, Waldrändern oder einzelnen Bäumen stehen. Zwischen sehr vielen Bäumen oder hohen Büschen ist es hingegen relativ sicher – mit den im Abschnitt zu Wind und Sturm genannten Einschränkungen. Ebenfalls gelten die zuvor genannten Risiken von plötzlich auftretenden Wassermassen mit dem Auftreten von Gewittern.

Einige weitere wichtige Verhaltensmaßnahmen, sowie einen für Gewitter ausgetüftelten Entfernungsrechner findet ihr in diesem Bergfreunde-Artikel.

Beschuss durch Funken, Steine und Lawinen

Hat man das Zelt neben einem Feuer, können die Funken Löcher verursachen.

Noch ein Zelt daneben und die Situation wäre bestimmt nicht so lustig…

Was assoziert man mit einem (Lager-)Feuer? Klar, Knistern und Funken. Während beides eine wohlige Atmosphäre schafft, kann die Situation jedoch auch ziemlich brenzlich sein, denn die Funken aus der Feuerstelle können durchaus mal ein paar Meter weit fliegen. Wenn sich dann das Zelt im Weg befindet, gibt es ruckzuck Löcher in der Wand.

Steine können weit mehr als nur Löcher in die Zeltwand machen. Deshalb sollte man von allem, das Steine in die Tiefe schicken kann, gebührenden Abstand halten.

Dazu gehören alle Felswände, die höher als eine handvoll Meter sind. Auch bei steilen Hängen können sich kleine Steinchen lösen, die bei genügend Fallhöhe großen Schaden anrichten können. Das Gute ist, dass Stellen mit häufigem Steinschlag wegen ihrer Einschlagspuren einfach zu erkennen sind. Vor allem im Gebirge bilden sich deshalb vielerorts Schneisen, an deren unteren Ende sich die Steine sammeln. Auch häufiger Wasser-, Schlamm, oder Schneefall sind Kennzeichen für das Bilden der Schneisen. Im Winter sind gerade auch Schneeansammlungen unter Steilhängen, „ausgefegte“ Geländeareale und geknickte Bäume deutliche Hinweise auf Lawinenschneisen.

Den Bäumen muss man im Hinblick auf „Beschuss“ leider noch drei Minuspunkte vorwerfen: erstens tröpfeln sie mit Harz herum, welches die Zelthülle verkleben kann, zweitens lassen sie gelegentlich ohne Vorwarnung Äste fallen, und drittens tropfen sie nach Regengüssen teils noch stundenlang auf das Zelt.

Sonne oder Schatten?

Sonne und Schatten beeinflussen ebenfalls den Standort des Zeltes.

Auch Sonne und Schatten können Einfluss auf die Platzwahl haben.

Die Präferenzen hängen hier hauptsächlich von der geografischen Lage und der Jahreszeit ab. In einer heißen Gegend wird man vermutlich jeden Schatten begrüßen. Doch ist mal kein „natürlicher“ Schatten in Sicht, kann man ihn auch mit einem Tuch, Tarp oder Segel jederzeit selbst schaffen.

Doch selbst in der Wüste kann es, während der sommerlichen Jahreszeit und am frühen Morgen, knackig kühl sein, sodass man dort sogar etwas Morgensonne bevorzugen wird. Wenn Bäume oder Büsche in der Nähe sind, kann man durch eine geschickte Platzwahl beeinflussen, ob das Zelt morgens oder nachmittags aufgeheizt wird. Dabei sollte auch an das Zelt selbst gedacht werden, denn anhaltende direkte UV-Strahlung setzt den Polyester- und Nylongeweben zu. Besonders bei längeren Touren und stationären Camp-Aufenthalten ist diese Überlegung wichtig.

Tierische Besucher

In beliebten Outdoor-Regionen, wie zum Beispiel dem Südwesten der USA, kann es überall zu Begegnungen mit Schlangen und anderen wehrhaften Einwohnern kommen. In subtropischen und tropischen Regionen, sowie Steppen und Wüsten ist damit generell zu rechnen. Wenn man jedoch keine Lebensmittel und stark riechende Stoffe und Substanzen offen im Zelt liegen lässt, sollten sich die Probleme in Grenzen halten. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will sollte darauf achten, dass das Zelt nicht offen steht.

Je nach Weltgegend gibt es natürlich auch noch größere Raubtiere. Tatsächlich (und erfreulicherweise) erweist sich hier die dünne Zelthülle als Schutz. Es soll nämlich bisher nur äußerst selten vorgekommen sein, dass Raubtiere Zelte einfach einreißen. Auch vor Bären besteht dieser Schutz, obwohl Bären sehr wohl schon Zelte eingerissen haben. Das geschah jedoch wiederum nur, weil sie an das leckere Essen kommen wollten, dass die Camper unklugerweise im Zelt hatten.

Last but not least: Schönheit und Aussicht

Nach Schönheit und Aussicht kann man den Lagerplatz aussuchen, wenn alle anderen hier zuvor genannten Kriterien „abgehakt“ sind. Einen Platz, der sämtliche Risiken ausschließt und zudem komfortabel und filmreif schön ist, wird man damit nicht immer finden. Das ist aber auch gut so, denn einer der Reize der Natur ist ja gerade, das nicht alles berechenbar ist. Solange man morgens einigermaßen ausgeruht aufwacht und den Tag mit Tatendrang angehen kann, ist doch alles bestens, oder!? :-)

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