Alle Beiträge, in denen das Wort "pflege bekleidung" vorkommt:

sympatex

Pflegehinweise für Bekleidung mit Sympatex Membran

26. August 2015

Der Himmel ist grau, es regnet in Strömen? Nichts wie ab nach draußen! Bei solchem Sauwetter fühlt sich Outdoor Bekleidung mit Sympatex Membran richtig wohl. Aber was bei strömendem Regen und matschig-schlammigen Touren im Einsatz ist, das wird schmutzig.

Was also tun? Ab in die Waschmaschine damit! Aber was muss ich bei der Wäsche beachten? Kann eine falsche Behandlung der Membran schaden? Müssen die Kleidungsstücke nachbehandelt werden? Fragen über Fragen, die im Folgenden geklärt werden sollen. Also weiterlesen!

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laufen2

Was ist bei der Pflege von Laufbekleidung zu beachten?

30. März 2015

Ah, da ist sie endlich: Die ultraleichte und mindestens genauso ultrateure Läuferkluft, die Euch mit Kompression zu neuen Geschwindigkeitsrekorden bringt. Leider hat aber auch die hochwertigste Laufbekleidung noch immer keine eingebaute Selbstreinigungsfunktion und muss daher wohl oder übel irgendwann eine Waschmaschine von innen sehen.

Damit Ihr möglichst lange Spaß an Hosen, Shirts und Jacken habt, folgt Ihr am besten der Waschanleitung der Hersteller – und natürlich unseren praktischen Tipps!

 

 

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Pflegeanleitung Trekkinghosen

Pflegeanleitung Trekkinghosen

1. Juni 2016

Wer viel draußen unterwegs ist, wird das vielleicht kennen. Man kommt von einer etwas längeren Tour nach Hause und die Hose steht förmlich vor Dreck. Gerade in der Übergangszeit oder bei Schlechtwettertouren ist dieser Effekt quasi vorprogrammiert. Wie aber pflegt man eigentlich eine Trekkinghose richtig? Was sollte man bei der Reinigung einer Wanderhose beachten? Und wie um alles in der Welt bekommt man die Imprägnierung wieder hin?

Wie immer haben wir uns einmal umfassend schlau gemacht und wollen Euch nun an unserem Wissen teilhaben lassen.

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Kunstfaser Daunen. Foto: Norröna

Winterbekleidung – was können Daune, Kunstfaser & Co?

25. Februar 2016

Ein zauberhaftes, weißes Glitzern zieht sich über Dörfer und Wiesen – er steht vor der Tür, der Winter. Im gleichen Moment steigt die Ungeduld auf den ersehnten Start der Wintersportsaison. Ob Skifahren, Schneeschuhwandern oder Eisklettern, eines ist klar: es wird saukalt! Als Gegenmittel bleibt einem so deshalb nur eine gut isolierte Winterjacke. Wir nehmen dies zum Anlass die verschiedenen Füllmaterialen von Winterbekleidung mal etwas genauer zu betrachten.

 

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Ausrüstung

Mufflon – Wollbekleidung aus deutscher Produktion

8. Januar 2016

Die Geschichte von Mufflon begann vor über 30 Jahren im beschaulichen Wahlstedt im Norden Deutschlands, genauer gesagt im schönen Schleswig-Holstein. Im dortigen Familienbetrieb „Die Masche“ wurden bis vor ungefähr 15 Jahren hochwertige Strickwaren gefertigt. Um mit der Zeit zu gehen und den Betrieb mit neuem Schwung ins neue Jahrtausend zu führen, begann der damalige Junior-Chef und heutige Geschäftsführer Frank Schürmeyer Produkte aus gewalkter Wolle zu fertigen – einer Technik, die schon seit tausenden Jahren zum Einsatz kommt und mit der man äußerst langlebige Kleidungsstücke produzieren kann. Die neue Kollektion stieß schnell auf reges Interesse und die Nachfrage stieg stetig, sodass man schließlich die Produktion komplett auf Produkte aus gewalkter Wolle umstellte und mit dem Mufflon im Namen und im Logo einen Neustart wagte, der sich bis zum heutigen Tage nachhaltig gelohnt hat.

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Merino Kleidung waschen und pflege. Foto: Ortovox

Merino – eine Pflegeanleitung

15. Dezember 2015

Immer mehr Outdoorer schwören bei Baselayern, aber auch anderen Bekleidungsschichten, auf Produkte aus Merinowolle – die Funktion ist einfach überzeugend. Unsicherheit kommt allerdings von Zeit zu Zeit auf, wenn die Teile in die Waschmaschine müssen.

Bei Merinowolle handelt es sich, ebenso wie bei Daune, um ein Naturprodukt. Und eben diese sind dafür bekannt, manchmal etwas „schwierig“ in der Pflege zu sein. Deswegen fragt sich so mancher, was man bei der Merinowäsche darf und was nicht.

Ich habe mich schlau gemacht und ein paar Infos zusammengetragen. So viel vorweg, die Pflege ist vollkommen unkompliziert.

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Gore tex Schuhe. Foto: Gore Running

GORE-TEX® Schuhe richtig pflegen

15. Dezember 2015

Manchmal sind die besten Touren die bei widrigem Wetter. Der eroberte Gipfel zählt gefühlt doppelt, wenn man den Berg bei Wind und Wetter hinauf ist. Moderne Bekleidung macht schlechtes Wetter erträglicher. Gerne greift man auch zu wasserdichten GORE-TEX® Schuhen, denn nasse Füße, das geht mal gar nicht.

Doch jetzt sind wir zurück, die Schuhe verdreckt und die ersten Fragezeichen im Anmarsch. Wie soll ich denn jetzt meine Schuhe behandeln? Imprägnieren oder kräftig einfetten? In der letzten GORE-TEX® Schulung für das Team von Bergfreunde.de habe ich die Infos mitgeschrieben. Denn eigentlich ist es ja ganz einfach…

Funktionsweise der GORE-TEX® Schuhe

Für das bessere Verständnis ist es gut, sich über den Aufbau eines GTX-Schuhes im Klaren zu sein. Wer versteht, wie die einzelnen Lagen zusammenspielen, dem erscheinen viele Dinge gleich viel logischer. Der grundlegende Aufbau der drei GORE-Materialgruppen für Schuhe (GORE-TEX® Extended Comfort, GORE-TEX® Performance Comfort und GORE-TEX® Insulated Comfort) ist gleich. Erläutern möchte ich diesem am Beispiel von GORE-TEX® Performance Comfort Schuhen.

Zunächst ein Hinweis: GORE-TEX® stellt selbst keine Schuhe her – das übernehmen Hersteller wie etwa Garmont, La Sportiva, Salewa, The North Face oder Salomon uvm.. GORE verfügt „nur“ über das Wissen zur richtigen Entwicklung und Verarbeitung der Membran.

Die GORE-TEX® Membran ist dabei von außen gesehen die dritte Schicht nach einem Obermaterial (z.B. Leder) und einem sog. Schutzgewirke. Unter der Membran ist sodann die Isolationsschicht sowie ein Innenfutter eingebracht.

Aufgabe der Membran ist es, Wasser von außen zu blocken – der Schuh wird dauerhaft wasserdicht. Gleichzeitig kann aber Schweiß in Form von Wasserdampf nach außen gelangen. Grund: die Größe von „Dampf-Tropfen“ sind viel kleiner als Wassertropfen und passen somit durch die gitterartige Struktur der Membran hindurch. Wie genau das funktioniert, erläutern wir mal in einem eigenen Artikel. Die beiden äußeren Schichten dienen v.a. zum Schutz der Membran. Natürlich trägt das Obermaterial sehr zur Charakteristik des Schuhs sowie dessen Grad an Atmungsaktivität bei.

GORE-TEX® Schuhe reinigen und pflegen

Bei der Pflege gilt es also, sowohl an das Obermaterial als auch die Membran zu denken. Die Membran jedoch funktioniert aufgrund ihrer physikalischen Struktur und ist außerdem, gut eingeklemmt zwischen den anderen Schichten, nicht für den Besitzer erreichbar. Sie benötigt folglich keine spezielle Pflege. Mehr noch: laut GORE-TEX® schadet kein Pflegemittel der Membran. Hier also schon mal Entwarnung: alles ganz einfach!

Geht es um das Außenmaterial, verweist GORE-TEX® stets auf die Pflegehinweise des Schuhherstellers. Dieser gibt in der Pflegeanleitung Hinweise, wie das verwendete Material für eine möglichst lange Lebensdauer zu behandeln ist. Es leuchtet ein, dass Leder hier andere Anforderungen als textiles Gewebe stellt – obwohl beides mal zwei Schichten darunter eine GORE-TEX® Membran liegen kann. Nie falsch liegt man jedoch, wenn man mit einem Tuch oder einer Bürste sowie lauwarmem Wasser die Schuhe von Schmutz befreit. Will man später die Imprägnierung der Schuhe erneuern, ist dies sogar absolut notwendig.

Einen Hinweis gibt GORE-TEX® jedoch noch: stark fett- oder ölhaltige Produkte wie Fettcreme oder Lederöl sollten vermieden werden. Zwar schaden diese der Membran nicht (man müsste ohnehin schon extrem viel Öl extrem fest reinreiben, dass dieses bis zur Membran gelangt), verändern aber die Atmungsaktivität des Obermaterials negativ. Denn die Poren des Leders werden durch eine solche Behandlung zunehmend verstopft. Was bei Lederschuhen ohne Membran hilft, die Schuhe wasserdicht zu machen, würde bei Membran-versehenen Schuhen dazu führen, dass auch von innen nach außen kein Feuchtigkeitsaustausch mehr möglich ist, da sich das Wasser dann quasi zwischen Membran und Außenmaterial staut und nicht abtransportiert werden kann.

Wie aber sieht es aus, wenn die Schuhe irgendwann einmal nach Käserei riechen, mit Matsch vollgelaufen sind oder einfach so auch von innen her nicht mehr so ganz salonfähig daherkommen? Eine Innenreinigung von Schuhen (egal ob mit oder ohne GORE-TEX®) ist immer so eine Sache für sich. Das grundsätzliche Problem ist hierbei die Trocknung, die auf jeden Fall sichergestellt werden muss. Aber fangen wir vorne an. Ein absolutes No-Go ist es Schuhe in der Waschmaschine zu waschen. Das schadet nicht nur den Materialien, sondern auch der Struktur und Form der Schuhe. Je nach Verschmutzung gibt es daher verschiedene Möglichkeiten das Problem in den Griff zu bekommen.

  • Verdreckte Schuhe
    Ist man draußen unterwegs, kann es schon mal vorkommen, dass man förmlich den halben Wald in den Schuhen einsammelt, aus Versehen in eine tiefe Schlammlache tritt oder sonst irgendwie Dreck ins Innere der Schuhe gelangt. Verschmutzungen dieser Art kann man vergleichsweise leicht entgegenwirken. Sofern möglich, sollte man hierzu zunächsteinmal die Innensohle herausnehmen. Ist diese stark verdreckt, kann sie problemlos mit einer Bürste oder lauwarmem Seifenwasser gereinigt werden. Haben sich Sand, Erde und Laub bzw. Tannennadeln in den Schuhen gesammelt ist es wichtig, dass die Schuhe gut ausgeschüttelt werden. Ist das Innere der Schuhe schlimmer verschmutzt, kann man auch hier mit einer kleinen Bürste oder einem feuchten Lappen gegen den Dreck vorgehen. Je weniger Wasser dabei zum Einsatz kommt, desto besser ist das für die Schuhe. Aus diesem Grund sollte man die Schuhe auch nicht mit Wasser volllaufen lassen oder im Wasser einweichen. Hat man die Schuhe gereinigt ist es wichtig, dass sie vor dem nächsten Gebrauch wieder gut getrocknet werden. Am einfachsten geht das, indem man die Schuhe möglichst weit geöffnet an einen warmen Ort stellt. Die Innensohle wird außerhalb des Schuhs getrocknet. Direkte Hitze, wie beispielsweise durch einen Ofen oder eine Heizung, kann den Schuhen allerdings schaden und sollte daher vermieden werden.
  • Stinkende Schuhe
    Spätestens wenn es nach dem Ausziehen der Schuhe so riecht, als hätte man einen überreifen Romadur ausgepackt, ist es ratsam, eine umfassende Reinigung der Schuhe vorzunehmen. Dabei ist es aber wichtig zu verstehen, wie es zur Geruchsbildung in Schuhen kommt. Der Gestank bei Schuhen oder auch bei Käsefüßen kommt nicht vom Schweiß selbst, sondern von den Bakterien, die den Schweiß und abgestorbene Hautpartikel zersetzen. Aus diesem Grund muss man primär versuchen, die Bakterien wieder loszuwerden. Mit antibakteriellen Pflegemitteln bekommt man dieses Problem jedoch recht schnell in den Griff und schadet obendrein der GORE-TEX Membran nicht. In der Regel handelt es sich bei Pflegemitteln dieser Art um ein Spray, das einfach ins Innere der Schuhe gesprüht wird. Die Geruchsbildung von Schuhen kann außerdem vermieden werden, indem man Socken trägt, die einen guten Feuchtigkeitstransport zulassen. Darüber hinaus empfiehlt es sich Schuhe nach dem Gebrauch immer zu trocknen und an einem gut durchlüfteten Ort zu lagern.

Also auch hier: Entwarnung, denn es ist alles ganz einfach. Egal ob GORE-TEX® drin ist oder nicht – es gelten für das Obermaterial die Hinweise der Schuhhersteller. Einzige Ausnahme: mit Fett oder Öl schmieren wir die Poren des Außenmaterials zu und vermindern so die Atmungsaktivität des Gesamtwerkes.

Imprägnierung von GORE-TEX® Schuhen

Eine häufige Frage ist aber noch offen: was ist mit einer Imprägnierung der Schuhe? Wer aufgepasst hat weiß bereits: egal ob die Schuhe imprägniert sind oder nicht – GORE-TEX® Schuhe sind absolut wasserdicht. Die Membran nutzt sich auch bei regelmäßigem Gebrauch nicht ab.

Dennoch sind i.d.R. alle Schuhe zusätzlich mit einer DWR-Imprägnierung (Durable Water Repellent) ausgestattet. Diese wird auf dem Obermaterial aufgebracht und dringt in die Fasern ein. Durch die Behandlung reduziert man die Oberflächenspannung des Oberstoffes, was dazu führt, dass Wasser von der Oberfläche abperlt. Zwar stoppt die Membran alles, was durch die Außenhaut des Schuhs eindringt, dennoch hat eine Imprägnierung einige Vorteile:

  • Große Wassertropfen werden bereits durch die Imprägnierung abgehalten.
  • Nicht nur Wasser, auch darin gelöster oder feuchter Schmutz wird vom Obermaterial besser abgewiesen.
  • Perlt der Großteil des Wassers außen ab, saugen sich die beiden äußeren Schichten nicht voll Wasser – so vermeidet man u.a. eine Gewichtszunahme der Schuhe.
  • Das Außenmaterial ist i.d.R. Teil des Isolationskonzeptes und leistungsfähiger, wenn es weitgehend trocken bleibt.
  • Eine Imprägnierung vermeidet, dass Materialien sich voll Wasser saugen und so ggf. Feuchtigkeit bis in den Schuh transportiert wird. Typisches Beispiel sind etwa Futterstoffe, die über den Schaftrand hinaus ragen.

Auch wenn der Name es nahelegt: eine DWR-Imprägnierung hält nicht ewig. Regelmäßiges Tragen, Abnutzung, Schmutz, Waschmittel uvm. reduzieren die Leistungsfähigkeit der Imprägnierung. Zwar sind GORE-TEX® Schuhe dann weiterhin wasserdicht – die Obermaterialien jedoch saugen sich verstärkt voll.

Die Reaktivierung einer Imprägnierung ist jedoch sehr einfach. Es gibt eine große Auswahl an Imprägniermitteln, die einfach aufgetragen werden können. GORE-TEX® gibt hierbei auch auf Nachfrage keine Empfehlung für einen bestimmten Hersteller. Alle seien sehr ähnlich und vergleichbar – die Technologie jeweils ähnlich leistungsstark. Man weißt auch darauf hin, dass die Hinweise „…empfohlen für GORE-TEX®….“ nur aussagen, dass der Hersteller des Mittels die Verwendung vorschlägt – nicht aber GORE-TEX® eine Empfehlung ausgesprochen hat.

Nur eine einzige Empfehlung war zu bekommen: auch GORE sieht mehr Vorteile bei aufgesprühten Imprägniermitteln. Im Gegensatz zu Imprägniermitteln, in denen das Kleidungsstück eingelegt werden soll, können diese auf der Außenhaut beschränkt eingesetzt werden. Somit wird weniger vom Mittel eingesetzt und die Innenseite nicht unnötiger Weise auch behandelt.

Aber sonst auch hier: alles einfach und ohne spezielle Hinweise. Spray kaufen, Schuh sauber machen, aufsprühen und es kann wieder los gehen! Auf dass die Füße immer trocken bleiben…

Lederpflege bei GORE-TEX® Schuhen

Abgesehen von der Imprägnierung ist es gerade bei Lederschuhen wichtig, das Obermaterial richtig zu pflegen. Leder, das stark beansprucht, aber nie entsprechend behandelt wird, kann schnell brüchig oder rissig werden. Wie bereits erwähnt, sollte man im Fall einer GORE-TEX® Membran jedoch nicht zu Fetten oder Ölen greifen um das Leder wieder geschmeidig zu machen. Besser ist da schon Lederwachs, da dieses zwar das Leder immer schön geschmeidig hält, aber die Poren im Gegensatz zum Fett nicht verstopft. Hier noch ein kleiner Tipp: Lederwachs lässt sich am besten mit nackten Händen auftragen (Einweghandschuhe gehen auch). Der Grund hierfür liegt in der Körperwärme. Diese sorgt nämlich dafür, dass das Wachs ein wenig weicher wird und somit sparsam und gleichmäßig aufgetragen werden kann.

Wenn Du noch Fragen hast, hilft Dir unser Kundenservice gerne weiter. Johannes ist hier unser Fachmann in Sachen Outdoor-Schuhe. Du erreichst ihn unter der Woche täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr telefonisch unter +49 (0)7121/70 12 0 oder per E-Mail.

Im Bereich Klettern und Outdoor tut sich viel. Neue Produkte werden erfunden, bestehende überarbeitet oder verbessert und auch wir lernen täglich viel dazu. Und natürlich wollen wir unser Wissen an unsere Kunden weitergeben. Daher überarbeiten wir regelmäßig unsere Artikel im Basislager. Wunder Dich also nicht, wenn nach ein paar Monaten ein paar Dinge anders sind. Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.10.2017 überarbeitet.

Pflegeanleitung Softshell. Foto: Peak Performance

Pflegeanleitung Softshell

15. Dezember 2015

Mittlerweile haben Softshell-Textilien einen festen Platz in fast jedem Outdoor-Kleiderschrank gefunden. Egal ob auf dem Bike, beim Skifahren oder im Gebirge beim Klettern – aufgrund ihrer tollen Eigenschaften sind sie nicht mehr wegzudenken.

Bequem und stretchig sorgen sie für viel Bewegungsfreiheit und sind darüber hinaus größtenteils nahezu winddicht und wasserabweisend. Somit wären wir auch schon beim großen Unterschied gegenüber Hardshell-Bekleidung, die immer wasserdicht ist.

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Fleece Pflegeanleitung. Foto: La Sportiva

Fleece – eine Pflegeanleitung

15. Dezember 2015

Das neue Fleece ist einfach traumhaft: es trägt sich total kuschelig, hält am Abend vor dem Zelt super warm und dann erst diese coolen Stretch-Einsätze!

So geht es vielen, wenn sie ihr neues Lieblings-Fleece auf Tour ausführen. Deswegen kommt Fleece mittlerweile bei fast allen Outdoor-Spielarten zum Einsatz – und das völlig zu recht!

Aber wie kann man Fleece eigentlich waschen, worauf sollte man bei der Pflege achten und gibt es etwas, das man grundlegend falsch machen kann? Hier die wichtigsten Infos zur Fleece-Pflege.

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Pack die Badehose ein – Pflegetipps für Bademode

14. Oktober 2015

Sommer, Sonne, Badezeit! Was gibt es schöneres als sich den lieben langen Tag faul am Strand zu fläzen und ab und an ins kühle Nass zu hüpfen? Warum die Gedanken an langweilige Pflegetipps verschwenden? Bademode ist – wie andere Funktionstextilien auch – nicht ganz unkompliziert in der Pflege. Eine nicht fachgerechte Reinigung kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass das Gewebe ausleiert oder Gummizüge brüchig werden. Gleichzeitig haben äußere Faktoren ebenfalls Einfluss auf die Langlebigkeit der geliebten Badesachen.

Aber keine Angst, das Ganze ist auch kein Buch mit sieben Siegeln. Wenn Ihr also noch lange Freude an Euren Badesachen haben möchtet und nicht wollt, dass die zu weit gewordene Badehose beim beherzten Sprung ins Wasser von der Hüfte rutscht, dann lest weiter! (mehr …)

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Hochwertige GORE-TEX® Produkte richtig reinigen und pflegen – nur wie?

21. Juli 2015

GORE-TEX® Produkte überzeugen durch ihre besonders robuste und langlebige Eigenschaft. Um die Vorteile dieser Eigenschaft auch so lange wie möglich nutzen zu können, ist eine regelmäßige Pflege der einzelnen Kleidungsstücke einfach unerlässlich.

Nur so wird gewährleistet, dass die Imprägnierung auch immer zuverlässig ihre Dienste leistet und den ambitionierten Wanderer, Bergsteiger und Outdoorfan optimal vor widrigen Umwelteinflüssen schützen kann.

Die richtige Pflege von GORE-TEX® Oberbekleidung

Um den Stoff in der Waschmaschine nicht unnötig zu belasten oder gar zu beschädigen, ist es wichtig, alle Reißverschlüsse zu schließen. Dies gilt sowohl für den Frontreißverschluss wie auch für alle Taschen, die mit Reißverschlüssen versehen sind, und die Belüftungsreißverschlüsse. Danach können die Kleidungsstücke ohne Bedenken in die Maschine gegeben werden. Bei einer Temperatur von 40° C mit ein wenig Flüssigwaschmittel wird das optimale Ergebnis erreicht. Trotzdem sollten vor dem Waschgang unbedingt die jeweiligen Pflegehinweise des Herstellers beachtet werden. Nach dem Waschen sollte ausreichend klar nachgespült werden, um auch alle Waschmittelreste zu beseitigen. Pulverwaschmittel, Weichspüler, Fleckentferner und Bleiche sollten auf keinen Fall verwendet werden, da diese die Membran verstopfen und angreifen können.

Um die Kleidung nicht zu sehr zu verknittern, am besten die Schleuderumdrehung so gering wie nur möglich halten. Auch von einem gemeinsamen Waschgang mit stark verschmutzter Kleidung wird im Idealfall abgesehen. Ist wider Erwarten einmal eine chemische Reinigung nötig, ist es wichtig, dass diese mit einer destillierten Kohlenwasserstoff-Lösung vonstattengeht. Darüber hinaus sollte vor dem Trocknen in der Reinigung eine wasserabweisende Imprägnierung aufgesprüht werden.

Trocknen und Bügeln der Bekleidung

Am besten wird GORE-TEX® an der Luft getrocknet. Da das natürlich nicht immer so einfach funktioniert und besonders in Stadtwohnungen auf Grund von Platzmangel ein Problem darstellen kann, ist auch die Verwendung eines Wäschetrockners möglich. Bei warmer Temperatur wird die Kleidung getrocknet. Nachdem sie trocken ist, kommt sie nochmals bei niedriger Temperatur für ca. 20 Minuten im Schongang in den Trockner. Dadurch wird die wasserabweisende Imprägnierung des Stoffes reaktiviert und kann somit wieder ihren vollen Schutz entfalten.

Durch die Verwendung des Wäschetrockners ist ein zusätzliches Bügeln in der Regel nicht mehr nötig. Ist jedoch kein Trockner verwendet worden, empfiehlt es sich, das Kleidungsstück bei niedriger Temperatur und ohne Dampf zu bügeln. Um den Stoff dabei ausreichend zu schützen, wird ein Tuch zwischen Kleidung und Bügeleisen gelegt. Durch die Wärme, die beim Bügeln entsteht, wird übrigens ebenfalls die dauerhafte Imprägnierung (DWR) reaktiviert.

Die wasserabweisende Imprägnierung der Bekleidung

Wenn die wasserabweisende Imprägnierung der einzelnen Kleidungsstücke nicht mehr reaktiviert werden kann, besteht die Möglichkeit, den Oberstoff mit einer zusätzlichen Imprägnierung zu versehen. Diese ist in der Regel bei Shops und Händlern erhältlich, die GORE-TEX® Artikel anbieten.

GORE-TEX® Schuhe richtig reinigen und pflegen

Natürlich werden GORE-TEX® Schuhe meist da eingesetzt, wo es nass, schlammig und dreckig ist. Daher ist eine regelmäßige und auch richtige Reinigung sowie Pflege absolut wichtig, um auch beim Schuhwerk die nötige Imprägnierung und die wasserdichten Eigenschaften so lange wie möglich zu erhalten.

Gereinigt wird die Außenseite der Schuhe mit einem Tuch und lauwarmem Wasser. Bei stärkerer Verschmutzung oder Verkrustung kann auch auf eine Bürste zurückgegriffen werden. Die Verwendung von Pflegemitteln ist dabei kein Problem, da sie der Membran nicht schaden. Trotzdem sollte auf Fettcremes oder Lederöle verzichtet werden. Diese führen nämlich zu einer Verstopfung der Poren im Leder, worunter wiederum die Atmungsaktivität leidet.

Schuhe, die feucht geworden sind, werden am besten bei normaler Temperatur an der Luft getrocknet. Dabei dürfen sie jedoch nicht direkt in die Sonne oder unter / auf die Heizung gestellt werden. Auch ein spezieller Stiefeltrockner, der nach dem Konvektionsprinzip arbeitet, kann für das Trocknen der Schuhe verwendet werden.

Zusätzliches Imprägnieren der Schuhe

Obwohl GORE-TEX® Schuhe von Anfang an garantiert wasserdicht sind, empfiehlt sich eine zusätzliche Imprägnierung aus folgenden Gründen:

  • Dadurch wird eine bessere Schmutzabweisung erreicht.
  • Durch die deutlich geringere Aufnahme von Nässe wird der Schuh auch bei nassem Untergrund und Regen nicht unnötig schwer.
  • Das trockene Außenmaterial sorgt für eine ideale Wärmeisolation im Inneren des Schuhs.
  • Ein unangenehmer Saugeffekt, der Wasser in den Schuh zieht, kann auf diese Weise vermieden werden.

GORE-TEX® Handschuhe – so werden sie richtig gepflegt

In der Regel können GORE-TEX® Handschuhe mit warmem Wasser bei Handwäsche gereinigt werden. Für nähere Informationen empfiehlt sich jedoch hier auch ein Blick in die Pflegehinweise des Herstellers. Befindet sich auf dem Obermaterial Leder, dann unbedingt diese Bereiche von Seife freihalten. Nach dem Waschen wird das Wasser von den Fingerspitzen zum Handgelenk ausgedrückt. Auf keinen Fall wringen, da sonst das Material beschädigt werden kann!

Um die Handschuhe zu trocken, werden sie mit den Fingerspitzen nach oben aufgestellt oder aufgehängt. Darüber hinaus können die Handschuhe auch im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur getrocknet und warm dampfgebügelt werden. Wie auch bei der Oberbekleidung empfiehlt es sich jedoch, hierfür ein Handtuch zwischen den Oberstoff und das Bügeleisen zu legen.

Die richtige Pflege und Reinigung sorgt für ein langes Leben der GORE-TEX® Produkte

Egal ob Bekleidung, Schuhe, Handschuhe. Durch die richtige und regelmäßige Pflege der einzelnen GORE-TEX® Produkte wird die Lebensdauer der Imprägnierung verlängert und bei Bedarf auch reaktiviert. Dies hat wiederum mehr Spaß im Gelände zur Folge und bietet einen ausreichenden Schutz vor Nässe und Kälte auf den unterschiedlichsten Touren. Also nach der Tour noch ein paar Minuten in die Reinigung investieren und schon ist die Ausrüstung wieder fit für den nächsten Ausflug!

Bei Fragen könnt Ihr euch gerne an unsere Experten aus dem Kundenservice wenden. Hannes, unser Fachmann für Textil und Bekleidung, steht Euch unter der Woche täglich von 8.00 – 18.00 Uhr telefonisch unter +49 (0)7121/70 12 0 oder per E-Mail zur Verfügung.

primaloft

PrimaLoft – wie pflege ich’s richtig?

20. Juli 2015

Von der Bettdecke bis zum Expeditionsanzug – Daunen sind seit jeher ein bewährtes und (völlig zurecht) äußerst beliebtes Isolationsmaterial: im wahrsten Sinne des Wortes federleicht, dabei aber wohlig warm! Nichtsdestotrotz haben Daunen einen großen Nachteil. Werden sie nämlich nass, verlieren sie ihre Bauschkraft und damit auch ihre großartige Wärmeleistung.

Was also tun, wenn man draußen unterwegs ist und das Wetter doch einmal umschlägt? Oder es bei dem anstehenden Aufstieg besonders schweißtreibend zugeht? Keine Frage, eine Alternative muss her! Und da die Natur mit der Daune eine nahezu perfekte Vorlage gibt, ist eine optimierte Kopie doch die naheliegendste Lösung: PrimaLoft! Die filigrane Polyester-Kunstfaser wurde in den 1980er Jahren von der U.S. Army mit dem Ziel entwickelt, die Funktionsweise und Eigenschaften von Daunen perfekt zu imitieren. Dabei aber besonders robust und pflegeleicht, sowie super unempfindlich gegenüber Nässe zu sein.

Moment mal – pflegeleicht?! Ja, klar. Im Vergleich zu Daunen auf jeden Fall. Ein paar Kleinigkeiten sollte man aber trotzdem beachten. Deswegen hier jetzt eine kleine Pflegeanleitung für den richtigen Umgang mit PrimaLoft-Textilien!

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