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Kaufberatung MTB-Schuhe: Wie du den richtigen Schuh findest

21. März 2018

Mountainbikeschuhe für Touren, Trails und Downhill

Die Wahl der optimalen Mountainbikeschuhe ist ganz einfach. Es gilt nur die Schuhgröße, das Design, den Einsatzbereich, das Pedalsystem, Wetter und die Jahreszeit zu beachten um den idealen Schuh zu finden. Einfach, oder? Spaß beiseite. Tatsächlich gibt es bei MTB-Schuhen viele verschiedene Modelle und sehr unterschiedliche Konstruktionsweisen und man kann sich in diesem Schuh-Dschungel relativ schnell verirren. Damit ihr euch also nicht verirrt nehmen wir nun jeden Faktor, der für die Auswahl der optimalen Bikerschuhe wichtig ist, mit euch einzeln unter die Lupe:

Die Pedale: Plattformpedale oder Klickpedale

Je nach Pedaltyp brauchen Mountainbiker Schuhe mit relativ flacher und griffiger Gummisohle, in denen sich die Pins der Flatpedals regelrecht „festbeißen“.

Bei Klickpedalsystemen, wie zum Beispiel bei dem weit verbreiteten SPD (Shimano Pedaling Dynamics) von Shimano, sind die MTB-Schuhe für optimalen Halt fest mit den Pedalen verbunden. Als Verbindung dienen sogenannte Cleats oder Pedalplatten, die an die Sohle der Mountainbikeschuhe angeschraubt werden. Für optimale Kraftübertragung klicken Mountainbiker ihre Schuhe in die Pedale und können die Verbindung durch eine leichte seitliche Drehung wieder lösen.

Manche Schuhe lassen sich sowohl mit Clickies, als auch mit Plattformpedalen gut fahren. Eher selten kommen sogar Hybridpedale zum Einsatz, die auf der einen Pedalseite mit Pins und auf der anderen mit einem Klicksystem ausgestattet sind. Meistens sind Mountainbiker jedoch auf gewisse Einsatzbereiche, wie Downhill, Race oder Freeride spezialisiert und wählen auf Basis dessen ihr Pedal-Schuh-System.

Der Einsatzbereich: Dirt, Race, Downhill oder Tour

Natürlich gibt es keine festen Regeln wer, wo, wann und welche Strecke mit welchen Schuhen fährt. Allerdings sind gewisse Vorlieben für bestimmte Arten von Schuhen und Pedalen in manchen Disziplinen stärker erkennbar, als bei anderen. Auf Dirtjumps und in Bikeparks sind die meisten Mountainbiker mit Flatpedals unterwegs. Das liegt daran, da es für bestimmte Jumps wichtig ist die Füße von den Pedalen zu nehmen und das Bike danach mit den Schuhen zu „catchen“. Bei kontrollierten Absprüngen vom Rad können Mountainbiker mit Flatpedals viel besser und schneller reagieren, als mit fest verbundenen Pedalen.

Bei Mountainbikerennen und Touren setzen viele Radfahrer dagegen auf die effiziente Kraftübertragung der Klickpedale. Im Downhill, Enduro und auf Trails fahren Mountainbiker gerne mit beiden Systemen. Während die einen in Mountainbikeschuhen mit Cleats eine bessere Bikekontrolle und perfekten Grip schätzen, schwören andere auf die komfortablen Bike-Sneaker mit ihrer vielseitigen Flexibilität.

Die Wetterbedingungen: zwischen Hitze, Regen und eisiger Kälte

Die meisten Bikeschuhe sind für mittlere Temperaturen und trockene Streckenverhältnisse ideal. So sind sie vom Frühjahr bis in den Herbst hinein an den meisten Tagen im Jahr prima zu fahren. Schwieriger wird es bei besonders nassen Wetterverhältnissen; vor allem bei Eis und Schnee im Winter. Normale MTB-Schuhe sind nicht isoliert und vor allem mit Klickpedalen bildet sich eine unangenehme Kältebrücke. Bei Regen und Schlamm können wasserdichte Mountainbikeschuhe zumindest die Füße ziemlich gut trocken halten.

Effektiver sind wasserdichte und atmungsaktive Überschuhe. Sie sorgen nicht nur dafür, dass die Füße trocken bleiben, sondern halten auch den ganzen Radschuh trocken. Da sie an der Sohle offen sind, funktioniert das Einklicken in die Pedale mit ihnen problemlos.

Bei sehr niedrigen Temperaturen können sich Mountainbiker also bis zu einem gewissen Grad mit warmen Socken und Überschuhen behelfen. Darüberhinaus gibt es spezielle Winterschuhe für Mountainbiker, die über speziell isolierte Sohlen verfügen. Diese können je nach Ausführung auch bei Temperaturen von -20°C komfortabel gefahren werden.

Je nach Pedalsystem, Einsatzbereich und Wetterverhältnissen sind Mountainbikeschuhe komplett anders aufgebaut. Nicht nur das Design reicht vom Urban-Style bis zum futuristischen High-Tech-Look sondern auch Aufbau und die Zusammensetzung von Sohle, Außenmaterial und Schnürung sind individuell auf die einzelnen Bereiche und Systeme angepasst.

Die Sohle: weich und griffig oder steif und dynamisch

Flat-Pedal-Schuhe von Five Ten, adidas oder Giro sind mit Sohlen aus speziellen Gummimischungen ausgestattet, die auf den kurzen Pins besten Grip bieten. Die Sohlenkonstruktion ist recht flach und erinnert an Skateschuhe oder Sneaker. Dadurch können Mountainbiker die große Fläche der Flatpedals optimal ausnutzen und ihre Fußstellung beim Fahren sehr gut anpassen ohne den Kontakt zum Pedal zu verlieren. Die Flat-Pedal-Schuhe sind komfortabel geschnitten und gewährleisten eine angenehme Dämpfung. Im Vergleich zu Skateschuhen, sind die Gummimischungen von Vibram oder Five Ten jedoch beim Mountainbiken deutlich strapazierfähiger.

MTB-Schuhe für Klickpedale sind mit einer komplett anderen Sohlenkonstruktion versehen. Die steifen Nylonsohlen sind für die Montage der Pedalplatten gefertigt und gewährleisten eine möglichst verlustfreie Kraftübertragung.

Je nachdem, ob Mountainbiker eher ausgedehnte Touren fahren oder im Wettkampf um jede Sekunde kämpfen, fallen die Sohlen mal etwas weicher oder härter aus. Weichere Sohlen bedeuten meistens höheren Komfort, während harte Sohlen in der Regel die Kräfte besser übertragen. Moderne Mountainbikeschuhe sind mit profilierten Sohlen ausgestattet, die sich für kurze Passagen auch gut zum Laufen eignen und auch auf rutschigen Waldböden guten Grip bieten. Die Cleats sind dabei so angebracht, dass sie nicht über das Profil ragen. Auf diese Weise stören sie nicht beim Laufen und sie ermöglichen einen angenehmen Gang. Für längere Wanderungen sind die steifen Nylonsohlen jedoch nicht geeignet.

Der Schuhaufbau: verschiedene Materialien und Schafthöhen

Mountainbikeschuhe werden aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt. Von Kunst-, Glatt- und Wildleder, bis hin zu synthetischen Fasern, oder Mesh-Geweben lassen die Hersteller hochwertiger Mountainbikeschuhe, wie Shimano, Mavic oder Vaude, kein Material ungenutzt.

Je nach Schuhmodell legen die Hersteller besonderen Wert auf gute Passform, Stabilität und gute Ventilation. Sportliche Mountainbikeschuhe sind oft mit Mesh-Einsätzen für angenehme Ventilation ausgestattet, während Allround- und Tourenschuhe den Schwerpunkt eher auf guten Wetterschutz legen. Im Bereich der Zehen und an der Ferse sind MTB-Schuhe extra verstärkt, um die Schuhe vor Beschädigungen zu schützen und dem Fuß die nötige Stabilität zu geben.

Die meisten Allround- und Raceschuhe verfügen über einen niedrig geschnittenen Schaft, der hohe Bewegungsfreiheit und angenehme Ventilation ermöglicht. Isolierte Winterschuhe fallen dagegen höher aus und ragen bis über die Knöchel. Auch Downhillschuhe sind teilweise knöchelhoch geschnitten, da sie den Füßen so zusätzliche Stabilität bieten und bei einem Sturz besser vor Verletzungen schützen können.

Die Schnürung: klassisch oder Schnellschnürsystem

Während Flat-Pedal Schuhe oft mit einer gewöhnlichen Schnürung und eventuell mit einem zusätzlichen Klettverschluss schon das richtige Maß an Stabilität und Komfort bieten, sind Klickpedal-Schuhe mit vielfältigen kreativen Verschlusssystemen versehen. Schnürungen, Schnellschnürsysteme mit Drehverschluss, Klettverschlüsse, Reißverschlüsse und Ratschenverschlüsse werden individuell kombiniert, um die ideale Mischung aus Komfort und Performance zu finden.

Die praktischen Ratschen- Klett- und Drehverschlüsse lassen sich einfach und schnell bedienen. Während der Fahrt können Ratschen- und Drehverschlüsse individuell nachjustiert werden, ohne den Fuß dafür von den Pedalen zu nehmen. Das An- und Ausziehen der Mountainbikeschuhe geht so besonders schnell und unkompliziert.

Neben sicherem und festem Sitz garantieren die Verschlusssysteme bestmögliche Performance beim Mountainbiken mit Klickpedalen. Über lose Schnürsenkel, die sich um die Pedalachse wickeln, müssen sich Mountainbiker mit Schnellschnürsystemen somit zum Glück keine Sorgen mehr machen.

Frag‘ die Bergfreunde!

Beim Kauf von MTB-Schuhen kann also einiges beachtet werden. Letzten Endes hängt die Wahl des MTB-Schuhes jedoch von deinem eigenen Einsatzbereich und der eigenen Einschätzung ab. Falls du allerdings noch Fragen hast, stehen wir dir hier, als auch unser Kundenservice gerne zur Verfügung. Unseren Kundenservice erreichst du Montags bis Freitags von 10 bis 17 Uhr unter der Nummer 07121/70120 oder per Mail.

 

Eine Kaufberatung für Hüttenschuhe

Wohlige Wärme gegen Frostfüße – eine Kaufberatung für Hüttenschuhe

28. April 2017

Hüttenschuhe, die vergessenen Helden der Outdoorwelt. Während auf die teuren Funktionsklamotten Lobgesänge und Heldenlieder angestimmt werden, bleiben die filzernen Recken meist im Hintergrund. Dabei sorgen sie mit ihrer himmlisch kuscheligen Art für geschmeichelte und entspannte Füße nach einem harten Tourentag. Auch im Alltag sorgen sie dafür, dass wir wahre Höchstleistungen vollbringen können. Ohne sie wäre der Serienmarathon auf der Couch oder das Abenteuer an der Spielkonsole nicht so erfolgreich und weit weniger komfortabel. Aber Spaß beiseite. Hüttenschuhe sind in jedem Fall bequeme Partner für den Abend auf der Berghütte und machen auch daheim einen klasse Job. Sie sind leicht, passen locker noch in den Rucksack – auch wenn der wieder chronisch überfüllt ist – und sie fühlen sich einfach klasse an den Füßen an. Wenn ihr euch also ein Paar dieser kuscheligen Helden zulegen möchtet, folgt hier eine Einführung in die Welt der Hüttenschlappen!

Das sind doch auch nur Schlappen! Oder? – Was sind Hüttenschuhe eigentlich?

Hüttenschuhe sind komfortable Pantoffeln wie sie auf Berghütten zum Einsatz kommen. In ihrer bekanntesten Form sind die Hüttenpantoffeln aus einem Wollfilz gefertigt. Die Sohle ist aus einem robusten Wildleder, Kork oder einem rutschfest gummierten Gewebe. Das Filzgewebe fühlt sich nicht nur klasse an und wiegt kaum etwas, sondern es ist ein richtiges Wärmekraftpaket. Die feinen Verästelungen der Fasern in dem gefilzten Material, können besonders viel isolierende Luft einschließen. So werden selbst chronisch von Kälte geplagte Füße mit wohliger Wärme versorgt. Gleichzeitig ist das Filzgewebe auf natürliche Weise atmungsaktiv und lässt den Fußschweiß direkt nach dem Entstehen nach außen hin verdunsten. Das ist schlecht für Käsefüße, aber umso besser für empfindliche Riecher.

Und wo liegt der Unterschied zu den normalen Hauspuschen? Der ist in der Tat fließend. Die gängigen Hausschlappen sind meist mit einer festen und relativ schweren Sohle ausgestattet. Das sorgt für ein relativ hohes Gewicht und ein gewisses Packmaß. Im Gegensatz dazu haben Hüttenschuhe in der Regel eine flache, flexible Sohle. In Kombination mit dem weichen Woll- oder Filzmaterial sind sie weder platz- noch gewichtsmäßig eine Bürde fürs Rucksackgepäck. Ein weiterer Unterschied ist im Schaftaufbau zu finden. Hausschlappen sind in den meisten Fällen oben offen, damit wir problemlos reinschlüpfen können. Ein Hüttenschuh ist oft mit einem höheren Schaft ausgestattet der ähnlich einer dicken Wintersocke den Knöchel wärmend umschließt. Modelle zum Reinslippen gibt’s natürlich ebenfalls.

Was sagt die Hüttenordnung – sind Hüttenschuhe Pflicht?

Ähnlich wie der Hüttenschlafsack sind Hüttenschuhe auf vielen Berghütten Pflicht. Schließlich sollte man auf der Hütte nicht mit den dreckigen Bergschuhen umherstapfen. Zum einen gehört sich das nicht, zum anderen hat das schlicht und einfach praktische Gründe. Da die Berghütten oft fernab jeglicher Infrastruktur gelegen sind, ist eine regelmäßige Grundreinigung der Räume schlicht nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen. Also Bergschuhe aus und Hüttenschuhe an! An vielen bewirteten Berghütten können die bequemen Hüttenpuschen geliehen werden. Doch bakterienscheue Gesellen wie ich es einer bin, fühlen sich wohler wenn sie wissen, dass sich bisher nur die eigenen Käsemauken in die Schuhe gekuschelt haben und keine fremden.

Nun fragt sich der eine oder andere von euch ob er seine Crocs mit auf Hüttentour nehmen kann. Klar! Da dürften die meisten Hüttenwirte nichts dagegen haben. Crocs müssen zwar ohne Hüttenschuh-Kuschelfaktor auskommen, sind aber ebenfalls sehr komfortabel. Außerdem wiegen sie kaum etwas, was sie für das gewichtsreduzierte Rucksackgepäck geradezu prädestiniert.

Was macht gute Hüttenschuhe aus und welche Modelle gibt es?

Das wichtigste beim Hüttenschuh-Kauf ist der Komfort. Taugen euch die Hüttenschuhe? Sitzen sie bequem am Fuß? Dann ist fast alles gebongt! Aber nur fast. Ein paar kleine Dinge gibt es dennoch zu beachten.

Zuerst solltet ihr euch Gedanken machen für welchen Zweck ihr die warmen Treter anschafft. Kommen die Hüttenschuhe tatsächlich mit auf Tour? Dann spielen Gewicht und Packmaß eine starke Rolle. Jedes Gramm, das beim Tourengepäck zusätzlich anfällt ist eines zu viel. Die Hüttenpantoffel sollten also möglichst leicht sein und mit einer dünnen und robusten Sohle ausgestattet sein. Bleibt der Hüttenschuh in den heimischen Gefilden, ist das Gewicht eher zweitrangig. Hier könnt ihr nach Herzenslust auf Komfort und Design achten.

In Sachen Modellvielfalt lässt sich der Hüttenschuh-Markt keinesfalls lumpen. Am gängigsten sind die eingangs erwähnten Varianten aus Filz. Die sind warm, bequem, atmungsaktiv und leicht. Aber das hatten wir bereits. Außer diesen Filzkameraden gibt es ebenfalls Hüttenschuhe aus gestrickter oder gehäkelter Wolle. Diese Exemplare erinnern ein wenig an warme Socken mit einer flachen, rutschfesten Sohle. Wahre Funktionalitätsmeister sind die Modelle aus Merinowolle. Die gibt es ebenfalls in verschiedenen Wollfilz-Ausführungen und als gestrickte oder gehäkelte Varianten. Die Funktionalität macht hierbei die natürlichen Eigenschaften der Merinowolle aus.

Neben einer tollen Isolationsleistung und einer soften Haptik, gibt’s eine natürliche Atmungsaktivität und ein top Feuchtigkeitsmanagement obendrauf. Zudem ist die Merinofaser antimikrobiell und nimmt keine schlechten Gerüche an. Geht die Tour in frostige Gefilde mit zugigen Übernachtungsmöglichkeiten oder sehnen sich eure Füße generell nach etwas mehr Wärme, dann greift ihr zu den Hüttenschuhen mit Daunenfüllung. Die sind in ihre Warmhaltekraft nicht zu überbieten. Außerdem sind sie – Achtung Wortspiel – federleicht und lassen sich hervorragend komprimieren. Manche Daunenschuhe kommen sogar direkt mit einem Packsack, mit dem sie auf ein minimales Packmaß reduziert werden können. Modelle mit Kunstfaserfüllung gibt es natürlich auch. Die haben zwar eine geringfügig niedrigere Wärmeleistung, jedoch ist das Füllmaterial gegenüber Feuchtigkeitseinfluss unempfindlich. Eine Eigenschaft die einer Daunenfüllung leider abgeht, denn ist die einmal nass, verliert sie einen Großteil ihrer Isolationskraft.

Warm, leicht und mächtig komfortabel. Ihr seht, die Dinger haben es richtig drauf! Ob nun auf Hüttentour oder beim faulenzen vor der Glotze, kalte Treter gibt’s mit denen nicht. Sie mögen zwar nicht den großen Hype einfahren, aber vielleicht bekommen sie irgendwann die Anerkennung, die sie verdienen. Für unsere Füße sind Hüttenschuhe auf jeden Fall die wahren Helden!

Ab geht’s auf Schneeschuhtour – eine kleine Kaufberatung für Schneeschuhe

14. März 2016

Das Schneeschuhwandern – das heißt die Ruhe genießen, durch den unberührten Neuschnee stapfen, vorbei an malerischen Winterlandschaften. Ob alleine, mit Freunden oder mit Tourenführer, das Gleiten über den glitzernden Schnee ist einfach entspannend und macht mächtig Laune. Über die letzten Jahre hat sich das Schneeschuhtourengehen von der Nische ins wintersportliche Rampenlicht bewegt. Die Schneeschuhtour wird immer beliebter. Und das nicht zuletzt wegen des leichten Einstiegs ins Schneeschuh-Business. Ohne großes Vorwissen ist es jedem Wintersportfan möglich, den Sport kennen und lieben zu lernen. Aber auch Profis lockt die Schneeschuhtour mit anspruchsvollen Herausforderungen hinter dem warmen Ofen vor. (mehr …)

schuhe

Einer für alle und alle für Einen – Eine Kaufberatung für Multisportschuhe

3. September 2015

Schuhe fürs Training, Schuhe zum Wandern, ein Paar für schlechtes Wetter, ein Paar fürs Kaiserwetter, welche für ebenes Gelände und wiederum welche für steiniges Terrain…. Schuhe über Schuhe!

Es ist nicht unbedingt falsch, die Füße für jede erdenkliche Situation zu rüsten. Doch ist uns Outdoorern in den meisten Fällen nicht vergönnt, das gesamte Schuhregal mit auf die Tour zu nehmen. Und manche mögen’s ja eher simpel. Also muss ein echter Allrounder her: der Multisportschuh! Diese „eierlegenden Wollmilch Treter“ sind universell einsetzbar und sind für fast jede Schandtat zu haben. Aber da das Angebot hier sehr groß ist, folgt hier eine kleine Kaufberatung für alle, die sich für diese Multitalente interessieren.

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MTB Winter Pflege

Mit warmen Füssen durch den Winter – MTB Winterschuhe für Freerider und Tourenfahrer

4. Januar 2018

Schnee, Eis und Kälte sind für viele Mountainbiker die Garantie für besonderen Spaß und spezielle Herausforderung mit erhöhtem Rollwiderstand und endlosen Drifts und Slides. Dabei muss nicht nur das Mountainbike auf die winterlichen Bedingungen mit spezieller Pflege und entsprechenden Winterreifen vorbereitet werden, sondern auch der Rider selbst tut gut daran, sich mit warmer und wetterfester Bikebekleidung, wärmenden Handschuhen und einer dünnen isolierenden Mütze unter dem Bikehelm auszurüsten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Füßen, denn bei winterlichen Touren mit leichten und gut belüfteten MTB-Schuhen für den Sommer, fangen die Füße schon nach kurzer Zeit an zu frieren. Selbst mit dickeren Socken ist das Problem nicht lösbar, denn da die sommerlichen MTB-Schuhe in der Regel niedrig geschnitten und meist nicht wasserdicht sind, wären die warmen Socken schnell durchnässt. Außerdem sind MTB-Schuhe so passgenau geschnitten, dass sie mit dickeren Socken eher unbequem zu fahren sind.

Was macht gute Winterschuhe für Mountainbiker aus?

Neben den üblichen Kriterien für Radschuhe, wie sicherer Grip, gute Kraftübertragung auf die Pedale, komfortable Passform und robuste Verarbeitung, entscheiden bei MTB Schuhen für den Winter die Faktoren „warme Füße“ und „trockene Füße“, ob ein MTB Schuh für den Einsatz im Winter geeignet ist. Beim Biken im Winter spritzen Wasser, Matsch und Schnee ständig von vorne auf die Bikeschuhe. Eine wasserdichte Membran von GORE und anderen Herstellern sorgt dafür, dass die Nässe nicht in die Schuhe eindringt. Gleichzeitig lässt die funktionelle Membran die Feuchtigkeit, die beim Radfahren an den Füßen entsteht, durch die winzigen Poren entweichen. Damit auch von oben kein Spritzwasser in den MTB-Schuh läuft, sind MTB Winterschuhe meistens hoch geschnitten und reichen bis über den Knöchel. Manche Modelle setzen dabei auf einen stabilisierenden Klettverschluss am Knöchel, andere auf leichte elastische Stulpen, die besonders leicht und bewegungsfreundlich sind. Ein durchnässter MTB Schuh führt nicht nur zu frierenden Füßen, sondern wird auch sehr schwer und braucht unter Umständen mehrere Tage, um wieder komplett zu trocknen. Viele winterfeste Radschuhe sind zwar mit einer wasserdichten Membran ausgerüstet und verfügen über stark wasserabweisendes Obermaterial, doch bei richtig matschigen Verhältnissen saugen selbst diese sich irgendwann mit Wasser voll. Zwar sind sie so immer noch wasserdicht, aber leider auch um ein Vielfaches schwerer.

Wasserdichte Überschuhe für Mountainbiker

Effektive Abhilfe verschaffen wasserfeste und windundurchlässige Radüberschuhe für Mountainbiker. Die elastischen Überschuhe lassen sich bequem über den Fahrradschuhen tragen und mit Klettverschlüssen rutschfest fixieren. Im Sohlenbereich sind die MTB-Überschuhe offen, so dass der Kontakt mit den Pedalen einwandfrei gewährleistet ist und die Sohle beim Laufen guten Grip hat. Viele Bike Überschuhe für den Winter sind an der Innenseite zusätzlich gefüttert. An der Außenseite lassen sie Matsch und Spritzwasser einfach abperlen. Zu viel im Matsch laufen, sollten Biker jedoch nicht, denn bei tieferen Pfützen könnte sich das Wasser seinen Weg durch die offene Sohle nach oben suchen. Beim Fahren bieten die Überschuhe jedoch den entscheidenden Vorteil, dass die Schuhe nach der Tour nicht aufwändig getrocknet werden müssen. Daher sind sie auch für mehrtägige Touren im Winter oder beim täglichen Einsatz absolut empfehlenswert.

Warme MTB Schuhe für Touren im Winter

Die meisten MTB Winterschuhe sind mit einem isolierenden Futter ausgestattet und für Temperaturen um den Gefrierpunkt optimiert. Wenige Modelle sind für extreme Bedingungen und Temperaturen bis etwa -20° C vorbereitet. Sie sind sehr hoch geschnitten und besonders dick mit Primaloft oder anderen Isolationsmaterialien gefüttert und zusätzlich mit einer isolierenden Sohle ausgestattet. Bei sehr niedrigen Temperaturen und einer trockenen Kälte rückt zunehmend die Isolation in den Vordergrund, während der Schutz vor Matsch und Spritzwasser nicht mehr so ausschlaggebend sind, wie bei Bikeschuhen für „normale“ winterliche Temperaturen.

Je nachdem mit welchen Socken Mountainbiker im Winter am liebsten auf Tour gehen möchten, sollten die Winterschuhe auch mit den entsprechenden Socken anprobiert werden. Sie sollten nicht zu dick sein, damit die Radschuhe sicher sitzen, dürfen aber ruhig wärmer und höher geschnitten sein, als die Radsocken im Sommer. Bikesocken aus Merinowolle oder Merino Mischgewebe haben den Vorteil, dass sie nicht nur im trockenen Zustand gut wärmen, sondern sogar, wenn sie feucht oder gar nass sind. Dass die Merinosocken außerdem sehr geruchshemmend sind, ist ein weiterer klarer Pluspunkt.

Sohlen und Pedaplatten für Wintereinsätze

MTB-Winterschuhe sind mit griffigen Sohlen ausgestattet, die auch auf rutschigem Untergrund für sicheren Stand sorgen. Klar ist aber auch: Winterschuhe für Mountainbiker sind keine Wanderschuhe oder Winterstiefel, sondern Radschuhe. Die Sohlen der unterschiedlichen Modelle und Hersteller können daher variieren. Von gering ausgeprägter Profilierung bis zur speziellen Vibram Gummimischung für guten Grip bei eisiger Kälte reicht das Angebot. Mountainbiker haben dabei die Qual der Wahl und dürfen sich die Sohle ganz nach ihren Wünschen und ihrem bevorzugten Einsatzbereich aussuchen.

Bei der Auswahl der Pedale und Pedalsysteme richtet sich der Fokus bei den MTB Winterschuhen auf SPD Klickpedale und Flat Pedale. Viele Schuhe eignen sich gleichermaßen für beide Systeme und sind mit ihrer Sohlenkonstruktion für flache Pedale und für das Anbringen von Cleats ausgerüstet. In den griffigen Sohlen sind die Pedalplatten so in die Sohle integriert, dass sie nicht über das Sohlenprofil hinaus ragen. Dadurch können Mountainbiker auch mit Cleats gut laufen. Ein Vereisen oder Verschmutzen der Cleats oder der Klickpedale ist in der Praxis unwahrscheinlich. Das SPD System arbeitet auch bei Schnee und Kälte zuverlässig, wie bei Matsch, Regen und jedem anderen Wetter. Da die Cleats mit der festen Verbindung zu den Pedalen eine empfindliche Kältebrücke darstellt, sind MTB Winterschuhe so konstruiert und isoliert, dass sie diese Kältebrücke unterbrechen und die Kälte nicht an die Füße weiterleiten.

Für Mountainbiker, die trotz warmen Socken und isolierten Winterradschuhen regelmäßig an frierenden Zehen und Füßen leiden, können wärmende Einlegesohlen Abhilfe schaffen. Die Einlegesohle in den MTB Winterschuhen lassen sich durch wärmere „passiv wärmende“ Sohlen mit Wolle, Daunen oder Kunstfaser ersetzen. Auch „aktiv wärmende“ Einlegesohle lassen sich in die MTB Schuhe integrieren. Sie sind entweder mit elektrisch betriebenen Heizdrähten ausgestattet oder funktionieren auf chemischer Basis mit Aktivkohle. Beide Systeme liefern für einen begrenzten Zeitraum angenehme Wärme an den Zehen oder Fußsohlen. Wer wirklich ständig mit kalten Füßen beim Mountainbiken kämpft, ist mit der Akku-betriebenen Bauart am besten bedient. Die Temperatur kann dabei besser reguliert werden und die Batterien sind schnell wieder für die nächste Tour aufgeladen. Dagegen ist die günstigere Variante auf Aktivkohlebasis nur für einmalige Verwendung und muss nach jeder Tour gewechselt werden.

Ultraleichte Schuhe Kaufberatung

Nimms leicht – Outdoorschuhen aufs Gewicht geschaut

8. September 2017

Letzten Sonntag war ich im Wald zum Pilze suchen. Leider hatte es in der Nacht zuvor geregnet, so dass ich davon ausgehen konnte, auf eine ordentliche Portion Matsch zu treffen. Normalerweise trage ich für solche Touren durch den heimischen Wald ausgediente Laufschuhe oder meine Zustiegsschuhe. Da ich aber sicher war auf eine Schlammlandschaft zu stoßen, hatte ich mich diesmal für meine schweren, ledernen Bergstiefel entschieden.

Generell war das auch ein guter Entschluss, weil ich so tatsächlich trotz ziemlich durchweichtem Wald wieder mit trockenen Socken zu Hause angekommen bin. Auf der anderen Seite waren diese schweren Treter aber für das Gelände der komplette Overkill und ich war froh, als ich wieder auf leichteres und bequemeres Schuhwerk wechseln konnte. Aber muss das wirklich sein? Gibt’s nicht auch leichtere Alternativen?

Der Weg zum richtigen Schuhwerk

Wenn ihr euch fragt, welches Paar Leichtgewichts-Schuhe nun für euch und eure Touren genau das Richtige ist, dann solltet ihr euch zuvor über ein paar Dinge Gedanken machen. So ist es beispielsweise wichtig, dass die Schuhe nicht nur zu der Tour und deren Gelände passen, sondern auch für die Jahreszeit geeignet sind in der ihr gehen wollt. Außerdem ist eine gute Passform für das Fußwohl maßgeblich entscheidend. Worauf ihr bei der generellen Suche nach Wander- bzw. Outdoorschuhen noch achten solltet, das verrät euch unser Blogbeitrag „Die richtigen Schuhe für dein Outdoor-Abenteuer“.

An dieser Stelle wagen wir allerdings einen Blick in die bunte Welt der Wander-, Trekking- und Bergschuhe und schauen uns an, wo wir sinnvoll an der Gewichtsschraube drehen können.

Leichte Schuhe für gemäßigtes Gelände

Wie bei meiner sonntäglichen Pilztour durch den Schwarzwald braucht es nicht immer ein schweres Paar Bergschuhe. Gerade in Mittelgebirgen reichen leichtere Wanderschuhe in der Regel völlig aus. Leichtwanderschuhe sind, wie der Name schon sagt, leichter als ihre „normalen“ Kollegen. Das liegt vor allem daran, dass sie meist mit nur halbhohem Schaft oder gleich als Halbschuhe daherkommen. Auch wird bei Leichtwanderschuhen nicht selten auf einen Geröllschutz und dergleichen verzichtet, sodass hier deutlich Gewicht eingespart werden kann.

Wer also in vergleichsweise einfachem Gelände unterwegs ist und auch nur leichtes Gepäck dabei hat, sollte sich diese Gruppe definitiv einmal näher ansehen. Leichtwanderschuhe mit halbhohem Schaft, also klassische Vertreter der Kategorie A, schlagen meist mit einem Gewicht ab 450 Gramm zu Buche.

Gerade für Ultraleichttouren kommen aber auch immer wieder Trailrunningschuhe zum Einsatz. Modelle wie Roclite 325 GTX von Inov 8 verfügen über ein Gewicht von weniger als 350 Gramm und bieten dafür einen halbhohen Schaft sowie eine extrem griffige Sohle. Als weitere Alternative wäre hier auch der Einsatz von Barfußschuhen denkbar, jedoch gehen diesbezüglich die Meinungen weit auseinander.

Die einen befürworten diese vergleichsweise freie und natürliche Form des Gehens, andere wiederum berichten von Problemen, die aufgrund von fehlender Muskulatur und Gewöhnung auftreten können. Wer diesen Schuhtyp dennoch fürs Wandern ausprobieren möchte, dem sei geraten mit vergleichsweise kurzen und einfachen Teststrecken zur Eingewöhnung zu beginnen. Auch Gepäck sollte bei diesen Eingewöhnungsrunden nicht mitgenommen werden. Barfußschuhe sind selbstverständlich recht leicht und fallen so kaum ins Gewicht.

Leichte Schuhe für ausgesetztes und wegloses Gelände

Für anspruchsvolleres Gelände und Mehrtagestouren in Verbindung mit schwerem Gepäck sind Trekkingschuhe der Kategorie B oder B/C bestens geeignet. Hierbei handelt es sich jedoch meist um vergleichsweise schwere Treter, die für maximale Trittsicherheit sowie eine optimale Stabilisierung des Sprunggelenks sorgen. Auch empfehlen sich Schuhe dieser Art für Personen, die Probleme mit den Bändern haben und zum Umknicken neigen.

Außerdem fallen viele Trekkingstiefel in die Kategorie „bedingt Steigeisenfest“ und können problemlos mit Steigeisen mit Riemchenbindung sowie Grödel getragen werden. Wie gesagt, Trekkingstiefel sind nicht gerade Leichtgewichte, doch auch in dieser Gattung gibt es Modelle, die mit einem deutlich reduzierten Gewicht daherkommen. Ein schönes Beispiel hierfür sind die S-Lab X Alp Carbon 2 GTX von Salomon. Diese Schuhe wiegen noch knapp unter einem Kilo und zählen zu den Leichtgewichten dieser Klasse. Dennoch sind sie deutlich schwerer als Ihre Kollegen aus dem Leichtwander- oder Trailrunningbereich, können dafür aber auch mehr.

Leichte Schuhe fürs Hochgebirge

Für Geröll, Firn und Eis müssen definitiv ordentliche Bergstiefel her. Diese verfügen über eine steigeisenfeste Sohle und bieten auch in unwegsamem Gelände ausreichend Stabilität. Im Allgemeinen können Bergschuhe mit Kipphebelsteigeisen getragen werden. Je nach Modell lassen sich hier Halbautomaten (vorne mit Körbchen) oder Automaten (vorne mit Bügel) befestigen. Auch ein hochgezogener Gummirand, der vorwiegend als Geröllschutz dient gehört hier in der Regel mit dazu.

Kein Wunder also, dass wir uns hier weit außerhalb des Ultraleichtbereichs bewegen. Aber trotzdem gibt es auch unter den Bergstiefeln der Kategorie C leichtere und schwerere Vertreter. Schauen wir uns also beispielsweise einmal die Badile Combi II GTX  von Hanwag an. Diese Bergschuhe bringen alles mit, was bei Touren im hochalpinen Gelände gefragt ist. Dennoch kommen sie mit einem vergleichsweise geringen Gewicht von lediglich 1080 Gramm daher. Dafür gibt es aber eine ausreichend ausgesteifte und für halbautomatische Steigeisen geeignete Sohle sowie einen ordentlichen Geröllschutz. Als Alternative kann man sich hier auch den etwas weniger als 1200 g (pro Paar) schweren Trango Guide Evo GTX von La Sportiva anschauen.

Vor-und Nachteile von leichtem Schuhwerk

  • Vorteil 1 – Gewichtsersparnis

Klar, wer mit leichten Schuhen unterwegs ist, der muss weniger Gewicht mitschleppen und das wirkt sich nun einmal bei jedem Schritt aus. Dies zeigt sich gerade bei gestuftem Gelände, da der Fuß mit weniger Ballast daherkommt und schlussendlich das Gehen ermüdungsfreier ausfällt. Auch wenn die Wanderschuhe im Rucksack transportiert werden, fallen sie so weniger schwer ins Gewicht.

  • Vorteil 2 – Komfort

Leichte Schuhe sind in der Regel flexibler und weicher als ihre schweren Verwandten. Somit sind sie normalerweise automatisch auch bequemer. Gerade an warmen Tagen ermöglichen sie oft auch eine bessere Belüftung und sind aufgrund des oft deutlich niederen Schafts generell nicht so warm wie höhere Wanderschuhe.

  • Nachteil 1 – Verletzungsgefahr

Was auf der einen Seite ein Plus an Komfort mit sich bringt, birgt auf der anderen Seite aber auch ein höheres Verletzungspotenzial. Denn gerade weiche und flexible Schuhe mit niedrigem Schaft, unterstützen den Fuß deutlich schlechter, als ihre höher geschnittenen Kollegen.

  • Nachteil 2 – Wetterfestigkeit und allgemeine Eignung

Keine Frage auch im Bereich der Trailrunning- und Leichtwanderschuhe gibt es vergleichsweise wetterfeste Modelle mit Membran. Bei Matsch und Regen geht das sicherlich auch noch, wobei es bei tiefem Schnee schon schwieriger wird, da der Schnee ohne hohen Schaft schneller seinen Weg in den Schuh findet. Plant man aber Touren, die beispielsweise das Tragen von Steigeisen erfordern, braucht man deshalb Schuhe mit einer geeigneten Sohle.

Ultraleichtes Schuhwerk – das Fazit

Gerade im Bereich der Outdoor-, Wander- und Trekkingschuhe ist es schwierig ultraleichte Ausrüstung zu finden. Bei der Recherche zu diesem Thema musste ich immer wieder an den Ausspruch eines guten Freundes denken: „Man kann auch mit Skischuhen joggen gehen!“. Soll heißen zweckentfremden kann man viel, nur ob das wirklich auch Sinn macht ist die Frage. Klar könnte man auch mit Badelatschen im hochalpinen Gelände unterwegs sein (die Sherpas in Nepal zeigen sehr eindrücklich wie das geht), aber dennoch würde ich davon abraten nur zugunsten einer hohen Gewichtsersparnis zu derart krassen Maßnahmen zu greifen.

Meiner Meinung nach ist das wichtigste Kriterium bei Schuhen ohnehin nicht das Gewicht, sondern dass sie optimal passen und auch nach langen Tourentagen noch nicht drücken. Denn die höchste Gewichtsersparnis am Schuhwerk bringt nichts, wenn man das gleiche Gewicht als Blasenpflaster im Rucksack mitschleppen muss. Fun Fakt: Ein Päckchen Blasenpflaster wiegt rund 15 Gramm.

Kaufberatung für Gamaschen

Nie mehr nasse Hosenbeine – eine kleine Kaufberatung für Gamaschen

12. Mai 2017

Stellt euch folgendes Szenario vor: die Sonne ist gerade aufgegangen und beginnt kräftig und golden zu strahlen. Ihr dreht, die Arme gen Himmel gestreckt, in einer dicht mit bunt blühenden Blumen und Kräutern bewachsenen Bergwiese eure Kreise. Diese Outdoor-Traumwelt, die direkt einem eskapistischen Heimatschinken der 1950er Jahre entsprungen sein könnte, würde in der harten Realität wohl ein unrühmliches Ende nehmen. Eure Hosenbeine sind vom Tauwasser, das sich über Nacht auf der Wiese gebildet hat, eklig durchnässt, euren Socken geht es keinen Deut besser und vermutlich hat sich auch noch eine Zecke irgendwie ins Hoseninnere geschlichen.

Klar, ihr habt ja auch eure Gamaschen vergessen! Ob nun bei der Wanderung durchs Alpenpanorama, auf Hochtour oder Trekking, Outdoor-Gamaschen gehören dazu. Damit ihr für den Gamaschenkauf gewappnet seid und den Tanz über die Bergblumenwiese ohne durchnässte Hosen übersteht, hier eine kleine Kaufberatung.

Gamaschen? Nie gehört! Wie der wasserdichte Schutz funktioniert und seine Einsatzgebiete

Okay, das Wörtchen Gamasche hat jeder schon mal gehört, aber was haben wir uns darunter auf unser Lieblingshobby, das Outdooren, bezogen vorzustellen? Gamaschen sind einfach gesprochen eine wasserdichte Verlängerung der Schuhe, die – je nach Modell – den Unterschenkel umschließt und teilweise bis über den Kniebereich langt. Immer dann, wenn hohe Schuhe oder Stiefel zu warm oder zu unpraktisch sind oder die Regenhose nicht in Frage kommt, sind sie zur Stelle. Dabei wird eine reguläre Gamasche mit einem robusten Riemensystem unter den Schuh geschnallt und mit Haken für zusätzlichen Halt in die Schnürung eingehängt. Damit das Ganze auch problemfrei an- und wieder ausgezogen werden kann, ist die Seite mit einem durchgehenden Reiß- beziehungsweise Klettverschluss oder einer Schnürung samt wasserdichter Abdeckleiste versehen. Ein Kordelzug am oberen Abschluss macht den Beinschutz dicht und verhindert zudem, dass die Gamasche nach unten rutscht.

Ist alles fachgerecht verpackt, halten Gamaschen die Füße und die Hosenbeine effektiv trocken, sei es auf regnerischen, schlammigen Touren oder bei Tiefschnee. Gleichzeitig halten sie auf Wanderungen Schmutz und kleine Steinchen davon ab, sich in die Schuhe zu mogeln. Wer mag schon nervigen Kleinkram im Schuh? Des Weiteren schützt die zusätzliche Gamaschenschicht mit ihrem widerstandsfähigen Material das Hosengewebe und eure Beine vor hinterhältigen Dornen, Felskanten oder Ästchen. Ebenfalls wichtig ist der Schutz vor dem eingangs erwähnten Fiesling – der Zecke. Habt ihr ein paar Gamaschen an den Schuhen befestigt, bleibt den kleinen Biestern keine Eintrittsmöglichkeit unter die Klamotten. Gerade in FSME-Risikogebieten ist das eine nicht zu unterschätzende Vorsichtsmaßnahme. Also wirklich vielseitig, diese Schutzschläuche für die Beine!

Was muss die moderne Gamasche können?

Anno dazumal noch aus einfachem Filz oder Leder gefertigt, sind Gamaschen heute wahre Funktionalitätsmonster aus technisch leistungsfähigen und funktionellen Geweben. Auf was also achten beim Gamaschen-Kauf? Zunächst einmal das Wichtigste und Offensichtlichste, die Regengamaschen sollten wasserdicht sein. Das ist ja klar. Auf sportlich anspruchsvollen Touren darf sie gerne mit atmungsaktiven Einsätzen ausgestattet sein. Schließlich hilft der beste Feuchtigkeitsschutz von außen nur bedingt, wenn ihr euch von innen nass schwitzt. Wird es besonders anstrengend, etwa beim Hochtourengehen oder beim Wintersport im Allgemeinen, sorgen Belüftungsmöglichkeiten bei Bedarf für benötigte Kühlung. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind gute Isolationseigenschaften unabdingbar. Seid ihr oft in der Dämmerung oder bei Nebel unterwegs oder nutzt ihr die Gamaschen zum Radeln, sorgen reflektierende Elemente für eine bessere Sichtbarkeit.

Eine Gamasche ist im Outdooralltag zahlreichen Belastungen ausgesetzt. Ob Dornen, Äste, Fels oder Kontakt mit Steigeisen, das Material wird auf eine harte Probe gestellt.  Darum erhöhen widerstandsfähige Gewebe und zusätzliche Materialverstärkungen an den viel beanspruchten Stellen die Langlebigkeit und schützen die Wander- oder Regengamaschen vor allerlei Ungemach. Zu guter Letzt, aber mit am wichtigsten: eine sichere Befestigungsmöglichkeit. Eine gute Gamasche muss fest und sicher an Bein und Schuh sitzen, um den entsprechenden Feuchtigkeits- und Schmutzschutz bieten zu können. Moderne Gamaschen sind in ihrer Weite verstellbar und lassen sich per Neoprenstegen, Unterfußbändern oder Dornschnallen fest an den Schuhen fixieren.

Welche Gamaschen für welchen Zweck?

Jetzt wissen wir, was gute Gamaschen können müssen. Aber welche sind die richtigen für die nächste Tour? Keine Bange, das lässt sich schnell klären. Für lange Wegstrecken empfehlen sich, wie ihr sicherlich erahnen könnt, die Wandergamaschen. Das ist im Grunde genommen keine wirkliche Unterart, sondern eine Variante, die sich besonders gut zum Wandern eignet. Sie sollten möglichst leicht sein, um den Fuß auf langen Märschen nicht unnötig zu beschweren. Ein niedriger Schnitt sorgt für mehr Bewegungsfreiheit.

Für alpine Touren oder Winterwanderungen sollten die schützenden Beinschläuche möglichst hoch verarbeitet sein. Gerade wenn es in den Tiefschnee geht, zeigt sich eine Gamasche, die gerade mal bis kurz über den Knöchel langt, als wenig hilfreich. Atmungsaktive Einsätze und Belüftungsmöglichkeiten sollten ebenfalls mit von der Partie sein.

Expeditionsgamaschen sind die idealen Partner für extreme Bedingungen. Auf Hochtouren, Eistouren oder beim Expeditionsbergsteigen sind sie unverzichtbar. Sie sind meist mit einem isolierenden Schaum ausgestattet und speziell für den Einsatz mit steigeisenfesten Bergstiefeln ausgelegt.

Auf der Biketour sorgen spezielle Fahrradgamaschen für Trockenheit. Diese Outdoorgamaschen kommen oftmals als Überzug für den gesamten Schuh daher, die für einen umfassenden Nässeschutz sorgen. So kommt der prasselnde Regen und der spritzende Matsch weder in noch an die Schuhe. Reflektierende Details sorgen dafür, dass ihr von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden könnt.

Ihr seht, Gamaschen sind weder ein Relikt der Vergangenheit noch irgendein unnützes Accessoire, das im Equipment-Schrank fröhlich vor sich hin staubt. Ob nun Modelle zum Wandern, für den Ausflug auf dem Fahrrad oder im alpinen Einsatz, habt ihr euer Modell gefunden, bleiben eure Füße und Beine knochentrocken. Und ungebetene Gäste wie spitze Steinchen, Staub oder Insekten bleiben auch dort, wo sie hingehören, nämlich draußen. Also ab mit euren neuen wasserdichten Beinschutzkleidern auf die blumige Bergwiese und hinterher ab in Matsch und Tiefschnee!

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Zeigt her eure Füße – Trekkingsandalen, eine Kaufberatung

14. März 2017

Sandalen sind seit jeher sehr beliebt. Von den klassischen Jesus-Christus-Gedächtnislatschen bis hin zu modernen Outdoorsandalen gibt es am Markt zahlreiche Modelle, die in der warmen Jahreszeit für einen schlanken Fuß sorgen. Was aber unterscheidet nun eine Wandersandale von einer Outdoorsandale und wo lassen sich in diesem Ranking die Trekkingsandalen einordnen? Gibt es da grundlegende Unterschiede und wenn ja, wo?

Es gibt Modelle, die zwar optisch den Touch einer Outdoor- oder Trekkingsandale versprühen, aufgrund ihrer Konstruktion jedoch überwiegend für den urbanen Einsatz geeignet sind. Wieder andere Modelle sind auf den Einsatz beim Wassersport ausgelegt und bestechen beim Segeln oder Kanufahren. Generell fallen Sandalen dieser Art natürlich auch in die Kategorie der Outdoorsandalen, sollen aber bei dieser Betrachtung nicht näher mit einfließen. Um also ein wenig Licht in den Dschungel der Sandalen zu bringen, haben wir uns die Gattung der Trekkingsandalen herausgegriffen und wollen uns diese einmal näher ansehen.

Was also sind Trekkingsandalen genau?

Trekkingsandalen sind gerade an warmen Tagen eine gute Alternative zu Approach- und Leichtwanderschuhen. Sie überzeugen nicht nur durch einen angenehmen Tragekomfort, sondern sorgen auch für eine gute Trittsicherheit und Grip im Gelände. Gerade für ausgedehnte Spaziergänge oder kürzere Wanderungen an heißen Tagen sind sie somit bestens geeignet. Auch der Zustieg zu Sportkletterfelsen ist mit Trekkingsandalen meist problemlos zu bewältigen.

Doch nicht nur im heimischen Mittelgebirge können Trekkingsandalen punkten. Wer seinen Urlaub gerne in wärmeren Gefilden verbringt, ist mit einem paar Sandalen gut beraten. Je nach Art des Urlaubs und Aktivität können gute Trekkingsandalen gleich mehrere Arten von Schuhen ersetzen und somit das Gepäck erheblich verschlanken.

Was aber macht eine Sandale zur Trekkingsandale?

Trekkingsandalen sind in zahlreichen Terrains beheimatet. Dementsprechend unterschiedlich können die einzelnen Modelle aussehen. Generell zeichnen sich aber Trekkingsandalen durch ihre gute Geländegängigkeit aus. Hierzu verfügen sie über eine Sohle mit einem vergleichsweise groben Profil. Dieses sorgt auch bei anspruchsvollerem Gelände für einen guten Grip. Außerdem werden in der Regel besonders robuste Materialien verwendet. Gerade die Riemen sind bei Trekkingsandalen meist hohen Belastungen ausgesetzt und werden daher aus langlebigen synthetischen Materialien oder Leder gefertigt. Einige Modelle verfügen zusätzlich auch über einen Zehenschutz und eignen sich somit besonders gut für unwegsames Gelände.

Welche Art von Trekkingsandale sollte ich wählen?

Die Wahl der richtigen Sandale hängt immer auch davon ab, was man später damit machen möchte. Hierzu sollten folgende Fragen beantwortet werden:

  • Werde ich längere Strecken in der Sandale zurücklegen?
  • In welchem Terrain werde ich mich überwiegend mit den Sandalen bewegen?
  • Was ist mir wichtiger; Komfort oder Funktionalität?
  • Muss die Trekkingsandale auch wassertauglich sein?

Gerade wenn eine Trekkingsandale als Alternative zum Wanderschuh hergenommen werden soll, ist es wichtig, einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Funktionalität zu finden. So gibt es beispielsweise Sandalen, die den Füßen zwar maximale Freiheit, dafür aber nur eine dünne, feinfühlige Sohle bieten. Das andere Extrem stellen Sandalen mit Zehenschutz dar. Diese gleichen je nach Ausführung eher einem Halbschuh mit zahlreichen Lüftungsschlitzen und beeinträchtigen somit schon eher das „Frischluftgefühl“ an den Füßen. Der Vorteil ist aber, dass sie auch bei verblocktem Gelände oder gelegentlichen Stolperern für einen guten Schutz von Zehen und Fußrücken sorgen.

Sandalen bestehen meist aus Leder oder synthetischen Materialien, doch auch ein Materialmix kommt bei Herstellern wie beispielsweise Keen und Teva zum Einsatz. Die Sohlen sind in der Regel aus Gummi, bei manchen Modellen wurde ein Fußbett aus Leder verarbeitet. Was die jeweils optimalen Materialien sind, richtet sich auch hier stark nach dem Einsatzgebiet und den persönlichen Vorlieben. Leder bietet zumeist einen höheren Komfort. Gerade bei längeren Touren passen sich Lederriemen immer auch ein wenig der persönlichen Fußform an. Die Gefahr von Druck- und Scheuerstellen wird hierdurch vermindert.

Auch ein Fußbett aus Leder hat seine Vorteile. Hier ist an erster Stelle der Tragekomfort zu nennen. Gerade an heißen Tagen kann die Bildung von Schweißfüßen eher verhindert werden, was letztlich auch die Geruchsbildung mindert. Leder bringt aber auch Nachteile mit sich. Um die Langlebigkeit der Sandale sicherzustellen, sollte das Leder in regelmäßigen Abständen gepflegt werden. Auch sind Trekkingsandalen mit Leder meist nicht oder nur bedingt wassertauglich.

Wer also bei seinen Touren Bäche und Flüsse durchqueren will oder Sandalen für den Einsatz im Wassersport sucht, ist mit Modellen aus Gummi und Synthetik deutlich besser beraten. Sandalen aus synthetischen Materialien eigenen sich durch die Bank für den Einsatz im und am Wasser. Viele Materialien sind darüber hinaus schnelltrocknend, was letztendlich auch deren Pflege deutlich leichter gestaltet. Hier genügt es, ab und an grobe Verschmutzungen mittels Bürste oder lauwarmem Wasser zu entfernen. In der Waschmaschine haben alle Sandalen grundsätzlich jedoch nichts verloren. Hierdurch kann das Gummi der Sohle irreparabel beschädigt werden.

Worauf sollte ich beim Kauf von Trekkingsandalen achten?

Wie bei allen anderen Schuhen auch, ist es bei Trekkingsandalen wichtig, dass sie gut passen. Das mag jetzt wie eine Binsenweisheit klingen, ist es aber nicht. Problemzonen, die vielleicht bei anderen Schuhen noch ein wenig durch gepolsterte Socken kaschiert werden können, fallen bei Sandalen meist mehr ins Gewicht.

Gerade die Knöchel sind Punkte, an denen es schnell zu Scheuerstellen kommen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig darauf zu achten, dass hier die Sandale gut sitzt. Drückt die Sandale bereits bei der ersten Anprobe, sollte sie auf keinen Fall in die engere Wahl miteinbezogen werden. Dies führt später nur zu Problemen. Generell lassen sich Sandalen durch ihre Riemen gut an die individuelle Fußform anpassen. Dabei darf man jedoch nicht außer Acht lassen, dass es hier gerade bei besonders breiten oder besonders schmalen Füßen Problemen geben kann. Gerade für Frauen mit zierlichen Füßen können daher Damenmodelle interessant sein.

Ein weiterer Punkt ist die richtige Größe der Sandalen. Diese sollten keinesfalls zu klein sein. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, offene Sandalen eine halbe Nummer größer zu kaufen. Generell ist es bei Sandalen ohne Zehenschutz wichtig, dass die Sohle ein kleines Stück länger als der Fuß ist. Der Grund hierfür liegt darin, dass der Fuß bei Strecken die bergab führen in der Sandale nach vorne rutscht. Ist die Sohle in diesem Fall nicht lang genug, gleiten die Zehen nach vorne aus der Sandale. Dies verhindert nicht nur ein angenehmes Gehen, sondern erhöht auch die Verletzungsgefahr.

Trekkingsandalen für Kinder, darauf kommt’s an

Was bringen die schönsten Trekkingsandalen für Kinder, wenn sie nach dem Kauf nur unter Protest oder erst gar nicht getragen werden. Was also macht eine gute Sandale für Kinder aus?

Neben einer guten Passform und Funktionalität, kommt es bei Kindern stark darauf an, dass die Sandalen optisch gefallen. Nahezu alle namhaften Hersteller bieten hierzu kindgerechte Farben und Modelle an. Das Wichtigste jedoch ist, dass die Kid’s mit ihren Sandalen auch umgehen können. Gerade bei kleineren Kindern ist es daher wichtig, das Aus- und Anziehen bereits bei der Anprobe zu testen. Kommen Kinder mit dem Handling eines Modells nicht klar, sollten diese Sandalen auch nicht in die engere Wahl genommen werden.

Ach ja, Kinder sind längst noch keine kleinen Erwachsenen, sodass spezielle Kinder- und Jugendmodelle auch bei Sandalen durchaus Sinn ergeben. Gerade Mädchen haben, bei gleicher Schuhgröße, zumeist einen deutlich schmaleren Fuß als ausgewachsene Frauen. Um hier Problemen bei der Passform entgegenzuwirken, empfiehlt es sich auf kindgerechte Modelle zurückzugreifen. Auch sind die Dämpfungseigenschaften von Kindersandalen auf ein geringeres Personengewicht ausgelegt. Tragen nun vergleichsweise leichte Kinder Sandalen, die für deutlich schwerere, ausgewachsene Personen konzipiert wurden, ist die Dämpfung schlichtweg zu hart. Dies wirkt sich zumeist erheblich auf den Gehkomfort aus und kann bis zu ungewollten Ermüdungserscheinungen führen.

Fazit

Auch im Bereich der Trekkingsandalen gibt es einige Punkte, die man vor einem Kauf beachten sollte. Hersteller wie Teva, Keen oder Source bieten eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen. Je nach Anwendungsgebiet kommen diverse Materialien zum Einsatz. Welcher Materialmix beziehungsweise welches Modell jeweils geeignet ist, hängt dabei stark von den persönlichen Bedürfnissen sowie der bevorzugten Geländebeschaffenheit ab.

Wer sich also zu seinen neuen Sandalen ein paar Gedanken macht und für die Anprobe etwas Zeit mitbringt, der kann beschwingten Fußes in die Freiluftsaison starten. In diesem Sinne: Socken runter! Und zeigt her eure Füße!

Kaufberatung Laufhosen

Laufhosen – eine Kaufberatung

24. Mai 2016

Ob als frommer Neujahrsvorsatz á la „ab morgen geh‘ ich täglich ‘ne Runde durch den Park, ehrlich!“ oder als semiprofessionell oder gar professionell ausgeübter Sport – das Laufen macht Spaß und hat es ganz schön in sich. Außerdem braucht es dafür nichts weiter außer den eigenen Beinen, etwas Motivation und geeignete Laufschuhe.

Also ab, die olle Jogginghose aus dem Schrank geholt und los geht’s! Aber Moment einmal. Eignet sich die alte, ausgeleierte Wohlfühl – und Faulenzerhose überhaupt für das ernsthafte Laufen oder sollte der ambitionierte Outdoorer in solchen Fällen doch eher zum Profi greifen? Genau das möchte ich in meiner kurzen Kauf- und Laufberatung klären!

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Kaufberatung Grödel

Alles Grödel, oder was? – Eine Kaufberatung

15. März 2016

Als ich neulich einer Freundin davon erzählt habe, dass ich neue Grödel hätte, hat sie mich von ganzem Herzen bemitleidet und mir die Adresse von ihrem Hautarzt gegeben. Um dieses Missverständnis noch im Moment seines Entstehens aus der Welt zu schaffen, musste ich ihr erklären, dass es sich dabei nicht um einen Ausschlag, sondern um eine Art Halbsteigeisen handelt. Sie sah mich nach dieser Erklärung zwar immer noch mitleidig an, aber das lag eher daran, dass sie wohl auf ein anderes Gesprächsthema gehofft hatte.

Dennoch stellt sich die Frage: Was eigentlich sind Grödel? Wodurch zeichnen sie sich aus und was unterscheidet sie von Steigeisen oder Schuhspikes? Und welche Grödel passen eigentlich zu mir?

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Materialinfo Lawinenschaufel

Lawinenschaufeln eine Kaufberatung

3. März 2016

Wer in den Bergen mit einer Lawinenverschüttung zu kämpfen hat, jagt immer auch der Zeit hinterher. Ist der Verschüttete erst einmal mittels LVS-Gerät und Sonde lokalisiert, ist er noch lange nicht gerettet. Denn gerade das Ausgraben des Opfers nimmt in der Regel einen Großteil der Zeit in Anspruch.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass man bei Ski- und Schneeschuhtouren sowie dem Freeriden immer auch eine gute Lawinenschaufel im Gepäck hat.

 

 

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sonden

Das kleine 1×1 der Lawinensonden – eine Kaufberatung

24. Februar 2016

Als ich neulich meine Lawinenausrüstung einer gründlichen Sichtprüfung unterzogen habe, ist mir aufgefallen, dass ein Segment meiner Sonde einen ca. 2 cm langen Riss aufwies. Eine Beschädigung dieser Art kann durch vielerlei Faktoren ausgelöst werden und erfordert grundsätzlich den Austausch der gesamten Lawinensonde.

Da meine beschädigte Sonde doch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hatte und ich sie zum Glück nie für einen Ernstfall gebrauchen musste, lässt sich nur schwer sagen, ob ich unter Panik, Stress und in vielleicht schwierigem Gelände gut damit zurechtgekommen wäre. Bei unzähligen Übungsszenarien hat sie mir jedoch immer treue Dienste geleistet. Aber nun hat sie leider ausgedient und taugt maximal noch als Bohnenstange im heimischen Gemüsegarten.

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