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Kaufberatung für Gamaschen

Nie mehr nasse Hosenbeine – eine kleine Kaufberatung für Gamaschen

12. Mai 2017

Stellt euch folgendes Szenario vor: die Sonne ist gerade aufgegangen und beginnt kräftig und golden zu strahlen. Ihr dreht, die Arme gen Himmel gestreckt, in einer dicht mit bunt blühenden Blumen und Kräutern bewachsenen Bergwiese eure Kreise. Diese Outdoor-Traumwelt, die direkt einem eskapistischen Heimatschinken der 1950er Jahre entsprungen sein könnte, würde in der harten Realität wohl ein unrühmliches Ende nehmen. Eure Hosenbeine sind vom Tauwasser, das sich über Nacht auf der Wiese gebildet hat, eklig durchnässt, euren Socken geht es keinen Deut besser und vermutlich hat sich auch noch eine Zecke irgendwie ins Hoseninnere geschlichen.

Klar, ihr habt ja auch eure Gamaschen vergessen! Ob nun bei der Wanderung durchs Alpenpanorama, auf Hochtour oder Trekking, Outdoor-Gamaschen gehören dazu. Damit ihr für den Gamaschenkauf gewappnet seid und den Tanz über die Bergblumenwiese ohne durchnässte Hosen übersteht, hier eine kleine Kaufberatung.

Gamaschen? Nie gehört! Wie der wasserdichte Schutz funktioniert und seine Einsatzgebiete

Okay, das Wörtchen Gamasche hat jeder schon mal gehört, aber was haben wir uns darunter auf unser Lieblingshobby, das Outdooren, bezogen vorzustellen? Gamaschen sind einfach gesprochen eine wasserdichte Verlängerung der Schuhe, die – je nach Modell – den Unterschenkel umschließt und teilweise bis über den Kniebereich langt. Immer dann, wenn hohe Schuhe oder Stiefel zu warm oder zu unpraktisch sind oder die Regenhose nicht in Frage kommt, sind sie zur Stelle. Dabei wird eine reguläre Gamasche mit einem robusten Riemensystem unter den Schuh geschnallt und mit Haken für zusätzlichen Halt in die Schnürung eingehängt. Damit das Ganze auch problemfrei an- und wieder ausgezogen werden kann, ist die Seite mit einem durchgehenden Reiß- beziehungsweise Klettverschluss oder einer Schnürung samt wasserdichter Abdeckleiste versehen. Ein Kordelzug am oberen Abschluss macht den Beinschutz dicht und verhindert zudem, dass die Gamasche nach unten rutscht.

Ist alles fachgerecht verpackt, halten Gamaschen die Füße und die Hosenbeine effektiv trocken, sei es auf regnerischen, schlammigen Touren oder bei Tiefschnee. Gleichzeitig halten sie auf Wanderungen Schmutz und kleine Steinchen davon ab, sich in die Schuhe zu mogeln. Wer mag schon nervigen Kleinkram im Schuh? Des Weiteren schützt die zusätzliche Gamaschenschicht mit ihrem widerstandsfähigen Material das Hosengewebe und eure Beine vor hinterhältigen Dornen, Felskanten oder Ästchen. Ebenfalls wichtig ist der Schutz vor dem eingangs erwähnten Fiesling – der Zecke. Habt ihr ein paar Gamaschen an den Schuhen befestigt, bleibt den kleinen Biestern keine Eintrittsmöglichkeit unter die Klamotten. Gerade in FSME-Risikogebieten ist das eine nicht zu unterschätzende Vorsichtsmaßnahme. Also wirklich vielseitig, diese Schutzschläuche für die Beine!

Was muss die moderne Gamasche können?

Anno dazumal noch aus einfachem Filz oder Leder gefertigt, sind Gamaschen heute wahre Funktionalitätsmonster aus technisch leistungsfähigen und funktionellen Geweben. Auf was also achten beim Gamaschen-Kauf? Zunächst einmal das Wichtigste und Offensichtlichste, die Regengamaschen sollten wasserdicht sein. Das ist ja klar. Auf sportlich anspruchsvollen Touren darf sie gerne mit atmungsaktiven Einsätzen ausgestattet sein. Schließlich hilft der beste Feuchtigkeitsschutz von außen nur bedingt, wenn ihr euch von innen nass schwitzt. Wird es besonders anstrengend, etwa beim Hochtourengehen oder beim Wintersport im Allgemeinen, sorgen Belüftungsmöglichkeiten bei Bedarf für benötigte Kühlung. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind gute Isolationseigenschaften unabdingbar. Seid ihr oft in der Dämmerung oder bei Nebel unterwegs oder nutzt ihr die Gamaschen zum Radeln, sorgen reflektierende Elemente für eine bessere Sichtbarkeit.

Eine Gamasche ist im Outdooralltag zahlreichen Belastungen ausgesetzt. Ob Dornen, Äste, Fels oder Kontakt mit Steigeisen, das Material wird auf eine harte Probe gestellt.  Darum erhöhen widerstandsfähige Gewebe und zusätzliche Materialverstärkungen an den viel beanspruchten Stellen die Langlebigkeit und schützen die Wander- oder Regengamaschen vor allerlei Ungemach. Zu guter Letzt, aber mit am wichtigsten: eine sichere Befestigungsmöglichkeit. Eine gute Gamasche muss fest und sicher an Bein und Schuh sitzen, um den entsprechenden Feuchtigkeits- und Schmutzschutz bieten zu können. Moderne Gamaschen sind in ihrer Weite verstellbar und lassen sich per Neoprenstegen, Unterfußbändern oder Dornschnallen fest an den Schuhen fixieren.

Welche Gamaschen für welchen Zweck?

Jetzt wissen wir, was gute Gamaschen können müssen. Aber welche sind die richtigen für die nächste Tour? Keine Bange, das lässt sich schnell klären. Für lange Wegstrecken empfehlen sich, wie ihr sicherlich erahnen könnt, die Wandergamaschen. Das ist im Grunde genommen keine wirkliche Unterart, sondern eine Variante, die sich besonders gut zum Wandern eignet. Sie sollten möglichst leicht sein, um den Fuß auf langen Märschen nicht unnötig zu beschweren. Ein niedriger Schnitt sorgt für mehr Bewegungsfreiheit.

Für alpine Touren oder Winterwanderungen sollten die schützenden Beinschläuche möglichst hoch verarbeitet sein. Gerade wenn es in den Tiefschnee geht, zeigt sich eine Gamasche, die gerade mal bis kurz über den Knöchel langt, als wenig hilfreich. Atmungsaktive Einsätze und Belüftungsmöglichkeiten sollten ebenfalls mit von der Partie sein.

Expeditionsgamaschen sind die idealen Partner für extreme Bedingungen. Auf Hochtouren, Eistouren oder beim Expeditionsbergsteigen sind sie unverzichtbar. Sie sind meist mit einem isolierenden Schaum ausgestattet und speziell für den Einsatz mit steigeisenfesten Bergstiefeln ausgelegt.

Auf der Biketour sorgen spezielle Fahrradgamaschen für Trockenheit. Diese Outdoorgamaschen kommen oftmals als Überzug für den gesamten Schuh daher, die für einen umfassenden Nässeschutz sorgen. So kommt der prasselnde Regen und der spritzende Matsch weder in noch an die Schuhe. Reflektierende Details sorgen dafür, dass ihr von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden könnt.

Ihr seht, Gamaschen sind weder ein Relikt der Vergangenheit noch irgendein unnützes Accessoire, das im Equipment-Schrank fröhlich vor sich hin staubt. Ob nun Modelle zum Wandern, für den Ausflug auf dem Fahrrad oder im alpinen Einsatz, habt ihr euer Modell gefunden, bleiben eure Füße und Beine knochentrocken. Und ungebetene Gäste wie spitze Steinchen, Staub oder Insekten bleiben auch dort, wo sie hingehören, nämlich draußen. Also ab mit euren neuen wasserdichten Beinschutzkleidern auf die blumige Bergwiese und hinterher ab in Matsch und Tiefschnee!

Eine Kaufberatung für Fahrradpumpen

Pump it up – eine Kaufberatung für Fahrradpumpen

1. September 2016

Ganz klein und kompakt, mit CO2-Kartusche oder doch lieber schön großvolumig und mit Manometer – das Angebot an Fahrradpumpen ist nicht gerade klein und das richtige Modell für seine Zwecke zu finden keine leichte Aufgabe. Einen kurzen Überblick darüber, welche Pumpe man wann braucht, und vor allem auf was ihr beim Kauf achten solltet, gibt euch unsere Kaufberatung!

In der Kürze liegt die Würze

Die kleinsten Fahrradpumpen sind die sogenannten Minipumpen. Sie sind immer dann ideal, wenn man zwischendurch eine Panne hat und schnell wieder Luft auf den Reifen bringen muss. Sie werden in aller Regel direkt am Rahmen befestigt, in der Trikot- oder in der Satteltasche transportiert. Es gibt Modelle, wie z.B. die Velocity Apogee MG MTB, die einen ausfahrbaren Schlauch haben. Dadurch wird das Ventil geschont und kann nicht abbrechen, wenn man die Pumpe beim Pumpvorgang zu heftig hin und her bewegt.

Andere Minipumpen kommen mit einem Gaskartuschen-Anschluss daher. Diese Variante ist vor allem für Radfahrer interessant, die an Rennen teilnehmen und bei denen eine Panne einen zeitkritischen Faktor darstellt. Denn durch die mitgelieferten CO2-Kartuschen kann der Reifen bzw. der Schlauch komplett ohne Pumpen wieder prall gemacht werden. Das geht sehr schnell und ist im Handling zudem noch richtig einfach. Wer es ganz minimalistisch mag, der kann sich entsprechende Kartuschen-Adapter, wie den Bora Bora zulegen, der lediglich für eine einzige Verwendung mit einer Kartusche ausgelegt ist.

Für Zuhause: Die Standpumpe

Will man vor der nächsten Tour noch schnell Luft auf die Reifen bringen, dann ist meist eine Standpumpe, wie z.B. die PFP 8 Kompressor von Park Tool, die erste Wahl. Sie fristet ein eher trostloses Leben im Fahrradkeller, ist aber keinesfalls nutzlos – ganz im Gegenteil. Der Pumpvorgang ist dank eines großen Griffes deutlich angenehmer und natürlich kann man durch den großen Zylinder schnell wieder viel Luft in den Schlauch bringen.

Der Pumpenkopf wird über einen langen Schlauch mit dem Ventil verbunden, was – genau wie bei den Minipumpen – sehr schonend für das Ventil ist. Den größten Vorteil stellt aber wohl das vorhandene Manometer dar. Über dieses lässt sich der Luftdruck nämlich sehr genau dosieren, was gerade ambitionierteren Bikern wichtig ist, um das Rad bestmöglich auf die Streckenbedingungen einzustellen. (Verlinkung zu den Luftdruck-Rechnern).

Eine Kaufberatung für FahrradpumpenAuf das Ventil kommt es an

Bevor man sich jedoch für eine Pumpe entscheidet, sollte man zunächst wissen, welches Ventil man fährt. Relativ gängig sind heute Sklaverand-Ventile – vor allem im MTB- und Rennradbereich (auch bekannt als französische Ventile). Aber auch Dunlop- und Shrader-Ventile kommen weiterhin zum Einsatz.  Während Standpumpen meist einen umrüstbaren Pumpenkopf haben, unterstützen manche Minipumpen nur eine einzige Ventilart. Welche das sind, ist in aller Regel aber aus der Produktbeschreibung herauszulesen.

Wie viel Luftdruck darfs denn sein?

Wie hoch der Reifendruck sein sollte ist nicht ganz trivial und vor allem eine Frage des Fahrradtyps. Um Dir bei der Annäherung an den optimalen Luftdruck zu helfen haben wir jeweils einen Rechner für Rennräder und einen Rechner für Touren- & Citybikes gebaut. Auch Mountainbiker bekommen eine ausführliche Anleitung – allerdings ist die Vielfalt an Bikes und Einsatzzwecken hier zu hoch, um sich der Antwort rechnerisch zu nähern.

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Kaufberatung Fahrradhelme – Sicherheit für den Kopf

22. Oktober 2015

In meinen Kindertagen galt das Tragen von Fahrradhelmen unter uns Jungs als uncool. Unbeschwert und vor allem „unbehelmt“  brausten wir mit unseren Rädern über die Feldwege und durch die Wälder meiner oberfränkischen Heimat. Rückblickend empfinde ich die Unbeschwertheit von damals eher als puren Leichtsinn. Und zum Glück hat sich das Bild des Fahrradhelmes in den letzten Jahren gerade unter Outdoorern stark gewandelt. Mittlerweile ist es weithin bekannt, dass ein Fahrradhelm den Träger vor schweren Kopfverletzungen bewahren kann und im Extremfall Leben rettet. Im Straßenverkehr schaut es zwar leider noch etwas anders aus, aber auch hier ist ein Helm eine wichtige Schutzmaßname, auf die nicht verzichtet werden sollte! Besonders nicht aus Stylegründen. Denn mal ehrlich: viele Helme auf dem Markt sehen richtig cool aus. Damit Ihr wisst, welchen Helm Ihr Euch für welche Bikedisziplin am besten zulegt, folgt eine kurze Einführung in die bunte Welt der Fahrradhelmkunde.

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Kaufberatung Fahrradbeleuchtung – Wir bringen Licht ins Dunkel!

10. September 2015

Am schönsten radelt es sich bei strahlendem Sonnenschein, so viel steht fest. Bei Nebel, Regen oder Dunkelheit bleibt man lieber zu Hause oder nimmt den Bus.

Also braucht man auch keine Lampe oder?

Wir erklären Dir, auf welche Eigenschaften und Gesetzesvorgaben Du beim Kauf von Fahrradbeleuchtung achten solltest!

 

 

 

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Wetterschutz. Foto: Arc'teryx

Kaufberatung Softshelljacken – Der atmungsaktive Wetterschutz

2. Juli 2015

Softshells werden in der Outdoorbranche gerne als eine Art eierlegende Wollmilchsau angepriesen: Stark wasserabweisend (zum Teil sogar wasserdicht), winddicht, hoch atmungsaktiv, sehr beweglich und oft sehr leicht sind sie die perfekten Begleiter für nahezu jede Gelegenheit. Aber können Softshelljacken wirklich alles? Wo liegen die Unterschiede und worauf muss man beim Kauf achten?

Wir haben alle wichtigen Fakten gesammelt und geben Euch einen Leitfaden zum Softshell-Kauf!

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radhose

Die richtige Radhose für jede Situation und jeden Typ – eine kurze Kaufberatung

22. Mai 2015

Mit der richtigen Radhose geht es hoch motiviert ab auf die Tour! Doch welche ist die richtige? Und was muss sie drauf und vor allem auch drin haben? Die Saison, die Variante des Bikes und auch der Fahrer selbst geben hierbei die besten Lösungen für die Kaufentscheidung.

Aus diesem Grund braucht beispielsweise ein Rennradfahrer eine andere Hose als ein Mountainbiker und eine Frau verständlicher Weise eine andere als ein Mann. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, hier eine kleine Kaufberatung für die richtige Radhose.

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Kaufberatung MTB-Reifen

MTB-Reifen: Immer der richtige Grip

14. September 2016

Trocken, matschig, steinig, schneereich, voll mit Laub – die Trails dieser Welt kommen schon manchmal sehr unterschiedlich daher. Da ist es relativ schnell klar, dass die Wahl der passenden Mountainbike-Reifen kein triviales Thema ist. Das geht sogar so weit, dass sich Profis im Vorfeld eines Rennens die Reifen mit Schleife und Schere anpassen. Soweit wollen an dieser Stelle nicht gehen. Stattdessen geben wir euch einen Überblick darüber, welche Reifen für welche Situation geeignet sind und was es bei den einzelnen Modellen zu beachten gibt. Viel Spaß!

MTB-Reifen: Falt oder Schlauch?

Wie bei jeder anderen Raddisziplin stellt sich auch beim Mountainbiken zunächst die Frage, ob die Wahl auf Falt- oder Schlauchreifen fällt. Faltreifen haben den Vorteil, dass man sie nicht austauschen muss, wenn man einen Platten hat, denn sie sind nicht direkt mit dem Schlauch verbunden. Faltreifen sind eine Form der Drahtreifen, bei denen ein Bündel aus Aramidfäden eingearbeitet ist, das eine Wulst bildet, die sich in die Felge setzte. Dem gegenüber stehen Schlauchreifen. Bei dieser Bauart ist der Mantel direkt mit dem Schlauch verbunden. Der Reifen wird dann mit Reifenkitt oder Felgenklebeband auf die Felge geklebt. Der Vorteil: Sie sind leichter und haben einen geringeren Rollwiderstand. Die Reparaturen sind allerdings aufwendiger. Kleinere Löcher können mit Pannenmilch gedichtet werden, bei größeren Beschädigungen muss der Reifen aber komplett ersetzt werden.

Griffige Schulter, leichtrollende Basis

Die Wahl des passenden Profils ist eine kleine Wissenschaft für sich. Ähnlich wie bei Schuhen gibt es auch bei MTB-Reifen große Unterschiede, die sich natürlich am zu befahrenden Untergrund festmachen lassen. Neben Allroundern, wie zum Beispiel dem Hans Dampf von Schwalbe, der ein sehr gleichmäßiges Stollenprofil aufweist, gibt es auch Spezialisten, wie den Rock Razor. Er hat feinere Stollen an der Lauffläche und gröbere Stollen an der Schulter, so dass er sich prima bei eher trockenen Bedingungen fährt und vor allem einen geringen Rollwiderstand mitbringt.

Gib Gummi

Der heilige Kral aller Reifenhersteller ist natürlich ihre Gummimischung. Die ist je nach Einsatzbereich ebenfalls unterschiedlich und hört auf so fulminante Namen wie Black-Chili oder TrailStar. Wie bei  allen anderen Reifen gilt auch hier: Je weicher der Gummi, desto griffiger ist er. Allerdings nutzt der Reifen sich dadurch auch schneller ab. Je härter die Gummimischung ist, umso weniger Rollwiderstand hat man, was allerdings zu Lasten des Grips geht. Auch ist ein Allrounder für den Hobbyfahrer die passende Lösung. Für Profis kann die richtige Wahl mitunter rennentscheidend sein.

Robust oder doch eher leicht?

Wer gerne technische Trails unter die Räder nimmt, der weiß um den Wert eines robusten Reifens. So haben z.B. Modelle wie der Trail King von Continental einen Rund-um-Pannenschutz, damit er besser vor Beschädigungen vor Steinen geschützt ist. Das geht natürlich zu Lasten des Gewichts und könnte daher für sportlichere Crosscountry- oder Marathon-Fahrer unattraktiv sein. Sie bevorzugen eher leichtere Reifen, die dafür etwas pannenanfälliger sind. Dazwischen gibt es aber auch Modelle die nur verstärkte Seiten oder eine verstärkte Lauffläche haben und so einen guten Kompromiss zwischen Schutz und geringem Gewicht bieten.

Last but not least: Der richtige Luftdruck

Jetzt wird es richtig kompliziert – denn die Wahl des passenden Luftdrucks im MTB-Reifen ist unter Mountainbikern immer wieder ein heiß diskutiertes Thema. Klar ist: Je weniger Druck im Reifen, desto besser der Grip. Allerdings muss man natürlich genau aufpassen, dass man nicht so wenig Luft hat, denn sonst wird die Felge durch Durchschläge malträtiert. Daher bewegen sich vor allem abfahrtsorientierte Biker eher am unteren Rand des empfohlenen Luftdrucks, während sportlichere Fahrer eher mehr Luft auf den Reifen geben, damit der Rollwiderstand verringert wird. Weitere Tipps zur richtigen Wahl des Luftdrucks beim Mountainbike gibt’s hier.

Kaufberatung Jacken-Typen nach Sportarten

Die wichtigsten Jacken-Typen nach Sportart

23. März 2016

Outdoorjacken gibt es wie Sand am Meer. Doch ist nicht jedes Modell auch für jede Sportart geeignet. Freilich mag es hier und da einige Überschneidungen geben, wir wollen Euch aber trotzdem einmal einen kleinen Leitfaden an die Hand geben, worauf es bei welcher Sportart in puncto Jackenwahl besonders ankommt.

Erfahrt in der folgenden Kaufberatung, welche Jacken beim Alpinklettern, Bergtouren, Radfahren und Trailrunning am besten geeignet sind.

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Ski Protektoren Kaufberatung

Ski-Protektoren – treue Begleiter für mehr Sicherheit

8. März 2016

Nicht nur im professionellen Bereich und bei Highspeed Disziplinen sollten sie niemals fehlen – die Ski-Protektoren. Immer, wenn es ein wenig riskanter zur Sache geht, sprich bei waghalsigen Freeride-Abfahrten, aufregenden Schwüngen durch den Pulverschnee abseits der Piste oder im Snowpark in der Halfpipe und auf der Schanze – Ski-Protektoren sorgen für den nötigen Schutz des Skifahrers und können auf diese Weise das Fahrverhalten auch noch positiv beeinflussen. Denn wer sich so richtig sicher fühlt, kann auf den Skiern auch viel mehr riskieren und schwierige oder auch neue Tricks auspacken.

 

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fahrradbrille

Die Wahl der richtigen Fahrradbrille

24. September 2015

Die Trails sind schlammig, der Schmutz spritzt durch das rasante Tempo von allen Seiten hoch – und dauernd müsst Ihr die Augen zukneifen, weil Ihr mal wieder eure Radbrille zuhause vergessen habt. So oder so ähnlich dürfte es jedem Mountainbiker schon mal ergangen sein, vor allem am Anfang.

Die Fahrradbrille ist eines der wichtigsten Accessoires, wenn man mit dem Mountainbike – aber auch mit dem Rennrad – unterwegs ist. Warum man sie immer dabei haben sollte und welche Brille für Euch die passende ist, erzählen wir Euch jetzt!

 

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Kaufberatung

Outdoor- und Fahrrad-Navigationsgeräte unter der Lupe

17. September 2015

Hach, was waren das für Zeiten, in denen man sich zum Orientieren mit Karte und Kompass an den Wegesrand hocken musste. Da vergingen meist schon einige Minuten bis man das mehrfach gefaltete DIN A1-Blatt aufgeklappt hatte – und spätestens beim zweiten oder dritten Mal war dann mindestens ein Riss in irgend einer der Knickfalten. Neben dem großen Papierhaufen musste man dann noch den Kompass irgendwie ablesen, was ohne geeignete Unterlage zu lustigen Verrenkungen geführt hat.

Heute reicht es meist, ein faustgroßes Gerät aus dem Rucksack zu holen, das gerade im Standby-Modus schlummert um Energie zu sparen und bei dem ganz Europa auf einem kleinen 2,5-Zoll-Display angezeigt werden kann. Die Rede ist von Outdoornavigationsgeräten und Fahrradcomputern, die über die reine Kartendarstellung hinaus viele weitere nützliche Funktionen bieten und das Wandern, Trekken und Biken deutlich erleichtern. Wir nehmen gängige Geräte mal genauer unter die Lupe und erklären Dir, was die elektronischen Wunderwerke so auf dem Kasten haben. (mehr …)

Fleece. Foto: Berghaus

Kuschelig, robust oder lieber urban? – Die richtige Fleecejacke finden!

27. August 2015

Was ist Fleece? Naja, das ist doch dieses weiche, flauschige Polyestergewebe, das enorm atmungsaktiv ist und tolle isolierende Eigenschaften mit sich bringt! Stimmt im Grunde, aber Fleece ist nicht gleich Fleece. So kann man diese gängige Antwort auf die Frage nach dem zurecht gelobten Outdoor-Funktionsstoff durchaus um einige wesentliche Aspekte erweitern.

Etwa, weil moderne Fleecearten nicht mehr nur innen und außen weiche Polyesterstoffe sind, sondern es auch Mischgewebe mit Polyamid, Elasthan oder Wolle gibt, Fleecetextilien außen auch glatte Oberflächen aufweisen können oder in der Optik eines gestrickten Wollpullovers daherkommen. Fleece ist aber in jedem Fall innen weich, hochgradig atmungsaktiv und hat ein tolles Verhältnis von Isolationsvermögen zu Eigengewicht zu bieten, vor allem im Vergleich zu Textilien aus reiner (Baum-)Wolle. (mehr …)