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Kaufberatung Expeditionsbekleidung

Gut geschichtet: Bekleidungstipps für Winterexpedtionen

22. Februar 2018

Hand hoch, wer hat Ziele wie Baffin Island, Karakorum oder Yukon Territory schon mal besucht? Wohl nur die Wenigsten von uns, denn es braucht entweder herausragende Fähigkeiten, viel Zeit oder viel Geld. Letzteres ist wohl der häufigste Türöffner – die meisten Expeditionsteilnehmer buchen ihren Trip bei einer Agentur. Für Viele geht es auch nur einmal im Leben ins Reich der Achttausender oder in Richtung der Pole.

Ob nur einmal oder viele Male die richtigen Klamotten braucht es so oder so. Damit es keine Fehlinvestitionen gibt, versuchen wir hier festzumachen, welche Merkmale die Kleidung für die Polarregionen und die wirklich kalten Berge haben muss. Dabei gehen wir den einzukleidenden Körper von Kopf bis Fuß und von der Unterwäsche bis zur Isolationsjacke durch.

Erforderliche Merkmale

Zuerst das Offensichtliche: Die Kleidung muss sehr warm und sehr robust sein, dabei aber nicht zu schwer. Ach ja, und atmungsaktiv bitte auch, denn tiefe Temperaturen verhindern keineswegs, dass der Körper vor sich hindünstet. Kurz und gut, das altbekannte Schichtenprinzip, auch Zwiebelprinzip genannt, ist auf Expeditionen genauso angesagt wie in allen anderen Outdoordisziplinen. Wir gehen hier von drei Schichten der Zwiebel aus: Untere Schicht, mittlere Schicht und äußere Schicht im Outdoor-Branchenjargon Baselayer (Aufgabe: trocken halten), Midlayer (Aufgabe: isolieren) und Außenlayer (Aufgabe: Wetterschutz) genannt.

Die Einhaltung des Prinzips ist hier sogar zwingender als bei alpinen Touren, da alles andere nicht nur unpraktisch und unangenehm, sondern auch schnell mal gefährlich werden kann. Bei Expeditionen muss auch das Gesamtkonzept stimmen, d. h. alle Schichten der „Zwiebel“ müssen zueinander passen.

So bringt das beste Fleecepulli-Isolationslayer nichts, wenn sie von der darüber liegenden Hardshell-Jacke eingedrückt oder an den Schultern abgeklemmt wird. Man sollte bei der Auswahl der Größe also immer bedenken, wo man das betreffende Kleidungsstück tragen wird und was noch darunter muss. Je weiter außen, desto mehr Spielraum wird benötigt und desto lockerer muss der Schnitt sein. Besonders das Außenlayer muss groß geschnitten sein.

… für eine Expedition am Berg

Möglichst geringes Gewicht spielt hier eine große Rolle – auch um die wirklich kalten „Todeszonen“ möglichst schnell zu überwinden und wieder verlassen zu können. Beweglichkeit in der Kleidung ist ebenfalls sehr wichtig – nicht nur an den Armen und Beinen, sondern auch am Rumpf. Die Bekleidung muss besonders variabel sein, denn die Temperaturschwankungen sind größer im Gebirge: Da kann das Thermometer nachts minus 25 Grad und weniger zeigen, während es mittags in windgeschützten Gletschermulden auf plus 25 Grad klettert.

Ähnlich extrem sind die Schwankungen der körperlichen Aktivitäten, die im wahrsten Sinne des Wortes hohe Belastungsspitzen erreichen können. Hier müssen die unteren und mittleren Lagen der Kleidung schnell an- und abzulegen sein und eine optimale Atmungsaktivität mit einer möglichst geringen Feuchtigkeitsaufnahme kombinieren. Zudem sollten sie über Ventilationsöffnungen bzw. -Reißverschlüsse verfügen.

… für eine Polarexpedition

Zunächst sollte ein klein wenig differenziert werden: Die Formel „Polargebiete = saukalt“ gilt nicht immer und überall. Auch in der Arktis und sogar der Antarktis gibt es einen „Sommer“ mit Temperaturen, die je nach Breitengrad und Region in etwa dem mittlerweile recht milden deutschen Winter entsprechen. Man kann aber grob festhalten, dass es jenseits der Polarkreise jederzeit „saukalt“ werden kann, wenn man nicht gerade im Mitsommer bei ruhiger Wetterlage auf Meereshöhe unterwegs ist. Da es außerdem oft auch sehr windig ist, braucht es für die allermeisten Unternehmungen eben doch die speziellen „Extremklamotten“. Während für polare Exkursionen durchaus auch die etwas weniger funktionale Kleidung aus dem Ski- und Wintersport geeignet ist, sollte es für Himalaya und Co. definitiv bergspezifische Ware sein.

Bei den „Polarklamotten“ ist die möglichst verlässliche Stabilität wichtiger als die  Gewichtseinsparungen. Sie werden meist viele Tage am Stück getragen und man kann sich bei irreparablen Materialdefekten nicht durch einen schnellen Abstieg in wärmere Zonen in Sicherheit bringen. Bewegungsfreiheit in der Kleidung ist (je nach Art der Unternehmung) nicht ganz so wichtig wie am Berg – doch einschränken darf die Kleidung natürlich auch hier nicht. Die körperliche Belastung ist hier zwar meist ebenfalls sehr hoch, schwankt aber nicht so stark wie beim Bergsteigen.

Während es für alpine Touren meist eine simple Wollmütze tut, braucht es auf Expedition schon etwas mehr Schutz für den Kopf. Zusätzlich zur Mütze und/oder Multifunktionstuch sollte hier eine Sturmhaube oder -Maske mit im Gepäck sein. Außerdem dient die Kapuze der äußeren Isolationsjacke als Kopfschutz (dazu gleich mehr).

Auch der Sonnenschutz durch Kopfbedeckung ist sehr wichtig, da Schnee und Eis die Strahlung extrem stark reflektieren. Bei normalen Wetterbedingungen kann man auf eine gute Gletscherbrille zurückgreifen. Wenn es häufiger stürmt und schneit, empfiehlt sich eine gute, nicht so stark abdunkelnde und das Gesicht besser schützende Skibrille.

Baselayer: Trocken halten

Funktionsunterwäsche

Ein langärmeliges Unterhemd und eine lange Unterhose sind schon mal ein guter Anfang. Größtenteils gelten hier die gleichen Spielregeln wie bei „normalen“ Berg- und Outdoor-Aktivitäten  (siehe dazu unsere Kaufberatung Funktionsunterwäsche). Regel Nummer Eins lautet: Der Schweiß soll sich ganz schnell ver … dünsteln. Kein Problem, das schafft so gut wie jedes Unterteil aus Kunstfaser. Allerdings dauern Expeditionen in aller Regel länger als einfache Bergtouren und Trekkings, weshalb der Faktor „eingeschränkte Hygiene“ etwas stärker beachtet werden sollte – an hohen Bergen mit den häufigen Schwitzorgien ganz besonders.

Die Unterwäsche sollte auch nach mehreren Tagen ohne Wechseln halbwegs trocken und sauber bleiben und idealerweise nicht zu arg müffeln. Hier empfiehlt es sich, nicht bei einfacher Kunst- und Mikrofaser zu bleiben, sondern auf hochwertige Merinowolle und/oder antibakterielle Behandlungen mit Silberionen u. ä. zurückzugreifen. Das wirkt zwar auch keine Wunder, doch es bleibt deutlich länger erträglich. Abgesehen davon sind reine Kunstfaserprodukte – und hier insbesondere die preiswerten – nicht gerade für angenehmes Hautgefühl bekannt. Für bergorientierte Expeditionen ist ein Anteil von 5-20 % an Elasthan oder anderen Stretch-Fasern für mehr Beweglichkeit nicht verkehrt.

Midlayer: Wärme festhalten

Fleece- oder Softshellpullover

Die nächste Lage sollte ein dünner Fleece- oder Softshellpullover mit windabweisendem Material (am besten Windstopper) bilden. Bei einem schwer bepackten Aufstieg am sonnenbeschienenen Gletscher kann dies schon die äußere Lage sein. Wichtig ist ein langer Frontreißverschluss mit möglichst hoch abschließendem Kragen, sodass man jederzeit schnell für Belüftung sorgen oder „dichtmachen“ kann.

Daunen- und Kunstfaserjacke

Eine Daunenjacke oder eine hochwertige Kunstfaserjacke kann man noch zur Midlayer zählen, da sie meist mit einer Hardshell kombiniert werden. Wenn man in wirklich sehr kalter Umgebung unterwegs ist, tritt das Nässe- und Feuchtigkeitsproblem in den Hintergrund, da dann meist die Luft und auch der Schnee „trocken“ sind und Letzterer nicht auf der Kleidung schmilzt. Das bedeutet, dass der Feuchtigkeitsnachteil der Daune bei arktischen Verhältnissen weniger eine Rolle spielt als in den höchsten Bergen mit ihren wechselnden Feuchtigkeitsverhältnissen.

Ob Daune oder Kunstfaser – bei kaltem aber trockenem und ruhigem Wetter werden die Isolationsjacken unterwegs und im Lager als äußere Layer getragen. Die richtig dicken und robusten Daunenjacken mit wetterfester Membran oder die Daunenparkas mit ihren wind- und wasserdichten Eigenschaften vereinen Mid- und Außenlayer in einem Teil. Auch manche Doppel-, Ski- und Winterjacken kombinieren Wetterschutz mit Isolation. Die warmen, robusten und dennoch nicht zu schweren unter ihnen können expeditionstauglich sein und sind dann von Vorteil, wenn es die meiste Zeit sehr kalt ist und die Temperaturen nicht groß schwanken.

Tourenhose

Nun zur Beingarnitur: diese besteht bei Expeditionen aus drei Hosen: Über die (lange) Unterhose kommt zunächst eine relativ dünne, aber winddichte und wasserabweisende Trekkinghose/ Tourenhose, die sich vor allem durch gute Elastizität und Ventilationsmöglichkeiten auszeichnet. Softshell ist hier eine gute Wahl. Man sollte darauf achten, dass die Hose einen hohen Bund oder Hosenträger hat, da man auf Expedition den Auf- und Abbau von Lagern sowie reichlich weitere Arbeit in gebückter Haltung vor sich hat. Wenn dabei ständig die Hose nach unten und das Shirt nach oben rutscht, wird das auf Dauer unangenehm. Bei extrem kaltem Klima sollte man zusätzlich zur langen Unterhose und Softshell auch noch eine gefütterte Hose als zweite mittlere Lage dabei haben – idealerweise natürlich leichte Daune, aber eine leichte und gut sitzende Skihose kann diesen Zweck auch erfüllen.

Außenlayer: Vor Wind und Wetter schützen

Hardshelljacke

Ganz außen braucht es einen robusten, abriebfesten Schutzwall, an dem das schlechte Wetter abprallt. Dazu eignet sich nach wie vor das gute alte 3-Lagen GORE-TEX® Pro Laminat am besten. Die Atmungsaktivität ist dann bei schweißtreibendem Körpereinsatz womöglich nicht mehr perfekt, doch in aller Regel reicht es aus, dass es unter der Jacke nicht nass wird. Ideal sind dann natürlich Ventilationsreißverschlüsse – eines dieser netten kleinen Extras, die allerdings ein paar Gramm mehr wiegen und potentielle Schwachstellen bilden.

Wichtig ist, dass die Jacke besonders robuste, am besten verstärkte Schulterpartien hat. Wenn ein schwerer Rucksack getragen oder ein Pulka gezogen wird, sind die gepressten Schulterpartien Schwachstellen, an denen Feuchtigkeit eindringen kann. An den Ärmelbündchen muss es Klettverschlüsse oder Kordelzüge zum Verschließen geben. Hüftsaum und Kragen müssen ebenso regulierbar und eng abschließbar sein. Wenn viel Schnee(treiben) zu erwarten ist, sollte ein Schneefang im Taillenbereich eingearbeitet sein.

Die Kapuze muss gefüttert sein, gut um den Kopf passen und dabei freie Sicht und Bewegungsfreiheit für den Kopf lassen. Sie sollte mindestens am vorderen Saum verstellbar sein, einen verstärkten/versteiften Schild haben und mit einem Mundschutz kombiniert sein.

Die Reißverschlüsse müssen nicht nur, aber vor allem bei der Hardshelljacke robust, zuverlässig und leichtgängig sein – und natürlich auch mit dicken Handschuhen bedienbar. Auf diese und weitere Details wie die Anordnung der Taschen sollte man sowieso bei jeder Outdoorjacke achten – alles Wissenswerte dazu gibt es in unserer Kaufberatung für Outdoorjacken. Speziell für Expeditionsjacken ist noch das Vorhandensein von ausreichend leicht zu erreichenden Taschen vorteilhaft, da recht viele Dinge schnell griffbereit sein müssen. Auf Expeditionen geht es oft langsam voran und man möchte sicher nicht ständig Pausen einlegen, um in dem vielen Gepäck herumzusuchen.

Hardshell-Hose (und Gamaschen)

Die äußere Hosen-Lage sollte analog zur Jacke am besten aus 3-Lagen GORE-TEX® Pro Laminat bestehen. Für den Fall, das die Atmungsaktivität mal an ihre Grenzen gerät ist neben Ventilationsmöglichkeiten auch ein hoher Saum sinnvoll. Dieser sorgt für einen besseren Sitz ohne Verrutschen. Idealerweise hat die Überhose einen durchgehenden Reißverschluss, um sie leichter und notfalls ohne Ausziehen der Schuhe anziehen zu können. An den Knöcheln müssen die Abschlüsse dicht sein, damit kein Schnee eindringen kann. Bei vielen Expeditionshosen sind hierfür mittlerweile Gamaschen integriert. Sie sind aber unter Umständen unnötig bzw. sollten abnehmbar sein, da auch viele Expeditionsschuhe bereits mit integrierten Gamaschen ausgestattet sind.

Sonderfall Overall

So ein Ganzkörperanzug, such bekannt als Overall ist eine feine Sache, wenn er gut sitzt. Ein Tragegefühl wie aus einem Guss, viel Bewegungsfreiheit und die lästige Schwachstelle des Hosenbunds ist geschlossen. Das ist besonders beim Bergsteigen von Vorteil. Andererseits ist man weniger variabel, was das An- und Ablegen von Kleidungsstücken angeht. Für längere Aufenthalte in der „Todeszone“ der Achttausender ist man mit einem Expeditionsoverall aber auf jeden Fall gut gerüstet. Obwohl diese Anzüge wetterfest sind, sollte für extreme Wetterlagen noch eine zusätzliche (leichte) Hardshelljacke zum drüber ziehen dabei sein.

Hände und Füße

Handschuhe

Bei den Handschuhen wird zumeist ebenfalls das Schichtenprinzip empfohlen. Erst kommt ein dünner Fingerhandschuh, dann ein GORE-TEX® Überhandschuh und darüber noch ein Daunenfäustel. Damit kommt man dann inklusive Ersatz auf einen ganzen Fuhrpark von bis zu sechs Paaren. Das ist zwar auf Nummer sicher, aber nicht unbedingt komfortabel und übersichtlich. Abgesehen davon ist das gar nicht so einfach, drei zueinander passende Paare zu finden und diese so übereinander zu ziehen, dass man mit den Händen noch irgendetwas anfangen kann.

Die elegantere Lösung ist da sicher ein Paar der speziell für Expeditionen konzipierten, mehrlagigen All-in-One Handschuhe wie bspw. die Arktika Expedition Mitten von Reusch. Die sind zwar auf den ersten Blick knackig teuer, unterscheiden sich aber im Endeffekt preislich nicht wirklich von drei Paar „Durchschnittshandschuhen“. Wenn man dazu noch für besonders heftige Temperaturstürze ein Paar dünne Fingerhandschuhe zum drunterziehen einpackt, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Naja, außer man verliert die Teile … ein Szenario, dass man durch konsequente Befestigung mit einer Schlaufe an der Jacke unbedingt verhindern muss.

Socken und Schuhe

In den großen Bergen hat man eine Kombination aus leichten Sportschuhen für Tal und Basecamp, robuste Trekkingschuhe für die tieferen Lagen und wasserfeste Expeditionsstiefel für die eisigen Höhen dabei. Letztere zeichnen sich durch ihre maximale Robustheit, Wetterbeständigkeit und Steigeisenfestigkeit aus. Gelegentlich kommen auch Skischuhe zum Einsatz. In polaren Gefilden ist ganz ähnliches Schuhwerk gefragt, wobei man hier normalerweise nicht unbedingt die gleiche Torsionssteifigkeit wie am Berg benötigt und etwas weichere/bequemere Modelle wählen kann. So gut wie alle angebotenen Spezialschuhe sind atmungsaktiv, wenn auch nur bis zu gewissen Grenzen.

Die trockenen Füße muss man zusätzlich durch die richtige Wahl der Socken sicherstellen: am besten zwei bis drei Lagen dünne Trekkingsocken plus ein Paar Ersatzsocken, damit immer ein trockenes Paar zur Hand ist. Für extrem tiefe Temperaturen empfehlen sich die sogenannten Vapour-Barrier-Liner Socken (VBL-Socken). Die halten den Innenbereich des Schuhs auch dann trocken, wenn der Fuß schwitzt und die Außenseite nass und kalt ist.

Noch ein paar letzte Tipps

Sämtliche Reißverschlüsse an allen Kleidungsstücken sollten auch mit dicken Handschuhen gut bedienbar sein und alle Taschen sollten auch mit Klettergurt oder Pulka-Zuggeschirr gut zugänglich sein. Die Expeditionsbekleidung sollte von bewährten Herstellern wie Canada Goose, Yeti oder Patagonia kommen, deren Produkte seit Jahrzehnten in den wildesten Winkeln der Welt unterwegs sind und zuverlässigen Schutz bei tiefsten Temperaturen bieten!

Das kleine 1x1 der Wanderbekleidung

Das kleine 1×1 der Wanderbekleidung

19. Dezember 2017

Welche Socken zieh‘ ich heute zu meinen Wanderschuhen an? Die Gestreiften oder die mit den Blümchen? Nehm‘ ich die rote oder die blaue Jacke? Ich meine, die sollten ja schon zu den Schuhen und den Socken passen. Ach ja, und über die passende Sonnenbrille müssen wir ja gar nicht erst anfangen zu diskutieren, oder?

Ja, diese Dinge sind wirklich wichtig. Am Berg muss schließlich alles perfekt aufeinander abgestimmt sein. Aber mal Spaß beiseite. Die Wahl der richtigen Wanderbekleidung sollte gut überlegt sein. Während man sich gerade noch total nass und verschwitzt über die Bergkuppel schleppt, fängt man im nächsten Moment schon bitterlich an zu frieren. Schuld daran: die falsche Bekleidung.

Die verschiedenen Teile der Wanderbekleidung müssen perfekt zusammenspielen. Trägt man beispielsweise Unterwäsche aus Baumwolle, wird dadurch die gesamte Kette der Atmungsaktivität schon von Beginn an abgeschnitten – aber das kennt ihr sicher schon. Nein? Na, dann lasst uns euch helfen!

Also wie sieht die richtige Wanderbekleidung aus? Wie ist man von Kopf bis Fuß beim Wandern und Trekking funktionell gut ausgerüstet. Wir sind dem Ganzen mal auf den Grund gegangen.

Funktionell ausgerüstet von Kopf bis Fuß beim Wandern und Trekking

Als die Menschen in Europa im 18. und 19. Jahrhundert nach und nach ihre Begeisterung für Wanderungen durch Städte, Länder und Landschaften entdeckten, bestand die Ausrüstung dafür aus ganz gewöhnlicher Alltagsbekleidung. Hosen und Hemden aus Leinen oder Hanfgewebe, Umhänge aus Wolle und später auch Jacken und Mäntel aus Baumwolle waren die Bekleidung der ersten Wanderer. Teils zum Vergnügen und teils aus wissenschaftlichem Interesse begannen sie die Welt zu Fuß zu erkunden. Ihre Lederschuhe mögen komfortabel gewesen sein, aber es dauerte noch etliche Jahrzehnte bis zur Erfindung wasserdichter Membrane und rutschfester Sohlen.

Dementsprechend mühsam und aus heutiger Sicht strapaziös waren die Wanderungen, denn die Bekleidung war schon im trockenen Zustand sehr schwer – nach einem kräftigen Regenschauer umso schwerer. Winddicht und gleichzeitig gut belüftet? Fehlanzeige! Minimales Packmaß und trotzdem robust? Auf keinen Fall! Funktionelles Schichtsystem? Gibt es nicht!

Weitab von jeglichem Komfort, auf den moderne Wanderer nicht verzichten möchten, legten die Pioniere beachtliche Strecken über mehrere hundert Kilometer zurück, die auch mit heutiger Trekkingausrüstung eine anspruchsvolle Herausforderung darstellen. Damit bereiteten sie den Anfang für einen Breitensport, der etliche funktionelle Innovationen hervorgebracht hat und der im 21. Jahrhundert mit der Outdoorbranche und dem Wandertourismus einen regelrechten Boom erfährt.

Komfortable Wanderschuhe mit gutem Grip

Statt die Wanderbekleidung von „Kopf bis Fuß“ zu analysieren, fängt diese Beschreibung direkt bei den Füßen an und arbeitet sich dann langsam aufwärts am Wandersmann, beziehungsweise an der Wandersfrau. Ohne Zweifel sind Wanderschuhe das ausschlaggebende „Kleidungsstück“, das Wanderer von Spaziergängern und Menschen in Alltags- und Freizeitbekleidung unterscheidet. Wanderschuhe gibt es in zahlreichen Varianten und Ausprägungen, die über eine wichtige Gemeinsamkeit verfügen: eine griffige Outdoor-Sohle, die auf Wanderwegen und im Gelände einen sicheren Tritt und perfekten Grip garantiert.

Wandersohlen sind stark profiliert und bestehen aus Gummimischungen, die guten Grip auf matschigen Waldwegen ebenso gewährleisten, wie auf losem Geröll und rutschigen Wurzeln. Neben vielen verschiedenen hauseigenen Designs und Gummimischungen greifen viele Hersteller auf bewährte Sohlentechnologie von Vibram oder Michelin zurück. Einige Wanderschuhe lassen sich zudem wieder besohlen und haben dadurch eine noch höhere Lebensdauer.

Im Aufbau und Design der Wander- und Outdoorschuhe gibt es große Unterschiede. Vom leichten Multisportschuh mit luftdurchlässigem Mesh-Gewebe, über niedrig geschnittene Zustiegsschuhe mit ausgeprägtem Geröllschutz, bis zu Wander- und Trekkingstiefeln mit hohem Schaft und mehrzoniger Schnürung. Für schnelle Wanderungen in einfachem Gelände sind die leichten Wanderschuhe ideal. Bei anspruchsvollen Touren mit schwerem Wanderrucksack geben hohe Wanderschuhe den Knöcheln die nötige Stabilität und schützen vor Verletzungen.

Leichtwanderschuhe und strapazierfähige Trekkingstiefel gibt es meistens mit oder ohne wasserdichte Membran. Wanderschuhe ohne Membran sind in der Regel sehr gut belüftet. Schon bei der ersten nassen Wiese sind sie allerdings schnell durchnässt. Bei Wanderstiefeln mit wasserdichter Gore-Tex Membran oder anderen vergleichbaren Laminaten bleiben die Füße dagegen auch bei anhaltenden Regenschauern und bei Schneefeldern in den Bergen zuverlässig trocken. Trotzdem entweicht auch der Wasserdampf durch die mikroporöse Membran nach außen und sorgt dadurch für ein komfortables Tragegefühl. Da die atmungsaktiven Membrane ein gewisses Temperaturgefälle benötigen, um die Feuchtigkeit optimal nach außen zu transportieren, kann die Atmungsaktivität in heißen und tropischen Gebieten eingeschränkt sein. Die Wasserundurchlässigkeit ist davon allerdings nicht betroffen und jederzeit gegeben.

Je nach Hersteller und Schuhmodell kommen unterschiedliche Leisten in der Herstellung zum Einsatz. Das bedeutet, dass manche Wanderschuhe etwas breiter geformt sind, andere wiederum eher für schmale Füße perfekt passen. Auch Dämpfung und Fußbett werden auf ihr jeweiliges Haupteinsatzgebiet optimiert und so fühlen sich die Schuhe teils sehr gut sitzend und fest an, oder auch besonders weich und komfortabel. Bei der Auswahl der Wanderschuhe gilt es daher zu überlegen, in welchem Gelände die Schuhe in erster Linie zum Einsatz kommen. Beim Anprobieren sollten Wanderer die Schuhe am besten nachmittags oder abends (wegen der Passform, denn da sind die Füße oft etwas angeschwollen) für eine gewisse Zeit anziehen und in der Wohnung damit probelaufen. Nach etwa ein bis zwei Stunden merkt man so ziemlich schnell, ob der Wanderschuh gut und komfortabel sitzt. Beim Einlaufen im Gelände gilt es die ersten Kilometer in einfachem Terrain zurücklegen, bevor es auf die erste große Wanderung geht. Im Laufe der ersten Wanderungen passen sich die Schuhe dann immer besser an die Fußform an und werden in der Regel etwas weicher. Bei Wanderschuhen aus synthetischen Materialien geht dieser Prozess etwas schneller, als bei reinen Lederschuhen. Sind diese allerdings erst einmal perfekt an die eigenen Füße angepasst, sitzen die Wanderschuhe aus Leder besonders komfortabel. Um die Auswahl der Schuhe noch einfacher und anschaulicher zu machen gibt es hier noch eine ausführlichere Kaufberatung für Wanderschuhe.

Gut sitzende Wandersocken

Jeder gute Wanderschuh ist ohne die passenden Wandersocken nur halb so gut. Erst durch das Zusammenspiel von Schuh und Socke ergibt sich hoher Tragekomfort und ein angenehmes Mikroklima an den Füßen. Die Wahl der Wandersocken richtet sich nach der Auswahl der Wanderschuhe. Bei niedrigem Schaft und sportlichen Schuhen fallen auch die Socken niedriger und sportlicher aus. Für hohe Wanderstiefel eignen sich dagegen höhere Socken mit dämpfenden Verstärkungen am Schaft, an der Ferse und im Zehenbereich. In jedem Fall muss die Wandersocke über den Stiefelrand reichen um Druckstellen zu vermeiden.

Wandersocken bestehen entweder aus synthetischen Materialien, die eine besonders gute Passform ermöglichen, Merinowolle, oder Mischgewebe mit Merinowolle und Kunstfasern. Merinowolle sorgt für ein besonders angenehmes Fußklima und wärmt selbst im feuchten oder sogar nassen Zustand noch. Zudem ist Merinowolle von Natur aus geruchshemmend. Nach einer mehrtägigen Tour mit Merinosocken ist der Geruch im Vergleich zu Kunstfasersocken sehr intensiv „riechbar“. Socken aus Synthetikmaterial haben dafür den Vorteil, dass sie schneller trocknen, als Wandersocken aus Merinowolle. Wie auch immer Wanderer sich in der Materialfrage entscheiden – die Passform der Wandersocke muss perfekt sein, denn sonst können sich Druckstellen und Blasen bilden. Eine gute Wandersocke rutscht nicht, wirft keine Falten, zwickt nicht, drückt nicht und fühlt sich auch nach einer anstrengenden Tour im Gebirge noch toll an. Alle wichtigen Kriterien findest du auch in der Kaufberatung für Wandersocken nochmals genau erklärt.

Funktionsunterwäsche für ein komfortables Tragegefühl

Funktionelle Unterwäsche erfüllt beim Wandern verschiedene Zwecke. Bei kühlem Wetter wärmt sie angenehm, an heißen Tagen trocknet sie zügig und gibt die Feuchtigkeit schnell vom Körper nach außen ab. Dabei sitzt sie bequem, scheuert nicht und hinterlässt keine Druckstellen. Je nach Wetterbedingungen gibt es die Funktionsunterwäsche für Wanderer in langarmiger und langbeiniger Ausführung, als Boxershorts, Funktionsunterhosen, T-Shirts oder Tanktops.

Neben der guten Passform mit bequemen Gummizügen und elastischen Materialien ist von allem eine hochwertige Verarbeitung mit flachen Nähten sehr empfehlenswert. Für die Herstellung von Funktionsshirts und Funktionsunterhosen kommen in erster Linie Merinowolle, Polyester und Mischgewebe mit anderen strapazierfähigen und elastischen Kunstfasern zum Einsatz. Merinowolle bietet als unterste Bekleidungsschicht ein super Gefühl auf der Haut und spendet bei Kälte angenehme Wärme, kühlt aber gleichzeitig bei warmen Außentemperaturen. Selbst im feuchten Zustand hält Merinowolle den Körper warm und dank ihrer natürlichen geruchshemmenden Eigenschaft, ist Funktionsunterwäsche aus Merinowolle auch nach einer mehrtägigen Wanderung immer noch verhältnismäßig frisch.

Die oft noch etwas leichteren synthetischen Funktionsshirts und Funktionsunterhosen können Feuchtigkeit noch schneller nach außen leiten. Das Tragegefühl auf der Haut fühlt sich dabei oft etwas kühler an. Manche Shirts und Hosen sind mit geruchshemmender Technologie ausgestattet, die den natürlichen Effekt der Merinowolle imitiert. Beide Materialien und diverse Mischformen sind bei Wanderern weit verbreitet und hängen nicht zuletzt davon ab, welches Material sich individuell besser anfühlt. Auf Unterwäsche aus reiner Baumwolle und T-Shirts aus Baumwolle sollten Wanderer allerdings besser verzichten. Die Baumwolle saugt sich schnell voll und braucht sehr lange um wieder zu trocknen. Dabei kühlt sie den Körper unangenehm aus und sorgt für ein unbehagliches Tragegefühl. Hinzu kommt, dass atmungsaktive Wanderjacken und Wanderhosen nur perfekt die Feuchtigkeit abtransportieren können, wenn auch die Baselayer am Körper den Dampf gut ableitet. Mit Unterwäsche aus Baumwolle würde die gesamte Kette der Atmungsaktivität schon von Beginn an abgeschnitten. Wenn du dir nicht sicher bist, ob Kunstfaser oder Merinowolle für dich besser geeignet ist, findest du im Blogartikel über Funktionsunterwäsche zusätzliche Informationen und Anregungen.

Wanderhosen, Zip-Off Hosen und Wandershorts

Gute Bewegungsfreiheit, bequeme Passform und strapazierfähige Materialien, die schnell trocknen und die Feuchtigkeit vom Körper zügig abtransportieren, machen eine gute funktionelle Wanderhose aus. Dabei kommen von Baumwolle, über verschiedene synthetische Fasern bis hin zu Tencel, Hanf und Elasthan, die verschiedensten Materialkombinationen zum Einsatz. Dadurch sind manche Wanderhosen besonders elastisch und andere dafür extra stabil. Tourenhosen mit schoeller Gewebe und das robuste G-1000 Material von Fjällräven sind dabei nur zwei Beispiele für bekannte hochwertige Materialmischungen. Teilweise werden Wanderhosen an den Knien und am Gesäß speziell verstärkt, damit die beanspruchten Stellen gut vor Abrieb und Beschädigung geschützt sind und die Hose trotzdem sehr atmungsaktiv und bewegungsfreundlich bleibt. Ergonomisch vorgeformte Kniepartien, elastische Zwickeleinsätze und individuell anpassbare Bundweiten ergänzen die funktionellen Wanderhosen. Um dir die Wahl der Wanderhose zu vereinfachen gibt es hier noch weitere Infos zu den verschiedenen Outdoorhosen.

Zip-Off Hosen, also Wanderhosen mit abnehmbaren Beinen, sind bei Wanderern sehr beliebt, da sie hohe Flexibilität erlauben. Wenn es morgens, beim Start der Wandertour, noch kühl ist, und die Temperaturen gegen Mittag hin immer weiter steigen, verwandelt sich die praktische Zip-Off Pant im Handumdrehen in ein kurze oder knielange Wandershort. In der Regel müssen dafür nicht einmal die Wanderschuhe ausgezogen werden. Auch für mehrtägige Touren bei wechselnden Temperaturen und Wetterbedingungen sind die flexiblen Hosen ideal und das Gepäck wird dabei auch etwas leichter, da auf ein zusätzliches Kleidungsstück verzichtet werden kann.

An warmen Sommertagen greifen Wanderer am liebsten gleich zu kurzen oder knielangen Wandershorts. Vom Material und vom Design ähneln sie in jeder Hinsicht den Wanderhosen mit langen Beinen. Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit sind auch bei den Shorts die wichtigsten Kriterien. Mit elastischen Konstruktionen und praktischen Zwickeleinsätzen im Schritt unterstützen sie sportliche Wanderer in jedem Terrain.

Wetterschutz ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für Wanderer. Viele Wanderhosen schützen gut vor Wind und sind mit einer wasserabweisenden DWR Behandung (Durable Water Repellent) versehen. Dadurch perlen Wassertropfen an der Oberfläche einfach ab und werden nicht vom Stoff aufgesaugt. Bei einem kräftigen Regenschauer kommt allerdings auch die wasserabweisende Oberflächenbehandlung an ihre Grenzen. Deshalb ziehen Wanderer bei anhaltendem Regen wasserdichte Outdoorhosen vor. Hardshellhosen mit atmungsaktiver GORE-TEX® Membran, oder anderen wasserdichten Laminaten, sorgen auch bei starkem Regen für trockene Beine. Bei wechselhaften Wetterbedingungen ist eine leichte Hardshellhose besonders praktisch, da sie bei Bedarf über der normalen Wanderhose getragen werden kann. Regenhosen mit seitlichen Reißverschlüssen sind dabei ideal für unkompliziertes An- und Ausziehen. Die leichten Hardshellhosen lassen sich sehr kompakt verstauen und fallen mit ihrem geringen Gewicht kaum zur Last im Wanderrucksack.

Beim Wandern durch nasse Wiesen, oder durch Schnee sind wasserdichte Gamaschen eine super Alternative zu wasserdichten Wanderhosen. Sie schützen von der Wade abwärts und verhindern, dass Schnee oder Nässe von oben in die Wanderstiefel gelangt. Die praktischen Wandergamaschen wiegen nur ein paar Gramm und sind bei Bedarf schnell angelegt, ohne dass dafür die Wanderschuhe ausgezogen werden müssen. Wenn du noch zusätzliche Hilfe bei der Auswahl von Hardshellhose und Gamaschen brauchst, hilft dir die Kaufberatung für Gamaschen und die Kaufberatung für Regenhosen mit Sicherheit weiter.

Wanderhemden, Softshellwesten und Hardshelljacken

Karierte Hemden aus schnelltrocknendem Funktionsmaterial sind bei Wanderern im Sommer schon lange sehr beliebt. Die luftigen Hemden bieten an warmen Tagen ein super Tragegefühl, sind pflegeleicht und robust zugleich. Funktionelle T-Shirt aus synthetischen Materialien oder Merinowolle leisten ebenfalls beste Dienste. Bei kühlen und windigen Bedingungen greifen Wanderer sehr gerne zu Softshelljacken oder Softshellwesten. Besonders die funktionellen Wanderwesten sind sehr beliebt, denn sie bieten eine gute Mischung aus Windschutz am Hals und Oberkörper, sind aber über die Arme bestens belüftet und sorgen für angenehme Bewegungsfreiheit. Viele Softshelljacken und Outdoorwesten sind zusätzlich mit einer wasserabweisenden Behandlung geschützt und widerstehen damit auch leichtem Regen sehr gut.

Bei anhaltenden und kräftigen Niederschlägen leistet eine wetterfeste Hardshelljacke mit gut sitzender Kapuze beste Dienste. Die wasserdichten Regenjacken und Outdoorjacken sind mit atmungsaktiven Membranen von GORE und anderen Herstellern ausgestattet und sorgen dafür, dass der Regen nicht in die Jacke eindringt, der Wasserdampf aber gleichzeitig entweichen kann. Viele Hardshelljacken verfügen dazu über extra Ventilationsöffnungen, zum Beispiel mit Reißverschlüssen unter den Armen, um bei anstrengenden Aufstiegen für zusätzliche Belüftung zu sorgen. Die Regenjacken für Wanderer sind unterschiedlich leicht und robust. Bei schweren Touren- und Trekkingrucksäcken sollte auch die Hardshelljacke dementsprechend robust sein. Als Ergänzung bei Tagestouren kommen dagegen oft leichte Modelle zum Einsatz, die sich sehr kompakt zusammenlegen und verstauen lassen. Neben klassischen Regenjacken verwenden manche Wanderer auch gerne Regenponchos oder Trekkingschirme, um sich vor Regen zu schützen. Beides hat den Vorteil, dass bei anhaltendem Regen die Rückenpartie und die Träger des Wanderrucksacks nicht nass werden. Deswegen verwenden einige Wanderer auch zusätzlich zu wasserdichter Rucksackhülle und Hardshelljacke einen handlichen Outdoorschirm, der verhindert, dass das Wasser zwischen Jacke und Rucksack durch läuft.

An besonders kühlen Tagen sind Fleecejacken oder isolierende Kunstfaserjacken die perfekte Ergänzung zur Wanderbekleidung. Sie lassen sich entweder „solo“ über der Basisschicht tragen, oder als praktische Zwischenschicht unter der Hardshelljacke oder Softshellweste. Fleecejacken trocknen schnell, sind weich, warm und pflegeleicht und erfreuen sich daher jederzeit größter Beliebtheit bei Wanderern. Die Kaufberatung für Fleecejacken hilft dabei, die Richtige aus der großen Auswahl zu finden.

Mützen, Sonnenbrillen und Handschuhe

Mit dieser grundlegenden Ausstattung sind Wanderer schon sehr gut ausgerüstet. Dazu noch der passende Wanderrucksack, eventuell ein Paar Trekkingstöcke, eine Trinkflasche oder ein Trinksystem und die Tour kann beginnen. Da die Auswahl von Rucksack und Stöcken allerdings ebenso vielfältig ist, wie die Auswahl an Wanderbekleidung, widmet sich diesen Themen eine eigene Kaufberatung für Rucksäcke und eine Kaufberatung für  Wanderstöcke und Trekkingstöcke. Ein paar kleine Helfer und Accessoires machen die Wanderbekleidung allerdings erst komplett. Sehr wichtig ist die richtige Auswahl der Kopfbedeckung. Eine warme Mütze oder ein weiches Stirnband aus Fleece sind bei Kälte und Wind optimal. An klaren sonnigen Tagen hilft ein Cap oder Sonnenhut vor Sonnenbrand und Sonnenstich. Viele Wanderer unterschätzen die Intensität der Sonne in den Bergen. Wenn dann noch die Luft etwas kühler ist, oder ein angenehm frischer Wind weht, ist Kopfweh und Übelkeit schon fast vorprogrammiert. Deswegen lieber den Kopf schützen, statt sich den ganzen Tag ungeschützt „braten“ zu lassen.

Vielleicht nicht direkt ein Kleidungsstück, aber beim Wandern am Wasser oder in den Bergen genauso unverzichtbar, wie gutes Schuhwerk und funktionelle Bekleidung, ist eine hochwertige Sonnenbrille, die die Augen vor schädlicher UV-Strahlung schützt. Für die meisten Wanderer ist eine komfortabel sitzende Sonnenbrille der Kategorie zwei oder drei die richtige Wahl. Wer viel in großer Höhe und auf Schnee und Eis wandert, sollte sogar zur Kategorie vier greifen. Noch mehr Informationen zu Sonnenbrillen und Gletscherbrillen kannst du in der ausführlichen Kaufberatung für Sonnenbrillen nachlesen.

Leichte Fleecehandschuhe oder winddichte Softshellhandschuhe sind an kalten Tagen eine prima Ergänzung. Die dünnen Handschuhe haben eine angenehme Wärmeleistung und garantieren gleichzeitig eine gute Feinfühligkeit bei der Verwendung von Trekkingstöcken. Viele Outdoorhandschuhe sind touchscreenfähig und müssen nicht zur Bedienung von GPS-Gerät oder Smartphone ausgezogen werden.

Ein Halstuch, Schal oder Schlauchtuch ist nicht unbedingt bei jeder Tagestour im Sommer mit dabei, aber immer wenn das Wetter umschlägt, spendet es angenehme Wärme und bietet guten Windschutz.

Perfekte Funktionalität durch optimales Zusammenspiel der Wanderbekleidung

Egal ob Wanderschuhe, Wandersocken, Trekkinghose oder Hardshelljacke – die Wanderbekleidung ist ein Team, das Hand in Hand arbeitet und beim funktionellen Zusammenspiel nur so gut ist, wie sein schwächstes Glied. Das bedeutet im Klartext, dass die Wanderausrüstung aufeinander abgestimmt sein muss und keine Schwachstellen haben darf. Die besten Schuhe sind nicht bequem, wenn die Socken nicht passen und die atmungsaktivste Regenjacke kann keinen Dampf abtransportieren, wenn die Funktionsunterwäsche die Feuchtigkeit darunter bindet. Gute Passform und ein angenehmes Tragegefühl entstehen aus der Summe aller (Bekleidungs-)Teile und machen dein Leben als Wanderer komfortabler, leichter und freundlicher.

Thema Hochtouren

Das 1×1 der Bergklamotten: Hochtourenbekleidung – eine Übersicht

7. Juni 2016

Soll es in den Bergen hoch hinausgehen, braucht es neben einer guten Ausrüstung immer auch angemessene Bekleidung. Wer hier an der falschen Stelle spart, zu viele oder unnütze Dinge mitnimmt oder aber auch zu wenig einpackt, wird die ganze Tour wahrscheinlich recht schnell verfluchen. Wie sieht aber eine richtige Hochtourenbekleidung aus? Welche Klamotten sind ein absolutes Muss und wo kann man vielleicht ein wenig an Gewicht oder Platz im Rucksack sparen? Und was überhaupt sollte man wann, wie und warum tragen?

Gehen wir also einmal von Kopf bis Fuß und von innen nach außen alle wichtigen Kleidungsstücke für Hochtouren durch und klären die Frage: Wie sieht verdammt noch mal der Dresscode für die Berge aus?

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Kaufberatung Laufhosen

Laufhosen – eine Kaufberatung

24. Mai 2016

Ob als frommer Neujahrsvorsatz á la „ab morgen geh‘ ich täglich ‘ne Runde durch den Park, ehrlich!“ oder als semiprofessionell oder gar professionell ausgeübter Sport – das Laufen macht Spaß und hat es ganz schön in sich. Außerdem braucht es dafür nichts weiter außer den eigenen Beinen, etwas Motivation und geeignete Laufschuhe.

Also ab, die olle Jogginghose aus dem Schrank geholt und los geht’s! Aber Moment einmal. Eignet sich die alte, ausgeleierte Wohlfühl – und Faulenzerhose überhaupt für das ernsthafte Laufen oder sollte der ambitionierte Outdoorer in solchen Fällen doch eher zum Profi greifen? Genau das möchte ich in meiner kurzen Kauf- und Laufberatung klären!

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klettern

Des Kraxlers Beinkleid oder Kletterhosen – eine Kaufberatung

20. Januar 2016

So, gleich ist es geschafft, da oben kommt ja schon der Standplatz. Nur noch den Fuß hier auf Bauchnabelhöhe auf den Tritt setzen… auf Bauchnabelhöhe… auf Bauchnabel… Also irgendwie wird das nichts und irgendwie war ich auch schon mal beweglicher. Zudem zwickt und klemmt meine Hose, wo sie nur kann.

Ich hätte vielleicht doch nicht in meiner alten Jeans klettern gehen sollen, die sieht zwar lässig aus, aber zum Klettern taugt sie wirklich nicht. Naja, immerhin war der Standplatz auch anders zu erreichen, aber eine Frage steht trotzdem im Raum: Was macht eigentlich eine gute Kletterhose aus? (mehr …)

schlafsack

Kaufberatung Daunenschlafsack

6. August 2015

Leicht soll er sein, möglichst warm und dazu noch mit einem geringen Packmaß überzeugen: der neue Schlafsack für die nächste Tour!

Hat man das Anforderungsprofil so umrissen, kommt meist nur ein Daunenschlafsack in Frage.

Aber warum sind Daunenschlafsäcke so ideal für Trekkingtouren? Was macht sie so besonders? Worauf sollte man beim Kauf achten und was ist dann eigentlich doch nicht so wichtig?

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Wetterschutz. Foto: Arc'teryx

Kaufberatung Softshelljacken – Der atmungsaktive Wetterschutz

2. Juli 2015

Softshells werden in der Outdoorbranche gerne als eine Art eierlegende Wollmilchsau angepriesen: Stark wasserabweisend (zum Teil sogar wasserdicht), winddicht, hoch atmungsaktiv, sehr beweglich und oft sehr leicht sind sie die perfekten Begleiter für nahezu jede Gelegenheit. Aber können Softshelljacken wirklich alles? Wo liegen die Unterschiede und worauf muss man beim Kauf achten?

Wir haben alle wichtigen Fakten gesammelt und geben Euch einen Leitfaden zum Softshell-Kauf!

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Softshellhose. Foto: La Sportiva

Finde die perfekte Softshellhose – eine Kaufberatung

25. Juni 2015

Softshelljacken haben längst Einzug in die meisten Kleiderschränke von Outdoorsportlern gefunden. Sie schützen vor Wind und leichtem Regen, bieten besten Komfort und sind sehr atmungsaktiv. Allesamt Eigenschaften, die sie meist zu echten Lieblingsteilen machen!

Mittlerweile gibt es diesen Komfort nicht mehr nur für die Arme, sondern auch für die Beine. Ein breites Angebot an Softshellhosen bietet gleiche Performance bei gleichem Komfort. Wir haben für Dich alles zusammengetragen, was Du wissen musst, um die perfekte Softshellhose zu finden! (mehr …)

Rennradschuhe: Höchste Effizienz

4. Mai 2018

Rennradschuhe sind im Grunde eher ein Teil des Rennrades, als ein Teil der Fahrradbekleidung. Durch festen Sitz und hochsteife Sohlenkonstruktionen gewährleisten Rennradschuhe perfekte Kraftübertragung, maximale Effizienz und eine hervorragende Performance beim Rennradfahren. Dabei muss der teuerste Rennradschuh nicht unbedingt der allerbeste sein, sowie nicht jeder Freizeit-Rennradler auf extrem steife Carbonsohlen und minimales Gewicht der Radschuhe angewiesen ist. Neben individuell passenden Leistungsmerkmalen, ist vor allem die ideale Passform entscheidend, die bei jedem Fuß ein klein wenig anders ausfällt. Nur mit der Wahl der richtigen Schuhe ist eine effiziente Kraftübertragung auf Dauer überhaupt möglich. Zu kleine, zu große oder zu schmale Radschuhe führen leider eher zu Schmerzen, die sich von den Füßen, über die Knie, bis in den Rücken ausbreiten können. Damit es allerdings gar nicht soweit kommt, haben wir euch ein paar Tipps für die Auswahl der richtigen Rennradschuhe zusammengestellt:

Rennradschuhe mit der richtigen Passform kaufen

Damit die Schuhe beim Rennradfahren weder drücken, rutschen oder zu tauben Zehen führen, müssen die Radschuhe von allen Seiten sehr gut passen. Das bedeutet, die Zehenbox muss genügend Platz für die Zehen bieten, der Schuh darf weder zu schmal, noch zu breit ausfallen und die Ferse muss perfekt im  Schuh sitzen – ohne schmerzhaft zu drücken und vor allem ohne im Schuh nach oben zu rutschen. Zudem spielen für eine komfortable Passform auch die Zungenkonstruktion und das Verschlusssystem eine wichtige Rolle.

Ganz entscheidend für die Passgenauigkeit und Performance ist auch die Form und Wölbung der Sohle. Bei der Anprobe sollten sich gute Rennradschuhe, wenn der Verschluss noch geöffnet ist, schon passend und fest sitzend anfühlen. Das Verschlusssystem kann eine gute Passform immer nur unterstützen – nicht aber ersetzen. Wenn die Form der Schuhe also nicht zur Form der Füße passt, hilft es auch nicht die Klettverschlüsse so stark anzuziehen, dass die Füße kaum noch durchblutet werden.

Gute und passende Rennradschuhe sind trotz ihrer geringen Dämpfung und ihrer direkten Kraftübertragung nicht automatisch unkomfortabel. Ambitionierte Rennradfahrer und wettkampforientierte Profis sind mit sehr steifen Modellen auf dem Rennrad unterwegs. Trotzdem können ihre Radschuhe deutlich bequemer sein, als vermeintlich weichere und komfortablere Rennradschuhe für Freizeit-Rennradler.

Sohlenkonstruktionen für Rennradschuhe

Sohlen von Rennradschuhen sind aus Nylon- oder Carbonlaminaten gefertigt und extrem steif. Im Bereich der Ballen sind sie mit einem Lochsystem für die Montage der passenden Pedalplatten versehen. Bei der Wahl der Radschuhe müssen Rennradfahrer darauf achten, dass die Cleats sich in der optimalen Position befestigen lassen (die gedachte Linie dafür ist etwa in der Mitte der Fußballen). Wählt man die Rennradschuhe zum Beispiel zu groß, könnte es passieren, dass die Pedalplatten nicht an der richtigen Stelle sitzen. Für Kraftübertragung und Fahrgefühl wäre das mit Sicherheit kein Vorteil. Die Radschuhe sollten beim Rennradfahren so gewölbt sein, dass die Ferse im Vergleich zum Vorderfuß leicht erhöht ist. So können die Kräfte beim Beschleunigen perfekt auf die Pedale übertragen werden.

Look, SPD und SPD-SL Pedalsysteme

Rennräder sind mit Klickpedalen ausgestattet, in deren Oberfläche die Schuhplatten der Rennradschuhe einrasten. Durch seitliches Drehen der Ferse nach außen wird die Verbindung zwischen Schuh und Pedal wieder gelöst. Die am weitesten verbreiteten Pedalsysteme stammen von Shimano (SPD und SPD-SL) und Look. Ihre Pedalplatten sind ähnlich aufgebaut, nur ist die Platte von Look etwas größer. Spezielle Pedalsysteme werden auch von Time, Speedplay und weiteren Herstellern angeboten – aufgrund der weiten Verbreitung von Look und Shimano, liegt unser Fokus auf Rennradschuhen, die mit diesen beiden Systemen harmonieren.

In der Regel verfügen Rennradschuhe über drei Bohrlöcher in der Sohle, die dem Look oder SPD-SL System entsprechen. Beim SPD System, das vor allem auch bei Mountainbikes verwendet wird, sind es dagegen zwei Bohrlöcher. Für abweichende Systeme lassen sich in der Regel Adapterplatten zwischen Schuh und Cleat montieren.

Verschiedene Cleats und optimale Einstellungen

Die Cleats müssen selbstverständlich zum Pedalsystem passen oder mit den entsprechenden Pedalplattenadaptern angepasst werden. Dabei gibt es die passenden Cleats auch noch in unterschiedlichen Ausführungen, die die seitliche Bewegungsfreiheit festlegen. Look und Shimano haben beispielsweise drei verschiedene Platten im Sortiment, die zur einfacheren Unterscheidung farblich codiert sind.

Die Auswahl der Cleats und die perfekten Einstellungen sind sehr individuell. Rennradfahrer sammeln in dieser Hinsicht ihre eigenen Erfahrungen, um die Feineinstellungen der Cleats perfekt anzupassen. Dass dabei jeder Fuß seinen eigenen Einstellwinkel benötigt, ist bei Rennradfahrern keine Seltenheit.

Leicht einstellbare Verschlusssysteme

Bei Rennradschuhen kommen verschiedene Verschlusssysteme zum Einsatz. Klassische Schnürungen finden Radfahrer dabei immer seltener, denn die Schnürsenkel könnten abreißen, sich verhaken oder unbemerkt lösen. Stattdessen setzen Hersteller von Rennradschuhen, wie Giro, Shimano oder Mavic auf Klett-, Ratschen- und Drehverschluss. Radfahrer finden dabei bei vielen Rennradschuhen eine Kombination von mindestens zwei Systemen.

Ob Klettverschluss mit abschließendem Ratschenverschluss, Boa-Drehverschluss mit zusätzlichem Klettverschluss, oder Schnürung mit überlappendem Klettverschluss – alle denkbaren Variationen sind für Rennradfahrer erhältlich. Auch doppelte Boa-Drehverschlüsse werden in manchen Rennradschuhen eingesetzt und garantieren so bestmögliche Anpassbarkeit beim Radfahren.

Die meisten modernen Verschlusssystem lassen sich während der Fahrt nachjustieren. Die klassische Schnürung erlaubt das natürlich nicht, da immer beide Hände zum Schließen benötigt werden. Drehverschlüssen, Ratschen und Klettverschlüsse können dagegen intuitiv mit einer Hand justiert werden, ohne die Augen von der Straße zu nehmen.

Bei der Wahl des besten Verschlusssystems gibt es keine objektiv „richtige“ Empfehlung, denn Radschuh, Verschluss und Fuß müssen einfach gut zusammenpassen. Deshalb schwören die einen Rennradfahrer auf ihre Klettverschlüsse mit Ratschen und andere möchten ihre praktischen Drehverschlüsse niemals missen.

Ventilation und Wetterschutz

Viele Rennradschuhe aus Kunstleder und Leder sind mit Einsätzen aus Mesh-Gewebe ausgestattet. Die Ventilationsöffnungen befinden sich in der Regel an den Zehen, an den Seiten und am Spann. Andere Hersteller bevorzugen statt den Mesh-Einsätzen kleine Öffnungen und Perforationen. Durch diese Öffnungen und Perforationen kann der kühle Fahrtwind eintreten und im Gegenzug überschüssige Hitze und Feuchtigkeit abtransportiert werden.

Je nach Radschuh können Atmungsaktivität und Ventilation sehr unterschiedlich ausfallen. Rennradfahrer, die oft bei großer Hitze unterwegs sind, sollten auf eine ausreichende Anzahl und Größe der Belüftungsöffnungen achten. In der Übergangszeit sind Modelle mit weniger Luftzufuhr geeigneter, da sie die Füße in dieser Jahreszeit vor Fahrtwind und Kälte schützen. Im Winter helfen bei den eisigen Temperaturen oft nur noch spezielle Rennradschuhe. Diese sind isoliert und schützen, mit einer wärmenden Manschette, oft auch den Knöchel.

Die meisten Rennradschuhe sind nicht wasserfest. Bei kräftigem Regen sind sie daher durch das Spritzwasser auf der Straße relativ schnell durchnässt. Einige Modelle sind deshalb mit wasserdichten und atmungsaktiven Membranen, wie Gore-Tex, ausgerüstet. Bei Regen sorgen diese Rennradschuhe zwar zuverlässig für trockene Füße, bei Wärme oder Hitze sind sie allerdings eher schlecht belüftet. Daher sind Gore-Tex Rennradschuhe eher Spezialisten vorbehalten.

Weit verbreitet sind dagegen wasserdichte Überschuhe, die den Schuh wie eine Gamasche umschließen. Auf diese Weise bleiben sowohl Fuß, als auch Rennradschuh angenehm trocken. Die Sohlenpartie ist bei den Überschuhen ausgespart, so dass der Kompatibilität mit den Klickpedalen nichts im Wege steht. Rennradüberschuhe begeistern durch ihre hohe Flexibilität und ihr geringes Gewicht. Mit isolierten Modellen sind Rennradfahrer auch im Winter bestens vor Nässe und Kälte geschützt.

Speed, Leistung, Performance – all dies hängt beim Rennradfahren nicht nur vom Rad selber, sondern auch von den Schuhen ab! Wir hoffen mit dieser Kaufberatung verläuft eure nächste Suche nach dem perfekten Rennradschuh einfacher und erfolgreich!

Vegane Outdoor-Produkte

Vegan unterwegs – tierfreie Produkte für Outdoorer

4. Januar 2018

Es ist nicht von der Hand zu weisen: Das Thema Nachhaltigkeit dominiert gerade wie kein anderes den Outdoor-Markt. Herstellerfirmen packen das Thema „soziale und ökologische Verantwortung“ auf ihre Agenda, lassen sich unter dem bluesign- oder einem anderen Standard zertifizieren oder entwickeln gleich ganz eigene. Das ist natürlich sehr zu begrüßen!

Unter dieser Prämisse entstehen auch inzwischen Produktlinien für vegetarisch und vegan lebende Menschen. Denn auch dieses Thema wird immer aktueller und nicht nur bei uns landet hin und wieder ein Kunde mit der Frage: Was ist bei euch im Shop wirklich vegan? Wir wollen dieser Frage an dieser Stelle einmal nachgehen…

Veganes für die Füße – Wanderschuhe

Einer der Bereiche, an den man beim Thema vegane Outdoor-Ausrüstung wohl zuerst denkt, sind die Schuhe. Klar – bei Bergstiefeln und Wanderschuhen ist Leder irgendwie omnipräsent – und natürlich maximal problematisch, wenn man nach tierfreien Alternativen sucht. Die Stolperfallen lauern aber nicht nur im Material selbst. Der Teufel steckt wie immer im Detail, so kann z.B. das Klebemittel, das am Schuh verwendet wird, tierisches Protein enthalten.

Glücklicherweise gibt es Firmen, die den Bedarf an veganen Alternativen erkannt haben. So erobert zum Beispiel Lowa das Herz aller wanderlustigen Veganer mit einer ganz eigenen Produktlinie. Als Obermaterial kommt ein Kunstleder zum Einsatz und die verbaute GORE-TEX-Membran macht die Schuhe wasserdicht. Der Schweizer Outdoor-Hersteller Mammut bietet mit seinen T Aenergy-Modellen einen ganz ähnlichen Aufbau an. Der Schaft wird durch zwei unterschiedlich strukturierten Polyamid-Garne abrieb- und reißfest. Auch hier sorgt Gore-Tex dafür, dass der Schuh dicht bleibt. Im Bereich Approach-Schuhe geht der Vegan-Preis an Salewa, deren Wildfire-Serie ebenfalls ohne tierische Komponenten auskommt. Bei den Kletterschuhen hat Red Chili mit dem Durango VCR und dem Durango Lace ebenfalls vegane Varianten im Angebot und last but not least sei hier noch der The One von SO ILL erwähnt.

Auch muss man heute nicht mehr auf gute Performance verzichten, nur weil man Synthetikschuhe trägt. Lederschuhe sind zwar sehr langlebig, jedoch ist die Entwicklung der synthetischen Schuhe so weit fortgeschritten, dass auch sie bei richtiger Pflege lange ein treuer Begleiter sind. Echtes Leder passt sich der Fußform des Trägers an, weitet sich aber mit der Zeit. Das passiert bei einem Kunstleder beziehungsweise Synthetikschuh in der Regel nicht. Er behält seine Form bei. Synthetische Schuhe sind zudem besonders alltagstauglich, da sie sehr leicht zu reinigen sind und nicht die intensive Pflege eines Leder-Schuhs brauchen.

Obenrum vegan – auf was sollte man bei Bekleidung achten

Vegane Outdoor-Ausrüstung hört nicht bei den Schuhen auf, auch wenn dieser Bereich der sein dürfte, in dem das Thema am relevantesten ist. Auch bei der lieben Outdoor-Bekleidung gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte.

Der große Elefant im Raum heißt „Daune“. Die kommt bekanntlich von Gänsen oder Enten und ist demnach natürlich nicht vegan. Die Alternative lautet: Kunstfaser. Auch diese Isolations-Technologie auf Basis von Polyester ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass es zahlreiche Jacken und Thermo-Layer gibt, die mit ihren Daunenkollegen mithalten können und sie in manchen Bereichen sogar übertreffen. Stichwort „Wärmeleistung bei Feuchtigkeit“. Hersteller wie z.B. The North Face versuchen die Struktur von Daune nachzuahmen. Im Marketing-Sprech nennt sich das dann „Thermoball“.

In aller Regel findet ihr in den Attributen auf unserer Produktseite einen Hinweis, ob tierische Komponente in der Bekleidung verbaut sind. Dort steht dann „enthält nicht-textile Teile tierischen Ursprungs“.

Wer darüber hinaus auf eine möglichst ökologische Fertigung der Bekleidung und vor allem auf die nachhaltige Schonung von Ressourcen Wert legt, der sollte nach Produkten aus recyceltem Polyester Ausschau halten. Die Herstellung aus eingeschmolzenen PET-Flaschen verbraucht zwischen 50 bis 70% weniger Energie als die konventionelle Fertigung einer chemischen Faser aus Rohöl. Einige Marken wie zum Beispiel Bleed (bieten auch ausdrücklich vegane Bekleidung an), Klättermusen, Patagonia und Vaude haben bereits solche Produkte in ihrem Sortiment.

Hier lohnt sich ein Blick auf das Etikett, wo der Recyclinganteil explizit aufgeführt ist. Der amerikanische Outdoor-Ausrüster Patagonia, der im Thema Umweltschutz schon länger Vorreiter in der Branche ist, hat noch eine Schippe draufgelegt. Patagonia betreibt ein eigenes Rücknahme-System. Das heißt, dass Kunden ihre Kleidung zurück in den Laden bringen oder ins Werk schicken können und daraus wieder neue Bekleidung hergestellt wird. Darüber hinaus bietet Patagonia auch an, kaputte oder beschädigte Kleidungsstücke zu reparieren um zu verhindern, dass Produkt zu schnell im Mülleimer landen.  Auch Pyua aus Kiel hat sich darauf spezialisiert und nimmt Ware nach Gebrauch wieder zurück. So entsteht ein Kreislauf, bei dem Outdoor-Bekleidung aus synthetischen Fasern nach Gebrauch immer wieder zu neuer Mode verarbeitet wird.

Back to the Roots – Back to Naturfaser

Man kann sogar noch einen Schritt weiter gehen und auf Naturfasern zurückgreifen. Ich weiß schon, was ihr denkt: Kleidung aus Naturfasern und schweißtreibende Aktivitäten, verträgt sich das denn überhaupt? Auf den ersten Blick denkt man vielleicht, dass man schon nach kurzer Zeit dementsprechend mieft und für lange Zeit galt das Prinzip auch als undenkbar. Bisher bestand Funktionsunterwäsche aus Mikrofasern, die gegen Geruchsbildung mit Nano-Silber behandelt werden mussten.

Doch es geht. Die schwedische Firma Fjällräven setzt bereits seit ihrer Gründung auf ihr zuverlässiges G-1000-Material, das heute zwar nicht mehr zu 100%, aber immerhin noch zu einem Drittel aus Baumwolle besteht. Das große Problem – zumindest aus tierischer Perspektive: Bei vielen Fjällräven-Modellen finden sich Lederapplikationen und das Wachs, dass die Bekleidung wetterfest macht, enthält Bienenwachs.

Anders sieht es bei Lundhags aus, die bei ihrer Polycotton-Technologie einen ähnlichen Aufbau haben wie Fjällräven, bei Modellen wie der Women’s Gliis Jacket oder der Lomma Jacket aber ohne Lederapplikation auskommen. Dennoch dürfte dieses Material einer synthetischen Hardshell im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht das Wasser reichen, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Regen angeht. Und auch hier ist hier genaues Hinsehen nötig, denn Polycotton gibt es vereinzelt als gewachste Variante.

Vegane Ernährung auf Tour

Und dann gibt’s da natürlich noch das Thema Nahrung. Denn was wär eine Wanderung oder Trekking-Tour ohne die Brotzeit, die Leib und Seele zusammenhält? Wer schon länger vegan lebt, der hat vermutlich ohnehin sehr viel Ahnung, was bei der Ernährung geht und was nicht. Aber auch hier gibt es natürlich Hersteller, die passende Trekkingnahrung liefern, so z.B. Adventure Menu, BLA BAND, Lyo Food, Innosnack und Chimpanzee – um nur einige zu nennen.

Im Zweifel hilft aber natürlich immer der Blick in die Zutatenliste, denn natürlich wird dort haarklein aufgedröselt, welche Bestandteile im Produkt vorhanden sind.

Unterm Strich…

… lässt sich also feststellen, dass vegane Bekleidung und Outdoor-Ausrüstung zwar noch keinen dominanten Platz in den Produktlinien der Hersteller einnehmen, es allerdings in den letzten Jahren zumindest auf das Radar geschafft haben. Und das zum Glück bei namhaften Firmen, die auch tierfreie Produkte mit einem hohen Qualitätsanspruch herstellen. Vor dem Hintergrund, dass es immer mehr Menschen gibt, die ihren Konsum umstellen, sicherlich eine begrüßenswerte Entwicklung.

Vegane Produkte findet ihr bei uns, indem ihr in der Suchfunktion das schöne Wort „Vegan“ eintippt und dann weiter filtert. Oder ihr folgt einfach folgendem Link:

MTB Winter Pflege

Mit warmen Füssen durch den Winter – MTB Winterschuhe für Freerider und Tourenfahrer

4. Januar 2018

Schnee, Eis und Kälte sind für viele Mountainbiker die Garantie für besonderen Spaß und spezielle Herausforderung mit erhöhtem Rollwiderstand und endlosen Drifts und Slides. Dabei muss nicht nur das Mountainbike auf die winterlichen Bedingungen mit spezieller Pflege und entsprechenden Winterreifen vorbereitet werden, sondern auch der Rider selbst tut gut daran, sich mit warmer und wetterfester Bikebekleidung, wärmenden Handschuhen und einer dünnen isolierenden Mütze unter dem Bikehelm auszurüsten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Füßen, denn bei winterlichen Touren mit leichten und gut belüfteten MTB-Schuhen für den Sommer, fangen die Füße schon nach kurzer Zeit an zu frieren. Selbst mit dickeren Socken ist das Problem nicht lösbar, denn da die sommerlichen MTB-Schuhe in der Regel niedrig geschnitten und meist nicht wasserdicht sind, wären die warmen Socken schnell durchnässt. Außerdem sind MTB-Schuhe so passgenau geschnitten, dass sie mit dickeren Socken eher unbequem zu fahren sind.

Was macht gute Winterschuhe für Mountainbiker aus?

Neben den üblichen Kriterien für Radschuhe, wie sicherer Grip, gute Kraftübertragung auf die Pedale, komfortable Passform und robuste Verarbeitung, entscheiden bei MTB Schuhen für den Winter die Faktoren „warme Füße“ und „trockene Füße“, ob ein MTB Schuh für den Einsatz im Winter geeignet ist. Beim Biken im Winter spritzen Wasser, Matsch und Schnee ständig von vorne auf die Bikeschuhe. Eine wasserdichte Membran von GORE und anderen Herstellern sorgt dafür, dass die Nässe nicht in die Schuhe eindringt. Gleichzeitig lässt die funktionelle Membran die Feuchtigkeit, die beim Radfahren an den Füßen entsteht, durch die winzigen Poren entweichen. Damit auch von oben kein Spritzwasser in den MTB-Schuh läuft, sind MTB Winterschuhe meistens hoch geschnitten und reichen bis über den Knöchel. Manche Modelle setzen dabei auf einen stabilisierenden Klettverschluss am Knöchel, andere auf leichte elastische Stulpen, die besonders leicht und bewegungsfreundlich sind. Ein durchnässter MTB Schuh führt nicht nur zu frierenden Füßen, sondern wird auch sehr schwer und braucht unter Umständen mehrere Tage, um wieder komplett zu trocknen. Viele winterfeste Radschuhe sind zwar mit einer wasserdichten Membran ausgerüstet und verfügen über stark wasserabweisendes Obermaterial, doch bei richtig matschigen Verhältnissen saugen selbst diese sich irgendwann mit Wasser voll. Zwar sind sie so immer noch wasserdicht, aber leider auch um ein Vielfaches schwerer.

Wasserdichte Überschuhe für Mountainbiker

Effektive Abhilfe verschaffen wasserfeste und windundurchlässige Radüberschuhe für Mountainbiker. Die elastischen Überschuhe lassen sich bequem über den Fahrradschuhen tragen und mit Klettverschlüssen rutschfest fixieren. Im Sohlenbereich sind die MTB-Überschuhe offen, so dass der Kontakt mit den Pedalen einwandfrei gewährleistet ist und die Sohle beim Laufen guten Grip hat. Viele Bike Überschuhe für den Winter sind an der Innenseite zusätzlich gefüttert. An der Außenseite lassen sie Matsch und Spritzwasser einfach abperlen. Zu viel im Matsch laufen, sollten Biker jedoch nicht, denn bei tieferen Pfützen könnte sich das Wasser seinen Weg durch die offene Sohle nach oben suchen. Beim Fahren bieten die Überschuhe jedoch den entscheidenden Vorteil, dass die Schuhe nach der Tour nicht aufwändig getrocknet werden müssen. Daher sind sie auch für mehrtägige Touren im Winter oder beim täglichen Einsatz absolut empfehlenswert.

Warme MTB Schuhe für Touren im Winter

Die meisten MTB Winterschuhe sind mit einem isolierenden Futter ausgestattet und für Temperaturen um den Gefrierpunkt optimiert. Wenige Modelle sind für extreme Bedingungen und Temperaturen bis etwa -20° C vorbereitet. Sie sind sehr hoch geschnitten und besonders dick mit Primaloft oder anderen Isolationsmaterialien gefüttert und zusätzlich mit einer isolierenden Sohle ausgestattet. Bei sehr niedrigen Temperaturen und einer trockenen Kälte rückt zunehmend die Isolation in den Vordergrund, während der Schutz vor Matsch und Spritzwasser nicht mehr so ausschlaggebend sind, wie bei Bikeschuhen für „normale“ winterliche Temperaturen.

Je nachdem mit welchen Socken Mountainbiker im Winter am liebsten auf Tour gehen möchten, sollten die Winterschuhe auch mit den entsprechenden Socken anprobiert werden. Sie sollten nicht zu dick sein, damit die Radschuhe sicher sitzen, dürfen aber ruhig wärmer und höher geschnitten sein, als die Radsocken im Sommer. Bikesocken aus Merinowolle oder Merino Mischgewebe haben den Vorteil, dass sie nicht nur im trockenen Zustand gut wärmen, sondern sogar, wenn sie feucht oder gar nass sind. Dass die Merinosocken außerdem sehr geruchshemmend sind, ist ein weiterer klarer Pluspunkt.

Sohlen und Pedaplatten für Wintereinsätze

MTB-Winterschuhe sind mit griffigen Sohlen ausgestattet, die auch auf rutschigem Untergrund für sicheren Stand sorgen. Klar ist aber auch: Winterschuhe für Mountainbiker sind keine Wanderschuhe oder Winterstiefel, sondern Radschuhe. Die Sohlen der unterschiedlichen Modelle und Hersteller können daher variieren. Von gering ausgeprägter Profilierung bis zur speziellen Vibram Gummimischung für guten Grip bei eisiger Kälte reicht das Angebot. Mountainbiker haben dabei die Qual der Wahl und dürfen sich die Sohle ganz nach ihren Wünschen und ihrem bevorzugten Einsatzbereich aussuchen.

Bei der Auswahl der Pedale und Pedalsysteme richtet sich der Fokus bei den MTB Winterschuhen auf SPD Klickpedale und Flat Pedale. Viele Schuhe eignen sich gleichermaßen für beide Systeme und sind mit ihrer Sohlenkonstruktion für flache Pedale und für das Anbringen von Cleats ausgerüstet. In den griffigen Sohlen sind die Pedalplatten so in die Sohle integriert, dass sie nicht über das Sohlenprofil hinaus ragen. Dadurch können Mountainbiker auch mit Cleats gut laufen. Ein Vereisen oder Verschmutzen der Cleats oder der Klickpedale ist in der Praxis unwahrscheinlich. Das SPD System arbeitet auch bei Schnee und Kälte zuverlässig, wie bei Matsch, Regen und jedem anderen Wetter. Da die Cleats mit der festen Verbindung zu den Pedalen eine empfindliche Kältebrücke darstellt, sind MTB Winterschuhe so konstruiert und isoliert, dass sie diese Kältebrücke unterbrechen und die Kälte nicht an die Füße weiterleiten.

Für Mountainbiker, die trotz warmen Socken und isolierten Winterradschuhen regelmäßig an frierenden Zehen und Füßen leiden, können wärmende Einlegesohlen Abhilfe schaffen. Die Einlegesohle in den MTB Winterschuhen lassen sich durch wärmere „passiv wärmende“ Sohlen mit Wolle, Daunen oder Kunstfaser ersetzen. Auch „aktiv wärmende“ Einlegesohle lassen sich in die MTB Schuhe integrieren. Sie sind entweder mit elektrisch betriebenen Heizdrähten ausgestattet oder funktionieren auf chemischer Basis mit Aktivkohle. Beide Systeme liefern für einen begrenzten Zeitraum angenehme Wärme an den Zehen oder Fußsohlen. Wer wirklich ständig mit kalten Füßen beim Mountainbiken kämpft, ist mit der Akku-betriebenen Bauart am besten bedient. Die Temperatur kann dabei besser reguliert werden und die Batterien sind schnell wieder für die nächste Tour aufgeladen. Dagegen ist die günstigere Variante auf Aktivkohlebasis nur für einmalige Verwendung und muss nach jeder Tour gewechselt werden.

Kaufberatung

Winterhosen – optimaler Schutz für Outdoor-Spaß im Winter

11. Februar 2016

Winter? Draußen ist es zu kalt und zu nass? Diese Ausrede zählt nun wirklich nicht mehr! Denn passend gekleidet, wird auch in der kalten Jahreszeit eine jede Landschaft zum idealen Spielplatz. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es zum Skifahren, Snowboarden, Wandern oder auf den Berg gehen soll. Nur die richtige Kleidung ist wichtig.

Besonders bei Aktivitäten im Schnee ist eine richtig gute Winterhose ein absolutes Muss. Diese muss den Outdoorfan vor unangenehmer Kälte und auch Feuchtigkeit schützen. Nur dann ist optimaler Spaß wirklich garantiert. (mehr …)

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