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Das kleine 1x1 der Wanderbekleidung

Das kleine 1×1 der Wanderbekleidung

19. Dezember 2017

Welche Socken zieh‘ ich heute zu meinen Wanderschuhen an? Die Gestreiften oder die mit den Blümchen? Nehm‘ ich die rote oder die blaue Jacke? Ich meine, die sollten ja schon zu den Schuhen und den Socken passen. Ach ja, und über die passende Sonnenbrille müssen wir ja gar nicht erst anfangen zu diskutieren, oder?

Ja, diese Dinge sind wirklich wichtig. Am Berg muss schließlich alles perfekt aufeinander abgestimmt sein. Aber mal Spaß beiseite. Die Wahl der richtigen Wanderbekleidung sollte gut überlegt sein. Während man sich gerade noch total nass und verschwitzt über die Bergkuppel schleppt, fängt man im nächsten Moment schon bitterlich an zu frieren. Schuld daran: die falsche Bekleidung.

Die verschiedenen Teile der Wanderbekleidung müssen perfekt zusammenspielen. Trägt man beispielsweise Unterwäsche aus Baumwolle, wird dadurch die gesamte Kette der Atmungsaktivität schon von Beginn an abgeschnitten – aber das kennt ihr sicher schon. Nein? Na, dann lasst uns euch helfen!

Also wie sieht die richtige Wanderbekleidung aus? Wie ist man von Kopf bis Fuß beim Wandern und Trekking funktionell gut ausgerüstet. Wir sind dem Ganzen mal auf den Grund gegangen.

Funktionell ausgerüstet von Kopf bis Fuß beim Wandern und Trekking

Als die Menschen in Europa im 18. und 19. Jahrhundert nach und nach ihre Begeisterung für Wanderungen durch Städte, Länder und Landschaften entdeckten, bestand die Ausrüstung dafür aus ganz gewöhnlicher Alltagsbekleidung. Hosen und Hemden aus Leinen oder Hanfgewebe, Umhänge aus Wolle und später auch Jacken und Mäntel aus Baumwolle waren die Bekleidung der ersten Wanderer. Teils zum Vergnügen und teils aus wissenschaftlichem Interesse begannen sie die Welt zu Fuß zu erkunden. Ihre Lederschuhe mögen komfortabel gewesen sein, aber es dauerte noch etliche Jahrzehnte bis zur Erfindung wasserdichter Membrane und rutschfester Sohlen.

Dementsprechend mühsam und aus heutiger Sicht strapaziös waren die Wanderungen, denn die Bekleidung war schon im trockenen Zustand sehr schwer – nach einem kräftigen Regenschauer umso schwerer. Winddicht und gleichzeitig gut belüftet? Fehlanzeige! Minimales Packmaß und trotzdem robust? Auf keinen Fall! Funktionelles Schichtsystem? Gibt es nicht!

Weitab von jeglichem Komfort, auf den moderne Wanderer nicht verzichten möchten, legten die Pioniere beachtliche Strecken über mehrere hundert Kilometer zurück, die auch mit heutiger Trekkingausrüstung eine anspruchsvolle Herausforderung darstellen. Damit bereiteten sie den Anfang für einen Breitensport, der etliche funktionelle Innovationen hervorgebracht hat und der im 21. Jahrhundert mit der Outdoorbranche und dem Wandertourismus einen regelrechten Boom erfährt.

Komfortable Wanderschuhe mit gutem Grip

Statt die Wanderbekleidung von „Kopf bis Fuß“ zu analysieren, fängt diese Beschreibung direkt bei den Füßen an und arbeitet sich dann langsam aufwärts am Wandersmann, beziehungsweise an der Wandersfrau. Ohne Zweifel sind Wanderschuhe das ausschlaggebende „Kleidungsstück“, das Wanderer von Spaziergängern und Menschen in Alltags- und Freizeitbekleidung unterscheidet. Wanderschuhe gibt es in zahlreichen Varianten und Ausprägungen, die über eine wichtige Gemeinsamkeit verfügen: eine griffige Outdoor-Sohle, die auf Wanderwegen und im Gelände einen sicheren Tritt und perfekten Grip garantiert.

Wandersohlen sind stark profiliert und bestehen aus Gummimischungen, die guten Grip auf matschigen Waldwegen ebenso gewährleisten, wie auf losem Geröll und rutschigen Wurzeln. Neben vielen verschiedenen hauseigenen Designs und Gummimischungen greifen viele Hersteller auf bewährte Sohlentechnologie von Vibram oder Michelin zurück. Einige Wanderschuhe lassen sich zudem wieder besohlen und haben dadurch eine noch höhere Lebensdauer.

Im Aufbau und Design der Wander- und Outdoorschuhe gibt es große Unterschiede. Vom leichten Multisportschuh mit luftdurchlässigem Mesh-Gewebe, über niedrig geschnittene Zustiegsschuhe mit ausgeprägtem Geröllschutz, bis zu Wander- und Trekkingstiefeln mit hohem Schaft und mehrzoniger Schnürung. Für schnelle Wanderungen in einfachem Gelände sind die leichten Wanderschuhe ideal. Bei anspruchsvollen Touren mit schwerem Wanderrucksack geben hohe Wanderschuhe den Knöcheln die nötige Stabilität und schützen vor Verletzungen.

Leichtwanderschuhe und strapazierfähige Trekkingstiefel gibt es meistens mit oder ohne wasserdichte Membran. Wanderschuhe ohne Membran sind in der Regel sehr gut belüftet. Schon bei der ersten nassen Wiese sind sie allerdings schnell durchnässt. Bei Wanderstiefeln mit wasserdichter Gore-Tex Membran oder anderen vergleichbaren Laminaten bleiben die Füße dagegen auch bei anhaltenden Regenschauern und bei Schneefeldern in den Bergen zuverlässig trocken. Trotzdem entweicht auch der Wasserdampf durch die mikroporöse Membran nach außen und sorgt dadurch für ein komfortables Tragegefühl. Da die atmungsaktiven Membrane ein gewisses Temperaturgefälle benötigen, um die Feuchtigkeit optimal nach außen zu transportieren, kann die Atmungsaktivität in heißen und tropischen Gebieten eingeschränkt sein. Die Wasserundurchlässigkeit ist davon allerdings nicht betroffen und jederzeit gegeben.

Je nach Hersteller und Schuhmodell kommen unterschiedliche Leisten in der Herstellung zum Einsatz. Das bedeutet, dass manche Wanderschuhe etwas breiter geformt sind, andere wiederum eher für schmale Füße perfekt passen. Auch Dämpfung und Fußbett werden auf ihr jeweiliges Haupteinsatzgebiet optimiert und so fühlen sich die Schuhe teils sehr gut sitzend und fest an, oder auch besonders weich und komfortabel. Bei der Auswahl der Wanderschuhe gilt es daher zu überlegen, in welchem Gelände die Schuhe in erster Linie zum Einsatz kommen. Beim Anprobieren sollten Wanderer die Schuhe am besten nachmittags oder abends (wegen der Passform, denn da sind die Füße oft etwas angeschwollen) für eine gewisse Zeit anziehen und in der Wohnung damit probelaufen. Nach etwa ein bis zwei Stunden merkt man so ziemlich schnell, ob der Wanderschuh gut und komfortabel sitzt. Beim Einlaufen im Gelände gilt es die ersten Kilometer in einfachem Terrain zurücklegen, bevor es auf die erste große Wanderung geht. Im Laufe der ersten Wanderungen passen sich die Schuhe dann immer besser an die Fußform an und werden in der Regel etwas weicher. Bei Wanderschuhen aus synthetischen Materialien geht dieser Prozess etwas schneller, als bei reinen Lederschuhen. Sind diese allerdings erst einmal perfekt an die eigenen Füße angepasst, sitzen die Wanderschuhe aus Leder besonders komfortabel. Um die Auswahl der Schuhe noch einfacher und anschaulicher zu machen gibt es hier noch eine ausführlichere Kaufberatung für Wanderschuhe.

Gut sitzende Wandersocken

Jeder gute Wanderschuh ist ohne die passenden Wandersocken nur halb so gut. Erst durch das Zusammenspiel von Schuh und Socke ergibt sich hoher Tragekomfort und ein angenehmes Mikroklima an den Füßen. Die Wahl der Wandersocken richtet sich nach der Auswahl der Wanderschuhe. Bei niedrigem Schaft und sportlichen Schuhen fallen auch die Socken niedriger und sportlicher aus. Für hohe Wanderstiefel eignen sich dagegen höhere Socken mit dämpfenden Verstärkungen am Schaft, an der Ferse und im Zehenbereich. In jedem Fall muss die Wandersocke über den Stiefelrand reichen um Druckstellen zu vermeiden.

Wandersocken bestehen entweder aus synthetischen Materialien, die eine besonders gute Passform ermöglichen, Merinowolle, oder Mischgewebe mit Merinowolle und Kunstfasern. Merinowolle sorgt für ein besonders angenehmes Fußklima und wärmt selbst im feuchten oder sogar nassen Zustand noch. Zudem ist Merinowolle von Natur aus geruchshemmend. Nach einer mehrtägigen Tour mit Merinosocken ist der Geruch im Vergleich zu Kunstfasersocken sehr intensiv „riechbar“. Socken aus Synthetikmaterial haben dafür den Vorteil, dass sie schneller trocknen, als Wandersocken aus Merinowolle. Wie auch immer Wanderer sich in der Materialfrage entscheiden – die Passform der Wandersocke muss perfekt sein, denn sonst können sich Druckstellen und Blasen bilden. Eine gute Wandersocke rutscht nicht, wirft keine Falten, zwickt nicht, drückt nicht und fühlt sich auch nach einer anstrengenden Tour im Gebirge noch toll an. Alle wichtigen Kriterien findest du auch in der Kaufberatung für Wandersocken nochmals genau erklärt.

Funktionsunterwäsche für ein komfortables Tragegefühl

Funktionelle Unterwäsche erfüllt beim Wandern verschiedene Zwecke. Bei kühlem Wetter wärmt sie angenehm, an heißen Tagen trocknet sie zügig und gibt die Feuchtigkeit schnell vom Körper nach außen ab. Dabei sitzt sie bequem, scheuert nicht und hinterlässt keine Druckstellen. Je nach Wetterbedingungen gibt es die Funktionsunterwäsche für Wanderer in langarmiger und langbeiniger Ausführung, als Boxershorts, Funktionsunterhosen, T-Shirts oder Tanktops.

Neben der guten Passform mit bequemen Gummizügen und elastischen Materialien ist von allem eine hochwertige Verarbeitung mit flachen Nähten sehr empfehlenswert. Für die Herstellung von Funktionsshirts und Funktionsunterhosen kommen in erster Linie Merinowolle, Polyester und Mischgewebe mit anderen strapazierfähigen und elastischen Kunstfasern zum Einsatz. Merinowolle bietet als unterste Bekleidungsschicht ein super Gefühl auf der Haut und spendet bei Kälte angenehme Wärme, kühlt aber gleichzeitig bei warmen Außentemperaturen. Selbst im feuchten Zustand hält Merinowolle den Körper warm und dank ihrer natürlichen geruchshemmenden Eigenschaft, ist Funktionsunterwäsche aus Merinowolle auch nach einer mehrtägigen Wanderung immer noch verhältnismäßig frisch.

Die oft noch etwas leichteren synthetischen Funktionsshirts und Funktionsunterhosen können Feuchtigkeit noch schneller nach außen leiten. Das Tragegefühl auf der Haut fühlt sich dabei oft etwas kühler an. Manche Shirts und Hosen sind mit geruchshemmender Technologie ausgestattet, die den natürlichen Effekt der Merinowolle imitiert. Beide Materialien und diverse Mischformen sind bei Wanderern weit verbreitet und hängen nicht zuletzt davon ab, welches Material sich individuell besser anfühlt. Auf Unterwäsche aus reiner Baumwolle und T-Shirts aus Baumwolle sollten Wanderer allerdings besser verzichten. Die Baumwolle saugt sich schnell voll und braucht sehr lange um wieder zu trocknen. Dabei kühlt sie den Körper unangenehm aus und sorgt für ein unbehagliches Tragegefühl. Hinzu kommt, dass atmungsaktive Wanderjacken und Wanderhosen nur perfekt die Feuchtigkeit abtransportieren können, wenn auch die Baselayer am Körper den Dampf gut ableitet. Mit Unterwäsche aus Baumwolle würde die gesamte Kette der Atmungsaktivität schon von Beginn an abgeschnitten. Wenn du dir nicht sicher bist, ob Kunstfaser oder Merinowolle für dich besser geeignet ist, findest du im Blogartikel über Funktionsunterwäsche zusätzliche Informationen und Anregungen.

Wanderhosen, Zip-Off Hosen und Wandershorts

Gute Bewegungsfreiheit, bequeme Passform und strapazierfähige Materialien, die schnell trocknen und die Feuchtigkeit vom Körper zügig abtransportieren, machen eine gute funktionelle Wanderhose aus. Dabei kommen von Baumwolle, über verschiedene synthetische Fasern bis hin zu Tencel, Hanf und Elasthan, die verschiedensten Materialkombinationen zum Einsatz. Dadurch sind manche Wanderhosen besonders elastisch und andere dafür extra stabil. Tourenhosen mit schoeller Gewebe und das robuste G-1000 Material von Fjällräven sind dabei nur zwei Beispiele für bekannte hochwertige Materialmischungen. Teilweise werden Wanderhosen an den Knien und am Gesäß speziell verstärkt, damit die beanspruchten Stellen gut vor Abrieb und Beschädigung geschützt sind und die Hose trotzdem sehr atmungsaktiv und bewegungsfreundlich bleibt. Ergonomisch vorgeformte Kniepartien, elastische Zwickeleinsätze und individuell anpassbare Bundweiten ergänzen die funktionellen Wanderhosen. Um dir die Wahl der Wanderhose zu vereinfachen gibt es hier noch weitere Infos zu den verschiedenen Outdoorhosen.

Zip-Off Hosen, also Wanderhosen mit abnehmbaren Beinen, sind bei Wanderern sehr beliebt, da sie hohe Flexibilität erlauben. Wenn es morgens, beim Start der Wandertour, noch kühl ist, und die Temperaturen gegen Mittag hin immer weiter steigen, verwandelt sich die praktische Zip-Off Pant im Handumdrehen in ein kurze oder knielange Wandershort. In der Regel müssen dafür nicht einmal die Wanderschuhe ausgezogen werden. Auch für mehrtägige Touren bei wechselnden Temperaturen und Wetterbedingungen sind die flexiblen Hosen ideal und das Gepäck wird dabei auch etwas leichter, da auf ein zusätzliches Kleidungsstück verzichtet werden kann.

An warmen Sommertagen greifen Wanderer am liebsten gleich zu kurzen oder knielangen Wandershorts. Vom Material und vom Design ähneln sie in jeder Hinsicht den Wanderhosen mit langen Beinen. Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit sind auch bei den Shorts die wichtigsten Kriterien. Mit elastischen Konstruktionen und praktischen Zwickeleinsätzen im Schritt unterstützen sie sportliche Wanderer in jedem Terrain.

Wetterschutz ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für Wanderer. Viele Wanderhosen schützen gut vor Wind und sind mit einer wasserabweisenden DWR Behandung (Durable Water Repellent) versehen. Dadurch perlen Wassertropfen an der Oberfläche einfach ab und werden nicht vom Stoff aufgesaugt. Bei einem kräftigen Regenschauer kommt allerdings auch die wasserabweisende Oberflächenbehandlung an ihre Grenzen. Deshalb ziehen Wanderer bei anhaltendem Regen wasserdichte Outdoorhosen vor. Hardshellhosen mit atmungsaktiver GORE-TEX® Membran, oder anderen wasserdichten Laminaten, sorgen auch bei starkem Regen für trockene Beine. Bei wechselhaften Wetterbedingungen ist eine leichte Hardshellhose besonders praktisch, da sie bei Bedarf über der normalen Wanderhose getragen werden kann. Regenhosen mit seitlichen Reißverschlüssen sind dabei ideal für unkompliziertes An- und Ausziehen. Die leichten Hardshellhosen lassen sich sehr kompakt verstauen und fallen mit ihrem geringen Gewicht kaum zur Last im Wanderrucksack.

Beim Wandern durch nasse Wiesen, oder durch Schnee sind wasserdichte Gamaschen eine super Alternative zu wasserdichten Wanderhosen. Sie schützen von der Wade abwärts und verhindern, dass Schnee oder Nässe von oben in die Wanderstiefel gelangt. Die praktischen Wandergamaschen wiegen nur ein paar Gramm und sind bei Bedarf schnell angelegt, ohne dass dafür die Wanderschuhe ausgezogen werden müssen. Wenn du noch zusätzliche Hilfe bei der Auswahl von Hardshellhose und Gamaschen brauchst, hilft dir die Kaufberatung für Gamaschen und die Kaufberatung für Regenhosen mit Sicherheit weiter.

Wanderhemden, Softshellwesten und Hardshelljacken

Karierte Hemden aus schnelltrocknendem Funktionsmaterial sind bei Wanderern im Sommer schon lange sehr beliebt. Die luftigen Hemden bieten an warmen Tagen ein super Tragegefühl, sind pflegeleicht und robust zugleich. Funktionelle T-Shirt aus synthetischen Materialien oder Merinowolle leisten ebenfalls beste Dienste. Bei kühlen und windigen Bedingungen greifen Wanderer sehr gerne zu Softshelljacken oder Softshellwesten. Besonders die funktionellen Wanderwesten sind sehr beliebt, denn sie bieten eine gute Mischung aus Windschutz am Hals und Oberkörper, sind aber über die Arme bestens belüftet und sorgen für angenehme Bewegungsfreiheit. Viele Softshelljacken und Outdoorwesten sind zusätzlich mit einer wasserabweisenden Behandlung geschützt und widerstehen damit auch leichtem Regen sehr gut.

Bei anhaltenden und kräftigen Niederschlägen leistet eine wetterfeste Hardshelljacke mit gut sitzender Kapuze beste Dienste. Die wasserdichten Regenjacken und Outdoorjacken sind mit atmungsaktiven Membranen von GORE und anderen Herstellern ausgestattet und sorgen dafür, dass der Regen nicht in die Jacke eindringt, der Wasserdampf aber gleichzeitig entweichen kann. Viele Hardshelljacken verfügen dazu über extra Ventilationsöffnungen, zum Beispiel mit Reißverschlüssen unter den Armen, um bei anstrengenden Aufstiegen für zusätzliche Belüftung zu sorgen. Die Regenjacken für Wanderer sind unterschiedlich leicht und robust. Bei schweren Touren- und Trekkingrucksäcken sollte auch die Hardshelljacke dementsprechend robust sein. Als Ergänzung bei Tagestouren kommen dagegen oft leichte Modelle zum Einsatz, die sich sehr kompakt zusammenlegen und verstauen lassen. Neben klassischen Regenjacken verwenden manche Wanderer auch gerne Regenponchos oder Trekkingschirme, um sich vor Regen zu schützen. Beides hat den Vorteil, dass bei anhaltendem Regen die Rückenpartie und die Träger des Wanderrucksacks nicht nass werden. Deswegen verwenden einige Wanderer auch zusätzlich zu wasserdichter Rucksackhülle und Hardshelljacke einen handlichen Outdoorschirm, der verhindert, dass das Wasser zwischen Jacke und Rucksack durch läuft.

An besonders kühlen Tagen sind Fleecejacken oder isolierende Kunstfaserjacken die perfekte Ergänzung zur Wanderbekleidung. Sie lassen sich entweder „solo“ über der Basisschicht tragen, oder als praktische Zwischenschicht unter der Hardshelljacke oder Softshellweste. Fleecejacken trocknen schnell, sind weich, warm und pflegeleicht und erfreuen sich daher jederzeit größter Beliebtheit bei Wanderern. Die Kaufberatung für Fleecejacken hilft dabei, die Richtige aus der großen Auswahl zu finden.

Mützen, Sonnenbrillen und Handschuhe

Mit dieser grundlegenden Ausstattung sind Wanderer schon sehr gut ausgerüstet. Dazu noch der passende Wanderrucksack, eventuell ein Paar Trekkingstöcke, eine Trinkflasche oder ein Trinksystem und die Tour kann beginnen. Da die Auswahl von Rucksack und Stöcken allerdings ebenso vielfältig ist, wie die Auswahl an Wanderbekleidung, widmet sich diesen Themen eine eigene Kaufberatung für Rucksäcke und eine Kaufberatung für  Wanderstöcke und Trekkingstöcke. Ein paar kleine Helfer und Accessoires machen die Wanderbekleidung allerdings erst komplett. Sehr wichtig ist die richtige Auswahl der Kopfbedeckung. Eine warme Mütze oder ein weiches Stirnband aus Fleece sind bei Kälte und Wind optimal. An klaren sonnigen Tagen hilft ein Cap oder Sonnenhut vor Sonnenbrand und Sonnenstich. Viele Wanderer unterschätzen die Intensität der Sonne in den Bergen. Wenn dann noch die Luft etwas kühler ist, oder ein angenehm frischer Wind weht, ist Kopfweh und Übelkeit schon fast vorprogrammiert. Deswegen lieber den Kopf schützen, statt sich den ganzen Tag ungeschützt „braten“ zu lassen.

Vielleicht nicht direkt ein Kleidungsstück, aber beim Wandern am Wasser oder in den Bergen genauso unverzichtbar, wie gutes Schuhwerk und funktionelle Bekleidung, ist eine hochwertige Sonnenbrille, die die Augen vor schädlicher UV-Strahlung schützt. Für die meisten Wanderer ist eine komfortabel sitzende Sonnenbrille der Kategorie zwei oder drei die richtige Wahl. Wer viel in großer Höhe und auf Schnee und Eis wandert, sollte sogar zur Kategorie vier greifen. Noch mehr Informationen zu Sonnenbrillen und Gletscherbrillen kannst du in der ausführlichen Kaufberatung für Sonnenbrillen nachlesen.

Leichte Fleecehandschuhe oder winddichte Softshellhandschuhe sind an kalten Tagen eine prima Ergänzung. Die dünnen Handschuhe haben eine angenehme Wärmeleistung und garantieren gleichzeitig eine gute Feinfühligkeit bei der Verwendung von Trekkingstöcken. Viele Outdoorhandschuhe sind touchscreenfähig und müssen nicht zur Bedienung von GPS-Gerät oder Smartphone ausgezogen werden.

Ein Halstuch, Schal oder Schlauchtuch ist nicht unbedingt bei jeder Tagestour im Sommer mit dabei, aber immer wenn das Wetter umschlägt, spendet es angenehme Wärme und bietet guten Windschutz.

Perfekte Funktionalität durch optimales Zusammenspiel der Wanderbekleidung

Egal ob Wanderschuhe, Wandersocken, Trekkinghose oder Hardshelljacke – die Wanderbekleidung ist ein Team, das Hand in Hand arbeitet und beim funktionellen Zusammenspiel nur so gut ist, wie sein schwächstes Glied. Das bedeutet im Klartext, dass die Wanderausrüstung aufeinander abgestimmt sein muss und keine Schwachstellen haben darf. Die besten Schuhe sind nicht bequem, wenn die Socken nicht passen und die atmungsaktivste Regenjacke kann keinen Dampf abtransportieren, wenn die Funktionsunterwäsche die Feuchtigkeit darunter bindet. Gute Passform und ein angenehmes Tragegefühl entstehen aus der Summe aller (Bekleidungs-)Teile und machen dein Leben als Wanderer komfortabler, leichter und freundlicher.

Thema Hochtouren

Das 1×1 der Bergklamotten: Hochtourenbekleidung – eine Übersicht

7. Juni 2016

Soll es in den Bergen hoch hinausgehen, braucht es neben einer guten Ausrüstung immer auch angemessene Bekleidung. Wer hier an der falschen Stelle spart, zu viele oder unnütze Dinge mitnimmt oder aber auch zu wenig einpackt, wird die ganze Tour wahrscheinlich recht schnell verfluchen. Wie sieht aber eine richtige Hochtourenbekleidung aus? Welche Klamotten sind ein absolutes Muss und wo kann man vielleicht ein wenig an Gewicht oder Platz im Rucksack sparen? Und was überhaupt sollte man wann, wie und warum tragen?

Gehen wir also einmal von Kopf bis Fuß und von innen nach außen alle wichtigen Kleidungsstücke für Hochtouren durch und klären die Frage: Wie sieht verdammt noch mal der Dresscode für die Berge aus?

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Kaufberatung Laufhosen

Laufhosen – eine Kaufberatung

24. Mai 2016

Ob als frommer Neujahrsvorsatz á la „ab morgen geh‘ ich täglich ‘ne Runde durch den Park, ehrlich!“ oder als semiprofessionell oder gar professionell ausgeübter Sport – das Laufen macht Spaß und hat es ganz schön in sich. Außerdem braucht es dafür nichts weiter außer den eigenen Beinen, etwas Motivation und geeignete Laufschuhe.

Also ab, die olle Jogginghose aus dem Schrank geholt und los geht’s! Aber Moment einmal. Eignet sich die alte, ausgeleierte Wohlfühl – und Faulenzerhose überhaupt für das ernsthafte Laufen oder sollte der ambitionierte Outdoorer in solchen Fällen doch eher zum Profi greifen? Genau das möchte ich in meiner kurzen Kauf- und Laufberatung klären!

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klettern

Des Kraxlers Beinkleid oder Kletterhosen – eine Kaufberatung

20. Januar 2016

So, gleich ist es geschafft, da oben kommt ja schon der Standplatz. Nur noch den Fuß hier auf Bauchnabelhöhe auf den Tritt setzen… auf Bauchnabelhöhe… auf Bauchnabel… Also irgendwie wird das nichts und irgendwie war ich auch schon mal beweglicher. Zudem zwickt und klemmt meine Hose, wo sie nur kann.

Ich hätte vielleicht doch nicht in meiner alten Jeans klettern gehen sollen, die sieht zwar lässig aus, aber zum Klettern taugt sie wirklich nicht. Naja, immerhin war der Standplatz auch anders zu erreichen, aber eine Frage steht trotzdem im Raum: Was macht eigentlich eine gute Kletterhose aus? (mehr …)

schlafsack

Kaufberatung Daunenschlafsack

6. August 2015

Leicht soll er sein, möglichst warm und dazu noch mit einem geringen Packmaß überzeugen: der neue Schlafsack für die nächste Tour!

Hat man das Anforderungsprofil so umrissen, kommt meist nur ein Daunenschlafsack in Frage.

Aber warum sind Daunenschlafsäcke so ideal für Trekkingtouren? Was macht sie so besonders? Worauf sollte man beim Kauf achten und was ist dann eigentlich doch nicht so wichtig?

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brille

Brillen: eine Kaufberatung

15. Juli 2015

Wie fange ich einen Kaufberatungstext über Outdoorbrillen an? Vielleicht mit einem abgedroschenen, aber doch wahren Klischee-Satz? Gebongt! Wenn es beim Outdoorsport richtig heiß hergeht, sorgen Brillen für den vollen Durchblick. Ok, ok der war schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten mehr als abgegriffen.

Dennoch drückt er das Wesentliche aus: Brillen sind ein wichtiger Teil der Ausrüstung. Sei es zum Schutz vor Wind, Insekten und Schmutz oder aber, und das ist noch wichtiger, dem Sonnenschutz. Brillen für den Outdoorsport müssen also mehr können als nur cool aussehen. Da eignet sich nicht das erstbeste Wayfarer-Imitat vom Trödelmarkt, das beim puren Gedanken an die Tour in seine Einzelteile zerfällt. Da muss Qualität her!

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Wetterschutz. Foto: Arc'teryx

Kaufberatung Softshelljacken – Der atmungsaktive Wetterschutz

2. Juli 2015

Softshells werden in der Outdoorbranche gerne als eine Art eierlegende Wollmilchsau angepriesen: Stark wasserabweisend (zum Teil sogar wasserdicht), winddicht, hoch atmungsaktiv, sehr beweglich und oft sehr leicht sind sie die perfekten Begleiter für nahezu jede Gelegenheit. Aber können Softshelljacken wirklich alles? Wo liegen die Unterschiede und worauf muss man beim Kauf achten?

Wir haben alle wichtigen Fakten gesammelt und geben Euch einen Leitfaden zum Softshell-Kauf!

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Softshellhose. Foto: La Sportiva

Finde die perfekte Softshellhose – eine Kaufberatung

25. Juni 2015

Softshelljacken haben längst Einzug in die meisten Kleiderschränke von Outdoorsportlern gefunden. Sie schützen vor Wind und leichtem Regen, bieten besten Komfort und sind sehr atmungsaktiv. Allesamt Eigenschaften, die sie meist zu echten Lieblingsteilen machen!

Mittlerweile gibt es diesen Komfort nicht mehr nur für die Arme, sondern auch für die Beine. Ein breites Angebot an Softshellhosen bietet gleiche Performance bei gleichem Komfort. Wir haben für Dich alles zusammengetragen, was Du wissen musst, um die perfekte Softshellhose zu finden! (mehr …)

kunstfaserjacke

Warm, wärmer, Kunstfaserjacken – eine Kaufberatung

7. Mai 2015

Uns Outdoorer zieht es immer wieder in die Natur. Auch dann, wenn sich die Temperaturen in jenen Bereichen bewegen, in welchen der Wetterfrosch fröstelnd seinen Dienst quittiert. Da ist der entsprechende Wetterschutz ein absolutes Muss: eine leistungsstarke Kunstfaserjacke muss her! Diese halten super warm, sind leicht, kompakt und unkompliziert.

Aber welches Modell ist das richtige, und worin bestehen eigentlich die Vorteile und Nachteile gegenüber anderen Isolationsmaterialien? Keine Frage, in Sachen Isolationsleistung ist die gute alte Daune nach wie vor Spitzenreiter. Doch diese bringt auch einige Nachteile mit sich, wie jeder bestens weiß, der schon einmal unter nasskalten Bedingungen auf Tour war. Gerade in den letzten Jahren konnten synthetische Isolationsstoffe jedoch gerade im Bereich der Wärmeleistung stark aufschließen. Aber auf was gilt es zu achten, damit Ihr beim nächsten Trip den frostigsten Wintertemperaturen mit einem müden Lächeln trotzen könnt?

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Vegane Outdoor-Produkte

Vegan unterwegs – tierfreie Produkte für Outdoorer

4. Januar 2018

Es ist nicht von der Hand zu weisen: Das Thema Nachhaltigkeit dominiert gerade wie kein anderes den Outdoor-Markt. Herstellerfirmen packen das Thema „soziale und ökologische Verantwortung“ auf ihre Agenda, lassen sich unter dem bluesign- oder einem anderen Standard zertifizieren oder entwickeln gleich ganz eigene. Das ist natürlich sehr zu begrüßen!

Unter dieser Prämisse entstehen auch inzwischen Produktlinien für vegetarisch und vegan lebende Menschen. Denn auch dieses Thema wird immer aktueller und nicht nur bei uns landet hin und wieder ein Kunde mit der Frage: Was ist bei euch im Shop wirklich vegan? Wir wollen dieser Frage an dieser Stelle einmal nachgehen…

Veganes für die Füße – Wanderschuhe

Einer der Bereiche, an den man beim Thema vegane Outdoor-Ausrüstung wohl zuerst denkt, sind die Schuhe. Klar – bei Bergstiefeln und Wanderschuhen ist Leder irgendwie omnipräsent – und natürlich maximal problematisch, wenn man nach tierfreien Alternativen sucht. Die Stolperfallen lauern aber nicht nur im Material selbst. Der Teufel steckt wie immer im Detail, so kann z.B. das Klebemittel, das am Schuh verwendet wird, tierisches Protein enthalten.

Glücklicherweise gibt es Firmen, die den Bedarf an veganen Alternativen erkannt haben. So erobert zum Beispiel Lowa das Herz aller wanderlustigen Veganer mit einer ganz eigenen Produktlinie. Als Obermaterial kommt ein Kunstleder zum Einsatz und die verbaute GORE-TEX-Membran macht die Schuhe wasserdicht. Der Schweizer Outdoor-Hersteller Mammut bietet mit seinen T Aenergy-Modellen einen ganz ähnlichen Aufbau an. Der Schaft wird durch zwei unterschiedlich strukturierten Polyamid-Garne abrieb- und reißfest. Auch hier sorgt Gore-Tex dafür, dass der Schuh dicht bleibt. Im Bereich Approach-Schuhe geht der Vegan-Preis an Salewa, deren Wildfire-Serie ebenfalls ohne tierische Komponenten auskommt. Bei den Kletterschuhen hat Red Chili mit dem Durango VCR und dem Durango Lace ebenfalls vegane Varianten im Angebot und last but not least sei hier noch der The One von SO ILL erwähnt.

Auch muss man heute nicht mehr auf gute Performance verzichten, nur weil man Synthetikschuhe trägt. Lederschuhe sind zwar sehr langlebig, jedoch ist die Entwicklung der synthetischen Schuhe so weit fortgeschritten, dass auch sie bei richtiger Pflege lange ein treuer Begleiter sind. Echtes Leder passt sich der Fußform des Trägers an, weitet sich aber mit der Zeit. Das passiert bei einem Kunstleder beziehungsweise Synthetikschuh in der Regel nicht. Er behält seine Form bei. Synthetische Schuhe sind zudem besonders alltagstauglich, da sie sehr leicht zu reinigen sind und nicht die intensive Pflege eines Leder-Schuhs brauchen.

Obenrum vegan – auf was sollte man bei Bekleidung achten

Vegane Outdoor-Ausrüstung hört nicht bei den Schuhen auf, auch wenn dieser Bereich der sein dürfte, in dem das Thema am relevantesten ist. Auch bei der lieben Outdoor-Bekleidung gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte.

Der große Elefant im Raum heißt „Daune“. Die kommt bekanntlich von Gänsen oder Enten und ist demnach natürlich nicht vegan. Die Alternative lautet: Kunstfaser. Auch diese Isolations-Technologie auf Basis von Polyester ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass es zahlreiche Jacken und Thermo-Layer gibt, die mit ihren Daunenkollegen mithalten können und sie in manchen Bereichen sogar übertreffen. Stichwort „Wärmeleistung bei Feuchtigkeit“. Hersteller wie z.B. The North Face versuchen die Struktur von Daune nachzuahmen. Im Marketing-Sprech nennt sich das dann „Thermoball“.

In aller Regel findet ihr in den Attributen auf unserer Produktseite einen Hinweis, ob tierische Komponente in der Bekleidung verbaut sind. Dort steht dann „enthält nicht-textile Teile tierischen Ursprungs“.

Wer darüber hinaus auf eine möglichst ökologische Fertigung der Bekleidung und vor allem auf die nachhaltige Schonung von Ressourcen Wert legt, der sollte nach Produkten aus recyceltem Polyester Ausschau halten. Die Herstellung aus eingeschmolzenen PET-Flaschen verbraucht zwischen 50 bis 70% weniger Energie als die konventionelle Fertigung einer chemischen Faser aus Rohöl. Einige Marken wie zum Beispiel Bleed (bieten auch ausdrücklich vegane Bekleidung an), Klättermusen, Patagonia und Vaude haben bereits solche Produkte in ihrem Sortiment.

Hier lohnt sich ein Blick auf das Etikett, wo der Recyclinganteil explizit aufgeführt ist. Der amerikanische Outdoor-Ausrüster Patagonia, der im Thema Umweltschutz schon länger Vorreiter in der Branche ist, hat noch eine Schippe draufgelegt. Patagonia betreibt ein eigenes Rücknahme-System. Das heißt, dass Kunden ihre Kleidung zurück in den Laden bringen oder ins Werk schicken können und daraus wieder neue Bekleidung hergestellt wird. Darüber hinaus bietet Patagonia auch an, kaputte oder beschädigte Kleidungsstücke zu reparieren um zu verhindern, dass Produkt zu schnell im Mülleimer landen.  Auch Pyua aus Kiel hat sich darauf spezialisiert und nimmt Ware nach Gebrauch wieder zurück. So entsteht ein Kreislauf, bei dem Outdoor-Bekleidung aus synthetischen Fasern nach Gebrauch immer wieder zu neuer Mode verarbeitet wird.

Back to the Roots – Back to Naturfaser

Man kann sogar noch einen Schritt weiter gehen und auf Naturfasern zurückgreifen. Ich weiß schon, was ihr denkt: Kleidung aus Naturfasern und schweißtreibende Aktivitäten, verträgt sich das denn überhaupt? Auf den ersten Blick denkt man vielleicht, dass man schon nach kurzer Zeit dementsprechend mieft und für lange Zeit galt das Prinzip auch als undenkbar. Bisher bestand Funktionsunterwäsche aus Mikrofasern, die gegen Geruchsbildung mit Nano-Silber behandelt werden mussten.

Doch es geht. Die schwedische Firma Fjällräven setzt bereits seit ihrer Gründung auf ihr zuverlässiges G-1000-Material, das heute zwar nicht mehr zu 100%, aber immerhin noch zu einem Drittel aus Baumwolle besteht. Das große Problem – zumindest aus tierischer Perspektive: Bei vielen Fjällräven-Modellen finden sich Lederapplikationen und das Wachs, dass die Bekleidung wetterfest macht, enthält Bienenwachs.

Anders sieht es bei Lundhags aus, die bei ihrer Polycotton-Technologie einen ähnlichen Aufbau haben wie Fjällräven, bei Modellen wie der Women’s Gliis Jacket oder der Lomma Jacket aber ohne Lederapplikation auskommen. Dennoch dürfte dieses Material einer synthetischen Hardshell im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht das Wasser reichen, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber Regen angeht. Und auch hier ist hier genaues Hinsehen nötig, denn Polycotton gibt es vereinzelt als gewachste Variante.

Vegane Ernährung auf Tour

Und dann gibt’s da natürlich noch das Thema Nahrung. Denn was wär eine Wanderung oder Trekking-Tour ohne die Brotzeit, die Leib und Seele zusammenhält? Wer schon länger vegan lebt, der hat vermutlich ohnehin sehr viel Ahnung, was bei der Ernährung geht und was nicht. Aber auch hier gibt es natürlich Hersteller, die passende Trekkingnahrung liefern, so z.B. Adventure Menu, BLA BAND, Lyo Food, Innosnack und Chimpanzee – um nur einige zu nennen.

Im Zweifel hilft aber natürlich immer der Blick in die Zutatenliste, denn natürlich wird dort haarklein aufgedröselt, welche Bestandteile im Produkt vorhanden sind.

Unterm Strich…

… lässt sich also feststellen, dass vegane Bekleidung und Outdoor-Ausrüstung zwar noch keinen dominanten Platz in den Produktlinien der Hersteller einnehmen, es allerdings in den letzten Jahren zumindest auf das Radar geschafft haben. Und das zum Glück bei namhaften Firmen, die auch tierfreie Produkte mit einem hohen Qualitätsanspruch herstellen. Vor dem Hintergrund, dass es immer mehr Menschen gibt, die ihren Konsum umstellen, sicherlich eine begrüßenswerte Entwicklung.

Vegane Produkte findet ihr bei uns, indem ihr in der Suchfunktion das schöne Wort „Vegan“ eintippt und dann weiter filtert. Oder ihr folgt einfach folgendem Link:

Kaufberatung

Winterhosen – optimaler Schutz für Outdoor-Spaß im Winter

11. Februar 2016

Winter? Draußen ist es zu kalt und zu nass? Diese Ausrede zählt nun wirklich nicht mehr! Denn passend gekleidet, wird auch in der kalten Jahreszeit eine jede Landschaft zum idealen Spielplatz. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es zum Skifahren, Snowboarden, Wandern oder auf den Berg gehen soll. Nur die richtige Kleidung ist wichtig.

Besonders bei Aktivitäten im Schnee ist eine richtig gute Winterhose ein absolutes Muss. Diese muss den Outdoorfan vor unangenehmer Kälte und auch Feuchtigkeit schützen. Nur dann ist optimaler Spaß wirklich garantiert. (mehr …)

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Handschuhe – schützen die Hände und spenden wohlige Wärme

1. Februar 2016

Vor allem in der kalten Jahreszeit sind im Outdoorbereich Handschuhe auf keinen Fall wegzudenken. Sie versorgen die Hände, die zusammen mit den Füßen meist als erstes auskühlen, mit wohliger Wärme. Darüber hinaus wird auch der Pulsbereich optimal geschützt und bei einer konstanten Temperatur gehalten. Doch nicht nur als Wärmespender dienen die Handschuhe. In den unterschiedlichsten Bereichen bieten sie Schutz vor Verletzungen und sorgen für einen besseren Griff und mehr Grip an den Handinnenflächen. Egal in welcher Sportart man unterwegs ist, draußen kommen Handschuhe immer irgendwann zum Einsatz.

 

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