Büro der Bergfreunde

10 Jahre Bergfreunde – Das sagt unser Vermieter dazu

9. Mai 2016

Sportart

Unser Vermieter kommt zu Wort

Unser Vermieter kommt zu Wort

Seit 10 Jahren sind wir zu Gast bei Herrn Krämer. Mit seinem Gewerbepark Carl Schirm bietet er seit Beginn an die Heimat der Bergfreunde und mächtig viel Industriecharme.

Wir haben ihm ein paar Fragen zu den Bergfreunden gestellt und dürfen leider den alten Fabrikschlot nicht mit Klettergriffen bestücken.

Wir kennen Sie ja, weil sie eine alte Textilfabrik zu einem fantastischen Gewerbepark umbauen und die Bergfreunde seit Beginn an hier zu Hause sind. Können Sie sich noch erinnern wie alles anfing? Wie war Ihr Eindruck von den beiden Gründern mit kleinem Hund und großer Idee?

Das war an einem sonnigen Sommertag. Da saßen zwei junge Leute auf einer der Bänke vor der Klinkerfassade und unterhielten sich mit anderen Leuten. Man klönte und lachte. Einer kam auf mich zu und fragte, ob man hier Räume mieten könne?

Irgendwann im Laufe des Gesprächs kristallisierte sich heraus, dass die Dame Swantje Ibelings hieß, er stellte sich als Martin Theben vor. Man gedenke, einen Handel und Ladenverkauf für Klettersportartikel einzurichten. Ob man dafür noch ein Räumchen hätte? Man hatte.

Die große Idee wuchs schneller als Firma Carl Schirm manchmal umbauen konnte. Nach und nach eroberten die Bergfreunde Raum für Raum und Geschoß um Geschoß – das Geschäft florierte ganz offensichtlich.

Hätten Sie damals gedacht, dass die Truppe in 10 Jahren so groß und noch immer einer Ihrer Mieter ist?

Blick aufs Bürogebäude

Blick aufs Bürogebäude

Mit den Bergfreunden haben wir schon so viele (positive) Überraschungen erlebt, dass uns gar nichts mehr wundert. Dass Sie uns als Mieter treu bleiben, wissen wir zu schätzen – führen das aber auch darauf zurück, dass Sie als Farbklecks ganz gut in das Ambiente des alten Gemäuers passen.

Mal unter uns – wie sind die Bergfreunde so als Mieter?

Originell, eine bunte Truppe, die konsequent und überzeugend auftritt – eben als Bergfreunde. Nicht mit Lackschuhen und Krawatte, sondern mit Sportschuhen und im karierten Hemd. Leute eben, die trotz Erfolgs nicht abheben. Und Mieter, mit denen man gerne ein Projekt zusammen gestaltet.

Haben Sie eine Geschichte auf Lager, die man den Leuten da draußen über die Bergfreunde erzählen sollte?

Es darf einen nicht wundern, dass plötzlich irgendwo ein buntes Zelt steht oder – was auch schon geschah – luftig zwischen Betonstützen hing. Und man muss eben aufpassen, dass man nicht über Slacklines stolpert, die quer durch den Hof gespannt wurden.

Hand aufs Herz: haben Sie auch schon mal bei uns bestellt?

Ja!

Eine letzte Frage im Auftrag der Belegschaft: was würden Sie davon halten an den alten Fabrikkamin ein paar Klettergriffe zu montieren?

Der Kamin rechts...wäre toll mit Klettergriffen.

Der Kamin rechts…wäre toll mit Klettergriffen.

Eine typische Bergfreunde-Frage. Wenn sie nicht arbeiten, klettern sie irgendwo herum. Muss ich bedauerlicherweise ablehnen. Nicht, weil ich bezweifle, dass die Bergfreunde es nicht schaffen würden, die 42 luftigen Meter zu erklimmen. Nein, in einen Schornstein dürfen keine Löcher oder Dübel gebohrt werden. Nachzulesen in der Landesbauordnung von Baden-Württemberg!

Wir werden nachlesen…aber irgendwie so etwas haben wir uns schon gedacht. In jedem Fall Ihnen vielen Dank für das Interview!

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Stefan Tauschek sagte am 10. Mai 2016 um 07:01 Uhr

    Hallo Bergfreunde Team,
    tolle Zusammenfassung eurer 10 jährigen Firmengeschichte.
    Das macht euch alle sehr Sympatisch wobei aber auch die Fachkompetenz für euren Erfolg spricht.
    Bleibt bei dieser Strategie und es werden auch noch weitere 10 erfolgreiche Jahre werden.

    Beste Grüße

    Stefan Tauschek

Andere Bergfreunde freuen sich auf deinen Kommentar