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Das Zelt – mobiles Zuhause für Bergsport, Trekking und Camping-Urlaub

Zelte
Jeder begeisterte Outdoor-Sportler kommt früher oder später am Kauf eines Zelts nicht mehr vorbei. Egal ob man eine Trekkingtour durch Skandinavien plant, mit dem Fahrrad durch Afrika reist, eine Expedition auf den K2 plant oder einfach nur in Arco seinen Camping-Urlaub verbringen möchte, es gibt für jeden Einsatzzweck das passende Zelt. Durch diese Vielseitigkeit im Anwendungsbereich ergibt sich eine Vielzahl völlig verschiedener Zelttypen mit individuellen Eigenschaften.

Unterscheiden lassen sich Zelte beispielsweise anhand der Konstruktion: Tunnelzelte, Kuppel- und Igluzelte, Geodäten. Aber natürlich auch durch ihren verschiedenen Einsatzzweck: Expeditionszelte, Familienzelte, Trekkingzelte und Campingzelte. Natürlich passt nicht jedes Zelt für jeden Zweck und das teuerste Zelt ist für das individuelle Einsatzgebiet nicht zwangsläufig das Richtige. Im Dschungel der vielen Zelt-Angebote gilt es, die Übersicht zu bewahren und anhand der wichtigsten Fakten das passende Zelt für sich herauszusuchen. Das vielleicht entschiedenste Kriterium bei der Auswahl des Zelts ist die Personenzahl. Wer mit der Familie in den Camping-Urlaub fahren möchte, wird sich kein 1-Personen Biwakzelt zulegen. Wer auf Solotour in den Bergen unterwegs ist, braucht kein 8-Personen Basislagerzelt. Selbst wenn man zu zweit mit einem 3-Personenzelt unterwegs ist, verschwendet man eigentlich Platz im Tourengepäck und nimmt unnötigen Ballast mit.

Die wichtigsten Zelt Konstruktionen – Kuppelzelt, geodätisches Zelt und Tunnelzelt

Neben der Frage, wie viele Personen in dem Zelt untergebracht werden sollen, ist die Frage nach der Konstruktion wohl die wichtigste. Zelte lassen sich grob unterscheiden in Tunnelzelte, Kuppelzelte und Geodäten. Die klassische Zeltform mit abgeschrägtem Dach oder exotische Quadratformen kommen als moderne Outdoor-Zelte nicht mehr in Betracht. Hier überwiegen die Nachteile bei Gewicht und Stabilität.

Die häufigste Zeltkonstruktion ist sicherlich das Kuppelzelt, auch als Igluzelt bekannt. Es besitzt einen rechteckigen Grundriss und zwei Gestängebögen, die sich zentral kreuzen. Durch diese Form steht das Zelt auch von selbst und muss bei windstillem Wetter kaum zusätzlich abgespannt werden. Außerdem lässt es sich auch nach dem Aufbauen noch umherschieben. Die Form bietet ein relativ gutes Verhältnis von Grundfläche zu nutzbarer Innenfläche, die maximale Höhe erreicht das Zelt aber nur an einem Punkt.

Ein Kuppelzelt mit mehreren Gestänge-Kreuzungen nennt man Geodät. Durch die Kreuzungen verteilt sich der Druck von Wind oder Schneelasten gleichmäßiger auf viele Stangen. Dadurch sind geodätische Zelte deutlich stabiler als normale Kuppelzelte. Sie finden daher hauptsächlich im Expeditionsbereich Anwendung, wo es auf maximalen Wetterschutz unter extremen Bedingungen ankommt. Je nachdem mit wie viel Gepäck man unterwegs ist, sollte man auf eine ausreichend große Apside achten, da im Innenzelt selbst meist kein Platz mehr für größere Rucksäcke ist.

Tunnelzelte haben ebenfalls eine rechteckige Form, die Gestänge kreuzen sich aber nicht, sondern laufen parallel zueinander in Bogenform von einer Seite zur anderen. Dadurch ergibt sich eine Form, die einem halbierten Zylinder ähnelt. Im Gegensatz zu einem Kuppelzelt steht diese Konstruktion nicht von alleine und muss immer ordentlich abgespannt werden. Der Vorteil ist das deutlich bessere Verhältnis von Grundfläche zu nutzbarem Innenraum. Die Wände sind bei einem Tunnelzelt sehr steil und man hat über die gesamte Länge in der Mitte die maximale Höhe zur Verfügung. Meist haben diese Zelte großzügige Apsiden, in denen viel Platz für Ausrüstung und Rucksäcke ist.

Der Sinn eines Innenzelts

Die meisten Zelte bestehen aus einem Außenzelt und einem Innenzelt, es gibt aber auch einige wenige Einwand-Zelte, die besonders leicht und kompakt sind. Das Innenzelt lässt die Feuchtigkeit entweichen, die durch Atemluft und Schwitzen im Zelt entsteht. Sie kondensiert am Außenzelt und läuft an der Innenseite der äußeren Wand nach unten. Hier ist eine gute Belüftung des Zelts besonders entscheidend, um die Kondenswasserbildung so weit wie möglich einzuschränken.

Aber auch Innenzelt ist nicht gleich Innenzelt. Bei einem Zelt, das vor allem für den Einsatz im Sommer entwickelt wurde, wird das Innenzelt nur aus einem dünnen Netzgewebe bestehen. Dieses dient hauptsächlich dem Fernhalten von Stechmücken und anderen Insekten und bietet wenig bis keinen Wetterschutz. Bei den wintertauglichen Hochgebirgsmodellen verwendet man dagegen dichte Nylongewebe, die einen guten Wärmerückhalt und Windschutz bieten.

Die häufigsten Materialien für Zelte

Neben dem Grundmaterial der Bespannung und des Bodens ist auch die Beschichtung ein wichtiges Merkmal für die Qualität eines Zelts. Auch das Material des Gestänges macht einen entscheidenden Unterschied beim Preis, Gewicht und der Stabilität aus.

Ein leicht vergleichbares Qualitätsmerkmal ist die Angabe der Wassersäule. Sie definiert, wie viel Wasserdruck auf ein Gewebe wirken kann, bevor Wasser eindringt. Ab 1500 mm Wassersäule gilt ein Stoff als wasserdicht. Wie so oft ist dieser technische Wert alleine noch nicht sehr aussagekräftig, die Verarbeitung der Nähte, hochwertige Imprägnierungen und abgedeckte Reißverschlüsse machen die Qualität eines Zelts aus.

Die beiden häufigsten Materialien sind Polyamid und Polyester. Polyamid hat den Vorteil, besonders reißfest und abriebfest zu sein. Von Nachteil sind die UV-Empfindlichkeit und die Tatsache, dass sich Polyamid in feuchtem Zustand ausdehnt – hier kann ein Nachspannen erforderlich werden. Um diese Nachteile auszugleichen, kommt bei hochwertigeren Zelten die Ripstop-Verarbeitung zum Einsatz. Die starken Zusatznähte erhöhen die Reißfestigkeit und verhindern ein Dehnen des Gewebes. Die UV-Beständigkeit wird durch eine Silikonbeschichtung deutlich erhöht.

Polyester ist leichter und UV-stabil. Es dehnt sich bei Feuchtigkeit nicht aus und muss daher auch nicht nachgespannt werden. Ein Nachteil von Polyester ist der höhere Geräuschpegel – Polyester flattert im Wind, was bei höheren Windgeschwindigkeiten den Schlafkomfort stören kann. Für das Gestänge wird entweder Glasfiber verwendet oder aber – bei teureren Zelten – Aluminium. Natürlich gibt es auch hier Qualitätsunterschiede, die sich vor allem durch die Legierungen auszeichnen. Grundsätzlich lässt sich sagen: je dicker das Gestänge, desto stabiler – aber natürlich auch schwerer – ist es!

Natürlich hilft Dir der Bergfreunde-Kundenservice gerne bei allen Fragen rund um die Auswahl des passenden Zelts.

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