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Hüftgurte – für Kletter- und Alpineinsätze aller Art

Hüftgurte
Ausgesetzte Klettersteige, einsame Hochtouren, alpines Klettern oder Sportklettern – um diese Welten uneingeschränkt genießen zu können, sind Sicherungsmaßnahmen gefragt. Je nach Sportart variiert dabei die Ausrüstung: Seile, Helme, Expressen oder Klettersteig-Sets. Ein Hüftgurt gehört in jedem Fall dazu.

Was leistet ein Hüftgurt?

Bei einem Sturz entwickeln sich erhebliche Kräfte. Der Klettergurt muss ihnen Stand halten und sie auf verschiedene Körperteile verteilen, um den Stoß optimal abzufangen und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Wenn der Bergsportler im Seil hängt, sollte ihm das Gurtzeug Stabilität geben ohne die Blutzirkulation zu behindern.

Als Klettergurte haben sich sogenannte Sitz- oder Hüftgurte durchgesetzt, weil sie ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit und Komfort bieten. Gleichzeitig haben sie sich als sicher bewährt, auch wenn der Oberkörper bei dieser Lösung – anders als bei der Verwendung von Komplett- oder Brustgurten – frei bleibt. Deshalb muss ein Sitzgurt passen: Das heißt er sollte so eng anliegen, dass er nicht über die Hüfte rutschen kann und somit zuverlässigen Halt bietet. Passt der Gurt, kann man Gewicht und Polsterung als weitere Auswahlkriterien dazunehmen.

Wie sieht ein Hüftgurt aus?

Ein Hüftgurt besteht aus zwei Schlaufen für die Beine, die mit einem Steg verbunden sind. Hinzu kommt eine Schlaufe die Hüfte. Steg und Hüftschlaufe werden durch die sogenannte Anseilschlaufe verbunden. Wie schon ihr Name vormuten lässt, wird dort das Sicherungsseil befestigt. Dieser „Anseilpunkt“ stimmt bei Hüftgurten fast mit dem Körperschwerpunkt überein. Das kann zum Problem werden, denn wenn der Körperschwerpunkt über dem Anseilschwerpunkt liegt, bietet ein Hüftgurt keine zuverlässige Sicherung mehr.

Sicherheit komplett - Hüftgurt oder Komplettgurt?

Dieses Sicherheitsrisiko ist allerdings überschaubar. Bei Erwachsenen tritt es nur auf, wenn sich ihr Schwerpunkt verschiebt, beispielsweise durch einen Rucksack oder Übergewicht. Bei Kindern ist dagegen Vorsicht angesagt: Sie haben andere Proportionen und ihr Körperschwerpunkt ändert sich je nach Wachstumsphase. Zudem ist ihre Hüfte weniger stark ausgeprägt, so dass der Sitzgurt leichter über die Hüftknochen rutschen kann. In diesen Fällen ist ein Hüftgurt allein nicht sicher genug. Dafür lässt er sich problemlos mit einem Brustgurt kombinieren – und das gilt als die sicherste Sicherungsmethode überhaupt.

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